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Kommunalpolitischer Sumpf Wiesbaden
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Kommunalpolitischer Sumpf Wiesbaden

Kurz Vorweg:

Das Stauplanungsdezernat hat dafür gesorgt, daß zusätzlich zu den diversen Baustellen, Teil- und Vollsperrungen nun auch Teile der Schiersteiner, Teile der Platter Straße und Bierstadter Höhe gesperrt sind.

Aber: auch die kommenden 4 Wochen bis zum Bürgerentscheid gehen vorbei. Daher nicht irritieren laßen und weitersagen !

Pro BI & Kowol: Es ist wirklich unglaublich !

Wer dachte, daß in den kommunalpolitischen Sumpf Wiesbadens irgendwann mal eine Rückkehr zur Normalität und gesunden Menschenverstand einziehen würde: weit gefehlt !!

Wie am Donnerstag-Abend im Planungs-/Verkehrsausschuss durch mehrfaches Nachfragen des FDP Fraktionsvorsitzenden Christian Diers bei Kowol zugegeben wurde, hat Kowol in der Funktion als Verkehrsdezernent den Vorsitzenden der PRO CITYBAHN e.V., Martin Kraft, in ungeahnter Weise bevorteilt und sogar in interne Vorgänge  im Hause ESWE/Citybahn und Dezernat eingebunden bzw. sogar die Geschäftsführung bei ESWE Verkehr dazu angewiesen, in Entscheidungen einzubinden !!!

Der im Ausschuß vorgetragene Wortlaut, gerichtet an die Geschäftsführung von ESWE Verkehr, ist wie folgt:

„In Ihr Auswahlgremium, das die Entscheidung für eine Agentur zu treffen hat, bitte ich Herrn Marin Kraft (Sprecher der BI Pro Citybahn) als ehrenamtlichen Berater meines Dezernats aufzunehmen. Die Kontaktinformationen füge ich bei. gez. Andreas Kowol Stadtrat/Verkehrsdezernent"

Ob und in welcher Form hier Amtsmißbrauch vorliegt und/oder andere Themen betroffen sind, wie umfangreich sich Informationen, Aktivitäten, Darstellungen, Statements und Aussagen der Pro BI e.V. und auch auf die Institution Hochschule Rhein-Main etc. ausgewirkt haben und auswirken, muß und wird nun geprüft werden.

So oder so ist dies ein unglaublicher politischer Vorgang ! - Und vieles erscheint nun in einem anderen Licht!

Nicht nur, daß nunmehr fast 4 Mio. € für Citybahn Popaganda ausgegeben wurden, finanziert durch die Bürger Wiesbadens, einseitige Applaus Berichterstattungen lanciert wurden und werden, aktuell die Verkehrsführung der eines Stauplanungsdezernats gleicht, künstliche Verknappung an allen Ecken, 30 Jahre nach dem Mauerfall, kommt nun ans Tageslicht, daß ein Stadtrat in seiner Funktion als Verkehrsdezernent die PRO Seite eines Bürgerentscheids in interne Vorgänge, ja sogar in Entscheidungen einbindet !!

Was muß noch passieren, damit OB Mende in Sachen Kowol irgendwann mal endlich tätig wird !?!?

Gründe und Beispiele gab es haufenweise (Vergaben Kommunikation, etc.), um schon vor Monaten mit dem Entzug des Aufsichtsratsvorsitz ein Zeichen zu setzen. Dies wäre und ist aber nunmehr absolut nicht mehr ausreichend !

Selbst gekappte Rettungswege in Richtung Biebrich (siehe Sperrung "Am Landeshaus") scheinen den Oberbürgermeister der Pro-Citybahn-Bürger nicht zu tangieren.

BI Mitbestimmung Citybahn

 
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Diese Frage stellt sich

Was mascht der Glaser, wenn er kein Glas zur Verfügung hat?
- Er trinkt halt aus der Flasche...

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