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Die Parkplatzsituation in Amöneburg ist außer Kontrolle...
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Die Parkplatzsituation in Amöneburg ist außer Kontrolle...

...und droht in naher Zukunft zu eskalieren

Leider ist es immer noch nicht bei der Administration angekommen daß die Parkplatz-Situation in unserem schönen  Amöneburg, außer Kontrolle geraten ist.

Der Hauptgrund des Parkplatzproblems ist meiner Expertise als Bewohner und täglicher Beobachter des Stadtteils nach, die unnötige Fahrradstraße auf der Biebricher Straße und Dauerbaustellen des Häuser- bzw. Gebäudebaus in Amöneburg.

Kommen wir erst zur Fahrradstraße und der Argumentation warum diese unnötig ist:

Unnötig, weil der Bürgersteig der Biebricher Straße aufgrund der Industrie, nur sehr selten von Fußgängern genutzt wird. Auf solch einer Straße gehen Menschen in der Regel nicht spazieren zumal es außer Industriezäune nichts zu sehen gibt und die Wege für einen Spaziergang sehr lang sind. Man kommt nirgends schnell an. Der Bürgersteig kann also gemeinsam genutzt werden!

Unnötig auch, weil der Bürgersteig auf der Biebricher Straße mindesten doppelt so breit ist wie ein herkömmlicher Bürgersteig. Hintergrund hier ist, daß der breite Bürgersteig jahrelang als Fahrradweg funktioniert hat. Zu beachten ist, daß Radfahrer aufgrund des Wetters zwischen November bis März nur bedingt die Fahrradstraße nutzen.

Die Fahrbahnverengung auf der Biebricher Straße aufgrund der Fahrradstraße, die Radfahrern alle Freiheiten zum uneinsichtigen, nebenherfahren gibt und der damit zusammenhängenden Parkplatz Verlagerung in die Dyckerhoff Straße jedoch, belastet das ganze Jahr über die Luft und die Optik Amöneburgs.

Es ist also ein Problem, das alle Stellplätze für Transporter, Wohnwagen, Anhänger, LKW, PKW usw. weggefallen und in Amöneburg, hauptsächlich auf die Dyckerhoff Straße verlagert worden sind, nur kümmert es niemanden. Auch nicht die Ortsverwaltung.

An der Stelle ist noch zu beachten daßdie Fahrradstraße zu 99% von Fremden, nicht Amöneburgern genutzt wird und somit den Amöneburgern nichts bringt. Es gibt nicht mal ein Cafè oder eine Würstchenbude wo Radfahrer rasten könnten.
Die Citybahn ist ja glücklicherweise abgewählt worden. Diese hätte unsere Situation nur eskaliert. Aber was nicht ist kann ja noch werden...

Kommen wir nun zum Häuser- bzw. Gebäudebau in Amöneburg:

In der Stellplatzverordnungen bzw. Stellplatzsatzungen ist in Deutschland geregelt, wie viele Stellplätze für Kraftfahrzeuge und Fahrräder beim Neubau eines Gebäudes auf dem Grundstück oder in der Nähe nachgewiesen werden müßen. Mir ist vor allem aufgefallen daß

1. Nach dem Häuserneubau in der Alexander-von-Engelberg Straße sowie dem, 1. Neubaubeginn, Ecke Alexander-von-Engelberg Straße und Dyckerhoff Straße (der Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche)

2. Container Kindergarten (Dyckerhoff Werk Kindergarten) und dessen zukünftigen Neubau

3. Neubau weiterer Häuser auf der Alexander-von-Engelberg Straße

4. Sportplatzbesucher

usw. keine Parklätze hinzugekommen bzw. berücksichtigt worden sind und wenn doch, wo? Der Carport der Neubauten auf der Alexander-von-Engelberg Straße, ist aufgrund der Lage, zumindest derzeit, für den Autofahrer nicht unbedingt ansprechend.

Wer will denn hinten am Carport parken und rund ums Ganze Haus laufen, um an die Haustür zu gelangen? Zumal der Carport als Wintergarten genutzt werden könnte.

Autos wird es immer geben und das ist gut so weil die Bürger das so haben wollen. Das muß auch mal die Regierung verstehen.
Das Auto steht für Arbeitsplätze und Freiheit. Es geht ohne Auto nicht!

Die Lebenszeit, die mit Bus und Bahn verloren geht ist unbezahlbar! Ich beispielsweise, benötige mit Bus und Bahn und nur wenn alles gut geht, min. 3,5 Stunden, um auf die Arbeit und wieder zurück zu fahren. Mit dem Auto inkl. Fahrgemeinschaft max. 50min.

Meine Frage nun, warum nimmt die Stadt bzw. die Ortsverwaltung dieses Problem, nicht wahr? Wann wird hier endlich mal was für den Bürger getan?

(Nikolaos Panidis)

 
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