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...aus dem Polizeibericht vom 01.04.22
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...aus dem Polizeibericht vom 01.04.22

Sexualtäter nach mehreren Taten gefaßt

Gonsenheim, 20.03.2022 - 31.03.2022 - Nachdem ein Sexualtäter seit über einer Woche im Stadtteil Gonsenheim Frauen belästigte und die Bevölkerung verunsicherte, konnte er am Donnerstagmorgen von Ermittlern der Mainzer Kriminalpolizei gefasst werden. Der 28-jährige Täter hatte sich erstmals am Sonntagnachmittag (20.03.2022), auf offener Straße vor einer ebenfalls 28-jährigen Frau entblößt und an seinem Geschlechtsteil manipuliert. Es folgten am vergangenen Freitag, Montag und Mittwoch weitere Fälle bei denen sich der Mann unter anderem in einer Straßenbahn vor einer 28-Jährigen und vor einer 36-jährigen Frau entblößte und an seinem Glied herumspielte. Nachdem das Fachkommissariat für Sexualdelikte der Mainzer Kriminalpolizei unverzüglich die Ermittlungen aufgenommen hatte, konnten die Kriminalbeamten den Mann am Donnerstagmorgen in Gonsenheim, in der Nähe der bereits bekannten Tatörtlichkeiten, festnehmen. Der 28-jährige Täter war bereits in der Vergangenheit polizeilich in Erscheinung getreten, wurde erkennungsdienstlich behandelt und muss sich nun wegen exhibitionistischer Handlungen strafrechtlich verantworten.

Einbruchsversuch in Mehrfamilienhaus

Bretzenheim, Im Südring kam es in jüngerer Vergangenheit zu einem Einbruchsversuch in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Unbekannte Täter versuchten, das Küchenfenster der Wohnung aufzuhebeln. Dies misslang jedoch offensichtlich, ein Einbruch fand nicht statt. Der Wohnungsmieter stellte die Hebelspuren beim Putzen der Fenster fest. Genauer eingrenzen konnte er die Tatzeit nicht.

Betriebsunfall in Supermarkt

Mainz-Neustadt, In einem Supermarkt in der Mainzer Neustadt kam es am gestrigen Donnerstag gegen 20:00 Uhr zu einem Betriebsunfall. Bei Wartungsarbeiten an der Kühlanlage, trat Kühlmittel aus. Die Kundschaft musste den Supermarkt verlassen und die Feuerwehr stoppte den Austritt des Gasgemischs. Teile der ausgelegten Ware wurde kontaminiert und musste daher entsorgt werden. Zwei Mitarbeiter der Wartungsfirma atmeten das Gemisch ein und wurden leicht verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Ansonsten wurde niemand verletzt.

Raub mit Pfefferspray

Mainz, Frauenlobstraße, Am Donnerstag kam es um 14:50 Uhr zu einem Raubüberfall im unteren Bereich der Frauenlobstraße, zwischen Rheinallee und Rheinufer. Nachdem ein 48-jähriger Mainzer vom Einkaufen zurückkam, wurde er am Briefkasten im Flur des Mehrfamilienhauses von einer fünfköpfigen Gruppe Jugendlicher angesprochen. Sie wollten einen 50 Euro-Schein von ihm gewechselt haben. Da es ihm mit den Jugendlichen zu eng war in dem Hausflur, bat er sie vor die Haustür. Dort umringten sie ihn im Halbkreis. Als der 48-Jährige seine Geldbörse hervorholte, um die 50 Euro zu wechseln, sprühte ihm einer der Jugendlichen mit einem Pfefferspray ins Gesicht und aus der Gruppe heraus versuchte man, ihm das Portemonnaie zur entreißen. Als das Opfer anfing um Hilfe zu schreien, ließ die Gruppe von ihm ab und flüchtete in Richtung Rheinallee. Es gelang dem Mainzer, seine Geldbörse trotz des Angriffs festzuhalten, sodaß er keinen finanziellen Schaden erlitt.

