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Schlechte Verlierer betreiben Wählerbeschimpfung auf Steuerzahlerkosten
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Schlechte Verlierer betreiben Wählerbeschimpfung auf Steuerzahlerkosten

Citybahn GmbH außer Rand und Band – RTK-Verkehrsdezernent sollte vor eigener Tür kehren

Mit harscher Kritik hat der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Diers auf die jüngsten Äußerungen der Geschäftsführung der Citybahn GmbH reagiert.

Entgegen den Ankündigungen am Sonntagabend ist der Wahlkampf wohl noch nicht vorbei. Die Projektgesellschaft zeigt sich als schlechter Verlierer und betreibt Wählerbeschimpfung auf Steuerzahlerkosten.

Oberbürgermeister Mende muß sich fragen laßen, wie lange er sich noch von einer städtischen Gesellschaft auf der Nase herumtanzen laßen möchte. Daß von den Spitzen der Citybahn GmbH daran gearbeitet wird, das Ergebnis des Bürgerentscheids zu delegitimieren, ist nicht hinnehmbar.

(Anm.d.Red: Bürger die eine Entscheidung gefällt haben beschimpft man nicht, der Bürger ist der Souverän! Angst um die eigenen Posten?)

Noch am Wahlabend hatte der Oberbürgermeister im Interview mit dem Wiesbadener Kurier erklärt, daß er die Gräben, die durch den Bürgerentscheid entstanden sind, überwinden wolle und rief beide Seiten zur Mäßigung auf. Am nächsten Morgen feuerte die teilstädtische Citybahn GmbH auf ihrer Homepage sowie ihren Social-Media-Kanälen die nächste PR-Salve ab:

Die Wiesbadener hätten sich „von falschen Behauptungen leiten laßen“ und sich „gegen ihren guten Nachbarn Rheingau-Taunus-Kreis entscheiden“. Ein Geschäftsführer verstieg sich zu der Äußerung, daß die Wiesbadener vielleicht die Jahrhundertchance gar nicht erkennen wollten. Garniert wurden die Aussagen mit einer Grafik, auf der zu lesen war: „Wie es weitergeht: Autostadt Wiesbaden.“

Entweder die Aussagen des Oberbürgermeisters sind reine Lippenbekenntnisse oder er hat seine Verwaltung, zum wiederholten Male, nicht im Griff.

Die Wiesbadener müßen sich nicht von aus öffentlichen Geldern bezahlten Agenturen und Geschäftsführern belehren laßen, daß sie falsch abgestimmt hätten oder falsch informiert gewesen seien. Die Proponenten des Projekts sollten die Abstimmungsniederlage endlich akzeptieren.

Die heiße Wahlkampfphase begann mit Plakaten, auf denen die Citybahn GmbH der Gegenseite „Fake News“ unterstellt. Schon das war ein starkes, vom Steuerzahler bezahltes, Stück. Am Wahltag selbst mußte dann sogar das Wahlamt, als es ein offenbar von der Citybahn GmbH designtes Hinweisschild, als „unzulässige Wahlpropaganda“ vor einem Wahllokal entfernen laßen. Leider hat der schmutzige Wahlkampf der Projektgesellschaft offensichtlich nicht mit dem Wahlschluß um 18 Uhr am Sonntag geendet.

Wenig Verständnis auch für die Aussagen der politischen Verantwortlichen aus dem Rheingau-Taunus-Kreis: Weder brauchten die Wiesbadener vor dem Bürgerentscheid die Ratschläge aus dem Rheingau-Taunus-Kreis, noch müßen sie sich jetzt vorhalten laßen, sie hätten sich gegen einen guten Nachbarn entschieden.

Herr Döring sollte lieber vor der eigenen Haustür kehren. Dem Rheingau-Taunus-Kreis gelingt es seit Jahren nicht, ein zuverlässiges Nahverkehrsangebot sicherzustellen. Erst im vergangenen Jahr fielen über mehrere Wochen Buslinien im Kreis teilweise komplett aus.

Da muß er sich nicht wundern, daß die Menschen im Rheingau-Taunus-Kreis auf das Auto setzen müßen, um sicherzustellen, daß sie Schule oder Arbeitsstelle erreichen. Es ist nicht fair, daß die Wiesbadener jetzt für die nicht gemachten Hausaufgaben im öffentlichen Nahverkehr im Rheingau-Taunus-Kreis verantwortlich gemacht werden sollen.

 
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