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Damit keiner sagen kann: „Das haben wir nicht gewußt!“
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Damit keiner sagen kann: „Das haben wir nicht gewußt!“

Die Serie „Kollateralschaden“ bei BR basiert auf Berichten Betroffener der Coronapolitik. Intensivschwester Tine aus der Coronastation berichtet. (Von Johanna und Frank Wahlig)

Seit 30 Jahren ist Tine Krankenschwester. Derzeit auf der Coronastation. Der Intensivbettenmangel dort sei nicht neu, erklärt sie. „Ich persönlich habe schon vor Corona erlebt, daß in der Umgebung keine freien Betten mehr zur Verfügung standen“, so Tine. „Dies ist in Deutschland schon lange Realität, dafür braucht es kein Corona!“

Sie ärgert sich maßlos darüber, daß die politisch verursachte Misere jetzt als Alibi genutzt wird, um den Menschen Maßnahmen, die in Grundrechte eingreifen, „unterzujubeln“, wie sie meint.

Für Angst und Panikmache kein Verständnis

„Für diese Angst und Panikmache auch mancher Kollegen habe ich kein Verständnis“, schreibt Tine. Der Engpass wurde durch Krankenhausschließungen und Pflegekräftemangel verursacht und nicht durch Corona.

Viele Betten wurden und werden u.a. gesperrt, weil kein Intensiv-Personal da ist. „Es ist die pure Heuchelei der Politik, jetzt so zu tun, als ob sie sich Sorgen machten, daß keine Betten und kein Personal zur Verfügung stehen, und dies allein mit Corona zusammenhinge.“

Dabei habe die Politik selbst seit Jahrzehnten an der Verknappung mitgewirkt. „Warum wurden in 2020 in Deutschland 20 Krankenhäuser geschlossen, wenn wir eine Pandemie haben, welche die Krankenhäuser und die Intensivkapazität überfordert?“, fragt Schwester Tine.

Den kompletten Beitrag bei BR lessen Sie HIER

 
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