Falsche Wasserwerker unterwegs

Wiesbaden, 30.03.2022 - (pl) In Wiesbaden wurden im Verlauf des Mittwochs zwei Seniorinnen und ein Senior von falschen Wasserwerkern heimgesucht und bestohlen. In allen drei Fällen überrumpelte ein Mann die Geschädigten an der Wohnungstür und erlangte unter dem Vorwand, "nach dem Wasser schauen zu müssen", Einlass in deren Wohnungen. Anschließend lenkte der Täter die Wohnungsbewohner geschickt ab, sodass ein Komplize unbemerkt in die Wohnung gelangen und Wertsachen stehlen konnte. Das Diebesgut der Trickdiebe reichte von Bargeld über eine antike Standuhr bis hin zu hochwertigen Schmuckstücken. Die Taten ereigneten sich zwischen 11.00 Uhr und 13.00 Uhr in der Königsberger Straße in Bierstadt, gegen 17.00 Uhr in der Frankfurter Straße in Kastel und gegen 18.00 Uhr in der Bunsenstraße in Biebrich.

Auf dem Parkplatz nach dem Weg gefragt - Trickdieb erbeutet Geldbörse

Wiesbaden, Stegerwaldstraße, 31.03.2022, 11.10 Uhr - (pl) Am Donnerstagvormittag ist ein Ehepaar auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Stegerwaldstraße einem Trickdieb aufgesessen. Die Geschädigten räumten gegen 11.10 Uhr gerade ihre Einkäufe in ihr Auto, als sie von einem Mann angesprochen und in umständlicher Weise nach dem Weg in ein Krankenhaus gefragt worden sind. Als die Frau dann nach kurzer Zeit einen Blick ins Auto warf, musste sie feststellen, dass der Reißverschluss des auf der Rückbank liegenden Rucksacks offen stand und die darin aufbewahrte Geldbörse verschwunden war.

Schockanrufe - Achtung vor Kriminellen am Telefon!

Wiesbaden, 31.03.2022 - (pl) Am Donnerstag haben dreiste Telefonbetrüger mindestens zwei Frauen aus Wiesbaden angerufen und versucht, die Geschädigten durch eine geschickte und skrupellose Gesprächsführung in eine emotionale Extremsituation zu bringen. Auf diese Art und Weise soll das rationale Denken und Handeln negativ beeinflusst werden, damit letztlich Wertgegenstände oder Bargeld an unbekannte Abholer herausgeben werden. Erfreulicherweise durchblickten die zwei Angerufenen, die sich bislang bei der Polizei gemeldet haben, die Schauermärchen und reagierten besonnen. Sie ließen die Betrüger abblitzen, beendeten die Gespräche und alarmierten die Polizei.

Die "Spielarten" dieser Schockanrufe sind hierbei vielfältig. So meldet sich z.B. regelmäßig ein angebliches Enkelkind mit weinerlicher Stimme und schildert einen tödlichen Verkehrsunfall, den es verursacht hätte. Nur die Zahlung einer höheren Kaution könne nun verhindern, dass es von der Polizei eingesperrt wird. Im weiteren Gesprächsverlauf melden sich dann angebliche Polizeibeamte, Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft oder des Amtsgerichtes, welche den Sachverhalt bestätigen und den genauen Zahlungsablauf vorgeben.

Gerade die Angst, Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älterer Menschen wird hier auf äußerst niederträchtige Art und Weise ausgenutzt. Die Polizei appelliert daher, bei solchen Anrufen äußerst sensibel zu reagieren und sich nicht zu übereilten Geldübergaben überreden zu lassen. Im Zweifelsfall sollte die Polizei unter der 110 verständigt werden. Darüber hinaus wird in den meisten Fällen eine Rückversicherung bei den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen Klarheit bringen. Jüngeren Menschen wird empfohlen, sich mit ihren Eltern und Großeltern über diese perfiden Taten auszutauschen und damit für die notwendige Sensibilität zu sorgen. In jedem Fall können Sie sich sicher sein, dass die Polizei am Telefon niemals Ihre Vermögenswerte erfragen oder Geld bei Ihnen Zuhause abholen wird.

 
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