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...aus dem Polizeibericht vom 30.03.21
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...aus dem Polizeibericht vom 30.03.21

Falscher Handwerker

Mainz, Eine kalte Heizung führte dazu, dass eine 68-jährige Frau aus Bretzenheim, den "Heizungsnotdienst vor Ort Mainz" verständigte. Dieser stellte eine angeblich defekte Pumpe fest und verlangte eine 100-prozentige Vorauszahlung um diese am nächsten Tag zu liefern und einzubauen. Die Frau zahlte daraufhin über 400,- EUR direkt mit EC-Karte bei dem Handwerker, um dann am nächsten Tag vergeblich auf ihn zu warten. Rückfragen bei dem angeblichen Notdienst blieben unbeantwortet. Eine Rückbuchung der überwiesenen Summe von einem österreichischen Konto war nicht möglich.

Falsche Spenderin

Auf eine angeblich schwer kranke Spenderin ist ein 24-jähriger aus Hechtsheim hereingefallen. In der Hoffnung, eine Summe in Höhe von 350.000,- EUR zu erhalten, reagierte er auf eine persönliche Nachricht in Facebook. Während des Kontaktes über einen angeblichen Anwalt, überwies er über 8.000,- EUR an Gebühren an ein ausländisches Konto. Als immer weitere Forderungen kamen, ahnte er den Betrug dahinter...

Kamerunschafe gestohlen

Budenheim, 27.03.-28.03.2021 - Unbekannte Täter haben am vergangenen Wochenende neun Kamerunschafe von einem Gartengrundstück in Budenheim gestohlen. Der 22-jährige Besitzer hatte die Schafe auf einem umschlossenen und gesicherten Grundstück in der Budenheimer Gemarkung gehalten. Der oder die unbekannten Täter haben sich gewaltsam Zutritt zum Gartengrundstück verschafft und alle neun Schafe entwendet. Zusätzlich wurde ein auf dem Grundstück befindlicher Kaninchenstall geöffnet, die Tiere aber nicht entwendet. Von den Kräften der Polizeiinspektion Mainz 2 wurde am Tatort erste Spuren gesichert. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass die Schafe durch die Täter in einen Anhänger oder ein großes Fahrzeug geladen und abtransportiert worden sind. Die Kamerunschafe waren 2 Monate alt, ca. 50-70 cm groß und 5-6 kg schwer. Es handelt sich um kleine kurzschwänzige Hausschafe, mit braunmarkenfarbiger Fellzeichnung, kastanienfarbener Grundfärbung und schwarzer Zeichnung an Bauch, Kopf und Beinen. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen.

Drogen im Internet bestellt und aufgeflogen

Mainz-Altstadt, Für einen 38-jährigen Mainzer endete eine Bestellung im Internet mit einer Wohnungsdurchsuchung und einer Strafanzeige. Der Mann hatte zuvor auf illegalem Wege Kokain bestellen wollen, was ihm per Postzustellung zugesandt werden sollte. Von Kriminalbeamten der Polizei in Nordrheinwestfahlen konnte die an den 38-jährigen adressierte Postsendung jedoch abfangen und sicherstellen werden. Tatsächlich waren über 5 Gramm Kokain in der Postsendung versteckt. Vom Rauschgiftkommissariat der Mainzer Kriminalpolizei, wurde hierauf in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Mainz ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Mannes beantragt, der vom Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes in Mainz erlassen wurde. Am vergangenen Dienstagmorgen durchsuchten die Rauschgiftermittler die Wohnräume des 38-Jährigen in der Mainzer Altstadt. Insgesamt konnte 143,8g Marihuana, 13g Haschisch, 61,7g Amfetamin aufgefunden und sichergestellt werden. Der Beschuldigte wurde bei der Kriminalpolizei erkennungsdienstlich behandelt und muss sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich verantworten.

