Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Geschäftsanzeigen und Empfehlungen aus der Region
...aus dem Polizeibericht vom 21.07.22
E-Mail PDF

...aus dem Polizeibericht vom 21.07.22

Randale im Fast Food Restaurant

Bretzenheim, Für eine 25-jährige Frau endete der Mittwochabend mit einer Strafanzeige und einem lebenslangen Hausverbot. Gegen 21:55 Uhr befand sich die 45-jährige Schichtleiterin im Bereich der Kassen des Schnellrestaurants, als sie von der 25-jährigen Kundin erheblich angepöbelt wurde. Die Kundin wollte sich über zu kaltes Essen beschweren, wurde aber direkt handgreiflich, packte die Geschädigte am Kragen und riss ihr eine Kette vom Hals. Anschließend spuckte die Randaliererin der Schichtleiterin ins Gesicht und beleidigte sie mit abwertenden Kommentaren über ihre asiatische Herkunft. Von zwei Funkstreifen der Polizeiinspektion Mainz 3 konnte die Lage beruhigt werden. Gegen die 25-Jährige wurden Strafanzeigen wegen Beleidigung und Körperverletzung gefertigt. Zudem musste die Beschuldigte mit zur Polizeidienststelle, wo sie erkennungsdienstlich behandelt wurde. Sie war in der Vergangenheit bereits erheblich polizeilich in Erscheinung getreten. Zusätzlich erhielt die Beschuldigte ein lebenslanges Hausverbot für das Schnellrestaurant.

Zu schnell unter Alkoholeinfluss unterwegs

Mainz, Binger Straße, Am frühen Donnerstagmorgen fiel einer Funkstreife des Mainzer Altstadtreviers in der Binger Straße eine Mercedes E-Klasse auf, die mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Saarstraße unterwegs war. Auch als die Funkstreife gegen 02:29 Uhr zu dem Mercedes aufgeschlossen hatte, fuhr dieser weiterhin deutlich zu schnell. Bei einer anschließenden Verkehrskontrolle, fiel den beiden Polizeibeamten auf, dass der 54-jährige Fahrer leicht schwankte, glasige Augen hatte und nach Alkohol roch. Bei einem Atemalkoholtest konnte ein Wert von über 1,2 Promille festgestellt werden. Der 54-Jährige musste im Anschluss mit zur Polizeidienststelle, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Zudem wurde seine Fahrerlaubnis vorläufig entzogen, der Führerschein beschlagnahmt und die E-Klasse musste abgeschleppt werden. Zudem erwartet den Fahrer nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

An Bushaltestelle Passanten angepöbelt und Seniorin angegriffen

Biebrich, Rathausstraße, 20.07.2022, 09.30 Uhr, - (pl) Ein 52-jähriger Mann ist am Mittwochmorgen an einer Bushaltestelle in der Rathausstraße einer 77-jährigen Seniorin gegenüber handgreiflich geworden. Der Polizei wurde gegen 09.30 Uhr mitgeteilt, dass ein Mann an der Bushaltestelle Passanten beschimpfen würde und es bereits auch schon zu einer Körperverletzung zum Nachteil einer älteren Frau gekommen sei. Die verständigte Polizeistreife konnte den beschriebenen Mann im Bereich der Bushaltestelle antreffen und festnehmen. Die von dem Festgenommenen mittels eines Trittes angegriffene 77-Jährige wurde leicht verletzt. Da sich der 52-Jährige offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einer Fachklinik überstellt. Während des Transportes zur Einrichtung leistete der Mann Widerstand und griff im Rettungswagen einen Sanitäter sowie einen mitfahrenden Polizeibeamten an. Der Polizist wurde hierbei leicht verletzt, war aber weiter dienstfähig.

Bargeld aus Wohnung geklaut

Wiesbaden, Abraham-Lincoln-Straße, 19.07.2022, 11.30 Uhr und 15.30 Uhr - (pl) Am Dienstag haben Unbekannte aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Abraham-Lincoln-Straße Bargeld gestohlen. Die Täter drangen zwischen 11.30 Uhr und 15.30 Uhr in die Räumlichkeiten ein, schnappten sich das aufgefundene Bargeld und ergriffen hiermit die Flucht.

Brand einer Großraummülltonne

Wiesbaden, Murnaustraße, 21.07.2022, 02.50 Uhr - (pl) In der Murnaustraße brannte in der Nacht zum Donnerstag im Hinterhof einer dortigen Bankfiliale eine Großraummülltonne. Das Feuer wurde gegen 02.50 Uhr festgestellt und von der Feuerwehr gelöscht. Die Mülltonne brannte jedoch komplett nieder. Durch das Feuer wurde die angrenzende Hausfassade erheblich beschädigt und die Fenster des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen.

Betrüger melden sich via Telefon und Whats-App

Wiesbaden, 20.07.2022, (pl) In Wiesbaden kommt es weiterhin zu betrügerischen Anrufen und "Whats-App"-Nachrichten. Allein am Mittwoch wurden mindestens vier Personen von Betrügern kontaktiert. Die Maschen waren hierbei unterschiedlich, das Ziel jedoch immer dasselbe. Die Täter versuchten die Angerufenen hinters Licht zu führen und daraus Kapital zu schlagen. Eine Wiesbadenerin erhielt einen sogenannten "Schockanruf", bei dem ihr durch einen angeblichen Polizeikommissar vorgegaukelt wurde, eine nahestehende Verwandte habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Nun müsse eine größere Geldsumme als Entschädigung gezahlt werden. Die Angerufene ging der Lügengeschichte glücklicherweise nicht auf den Leim und verständigte die Polizei. Ebenfalls erfolglos verlief am Mittwoch auch eine betrügerische Kontaktaufnahme mittels Whats-App. Unbekannte gaben sich in der Kurznachricht als Tochter aus. Nach der üblichen Einleitung wurde der angeschriebene Mann gefragt, ob er eine dringende Überweisung für das vermeintliche Kind übernehmen könne. Der Empfänger der Nachrichten durschaute jedoch das betrügerische Spiel. Am Mittwochvormittag waren die Betrüger leider mit einem betrügerischen Anruf erfolgreich. Einer Frau wurde am Telefon vorgegaukelt, dass ein internationales Strafverfahren gegen sie laufen würde und sie zur Abwendung von unmittelbaren Nachteilen Geld bezahlen müsse. Mit rhetorischem Geschick und dem Spielen mit der Angst des Opfers wurde dieses dann dazu gebracht, Bargeld auf ein Bankkonto im Ausland zu überweisen. Mit einem ähnlichen Trick versuchten es die Täter bei einer weiteren Frau aus Wiesbaden. Die Angerufene ging den Betrügern aber nicht ins Netz und informierte stattdessen die Polizei. 

Die Polizei rät, niemals aufgrund eines Telefonats, einer Textnachricht oder einer Mail eine Überweisung zu tätigen oder Geld an unbekannte Personen zu übergeben. Sollten Sie tatsächlich Familienmitglieder um Geld bitten, dann verlangen Sie immer ein persönliches Erscheinen! Übergeben Sie kein Geld an fremde Personen. Niemals! Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen über diese betrügerischen Maschen, um diese dafür zu sensibilisieren.

 
Regionale Werbung

Gerade aus dem Ticker

Diese Frage stellt sich

(Rubrik pausiert)

Romantische Lyrik des Tages

(Rubrik pausiert)