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LKW bleibt mit Ladekran an Bahnüberführung hängen
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LKW bleibt mit Ladekran an Bahnüberführung hängen

Die Feuerwehr Mainz wurde am Mittag (16.12.20) um 14:42 Uhr zu einem Verkehrsunfall  in der Zwerchallee alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, daß ein Baustoff-LKW mit seinem fest verbauten Kran, beim Durchfahren einer Bahnunterführung mit diesem hängen geblieben war. Hierzu kam es, weil der Kran nicht ordnungsgemäß eingefahren war.

Durch den Kranausleger wurde die Bausubstanz der Bahnüberführung leicht beschädigt und ein Eisengeländer Richtung Gleisbett gedrückt.

Um eine Gefährdung des Schienenverkehrs auszuschließen, veranlaßte der Einsatzleiter, die betroffene Strecke über die Notfallleitstelle der Bahn sperren zu laßen und den Notfallmanager  anzufordern.

Zur Bergung des verunglückten Fahrzeuges wurde zunächst ein Wechselladerfahrzeug mit Kran angefordert, dieser konnte jedoch nach genauerer Begutachtung nicht zielführend eingesetzt werden. Im nächsten Schritt wurde der Kranausleger mittels Motortrennschleifer freigeschnitten, da er sich in dem Brückengeländer verkeilt hatte.

Im Anschluß wurde das zu bergende Fahrzeug aus eigener Kraft durch einen Feuerwehrmann langsam zurückgesetzt. Nachdem der Kranausleger frei war, senkte sich dieser auf Straßenniveau ab. Die Überprüfung der Verkehrssicherheit der Bahnüberführung wurde durch den Notfallmanager der Bahn veranlaßt.

Zu diesem Zeitpunkt war der primäre Einsatz der Feuerwehr beendet, da sowohl die Gefahr für den Schienenverkehr, als auch die Möglichkeit des Kranabsturzes beseitigt war. Die Feuerwehr verblieb weiterhin an der Einsatzstelle, um sicherzustellen, daß die auslaufenden Betriebsstoffe aufgenommen wurden.

Im weiteren Verlauf wurde durch den Verursacher mit eigenen Mitteln die Bergung des verunglückten Fahrzeuges fortgesetzt. Die auslaufenden Betriebsstoffe wurden mittels Ölbindemittel aufgenommen und durch den Verursacher beseitigt. Die abschließende Reinigung der Fahrbahnoberfläche wurde durch ein Fachunternehmen sichergestellt.

 
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