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Linksbündnis plant Mobilitätstrategie an den Bedarfen der Menschen komplett vorbei
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Linksbündnis plant Mobilitätstrategie an den Bedarfen der Menschen komplett vorbei

Die jüngsten Zahlen aus dem Amt für Statistik und Stadtforschung sprechen wieder einmal eine deutliche Sprache: Die wissenschaftliche Erhebung zeigt, daß das Fahrrad längst nicht das Verkehrsmittel der Wahl ist, wie es seitens des Linksbündnisses immer propagiert wird. Für einen Besuch in der Innenstadt kommen gerade jüngere Menschen bevorzugt mit dem ÖPNV, alle anderen zu Fuß oder mit dem Auto. Das Fahrrad findet so gut wie keine Berücksichtigung.

Die logische Folge wäre, den ÖPNV auszubauen bzw. ESWE Verkehr aufzutragen, sich als Mobilitätsdienstleister endlich wieder auf seine Kernaufgabe ÖPNV zu konzentrieren. Doch genau das ist gerade nicht der Fall. Die Menschen möchten den ÖPNV verstärkt nutzen, allerdings sorgt der aktuelle Mangel an Fahrern bei ESWE für reihenweise Verspätungen und Fahrtausfällen:

In der Folge geht so das Vertrauen in die Zuverläßigkeit des ÖPNV verloren. Viele Menschen, gerade diejenigen, die von außerorts kommen, werden ihren PKW noch mehr nutzen bzw. umsteigen. Insgesamt zeigt die Statistik deutlich, daß die Mobilitätsstrategie des Linksbündnisses an den Bedarfen der Bürger komplett vorbei geplant wird.

Nur 10 % sind mit dem Rad unterwegs in die Innenstadt, hingegen kommt rund die Hälfte von außerhalb mit dem Auto. Radfahren kann sicherlich als Ergänzung und Beitrag zur Verbesserung des Verkehrs dienen, jedoch entsteht beim Linksbündnis der Eindruck, das Auto sei das ergänzende Element und alle würden Rad fahren

Dieses Problem steht exemplarisch für die Politik des Linksbündnisses: An Alltagstauglichkeit, Praxisnähe und der Lebenswirklichkeit vorbei. Kann das auf Dauer so weitergehen?“

 
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