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...aus dem Polizeibericht vom 15.02.22
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...aus dem Polizeibericht vom 15.02.22

Erneute Welle betrügerischer Anrufe - hoher Schaden

Mainz, Am Montag (14.02.22) kam es erneut zu zahlreichen Anrufen bei, insbesondere lebensälteren Menschen. In einem Fall erbeuteten die Täter eine nahezu sechsstellige Summe. Mit einer besonders dramatischen Variante brachten die Täter hier eine 83-Jährige aus Rheinhessen dazu, gleich zwei Mal Geld zu übergeben. Die Anruferin, eine angebliche Rechtsanwältin, erklärte, dass die Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Gleichzeitig hörte die Angerufene im Hintergrund ihre angebliche Tochter laut schreien und weinen, weil ihr jetzt Gefängnis drohen würde. Um den Eindruck des Gesprächs noch offizieller und amtlicher zu gestalten, wurde es im Anschluss von einem angeblichen Staatsanwalt fortgeführt. Nachdem die Geschädigte die erste große Summe übergeben hatte, erhielt sie einen weiteren Anruf und wurde überzeugt, eine weitere hohe Summe für angebliche Honorare und weitere Gebühren zu übergeben.

In den weiteren bekanntgewordenen Fällen kam es zu keinen Geldübergaben, weil die Täter die Gespräche abbrachen oder die Opfer rechtzeitig den Betrugsversuch erkannten. Die Täter variierten dabei ihre Variante und zeigten damit ihre Flexibilität, auf ihr Gegenüber zu reagieren. In den meisten Fällen täuschen die Täter vor, Amtspersonen wie Polizeibeamte oder Staatsanwälte zu sein, oftmals werden diese Personen ergänzt durch Sachverständige, Rechtsanwälte oder eben Enkel, Kinder oder andere Angehörige. In nahezu jedem Fall setzen die Täter auf eine Schocknachricht und nutzen die Angst und die Hilflosigkeit der Angerufenen aus.

Angebliche Handwerker begehen Trickdiebstahl

Mainz Hartenberg-Münchfeld, Am Montag, 13:35 Uhr klingelten zwei unbekannte Männer bei einem 91-jährigen Mainzer. Sie gaben an, seinen Fernseher reparieren zu wollen. Da das Gerät tatsächlich defekt war, ließ der Mann sie ein. Während einer der Männer das Opfer im Esszimmer ein Gespräch verwickelte, begab sich der andere ins Wohnzimmer, um dort mit der angeblichen Reparatur zu beginnen. Unter dem Vorwand, Ersatzteil für die Reparatur zu benötigen, verließen sie kurz darauf die Wohnung. Als der Mann in sein Wohnzimmer ging, bemerkte er, dass diverse Wertsachen gestohlen waren.

Vollrausch löst Polizeieinsatz aus

Mainz, Da ihr Ehemann nicht wie üblich um 22:30 Uhr nach Hause gekommen war und sie sich sorgte, verständigte eine Mainzer Seniorin Montagnacht die Polizei. Ihr Mann hatte sich - wie üblich - mit ein paar Freunden getroffen um Fußball zu schauen. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung sprach eine Zeitungsausträgerin die auf der Suche befindliche Polizeistreife an und teilte mit, dass in der Nähe ein stark alkoholisierter Mann auf der Straße liegt. Der Mainzer Senior konnte zwar liegend, aber wohlbehalten angetroffen werden. Die Sache war ihm sichtlich peinlich und er bat vielfach um Entschuldigung für die Umstände. Er hatte den Weg nach Hause schlicht nicht mehr geschafft. Das durch die Polizeibeamten herbeigerufene Taxi brachte den Mann schließlich nach Hause zu seiner besorgten Ehefrau.

