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...aus dem Polizeibericht vom 07.07.22
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...aus dem Polizeibericht vom 07.07.22

Jugendliche an abgestellten Transportern kontrolliert

Mainz, Hölderlinstraße, Während einer Zivilstreife erkennen Kriminalpolizisten gegen 01:30 Uhr, in der Nacht auf Donnerstag, zwei dunkel gekleidete Männer die sich zwischen zwei abgestellten Transportern in der Hölderlinstraße in der Mainzer Oberstadt herumtreiben, in die Fahrzeuge hineinschauen und sich an die Türen lehnen. Beide tragen tief ins Gesicht gezogene Kapuzen und OP-Masken. Mit Unterstützung durch Streifenwagen werden die beiden Personen kurz darauf kontrolliert. Es handelt sich um zwei 16-jährige Jugendliche die in entfernteren Stadtteilen von Mainz wohnhaft sind. Bei ihnen werden unterschiedlichste Werkzeuge gefunden und sichergestellt. Zu dem Grund ihres Verhaltens machen sie keine Angaben. Später werden sie ihren Eltern überstellt. An den Transportern können keine Schäden oder Auffälligkeiten festgestellt werden. Es wird kein Ermittlungsverfahren gegen die beiden eingeleitet.

Kripo kontrolliert PKW - Beifahrer haut ab

Mainz, Mombacher Straße, Ein 38-Jähriger versuchte am Mittwochnachmittag bei einer Kontrolle vor der Mainzer Kriminalpolizei zu flüchten. Der Mainzer Kripo fiel gegen 17:30 Uhr ein PKW in der Mombacher Straße auf, der bereits mehrfach polizeilich aufgefallen war. Zunächst ignorierte die Fahrerin die Anhaltezeichen und setzte ihre Fahrt über die Boppstraße und Kaiserstraße bis kurz vor den Bahnhof fort. Dort hielt der PKW und der Beifahrer nutzte diesen Moment um zu Fuß die Flucht zu ergreifen. Nach einer Verfolgung durch die Neustadt konnte er in der Frauenlobstraße gestellt werden. Auf seinem Fluchtweg wurde später ein Behältnis mit vermutlich Betäubungsmitteln gefunden. Die Untersuchungen hierzu dauern an. Bei der 26-jährigen Fahrerin wurde ebenfalls eine kleine Menge BTM aufgefunden. Ein Test, ob sie unter dem Einfluss von BTM ein Fahrzeug führte, verlief negativ. Im PKW wurde ein Rucksack mit Werkzeug gefunden, das auch für Einbrüche verwendet werden könnte. Die beiden Insassen machten hierzu keine Angaben. Der 38-Jährige wird später bei der Polizei erkennungsdienstlich behandelt. Gegen beide werden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Einbruch in Bäckereifiliale

Bretzenheim, Hans-Böckler-Straße, In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde von bislang unbekannten Tätern in eine Bäckereifiliale in der Hans-Böckler-Straße in Bretzenheim eingebrochen. Die Täter verschafften sich durch Aufhebeln einer Tür Zutritt zu den Räumlichkeiten und machten sich dann an der Kasse zu schaffen. Die Schadenshöhe ist bislang nicht abschließend geklärt. Vom Kriminaldauerdienst der Mainzer Polizei wurde der Tatort aufgenommen und erste Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Pfefferspray im Linienbus

Gonsenheim, Bus der Linie 6, Zu einem körperlichen Angriff auf einen Jugendlichen kam es am Mittwochabend im Bus der Linie 6. Gegen 21:30 Uhr attackierte ein 16-Jähriger aus Gonsenheim, einen ebenfalls 16-jährigen Mitschüler, den er aus der Parallelklasse der Schule kennt. Der Angreifer schlug dem Mitschüler zunächst mehrfach mit der Faust ins Gesicht und besprühte ihn danach mit Pfefferspray. Hierbei wurde nicht nur der 16-Jährige verletzt, auch eine unbeteiligte 13-Jährige bekam das Pfefferspray ab. Die 13-Jährige begab sich zunächst nach Hause und verständigte von hieraus die Polizei. Während der Anzeigenaufnahme durch eine Funkstreife der Polizeiinspektion Mainz 2, konnte die Identität des Angreifers geklärt werden, der die Tat allerdings abstritt. Die Mainzer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Streit zwischen Autofahrern eskaliert

Mainz, Langenbeckstraße, Ein Streit zwischen einem Pkw-Fahrer und dem Fahrer eines Transporters eskalierte am Mittwochmittag in der Mainzer Oberstadt, nahe der Uni-Klinik. Ein 25-jähriger Mainzer fuhr mit seinem VW Golf hinter dem Ford Transit eines 52-jährigen Mannes aus Frankfurt. Auf der Langenbeckstraße fuhr der Transporter sehr langsam und blieb plötzlich stehen. Der 25-Jährige stieg hierauf aus seinem Pkw aus und ging zu dem vor ihm stehenden Transporter. In diesem Moment öffnete der 52-Jährige die Fahrertür des Transporters und traf den 25-Jährigen mit der Kante der Fahrertür am Kopf. Hiernach kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung auf der Straße, bei dem der 52-jährige so stark gegen seinen Transporter geschubst wurde, dass dieser einige Dellen davontrug. Eine alarmierte Funkstreife der Polizeiinspektion Mainz 1 konnte die Gemüter beruhigen und eine Strafanzeige aufnehmen.

