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...aus dem Polizeibericht vom 09.02.22
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...aus dem Polizeibericht vom 09.02.22

Anwohner hören Schüsse

Lerchenberg, Am frühen Mittwochmorgen, gegen 04:00 Uhr, gingen bei der Mainzer Polizei mehrere Notrufe von Bewohnern aus Lerchenberg, Finthen und Ober-Olm ein. Alle Anrufer gaben an, Schußgeräusche aus dem Bereich Ober-Olmer Wald gehört zu haben. Einige sprachen von Maschinengewehrsalven. Die Polizei suchte den Bereich mit starken Kräften ab. Vor einem Übungsgelände der US Armee, zwischen Flugplatz Finthen und Ober-Olmer Wald, trafen Polizeikräfte auf vier Angehörige der amerikanischen Militärpolizei. Diese gaben an, zur Vorbereitung auf einen baldigen militärischen Einsatz Schießübungen auf dem Gelände durchgeführt zu haben. Die Übungen dauern noch bis zum Nachmittag an.

Riskante Autofahrt endet mit Blutprobe

Mainz-Hartenberg/Münchfeld, Aufgrund seiner unsicheren Fahrweise und riskanter Fahrmanöver fiel ein 41-jähriger Mann am Dienstagmorgen in der Mombacher Straße einer Beamtin der Kriminalpolizei Mainz auf, die gerade auf dem Weg zum Polizeipräsidium war. Mehrfach geriet das Auto vor ihr auf die Gegenfahrbahn und fuhr Schlangenlinien. Eine alarmierte Funkstreife der Polizeiinspektion Mainz 2 kam hinzu und führte eine Verkehrskontrolle durch. Während der Verkehrskontrolle entstand der Eindruck, dass der Fahrer unter Betäubungsmitteleinfluss stehen könnte. Bereits beim Aussteigen aus dem Auto verlor der Fahrer das Gleichgewicht und musste sich an der Fahrertür abstützen. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest zeigte den Konsum von Betäubungsmittel an. In der Folge wurde auf der Dienststelle durch einen hinzugerufenen Arzt eine Blutprobe entnommen. Es kam zu keiner Gefährdung. Ein Ermittlungsverfahren wegen dem Konsum von Betäubungsmitteln wurde eingeleitet. Dem Fahrer drohen nun ein Fahrverbot sowie eine hohe Geldstrafe.

Frau schlägt Hotelmitarbeiterin auf den Kopf

Mainz, Zwei junge Erwachsene verschafften sich am Dienstagmittag unbemerkt Zutritt zu einem Hotel in der Mainzer Oberstadt. Dort hielten sie sich mit zwei ausgeliehenen E-Scootern in einem unverschlossenen Hotelzimmer auf und vermüllten dieses. Als die Beiden das Hotel wieder verlassen wollten, wurden sie von Angestellten des Hotels angesprochen. Die Polizei wurde verständigt. Noch vor Eintreffen der Beamten versuchten beide Personen zu fliehen. Dem jungen Mann gelang die Flucht. Eine Angestellte konnte die Begleiterin des Mannes festhalten. Diese schlug daraufhin mit ihrer Hand gegen den Kopf der Hotelbediensteten. Dadurch wurde die 23-jährige Angestellte leicht verletzt. Der Täterin gelang daraufhin ebenfalls die Flucht.

Einbruch in psychosoziale Einrichtung

Mainz, Kaiserstraße, Am Dienstagmorgen fiel zwei Mitarbeiterinnen einer psychosozialen Einrichtung bei der morgendlichen Lüftungsroutine in der Kaiserstraße ein Fenster der Büroräumlichkeiten aus der Halterung entgegen und auf den Boden. Da sich der dazugehörige andere Flügel des Fensters ungewöhnlicher Weise in geöffneter Hebelstellung befand, alarmierte man die Polizei. Erste Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass unbekannte Personen über dieses Fenster in die Räume eingedrungen sind. Eine Absuche nach den Tätern verlief ergebnislos. Ob etwas gestohlen wurde, ist bisher nicht bekannt.

