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KCK schenkt närrisch mit Schoppe-Streaming in Corona-Zeiten ein
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KCK schenkt närrisch mit Schoppe-Streaming in Corona-Zeiten ein

Alle digitalen Heiterkeitshürden wurden erstmals am Fastnachtsamstag im Mainzer Hotel – Me and All – genommen und mit viel närrischem Herzblut ein vierfarbbuntes Programm zu sechs köstlichen Flaschen Wein der Winzer von rechts und links des Rheins vom Karneval-Club Kastel (KCK) kredenzt.

Mit Zugangstickets konnten 700 Live-Zuschauer im Internet durch den KCK begeistert werden. Der Club hatte dazu „700 Weinpakete“ bundesweit verschickt. Dazu unterstützten die „Kellermeister“ von rechts und links des Rheins mit ihren Präsentationen fachkundig.

Der närrische „Weinprobe-Babbeler“, mit präsidialer Rolf- Braun- Brille, Daniel Vetter, führte durch ein gehaltsvolles „KCK-Narritee“. In weinseliger Stimmung konnte er das Publikum diesmal auf dem heimischen Sofa live im Internet in „närrischen Rausch“ versetzen.

Mit Video- Einspielungen und vor Ort konnte der KCK grandios mit närrischer Spitzenkost, nachhaltige Momente auslösen. Mit dem Schunkel-Klassiker „Wenn das Wasser im Rhein goldener Wein wär“, wurde fabelhaft eingestimmt.

Für „Mainz-Gefühl“ sorgte Stimmungssängerin Nadine Meurer. Herrlich die musikalischen „Hübsche Bübche“ von den „Schwarzen Gesellen“ aus Laubenheim.

Zeitkritisch, mit pointiertem Versmaß, konnte wieder Protokoller Bardo Frosch brillieren. Der Virus Corona stand im Mittelpunkt. Dazu blickt Bardo Frosch voller Neid auf Frankreich, wo man im Lockdown vernünftiger gehamstert habe als in Deutschland:

Kondome und Rotwein waren vergriffe, auf Klopapier habe die gepiffe! Zum Impfstoff, der aus Meenz kommt und die Lebensgeister weckt, war seine Prophezeiung: „Corona, wir krien dich schon kaputt“.

Mit Kokolores vom Feinsten stieg Alexander Leber als Polizist in die Bütt: Als gestresster Polizist bei Verkehrskontrollen, seitdem Rentner mit ihren Rollatoren auf der Rheinstraße, wo ja bekanntlich Tempo 30 gilt, schon so einige Male den Linienbus überholt haben.

Das närrische Multitalent Johannes Bersch strapazierte die Lachmuskeln bedenklich, als Schoppenstecher am laufenden närrischen Band. Als Bachelor of Bottle Business: Ging tagsüber so manches schief, greif abends ich zum Aperitif. Auch als Kammersänger konnte er mit Sebastian Kraus närrische Ausrufezeichen setzen.

Auch als umwerfender „Winzer“ parodiert Bernhard Knab treffsicher: Das Wasser gibt den Ochsen Kraft, den Rheinhessen nur der Rebensaft. Dazu sein launiges Statement: Wer nach Mitternacht noch einen hebt, hat die Weinprob überlebt.

Die Troubadoure Thorsten Ranzenberger und Christoph Ludwig glänzten mit ihrem Loblied auf Mainz, der Perle am Rhein. Für weiter Hochstimmung sorgte mit viel Power Club-Sänger Stefan Persch. Im Kokolores-Weinregal hatte der KCK „Hotte und Pitt (Horst Sieghold – Pit Karg) eingelagert. Auf der Suche nach einer Traumfrau ließen sie dabei nichts anbrennen.

Die „Alternativen Bänkelsänger“ Wolfgang Heitz und Klaus Eckert glänzten mit frech gesungenen Versen. Nach dreieinhalb Stunden wurde die „närrische KCK- Weinprobe“ mit den mitreißenden Altrheinstromern, Uwe Hager und Thomas Wucher, mit ihrem stimmungsvollen Potpourri zum Finale präsentiert.

Der Club konnte auch mit „Frohsinn Freie Fahrt“ im Netz einen Digitalisierungsschub auslösen.

(Herbert Fostel) - Foto: KCK Öffentlichkeitsarbeit

 
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