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Verkehrswende funktioniert nicht mit der Brechstange!
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Verkehrswende funktioniert nicht mit der Brechstange!

SPD-Rathausfraktion greift Vorschläge auf

Um Unfälle und gefährliche Situationen zu vermeiden, wurde das Rechtsabbiegen auf dem 1.Ring an der Kreuzung am Landeshaus untersagt. Dies führt zu großem Unmut und umständlichen, schwer vermittelbaren Umwegen für den motorisierten Individualverkehr über den verkehrlich hoch belasteten Hauptbahnhof.

Es ist zwar nachvollziehbar, daß die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer oberste Priorität hat, jedoch ist die Art und Weise, wie dort mit der Absperrung vorgegangen wurde, ein kommunikatives Desaster.

Weder die Gremien, noch die Bevölkerung wurden frühzeitig darüber informiert – dabei hat der zuständige Dezernent eigens für die Umweltspuren eine Kommunikationsagentur mit einem Etat von 52.000 € beauftragt.

Mit der Ankündigung diese Absperrung in dieser Form dauerhaft zu belaßen, kann sich niemand zufrieden geben, es mußs schnellstmöglich eine Lösung gefunden werden – eine Verkehrswende mit der Brechstange ist nicht zielführend. Diese verliert auf diese Art bei den Bürgern unserer Stadt deutlich an Akzeptanz.

Es wurden vier Optionen herausgearbeitet, die das Abbiegen in die Biebricher Allee wieder möglich machen könnten. Wir werden uns im nächsten Verkehrsausschuß dafür stark machen, daß diese Varianten geprüft werden und eine akzeptable Lösung für diesen neuralgischen Verkehrsknotenpunkt gesucht wird.

Ob die Umweltspur partiell in Frage gestellt wird, eine getrennte Signalisierung erfolgt, eine reine Rechtsabbiegerspur eingerichtet wird, die Abbiegerspur verlegt oder eine ganz andere Variante in Frage kommt – das soll dann in den entsprechenden Gremien diskutiert und beschloßen werden.

Einfach mal eine Hauptverkehrsstraße sperren, weil sich Verkehrsteilnehmer nicht so verhalten wie gewünscht ist jedenfalls keine Lösung.

Darüber hinaus kündigt die SPD-Rathausfraktion an, die geplante Sperrung der Rechtsabbiegemöglichkeit in die Moritzstraße zu hinterfragen. Diese ist uns bisher nicht als Unfallschwerpunkt bekannt. Hier scheint eher der Wunsch zu bestehen, Verkehr aus der Moritzstraße herauszuhalten, dieser wird dann andere Straßen mehr belasten, zum Beispiel den 1. Ring selbst oder die ohnehin schon volle Bahnhofstraße...

Wir meinen: Liebe Wissbadner, die Fassenacht fällt aus, awwer deswesche muß die Verwaldung doch nit als Ersatznarrhalese oispringe, odder? - Nit mehr in die Moritzstroos abbiesche derfe, do muß ääner erstemol druff komme!

 
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