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Warnung vor Betrugsmasche Shouldersurfing ("Blick über die Schulter")
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Warnung vor Betrugsmasche Shouldersurfing ("Blick über die Schulter")

Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit zu Taten mit dem Phänomen "Shouldersurfing". Aufgrund der seit einigen Wochen zunehmenden Taten, gehen die Ermittler von spezialisierten Tätern oder Tätergruppierungen aus, die sich auf diese besondere Vorgehensweise spezialisiert haben.

Aufgrund der vorliegenden Ermittlungsergebnisse, geht die Kriminalpolizei davon aus, daß auch weiterhin vermehrt mit Taten zu rechnen ist.

Dabei laßen sich die Banken, welche von den Tätern aufgesucht werden, nicht vorhersagen. Großer Publikumsverkehr könnte ein Anhaltspunkt sein, sodaß Geldautomaten in Innenstadtlagen möglicherweise häufiger Ziel der Täter sind.

Es läßt sich darüber hinaus feststellen, daß insbesondere ältere Menschen, die alleine unterwegs sind, Opfer dieser Täter sind. Die Täter haben dabei ihre Opfer, ganz offensichtlich bereits beim Betreten der Bankräume im Blick und versuchen durch aufmerksames Beobachten beim Eingeben der PIN diese zu erkennen.

Daher rührt auch der Name "Shouldersurfing", übersetzt "Blick über die Schulter". Im Anschluß muß der Täter noch an die Bankkarte des Opfers gelangen. Dies kann auf unterschiedliche Weisen, insbesondere durch Ablenkung der Opfer gelingen.
Möglicherweise kommt es aber auch lediglich zu einem Diebstahl der Karte in einem günstigen Moment.

Die Polizei empfiehlt daher, beim Bedienen eines Geldautomaten sein Umfeld zu beobachten. Sollten Personen zu nah stehen, sollte die PIN Eingabe unterbleiben und man den Vorgang unterbrechen. Bei der PIN Eingabe sollte man unbedingt einen Sichtschutz über dem Tastaturfeld erzeugen.

 
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(Rubrik pausiert)

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(Stefan Simon)