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Ohne Linke Me Too – Aufklärung kann man nicht zur Tagesordnung zurückkehren
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Ohne Linke Me Too – Aufklärung kann man nicht zur Tagesordnung zurückkehren

Vorwürfe sexuellen Mißbrauchs sind kein Kavaliersdelikt:
CDU-Fraktion kritisiert, daß die Koalitionsverhandlungen weitergehen, als wäre nichts geschehen

„Daß die Koalitionsgespräche des Linksbündnisses weiterlaufen, als sei nichts passiert, macht mich politisch und persönlich faßungslos“, so Sofia Karipidou, die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Rathausfraktion.

„Politische Quarantäne genügt an dieser Stelle nicht. Schon gar nicht, wenn es darum geht, schwerwiegendste Vorwürfe sexuellen Mißbrauchs gegenüber minderjährigen Mädchen aufzuarbeiten.

Wie mit dem Thema insgesamt in der linken Fraktion umgegangen wurde, ist sehr fragwürdig. Auf den sozialen Netzwerken werden die betroffenen Personen von Wiesbadener Stadtverordneten der Linken als ‚Teile der durchgeknallten Linksjugend‘ bezeichnet und nach den bereits bekannten Presseartikeln sollen verantwortliche Personen den Betroffenen nicht einmal die Möglichkeit gegeben haben, sich zu äußern“, so Karipidou weiter.

„Muntere Weiterverhandlungen darf es nicht geben! Wenn ein linkes Fraktionsmitglied Partys veranstaltet, auf denen mit Minderjährigen Trinkspiele gespielt werden, hat er bewußt einen Weg geebnet. Wenn die Verhandlungspartner der Linken jetzt ernsthaft sagen, daß ‚konkrete und belegbare weitere Vorwürfe gegen Mitglieder der LINKEN‘ dazu führen würden, daß ‚die Situation vor deren Hintergrund und im Lichte des Umgangs der LINKEN damit neu zu bewerten‘ wäre, ist das nichts als eine Farce.

Die Frage weshalb der Maßnahmenkatalog zur Aufarbeitung der sexuellen Vorwürfe erst jetzt und nicht bereits vor Monaten, als die Anliegen an die Parteifunktionäre herangetragen wurde, erstellt wurde, wirft zudem Fragen auf. Fakt ist, auch wenn die Vorwürfe sich nicht erhärten, so bleibt es schwer zu glauben, daß solche Anschuldigungen einer Phantasie entstanden sind, um ‚die Partei Die Linke in Trümmer zu legen‘, wie ein vermeintlich beschuldigter Kommunalpolitiker der Linken in Wiesbaden in einem Pressebericht der FAZ vom 22.04.2022 zitiert wird.

Wir hoffen, daß sich politischer Anstand bei SPD/Grünen/Volt noch durchsetzt und dieses peinliche Schauspiel mit den Linken beendet wird“, so Myriam Schilderoth, die sicherheitspolitische Sprecherin der CDU-Rathausfraktion.

(Caroline Bosbach)

 
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