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BLW/ULW/BIG gegen die Bebauung des Ostfeldes
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BLW/ULW/BIG gegen die Bebauung des Ostfeldes

„Es gibt noch zu viele ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit der geplanten Bebauung des Ostfeldes“ meint der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion BLW/ULW/BIG Veit Wilhelmy.

So ist z.B. noch ungeklärt, wie das Verkehrsaufkommen eines neuen Stadtteils mit mehr als 10.000 Bewohnern und den täglichen Ein- und Auspendlern durch das BKA geregelt werden soll ohne die von der Mehrheit der Wiesbadener abgelehnte Citybahn.

In Wiesbaden entstehen derzeit in vielen Bereichen neue Baugebiete, die Abhilfe gegen die Wohnungsnot schaffen sollen. Zu nennen wäre in unmittelbarer Nähe des Ostfeldes z.B. Erbenheim-Süd. Auch dieses Baugebiet wird zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen führen.

Der Verkehr wird hier über die gleichen Hauptverkehrsstraßen, wie es für das Ostfeld geplant ist, geführt. Die Hauptverkehrsachsen laßen sich nicht unbegrenzt weiter belasten. Auch der CO2-Bilanz Wiesbadens dürfte das erhöhte Verkehrsaufkommen nicht zuträglich sein.

Auch die Frage, wie das Zubauen eines nachgewiesenen Kalt- bzw. Frischluftentstehungsgebietes für Wiesbaden und Mainz mit dem Klimawandel und dem von der Stadt propagierten Klimanotstand zusammenpaßt stellt sich für die Fraktion BLW/ULW/BIG.

Daß eine massive Bebauung von Freiflächen nicht klimaschonend geschehen kann dürfte jedem klar sein. Die Stadt versucht uns das Ostfeld als klimaneutrales Modellprojekt zu verkaufen in Realität wird nicht nur massiv in die Frischluftentstehung eingegriffen, sondern auch der Wasserhaushalt wird nachhaltig gestört. Dem Cyperuspark könnte hier im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser abgegraben werden.

Natürlich ist es wichtig für die Menschen in der Region ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen aber muß das in einem klimatisch höchst sensiblen Gebiet sein? Die klimatischen Probleme vieler Städte auch die Wiesbadens werden sich in den nächsten Jahren noch deutlich verschärfen.

Wir brauchen ein Umdenken, was städtebauliche Konzepte angeht. Wachstum um jeden Preis kann jedenfalls nicht die Lösung sein...

 
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Diese Frage stellt sich

(Rubrik pausiert)

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