Brutaler Raubüberfall - 88-Jährige wird vor Arztpraxis niedergeschlagen

Mainz, Neubrunnenstraße, Nach dem Besuch in einer Arztpraxis in der Neubrunnenstraße am Dienstagnachmittag um 16:05 Uhr, wird eine 88-Jährige niedergeschlagen und ausgeraubt. Im Treppenhaus eines Mehrparteienhauses begegnete die Mainzerin einem unbekannten Mann. Ohne Vorwarnung oder etwas zu sagen, schlug der Mann der ahnungslosen Frau auf den Kopf. Diese stürzte dadurch und schlug mit dem Kopf auf den Boden auf. Der Mann nutzte den Moment, griff sich die mitgeführte Handtasche der wehrlosen Frau, entnahm daraus das Portemonnaie und flüchtete vom Tatort. Die 88-Jährige erlitt schmerzhafte Prellungen, wurde durch Rettungskräfte erstversorgt und für weitere Untersuchungen in ein Mainzer Krankenhaus gebracht.

Aufforderung zur Tötung von Polizeibeamten im Internet - Haftbefehl und Festnahme des Beschuldigten

Mainz, Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz - Zentralstelle für die Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZeT_rlp) - hat ein zunächst von der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach geführtes Ermittlungsverfahren übernommen. Dem 55 Jahre alten Beschuldigten, der im Kreis Birkenfeld wohnt, wird darin zur Last gelegt, am 03.02.2022 öffentlich zur Begehung einer rechtswidrigen Tat, nämlich der Tötung von Polizeibeamten, aufgefordert zu haben. Hintergrund ist der Mord an zwei Polizeibeamten, die am 31.01.2022 im Rahmen einer Verkehrskontrolle im Bereich Kusel durch Kopfschüsse getötet worden waren. Es besteht der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte diese Tat zum Anlass genommen hat, am 03.02.2022 auf der Internetplattform Facebook ein Video einzustellen, in dem er zu einem sog. "Cop-Hunting" aufrief. Gegen eine Gebühr von 500,-- Euro könne er Polizisten in den angrenzenden Wald locken, wo sie dann von den Interessenten erschossen werden könnten. In der Folge schwenkte der Beschuldigte mit seiner Kamera in ein angrenzendes Waldstück und filmte mehrere Örtlichkeiten, darunter auch Hochsitze, die seiner Meinung nach als Versteck für die Schützen geeignet wären. Ferner äußerte er zwischen 23:00 Uhr und 04:00 Uhr könne "die Party" stattfinden. Die Ermittlungen gehen auf Erkenntnisse durch die beim Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz eingerichtete "Ermittlungsgruppe (EG) Hate Speech" zurück, die auf das Video auf dem öffentlichen Facebook-Profil des Mannes aufmerksam wurde. In einem weiteren, kurze Zeit später online gestellten Video, soll er sich an "erfahrene Schützen" gewandt und diesen für "einen Treffer zwischen die Augen" ein Preisgeld von 500,-- Euro in Aussicht gestellt haben. Die ZeT sieht in diesem Verhalten ein Vergehen des öffentlichen Aufforderns zu Straftaten nach § 111 Abs. 1, Abs. 2 Strafgesetzbuch. Auf ihren Antrag hat die Ermittlungsrichterin des Amtsgericht Koblenz einen Haftbefehl erlassen, der heute vollstreckt wurde. Das Amtsgericht teilt die Befürchtung der ZeT, dass der Beschuldigte versuchen wird, sich durch Flucht der Strafverfolgung zu entziehen.

Chihuahua verstorben - Verdacht auf Giftköder

Frauenstein, Feldgemarkung Nähe Hofgut Armada Dienstag, 08.02.2022, 15:45 Uhr - (js) Ein einjähriger Hund wurde am 08.02.2022 offenbar Opfer eines Giftköders, welcher in der Feldgemarkung im Bereich Hofgut Armada in Frauenstein durch einen unbekannten Täter ausgelegt worden war. Die 22-jährige Besitzerin war mit ihrem Chihuahua im Feldbereich spazieren, als der Hund kurz zurückblieb und etwas kaute. Zunächst dachte sich die Hundehalterin nichts dabei. Kurze Zeit später verstarb der kleine Hund jedoch noch auf dem Spaziergang. Die verständigte Polizei stellte eine mutmaßlich präparierte Fleischfrikadelle sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Einbruch in Einfamilienhaus

Breckenheim, Klingenbachstraße Mittwoch, 02.02.2022 bis Dienstag, 08.02.2022 - (js) In ein Einfamilienhaus in der Klingenbachstraße in Breckenheim sind unbekannte Täter im Verlauf der letzten Woche eingebrochen. Die Abwesenheit der Hausbesitzer nutzten Einbrecher zwischen Mittwoch, dem 02.02.2022 und Dienstag, dem 08.02.2022, um in das Haus einzudringen. Nachdem die Täter die Terrassentür des Anwesens aufgehebelt hatten, stahlen sie diverse Schmuckstücke..

