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Leben wir in einer Diktatur? Nein! Schlimmer!
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Leben wir in einer Diktatur? Nein! Schlimmer!

Boris Reitschuster hat einen Brief an Angela Merkel veröffentlicht, den wir hier (in Auszügen) gerne bringen: (Den Gesamttext lesen Sie HIER)

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

in Ihrem Amtseid haben Sie geschworen, daß Sie Ihre „Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen“.

Ihre Kritiker werfen Ihnen vor, daß Sie einen großen Teil Ihrer Kraft den nicht „schon länger hier Wohnenden“ widmen, weniger den Nutzen der Deutschen mehren als den internationaler Organisationen, daß Ihnen das Abwenden des Schadens schlecht gelingt und es auch mit der Wahrung von Gesetzen und Grundgesetz nicht funktioniert.

Wenn unsere Gesellschaft kollabiert, wenn uns das jahrelange Spalten und die Fehler der Corona-Politik (in Tateinheit mit der Euro-Druckerei) um die Ohren fliegen werden, soll niemand sagen können, es sei nicht absehbar gewesen und nicht zu vermeiden. Und auch Ausreden wie „Ich wollte doch nur das Beste“ zählen dann nicht.

Arnulf Baring schrieb in den 1990er Jahren ein Buch mit dem Titel: „Scheitert Deutschland?“ Die Frage ist so aktuell wie seit vielen Jahrzehnten nicht mehr.

Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr! Mit traurigen Grüßen: Boris Reitschuster

PS: Sie haben in mehreren Interviews auf die Frage, ob Sie auch nach dem Herbst 2021 weiter Bundeskanzlerin bleiben könnten, immer rhetorische Schlupflöcher offen gelaßen.

Meine große Bitte an Sie: Erliegen Sie nicht der Versuchung, weiter an der Macht zu bleiben. Die Väter der US-Verfaßung hatten gute Gründe, die Amtszeiten von Präsidenten auf acht Jahre zu beschränken.

Macht macht einsam. - Macht macht blind.

Die Gefahr der Abkapselung von der Realität ist groß. Ich persönlich würde mir nicht zutrauen, dem zu widerstehen. Sie mögen das anders sehen. Aber glauben Sie mir: Von außen betrachtet ist die Wahrnehmung eine andere. Nicht nur bei mir.

Ganz egal für wen – 16 Jahre an der Macht sind mehr als genug...

 
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Diese Frage stellt sich

(Rubrik pausiert)

Romantische Lyrik des Tages

BEIM Tee im Sonnengarten
Geht mein Blick
Blumenumrankt
Vorbei an kirschjblühendedn
Bäumen
Zur alten Pagode.

Nebelberge enttauchen
Dem weißen See.
Hingetupfte Frauen
Scherzen unter
Papierschirmen.

Und am Grund des
Schwarzen Tees
Lächelt eine kleine
Geisha.

(Stefan Simon)

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