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Traditionelles Kostheimer Muttertagskonzert begeistert
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Traditionelles Kostheimer Muttertagskonzert begeistert

„Endlich wieder ein Muttertagskonzert genießen“, war der begeisterte Tenor der 400 Besucher im Kostheimer Bürgerhaus.

Für seine ehrenamtlichen Verdienste auf vielen Ebenen, besonders im Kulturbereich, wurde der 70-jährige Chorgruppenpräsident Franz Vogler im Auftrag des Ministerpräsidenten durch den Oberbürgermeister mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen – Urkunde und Ehrennadel überrascht.

Musikexperte Bardo Frosch wies hin „ trotz Pandemie und leidvollen Krieg in der Ukraine, tut es gut, all diese Themen einmal für eine kurze Zeit an die Seite zu stellen, und sich an der Musik zu erfreuen.“ Eloquent konnte der Moderator durch ein großartiges musikalisches Programm in Dur und Moll führen.

Mit dabei auch die Ehrengäste – nach zweijähriger Corona Abstinenz: der Wiesbadener Oberbürgermeister Gert Uwe Mende, AKK-Stadtrat Rainer Schuster, Ortsvorsteher Stephan Lauer, Vereinsringvorsitzende Annegret Kracht.

Unter dem schwungvollen Dirigat von Stefan Menges eröffnete der MV Concordia mit seinem Jugendorchester „Popcorn“ mit dem zündenden „Olympiademarsch“ von Jaroslaw Labsky den Konzertabend. Das MV Concordia Orchester konnte weitere elektrisierende Wirkung mit seinen voluminösen Parts auslösen:

„So schön ist Blasmusik,“ die ehemalige Erkennungsmelodie des Grand Prix der Volksmusik sowie Potpourri Songs von Tom Jones und Neil Diamond aus den 60er und 70er Jahren. Ein außergewöhnliches Hörerlebnis wurde von der MGV 1844, unter Chordirektor Gerhard Wöllstein, geboten:

„Ich glaube“ von Udo Jürgens „Über sieben Brücken mußt du gehen“ von der DDR Rockband Karat. Später von Peter Maffay neu arrangierte Version, sowie „Auf das Leben,“ ein toller Party-Hit von den Dorfrockern. Die imposante Stimmgewalt der GV Harmonie 1854, Leitung Istvhan Balota, konnte mit effektvollen Varianten zu hohen C und Bässen mit ihrem „Gemischten Chor“ in den Bann ziehen mit „Evening Rise“ - einem fröhlichen aber gleichzeitig auch sehnsuchtsvollen Lied.

„Can‘t help falling in love“. Ein wunderschönes Liebeslied das für Elvis Presley 1961 geschrieben wurde. „Un poquito Cantos“ ein lateinamerikanisches Volkslied wurde mit feurigen „le la la“ Klängen vorgetragen. – Begleitet von der Pianistin Marika Dzhaiani in perfekter Koordination. Mit viel Herzblut wurde die hessische Landeshymne „Ich kenne ein Land“ vorgetragen. Eine Referenz an OB Mende. Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis bot der Kammerchor der GV Liedertafel 1900, unter ihrem Dirigenten Thomas Höpp, mit Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy. – Kompositionszyklen aus Opus 41: Geboten wurde das „Mailied“ und „Auf dem See“. Der famose Klangkörper des Gesamtchores der Liedertafel konnte mit seinen emotionalen und einfühlsamen Gesangsvolumen beeindrucken, in Begleitung von Harmonisten mit vier Hörnern.

Zur Kantate „Wald und Jägerei“ arrangierte Christian Siegler, nach musikalischen Motiven der Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber, folgende Chorsätze: „Jagdruf“, „Die Sonn‘ erwacht“ „Die Tale dampfen“ „Wie lieblich schallt,“ „Im Wald“, „Der Jäger“. Als Zugabe wurde der berühmteste Gefangenenchor der Musikgeschichte, der ergreifende „Va pensiero“ der Oper Nabucco von Guiseppe Verdi durch den Gesamtchor mit Bravissimo dargeboten.

Die obligatorische Spendensammlung durch die Kostheimer Weinkönigin Ann-Kathrin Dötsch und Weinprinzessin Sabine Stein brachte die grandiose Summe von 1.500 Euro, für Flüchtlinge aus der Ukraine vorgesehen.

Zum Finale wurde durch das MV Concordia Orchester der obligatorische Marsch „Schwenk die Fahn“ (Radetzky-Marsch) angestimmt, bei dem auch die begeisterten Besucher zum mitklatschen motiviert wurden.

(Herbert Fostel)

 
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