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Bardo Frosch – 60 Jahre - Ein Juwel für den KCK
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Bardo Frosch – 60 Jahre - Ein Juwel für den KCK

Am 16.11.1960 in Mainz geboren, aufgewachsen mit Eltern und drei älteren Geschwistern im Neudörfchen – in Alt Kostheim, wo er auch die Grundschule besuchte.

Seit über 35 Jahren ist Bardo Frosch glücklich verheiratet mit seiner Frau Maria. Ein erwachsener Sohn und eine Tochter mit Familie vervollständigen das Familienbild. Begeistert sind die Eheleute, daß sie mit der zweijährigen Enkeltochter und dem zu erwartenden zweiten Enkelkind die Freuden als Großeltern erleben dürfen.

Die Meenzer Fastnacht prägt bis heute das Leben von Bardo Frosch. Seine fastnachtlichen Aktivitäten begannen sehr früh. Schon als Achtjähriger hat Frosch sein erstes Protokoll gehalten, bei der Kindersitzung seiner Heimatpfarrei St. Kilian in  Kostheim. Den Text hatte sein Vater Josef geschrieben.

Der war früher Protokoller beim Comitee Katholischer Vereine in Bretzenheim, dann in der Kostheimer Pfarrfastnacht aktiv. Mit 16 Jahren gründete er den Kinder- und Jugendchor St. Kilian mit über 50 Kindern und Jugendlichen, damals ein Aushängeschild der Pfarrei.

Aus diesem Chor gingen auch die „Dreckspatzen“ – die Kindersangesgruppe zur Fastnacht hervor.  Bald schrieb Frosch auch eigene Fastnachtslieder, mit denen Stimmungssängerinnen in der Kostheimer und Mainzer Fastnacht Erfolge feierten.

Menschen, die mit ihm fastnachtlich zusammenarbeiten, schätzen seine Dichtkunst, gepaart mit Musikalität. Sie wissen, daß „immer etwas kommt und immer wieder neue Ideen heraussprudeln“. Wie die 20 Frauen des „Stimmbändchens“ vom Kostheimer Gesangverein „Harmonie“.

Als 22-Jähriger hat Bardo Frosch 1982 die Begleitung dieser närrischen Frauen-Gesangsgruppe übernommen, für die er bis heute die Texte schreibt. Zu allen Auftritten mit herumreisen, das schafft er zeitlich nicht mehr – deshalb ist er froh, daß eine junge Pianistin die Begleitung übernommen hat.

Acht Jahre war Frosch Sitzungspräsident in der Kilianer Fastnacht des KCC. Über sein Engagement beim MCC gelangte Frosch durch den damaligen KCK-Präsidenten Ludwig Hirsch zum Karneval-Club Kastel, in dem er seit 2005 im Präsidium, wenig später dann als Geschäftsführer tätig ist.

2007 übernahm er vom heutigen Ehrenpräsidenten das Amt des Protokollers, das er zwischenzeitlich ruhen ließ, um dem Amt des Sitzungspräsidenten gerecht zu werden. Bis heute führt er die KCK-Sitzungen mit Witz und viel Humor. Mittlerweile begeistert er wieder zudem die Narrenschar mit seinem geschliffenen und politisch spitzzüngigen Protokoll.

Als Stellvertreter von Sitzungspräsident Andreas Schmitt brillierte Frosch im letzten Jahr bei Mainz bleibt Mainz. „Ich bin Gott dankbar für die Talente, die er mir geschenkt hat: meine Musikalität, die Fähigkeit dabei zu improvisieren, die Gabe zu texten und im genauen Versmaß zu reimen.  Es macht mir Freude zu moderieren und das „Babbele“ wie man in Mainz sagt, fällt mir nicht schwer.

„Ich hätte mich nie so aktiv engagieren können, wenn meine Frau und meine Familie das nicht mitgetragen hätten! Ich hoffe, daß ich gesund bleibe und in meinem Beruf viele junge Leute vom Beruf des Gemeindereferenten begeistern kann und zudem mit meinem Hobby, der Fastnacht, den Menschen weiterhin Freude bringen kann“, stellte der vielseitig begabte Jubilar fest.

Seine Vita ist authentisch, sachlich, kompetent von Humor und Herzlichkeit geprägt. Auf Grund der Corona-Pandemie wird der „Runde Geburtstag“ für eine „Gratulationscour“ recht trocken über die Bühne gehen. Für den KCK ist Bardo Frosch ein hochkarätiges Juwel.

Er engagierte sich nach der Erstkommunion in der Pfarrei St. Kilian als Messdiener und später in der Jugendarbeit der Gemeinde als Gruppenleiter.  Musikalisch erlernte Frosch Akkordeon, Klavier und Kirchenorgel und ist auch heute noch als Organist tätig.

Nach dem Abitur begann Frosch sein Studium der Praktischen Theologie an der Katholischen Hochschule Mainz und beendete es 1984 als Diplom- Religionspädagoge (FH).

Bardo Frosch wurde vom Bistum Mainz als Gemeindereferent übernommen und 1985 von Kardinal Karl Lehmann zum Dienst in den Gemeinden des Bistums Mainz gesendet. Seine beruflichen Stationen waren Worms, Raunheim und Kastel.

Überall setzte er als Seelsorger und Gemeindereferent mit Ideenreichtum und engagiertem Einsatz in der Pastoral- und Glaubensweitergabe Akzente. Auch als Religionslehrer war Frosch geschätzt und beliebt.

23 Jahre gehörte Bardo Frosch dem Pastoralteam unter der Leitung von Pfarrer Dr. Jörg Swiatek an. Bei seiner Verabschiedung im letzten Jahr hob Swiatek seine Verdienste hervor. Ob in der Liturgie, im Organisations-Ausschuß für die Veranstaltungen der Pfarrei, beim Ökum.- Mittagstisch, als Trägervertreter für die Kita St. Rochus, als Begleiter in der Trauerpastoral war sein Wirken geschätzt. Auch die Gemeindefahrten waren stets über die Grenzen der Pfarrei beliebt.

Seit 2016 hat Bardo Frosch die Ausbildungsleitung der Gemeindeassistenten im Bistum Mainz übernommen und seit 2019 die Studienbegleitung der Mainzer Theologiestudenten der Katholischen Hochschule. Zudem leitet Frosch das Kolleg, eine Wohngemeinschaft Theologie- Studenten der KH (Katholischen Hochschule) im Herzen der Altstadt innerhalb des Priesterseminars. Dort ist auch sein Büro.

(Herbert Fostel) - Foto: Klaus Lehne

 
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