Mehrere Tatverdächtige nach Einbruchsserie in Haft

Wiesbaden, (cav) Vier Männer im Alter von 44, 43, 42 und 29 Jahren sind nach einem Einbruch Anfang Februar 2021 in Eppstein im Rahmen umfangreicher Ermittlungen und entscheidender Zeugenhinweise in das Visier der Polizei geraten. Drei der Beschuldigten sitzen nun in Untersuchungshaft, da sie derzeit verdächtig sind, an mindestens 18 Einbrüchen in Hessen und Baden-Württemberg beteiligt gewesen zu sein. Am Abend des Mittwoches, 03.02.2021 hatten Anwohner zwei verdächtige Personen in der Hauptstraße im Eppsteiner Ortsteil Vockenhausen beobachtet, die allem Anschein nach soeben in ein gewerblich genutztes Gebäude eingebrochen waren. Als Reaktion auf die Beobachtung entschied sich der 34-jährige Anwohner dafür, gemeinsam mit seinem 45-jährigen Nachbarn nach dem Rechten zu sehen. Zeitgleich wurde die Polizei alarmiert. Zwar waren die zuvor beobachteten potentiellen Einbrecher zu dieser Zeit bereits verschwunden und hatten einen Gesamtschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro hinterlassen, jedoch konnten die Zeugen der Polizei entscheidende Hinweise für die weiteren Ermittlungen liefern. Eine gute Woche nach dem Einbruch in Eppstein konnten durch gezielte Fahndungsmaßnahmen der Polizeidirektion Main-Taunus und des Polizeipräsidiums Frankfurt das Fluchtfahrzeug und der Unterschlupf der Tatverdächtigen in Frankfurt ermittelt und in der Folge vier Männer festgenommen werden. Weitere Ermittlungen, an denen auch die Heidelberger Polizei beteiligt war, führten zu mittlerweile rund 18 Taten, die der überregional agierenden Tätergruppe zugeordnet werden konnten. Neben Taten in Frankfurt, Hanau, Offenbach, Wiesbaden, Gießen und Eppstein stehen die Männer auch im Verdacht, Einbrüche in Heidelberg begangen zu haben. Auf Anordnung der Frankfurter Staatsanwaltschaft wurden die vier Männer, alle stammen aus der Balkanregion, einem Haftrichter vorgeführt, der für drei der Täter die Untersuchungshaft anordnete.

Schnapsraub im Einkaufsmarkt

Erbenheim, Berliner Straße, 29.03.2021, gegen 17:45 Uhr - (cav) In einem Einkaufsmarkt in Erbenheim soll ein Unbekannter zwei kleine Flaschen hochprozentigen Alkohol an sich genommen haben und anschließend aus dem Geschäft geflüchtet sein. Auf der Flucht habe er noch den einschreitenden Sicherheitsmann angegriffen. Gegen 17:45 Uhr wurde der männliche Tatverdächtige von einer aufmerksamen Mitarbeiterin dabei beobachtet, wie er zwei Flaschen Schnaps aus der Auslage im Kassenbereich des Einkaufsmarktes an sich genommen und im Anschluss eingesteckt haben soll. Auf dem Weg aus dem Geschäft sprach die Mitarbeiterin den Langfinger an, woraufhin dieser weiter in Richtung Ausgang lief. Ein Sicherheitsmann versperrte ihm daraufhin den Weg, woraufhin er diesen ohne zu zögern angegriffen haben soll. Anschließend flüchtete der Angreifer mit seiner Beute im Wert von 2,18 Euro aus dem Einkaufsmarkt. Der Sicherheitsmann wurde durch den Angriff leicht verletzt. Der Täter konnte als männlich, zwischen 25 und 30 Jahren alt, mit kräftiger Gestalt und glatten, kurzen Haaren beschrieben werden. Weiter soll er eine gelbe Windjacke, eine dunkle Hose und eine weiße Bauchtasche getragen haben.

30-Jähriger von mehreren Personen angegriffen

Schierstein, Wupperstraße, 29.03.2021, Gegen 19:30 Uhr - (cav) Am Montagabend kam es in Folge einer Streitigkeit in der Wupperstraße zu einem Angriff auf einen 30-Jährigen, der hierbei schwer verletzt wurde. Gegen 19:30 Uhr wurde vor einem Mehrfamilienhaus in der Wupperstraße eine lautstarke Streitigkeit gemeldet, die in einer handfesten Auseinandersetzung mündete. Während dieser Auseinandersetzung wurde der 30-Jährige von mehreren Personen angegriffen und dabei auch mit einem Stichwerkzeug verletzt. Aufgrund seiner Verletzungen musste er nach der Tat ärztlich behandelt werden. Die Täter flüchteten unerkannt vom Tatort. Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung können zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Angaben gemacht werden.

Busunfall mit Leichtverletzten,

Wiesbaden, Mainzer Straße, 29.03.2021, 14:26 Uhr - (cav) Bei einem Unfall mit einem Linienbus auf der Mainzer Straße, sind gestern Nachmittag mehrere Fahrgäste leicht verletzt worden. Der Bus der Linie 33 befuhr am Montagmittag die Mainzer Straße stadteinwärts, auf der Busspur. Der 35-jährige Fahrer eines Klein-LKW fuhr in dieselbe Richtung auf dem Fahrstreifen daneben. Auf Höhe des dortigen Fahrradhändlers, soll der Fahrer des Klein-LKW auf den Parkplatz desselbigen abgebogen sein und der 49-jährige Busfahrer konnte nicht mehr schnell genug abbremsen, um den Zusammenstoß zu verhindern. Durch den Unfall wurden zwei der Businsassen leicht verletzt. Insgesamt entstand neben dem Personenschaden ein geschätzter Sachschaden von rund 10.000 Euro.

 
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