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CDU zum AWO-Skandal: Endlich Klarheit schaffen
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CDU zum AWO-Skandal: Endlich Klarheit schaffen

Testierung von unabhängigen Wirtschaftsprüfern vornehmen

 Die AWO tut sich nach rund einem Jahr noch immer schwer bei der Aufklärung ihres Finanzskandals, denn nach allem Anschein waren weite Kreise aus der Führungsschicht der AWO beteiligt.

Jüngste Presseberichterstattungen weisen zudem auf eine mögliche Verquickung von Magistratsmitglieder aus Reihen der SPD hin. Im Interesse eines Sozialverbandes und deren vielen ehrenamtlich Tätigen sollte statt einer internen, vor allem eine externe Aufklärung für die Öffentlichkeit stattfinden. Die CDU-Rathausfraktion bekräftigt daher ihre Haltung, daß dieses Ziel bekanntlich nur am glaubwürdigsten mit einem Testat von unabhängigen Wirtschaftsprüfern zu erreichen ist.

Stadtverordneter Dr. Hans-Achim Michna, der auch hessischer Landesvorsitzender des Sozial- und Familienverbandes Kolpingwerk e.V. ist, sieht durch das Handeln von Teilen der AWO alle Sozialverbände in Mißkredit   gebracht:

„Dieser Skandal wird durch die zögerliche Aufklärung auf dem Rücken vor allem der ehrenamtlich Tätigen ausgetragen. Das Agieren von bestimmten Kreisen der AWO ist untragbar und funktioniert jedes Mal nach dem gleichen Muster: Zunächst leugnen und den Kritikern unaufrichtige Motive vorwerfen, dann nur zugeben, was ohnehin schon bekannt ist. Und wenn es nicht mehr anders geht, waren nur Einzelne für die Verfehlungen verantwortlich. Ein eindeutiger politischer Wille zur umfassenden und schonungslosen Aufklärung der Vorgänge in der AWO ist bei der SPD nicht erkennbar."

Auch das jüngste Beispiel in Frankfurt, wo das städtische Revisionsamt sich über die fehlende Kooperation der AWO beklagte, bestärkt die CDU-Rathausfraktion in ihrer Auffassung, daß nur ein Testat von unabhängigen Wirtschaftsexperten hier Klarheit bringen könne.

Daß für die interne Aufarbeitung von der AWO bestimmte Tandem, Herr Hessenauer und Herr Betz, hält die CDU für unzureichend und problematisch, da diese früher führenden SPD-Mitglieder für die Aufarbeitung ihres SPD-Wohlfahrtsverbandes eingesetzt werden und damit letztlich auch ihr persönliches   Wirken, Wissen und Lebenswerk überprüfen sollen.

Um die Vorgänge um die AWO umfaßend aufzuklären, muß für die Landeshauptstadt Wiesbaden jedoch die Beziehung zwischen der AWO und der Stadtverwaltung sowie etwaige Verstrickungen der Akteure untereinander im Mittelpunkt stehen.

„Nach mehr als einem Jahr in dem scheibchenweise immer mehr Skandalöses zur AWO zu Tage gefördert wurde, wollen wir endlich Klarheit“, so Bernd Wittkowski, der auch CDU-Sprecher im Revisionsausschuß ist...

 
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