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2 Brandereignisse zeitgleich in Bierstadt
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2 Brandereignisse zeitgleich in Bierstadt

Donnerstag (23.09.21) Nachmittag kam es mit einer Verzögerung von wenigen Minuten zu zwei Bränden in Bierstadt

Die Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden wurde um 15:44 Uhr über einen ausgelösten Heimrauchmelder und Brandgeruch in der Schultheißstraße informiert. Daraufhin wurde der zuständige Löschzug der Feuerwache 3 mit Kräften der Feuerwache 2 und der Freiwilligen Feuerwehr Bierstadt und Kloppenheim alarmiert. Vor Ort konnte eine Verrauchung am Objekt festgestellt werden, bei der Erkundung ergab sich ein Brandereignis im 3.OG des Mehrfamilienhauses.

Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Brandbekämpfung mit einen C-Rohr in die Brandwohnung vor und konnte den Zimmerbrand zügig ablöschen. Im Anschluß wurde die Brandwohnung durch die Feuerwehr belüftet und die benachbarten Wohnungen kontrolliert.

Die Brandursache ist nicht bekannt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der Sachschaden beträgt ca. 30.000 €. Der Wohnungsmieter kam während den Löscharbeiten an die Einsatzstelle und wurde durch den Rettungsdienst betreut. Die Brandwohnung ist zur Zeit nicht bewohnbar.

Die restlichen Hausbewohner hatten sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits selbst ins Freie gerettet und konnten alle wieder zurück in ihre Wohnungen. Neben den Kräften der Feuerwehr waren auch zwei Rettungswagen sowie die Polizei an der Einsatzstelle mit insgesamt 26 Kräften vor Ort.

Der zweite Brand wurde der Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden um 15:49 Uhr gemeldet. Die Anruferin meldete eine ausgelösten Heimrauchmelder in der Hamburgstraße in Bierstadt in den amerikanischen Liegenschaften. Daraufhin wurde der Löschzug der Feuerwache 1 mit der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte zu dem Schadenereignis entsendet. Vor Ort konnte eine Verrauchung im Gebäude festgestellt werden und ein Angriffstrupp mit umluftunabhängigem Atemschutz ging zur Brandbekämpfung vor.

Es brannte im Bereich der Küche im Erdgeschoß. Auch hier konnte der Brand schnell gelöscht werden. Das Einfamilienhaus war allerdings komplett Verraucht und die Belüftung des Gebäudes dauerte hier entsprechend länger. Personen befanden sich nicht im Gebäude. Das Haus ist aktuell nicht bewohnbar und die Bewohner werden vorübergehend in einem Hotel untergebracht.

Der Sachschaden beträgt hier ca. 45.000 €. Insgesamt war an dieser Einsatzstelle die Feuerwehr mit 22 Kräften vor Ort und wurden durch einen Rettungswagen, die US- Feuerwehr und die amerikanische Militärpolizei unterstützt.

Um den Grundschutz im restlichen Stadtgebiet weiter sicherzustellen wurde ein Löschfahrzeug und eine Drehleiter der Berufsfeuerwehr am Hauptbahnhof zentral positioniert. Weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte waren in ihrem Gerätehaus abrufbereit und wurden zu einem gemeldeten Mülleimerbrand an die Bushaltestelle Dürerplatz entsendet. Hier konnte allerdings nichts festgestellt werden und die Kräfte konnten wieder einrücken.

Beide Einsätze zeigen wieder die Notwendigkeit von Heimrauchmeldern in Wohnungen. Nur durch das frühzeitige alarmieren und eine aufmerksame Nachbarschaft konnte die Feuerwehr rechtzeitig informiert werden und die Brände noch in einer frühen Phase bekämpfen. Hierdurch kann der Sachschaden minimiert werden und die Chance Leben zu retten steigt um ein Vielfaches...

 
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