Widerstand bei Personenkontrolle - Stadtpolizist schwer verletzt

Wiesbaden, Karl-Marx-Straße Montag, 14.02.2022, 21:05 Uhr - (wo) Am Montagabend leistete ein Mann in der Karl-Marx-Straße im Rahmen einer Personenkontrolle Widerstand und verletzte hierbei einen Stadtpolizisten schwer. Gegen 21:05 Uhr entschied sich eine Streife der Stadtpolizei mehrere Personen im ehemaligen Einkaufszentrum im Schlemengraben zu kontrollieren. Während ein Teil der Gruppe schlagartig beim Erscheinen der Ordnungshüter die Flucht ergriff, stellte sich ein Angestellter der Stadtpolizei den Flüchtenden in den Weg. Beim Versuch eine der Personen festzuhalten, stieß der unbekannte Täter dem Stadtpolizisten vor die Brust. Durch den Stoß verlor dieser das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Der unbekannte Angreifer konnte flüchten. Der Verletzte wurde durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert und aufgrund der Kopfverletzung stationär aufgenommen. Der unbekannte Täter wurde durch Bedienstete der Stadtpolizei wie folgt beschrieben: 175 cm, "südländisches Erscheinungsbild", kräftige Statur, leicht lockige Haare, schwarze Oberbekleidung.

Jugendlichen grundlos geschlagen

Wiesbaden, Bahnhofsplatz Montag, 14.02.2022, 22:25 Uhr - (wo) Am Montagabend wurde am Bahnhofsplatz ein 16-Jähriger von zwei Jugendlichen gemeinschaftlich mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen. Der junge Hofheimer wurde zunächst am Bahngleis von zwei unbekannten Tätern angesprochen. Nachdem alle drei Personen das Gebäude verlassen hatten, versetzten beide Jugendlichen dem 16-Jährigen jeweils einen Faustschlag in dessen Gesicht. Als der unverletzte Geschädigte in den Bahnhof flüchtete, wurde er zunächst von einem der beiden Schläger verfolgt. Auf der Flucht verlor der Hofheimer sein Handy, woraufhin er einen Passanten bat die Polizei zu rufen. Das Handy konnte anschließend nicht mehr aufgefunden werden. Beide Täter flüchteten..

Einbruch und Vandalismus in Schule

Wiesbaden, Rudolf-Dietz-Straße Freitag, 11.02.2022, 17:00 Uhr bis Montag, 14.02.2022, 08:10 Uhr - (wo) Am vergangenen Wochenende verschafften sich in der Rudolf-Dietz-Straße unbekannte Täter Zutritt zu einer Schule und verursachten Sachschaden im vierstelligen Bereich. Der Einbruch wurde am Montagmorgen durch die Schulleiterin festgestellt, welche die Polizei verständigte. Die unbekannten Täter stiegen gewaltsam in das verschlossene Gebäude ein und verwüsteten mehrere Klassenzimmer. Die Einbrecher hinterließen Partyutensilien und Müll.

Taschendiebe

Wiesbaden, Otto-Wels-Straße/Platter Straße/Rheingaustraße Donnerstag, 10.02.2022, 16:45 Uhr/Sonntag, 13.02.2022, 17:00 Uhr/Montag, 14.02.2022, 17:21 Uhr - (wo) In den vergangenen Tagen kam es wiederholt zu Taschendiebstählen im öffentlichen Nahverkehr. Hierbei entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro. In einem Fall gelang es dem unbekannten Täter  während der Fahrt die Geldbörse aus der Gesäßtasche des 90-Jährigen zu entwenden. In der Buslinie 6 wurde einer 31-Jährigen Wiesbadenerin die Geldbörse aus dem verschlossenen Rucksack gestohlen. Die Polizei gibt den Hinweis, gerade bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel auf seine Wertsachen und Geldbörsen aufzupassen. Bei dichtem Gedränge sollten Sie besonders auf Taschendiebe achten. Geldbörsen, Bargeld sowie Kredit- und EC-Karten gehören nicht in die Außentasche des Rucksacks, sondern sollten dicht am Körper in verschlossenen Innentaschen der Kleidung getragen werden. Die Handtasche sollte verschlossen auf der Körpervorderseite oder unter den Arm geklemmt getragen werden.

 
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