Einbruch in Wohnung

Wiesbaden, Lisztstraße, Dienstag, 08.02.2022, 07:10 bis 15:20 Uhr - (js) Eine Wohnung in der Lisztstraße wurde am Dienstag zum Ziel von Einbrechern. Die bislang nicht bekannten Täter hebelten im Zeitraum zwischen 07:10 Uhr und 15:20 Uhr die Terrassentür der Wohnung auf und drangen so in das Objekt ein. Hier durchsuchten der oder die Täter die Räumlichkeiten ausgiebig und entwendeten Goldschmuck.

Schiffsschrauben gestohlen

Schierstein, Hafenweg, Donnerstag 27.01.0222 bis Montag, 07.02.2022 - (js) Im Zeitraum zwischen dem 27.01.2022 und dem 07.02.2022 wurden von einem am Schiersteiner Hafen abgestellten Motorboot zwei Schiffsschrauben entwendet. Ein auf einem Bootsanhänger liegendes Motorboot im Schiersteiner Hafenweg wurde Ziel von Dieben. Im genannten Tatzeitraum wurden zwei Schiffsschrauben abmontiert und entwendet. Der Geschädigte beziffert den Wert der Schrauben auf etwa 2.500,-- Euro.

Mehrere Fahrzeuge im Stadtgebiet angegangen

Wiesbaden, Mauergasse / Habelstraße / Dambachtal / Zehntenhofstraße, Montag, 07.02.2022 bis Mittwoch, 09.02.2022 - (js) Zwischen Montag und Mittwoch wurden im Wiesbadener Stadtgebiet mehrere Fahrzeuge von unbekannten Personen angegangen und Gegenstände daraus entwendet. In der Zeit von Montag, 20:00 Uhr bis Dienstag, 18:00 Uhr wurde eine Mercedes A-Klasse im Dambachtal auf unbekannte Weise geöffnet. Nachdem die Täter den Pkw durchwühlt hatten, entwendeten sie Kleingeld aus dem Fahrzeuginneren. Am Dienstag, wurde im Verlauf des Tages ein in der Mauergasse abgestellter VW angegangen. Es wurde ein Rucksack samt Inhalt gestohlen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde versucht, Diebesgut in einem in der Habelstraße abgestellten Porsche zu finden, was jedoch misslang. Ebenso erfolglos war das Eindringen in einen in der Schiersteiner Zehntenhofstraße abgestellten Mini.

Unfallfluchten

Wiesbaden, Karlsbader Platz / Zimmermannstraße Dienstag, 08.02.2022, 17:00 Uhr / Dienstag, 08.02.2022 bis Mittwoch, 09.02.2022 - (js) Zu zwei Unfallfluchten mit nicht unerheblichem Sachschaden kam es im Wiesbadener Stadtgebiet zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen. Am Dienstagnachmittag, gegen 17:00 Uhr standen zwei Fahrzeuge hintereinander an einer roten Ampel am Karlsbader Platz, um von der Schiersteiner Straße kommend nach links in die Homburger Straße abzubiegen. Nachdem die Ampel für das vordere der beiden Fahrzeuge, einen schwarzen BMW mit Mainzer Kennzeichen, grün zeigte, fuhr der Fahrzeugführer zunächst rückwärts und beschädigte hierbei den hinter ihm stehenden Audi eines 51-jährigen Wiesbadeners. Der BMW setzte dennoch seine Fahrt fort. Am Audi entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 2.000,-- Euro. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde ein in der Zimmermannstraße geparkter Peugeot beschädigt. Die Fahrzeughalterin stellte den geschätzten Schaden in Höhe von 4.000,-- Euro am Mittwochmorgen fest und zeigte dies bei der Polizei an. In beiden Fällen ermittelt der Regionale Verkehrsdienst der Wiesbadener Polizei.

 
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