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Das Kasteler Ostfeld-Projekt rechnet ohne Wirt...
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Das Kasteler Ostfeld-Projekt rechnet ohne Wirt...



Solides Projektmanagement wird über Bord geworfen

Noch ist die schallende Ohrfeige gegen die City-Bahn nicht richtig verhallt, da werden der Öffentlichkeit ‚mögliche Wege in das Ostfeld‘ präsentiert.

Wir würden uns sehr wünschen, wenn der Magistrat bei aktuell brennenden Themen eine solche Dynamik an den Tag legte – aber bitte mit mehr Sachverstand.

Jetzt über ‚mögliche Wege in das Ostfeld‘ zu fabulieren, ist unnütz und Ressourcenverschwendung hoch drei. Warum? Nun, man sollte eine Hochzeit erst planen, wenn die Braut ‚Ja‘ gesagt hat. Im Projekt Ostfeld planen der Bräutigam und seine Familie nicht nur bereits die Hochzeit, sondern schon den Immobilienerwerb für die gemeinsame Zukunft. Das kann, wir können es nur immer wieder sagen, ganz gewaltig schiefgehen.

Nichts ist geklärt: Die jüngste Entwicklung auf dem Airfield ist noch nicht mal eine Erwähnung wert, geschweige denn wird sich mit den möglichen Konsequenzen auseinandergesetzt.

(Hinweis: Nach Presseberichten wird das Afrika-Kommando der US-Army, das derzeit noch in Italien angesiedelt ist, dem Kommando der Clay-Kaserne in Erbenheim unterstellt und mit dem dort angesiedelten Europa-Hauptquartier zusammengelegt.)

Ganz verschwiegen werden gesundheitliche Themen: Nach neuesten Erkenntnissen begünstigen Störungen des Nachtschlafs durch Flugzeuglärm einen Hypertonus und erhöhen das Herzinfarktrisiko. (Quelle: https://www.medical-
tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/fl uglaerm-schaedigt-herz-kreislauf-system/).

Schlimm genug, daß die rund 200 Menschen der Siedlung Fort Biehler diesen gesundheitsschädlichen Fluglärm, etwa den nächtlichen Hubschrauberkrach, erdulden müßen. Aber eine Trabantenstadt mit 8.000 bis 12.000 Menschen dort aus dem Ackerboden stampfen und sie diesen Belastungen wissentlich aussetzen?

Absurd! Stoppt das endlich! Setzt euch mit den Fakten auseinander!

Kommen wir zum Bild des Hochzeitsantrags zurück: Vielleicht scheut der Bräutigam, ein ‚Nein‘ zum Ostfeld zu kassieren? Etwa vor Gericht? Umso mehr fordern wir Weitsicht von unseren Politikern im Rathaus. Aber vielleicht ist diese Erwartung in deren Augen auch absurd.

(Dr. Gottfried Schmidt, für die Aktionsgemeinschaft „Hände weg von Os/Ka“)

 
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