Randalierer in Gewahrsam genommen

Mainz, Augustusstraße, Gleich vier Funkstreifen des Mainzer Altstadtreviers wurden am Mittwochabend alarmiert, da mehrere Notrufe über eine Schlägerei zwischen mindestens zehn Personen im Bereich der Augustusstraße bei der Notrufzentrale des Polizeipräsidiums eingingen. Auf einer Grünfläche im Bereich der Augustusstraße konnten die Polizeibeamten tatsächlich mehrere Personen antreffen, eine Schlägerei war allerdings nicht mehr im Gange. Während der polizeilichen Kontrolle der Personen, reagierte ein 35-jähriger Mainzer gegenüber den Beamten sehr aggressiv. Nachdem der Mann die Polizeikräfte verbal bedrohte und kurzzeitig festgehalten werden musste, versuchte er einen Polizeibeamten zu schlagen. Während dem 35-Jährigen Handschellen angelegt werden sollten, schlug und trat er gegen die Polizeikräfte, sodass hierdurch eine Polizeibeamtin zu Fall kam. Bei der Verbringung zur Polizeidienststelle spuckte der 35-Jährige im Streifenwagen die Polizeikräfte an, sodass ihm eine Spuckschutzhaube angelegt werden musste. Zudem bedrohte und beleidigte er die Polizeibeamten fortlaufend. Nachdem dem 35-jährigen in der Gewahrsamszelle die Handschellen abgelegt wurden, griff er abermals einen Polizeibeamten mit Tritten an. Der 35-Jährige war bereits in der Vergangenheit polizeilich wegen Gewaltdelikten in Erscheinung getreten und musste die Nacht in der Gewahrsamszelle verbringen. Darüber hinaus muss er sich nun wegen diverser Straftaten strafrechtlich verantworten.

Betrüger mit Schockanruf erfolgreich

Nordenstadt, Borkestraße/Feldschützstraße, 06.07.2022, 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr, (pl) Am Mittwoch brachten Telefonbetrüger einen Mann aus Wiesbaden mit der Masche des sogenannten "Schockanrufs" um Geld und Wertsachen. Der Senior erhielt gegen Mittag einen Anruf, in dessen Verlauf ihm durch die Täter vorgegaukelt wurde, eine nahestehende Verwandte habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, befinde sich in Haft und könne nur gegen Zahlung einer Kaution auf freien Fuß kommen. Durch die Täuschung brachten die Betrüger den Geschädigten dazu, die geforderten Wertgegenstände und das Bargeld gegen 14.00 Uhr im Bereich Borkestraße/Feldschützstraße in Nordenstadt an eine Abholerin zu übergeben. Die Abholerin soll etwa 1,60 Meter groß gewesen sein und schwarze, schulterlange, glatte Haare gehabt haben. Sie sei mit "Sommersachen" bekleidet gewesen. Wie in vielen Fällen wurde der Angerufene in dem Telefonat von den rhetorisch äußerst geschickt agierenden Tätern so sehr geschockt und psychologisch stark beeinflusst, dass er der Geschichte schließlich Glauben schenkte, obwohl ihm die Masche eigentlich bekannt war. Bei den Übergabemodalitäten sind der Phantasie der Betrüger keine Grenzen gesetzt. Grundsätzlich gilt: In Deutschland wird eine Behörde von Ihnen niemals eine Kautionszahlung per Telefon verlangen! Beenden Sie solche Gespräche immer sofort, legen Sie auf und wählen anschließend den Notruf 110.

Baustelle von Einbrechern heimgesucht

Wiesbaden, Carl-von-Ossietzky-Straße, 07.07.2022, 03.00 Uhr bis 03.10 Uhr, (pl) In der Carl-von-Ossietzky-Straße wurde in der Nacht zum Donnerstag eine Baustelle von Einbrechern heimgesucht. Mindestens vier Personen fuhren gegen 03.00 Uhr mit einem weißen Lieferwagen auf das Baustellengelände. Anschließend betraten die Täter einen Rohbau, hebelten verschlossene Türen auf und fuhren dann mit dem Lieferwagen wieder davon. Über das mögliche Diebesgut ist derzeit noch nichts bekannt. Bei der Flucht wurden drei Personen von Anwohnern gesehen.

 
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