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Krokodilstränen bei SPD und Grünen
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Krokodilstränen bei SPD und Grünen

In Wiesbaden werden wir politisch an der Nase herumgeführt

Der RMV dreht erneut massiv an der Preisschraube. Politiker von SPD sowie der Verkehrsdezernent äußern ihren Protest und daß diese Maßnahmen die Mobilitätswende gefährden würden.

Aber über wen wundern sie sich eigentlich oder sind verärgert? Laut dem RMV-Geschäftsführer im Rahmen eines Interviews in der "Frankfurter Rundschau" sind Preisanpassungen politische Entscheidungen.

Die Fraktion Freie Wähler / Pro Auto schaute einmal genauer hin. Anteilseigner der RMV sind nämlich Städte und Kreise des Rhein-Main-Gebiets sowie das Land Hessen. Diese besetzen auch den Aufsichtsrat, der über Preiserhöhungen zu entscheiden hat.

Der Vorsitzende der Fraktion Freie Wähler / Pro Auto wundert sich ein wenig, daß "es wohl keine Abstimmung zwischen den grün und/oder SPD-geführten Städten gibt. Gerade die großen Kreis und kreisfreien Städte wie Wiesbaden, Frankfurt, Offenbach, Darmstadt etc. sind doch fast alle vermeintlich progressiv regiert.

Die Grünen sind sogar in der Landesregierung und stellen den Verkehrsminister. Da müsste doch ein völlig anderes Ergebnis rauskommen".

Der verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion ergänzt: "Der ÖPNV darf, genauso wie Parken oder Autofahren, nicht irgendwann zum Luxusgut werden!"

Der Fraktionsvorsitzende sieht für Wiesbaden Bachmann "ein Problem auf uns zukommen. Durch die ständige Wegnahme von Parkraum für Autos auf der einen und das Drehen an der Preisschraube des ÖPNV auf der anderen Seite werden die Menschen in Wiesbaden politisch an der Nase herumgeführt.

Wer sein Auto abschafft, sieht sich einem Monopolisten ausgeliefert, der unkontrolliert die Daumenschrauben ansetzen kann. Dies ist völlig inakzeptabel und ich kann die Krokodilstränen von SPD und Grünen hier nicht verstehen".

 
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