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...aus dem Polizeibericht vom12.08.22
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...aus dem Polizeibericht vom12.08.22

Verkehrsunfall mit Elektromobil unter Alkoholeinfluß

Mainz, Ein unter erheblichem Alkoholeinfluss stehender 52-jähriger Mainzer prallt mit seinem vierrädrigen Elektromobil zunächst gegen eine Straßenlaterne, sodaß diese gegen ein Hausdach kippt, rollt durch den Aufprall zurück und prallt zusätzlich gegen ein geparktes Fahrzeug. Alle Gegenstände wurden beschädigt. Der Fahrer war heute, um kurz nach Mitternacht in einem Mainzer Ortsteil mit seinem Elektromobil unterwegs. Während der Unfallaufnahme wurde seine Alkoholisierung festgestellt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,74 Promille. In der Folge wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Das Elektromobil musste abgeschleppt werden, sein Führerschein sichergestellt.

Dubiose Dacharbeiter

Lerchenberg, Bereits Anfang des Monats klingelte ein unbekannter Mann bei einer 90-jährigen Dame auf dem Lerchenberg. Der Mann, der sich als Handwerker vorstellte, erklärte der Dame, dass das Dach ihres Hauses repariert werden müsse und legte der Dame ein Angebot über rund 4000,-- EUR für Dacharbeiten vor. Nachdem die Dame dem Angebot zugestimmt hatte, wurden von drei Männern tatsächlich Dacharbeiten am Haus der 90-Jährigen durchgeführt. Die Arbeiten waren allerdings eher marginal und nicht wie vereinbart. Am gestrigen Donnerstagmorgen, kamen die Handwerker dann wieder auf den Lerchenberg und wollten abermals Dacharbeiten durchführen. Die 90-Jährige willigte nochmals ein und zahlte einen Betrag von 3000,-- EUR. Ein aufmerksamer Nachbar wurde auf den Vorfall aufmerksam, redete mit der 90-jährigen Dame und rief im Anschluss die Polizei. Als eine Funkstreife der Polizeiinspektion Mainz 3 gegen 12:00 Uhr bei der Dame eintraf, waren die Dacharbeiter allerdings nicht mehr vor Ort. Während der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme, fuhr ein Transporter mit den drei Dacharbeitern an der Wohnanschrift der Dame vorbei. Bei Erblicken der eingesetzten Polizeikräfte ergriffen die Personen sofort die Flucht. Von der Funkstreife konnte hierbei das Kennzeichen des Transporters abgelesen werden. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief allerdings ohne Erfolg. Vor Ort wurde unter anderem an zurückgelassenen Getränkeflaschen und einer Leiter eine Spurensicherung durchgeführt. Die Mainzer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Katalysatorendiebe geflüchtet

Bierstadt, Nauroder Straße, Freitag, 12.08.2022, 03:30 Uhr - (he) In der vergangenen Nacht wurden zwei Täter gestört, als sie gerade dabei waren, in der Nauroder Straße in Bierstadt den Katalysator aus einem Pkw auszubauen und zu entwenden. Gegen 03:30 Uhr hörte ein Anwohner verdächtige Geräusche und sah zwei Männer auf der Straße. Als er sich bemerkbar machte, flüchteten diese zu einem in der Nähe geparkten Pkw und fuhren davon. Die alarmierte Streife stellte vor Ort fest, dass an einem vor Ort geparkten Opel Astra begonnen worden war, den Katalysator auszubauen. Verbindungsrohre waren teilweise durchtrennt. Eine Beschreibung der zwei Personen oder des Fluchtfahrzeuges liegt nicht vor.

Telefonbetrüger scheitern

Wiesbaden, 10./11.08.2022 - (he) In den vergangenen Tagen versuchten Telefonbetrüger in Wiesbaden abermals, mit den unterschiedlichsten Maschen an das Geld der ausgesuchten Opfer zu gelangen. In zwei der Polizei gemeldeten Fällen scheiterte dies, auch wenn die Opfer zunächst scheinbar auf die Lügenmärchen hereingefallen waren. Eine 82-Jährige bekam einen Anruf eines angeblichen Enkels. Dieser liege aktuell in einem Wiesbadener Krankenhaus, sei stark an Covid 19 erkrankt und benötige ein Spezialmedikament aus den USA. Dieses koste 20.000 Euro. Die Seniorin wollte natürlich für ihren Enkel das Beste und meinte, dass sie das Geld auf der Bank besorgen müsse. Nun erklärte der Täter, dass er sich dann später wieder melden wolle; zu diesem Anruf kam es nicht mehr. Bei einer 74-Jährigen meldete sich angeblich der Sohn mit einer unbekannten Nummer per Whats-App-Nachricht. Er benutze zurzeit nicht sein eigenes Handy; darum sehe die "Mutter" auch nicht die altbekannte Nummer. Er müsse dringend eine Überweisung tätigen, könne dies mit dem im Moment genutzten Handy jedoch nicht erledigen. Darum solle doch bitte das angerufene Opfer, also "die Mutter", diese Überweisung für "den Sohn" erledigen. Diese Überweisung wurde auch durchgeführt, durch die beauftragte Bank jedoch gestoppt. Demnach entstand auch in diesem Fall für das Opfer kein finanzieller Schaden.

Einbrecher erbeuten Bargeld

Wiesbaden, Dreiweidenstraße, Donnerstag, 11.08.2022, 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr - (he) Den Zeitraum zwischen 09:00 Uhr und 12:00 Uhr nutzten Einbrecher gestern Morgen in der Dreiweidenstraße, um in eine Wohnung einzudringen. Bei seiner Rückkehr stellte der Wohnungsinhaber fest, dass seine Eingangstür offenstand und die Innenräume augenscheinlich durchsucht worden waren. Der Geschädigte gab gegenüber der aufnehmenden Streife an, dass aus der Wohnung mehrere Tausend Euro entwendet worden seien. Täterhinweise liegen nicht vor. 

39-jährige Frau leistet Widerstand

Biebrich, Scharfensteiner Straße, Donnerstag, 11.08.2022, 23:45 Uhr - (he) In der vergangene Nacht leistete eine Wiesbadenerin sowohl am Einsatzort in der Scharfensteiner Straße als auch auf dem 3. Polizeirevier Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, spuckte Einsatzkräfte an, trat nach diesen und biss einen Beamten. Die 39-Jährige wurde gegen Mitternacht der Polizei als "Randaliererin" gemeldet. Einer Streife gegenüber gab sie sich sofort aggressiv, verweigerte die Angaben ihrer Personalien, wehrte sich gegen die nun folgende Festnahme und spuckte nach den Beamten. Dieses Verhalten setzte sich auf der Fahrt zur Dienststelle und auch auf dieser fort. Die Wiesbadenerin wurde in Gewahrsam genommen und entsprechende Strafanzeigen gefertigt. Verletzt wurde bei dem Einsatz weder die 39-Jährige noch Einsatzkräfte.

Schüße im Schloßpark - Schreckschußwaffe sichergestellt

Biebrich, Am Schloßpark, Kinderspielplatz, Freitag, 12.08.2022, 04:40 Uhr - (he) Nachdem in der vergangenen Nacht Knallgeräusche aus dem Bereich des Biebricher Schlossparks gemeldet wurden, stellte die Polizei zwei alkoholisierte Männer fest, von denen einer erklärte, dass er grundlos mit einer Schreckschusswaffe geschossen habe. Gegen 04:40 Uhr ging bei der Polizei die entsprechende Mitteilung ein und sofort wurden mehrere Streifen entsandt. Auf einem an der Straße "Am Schlosspark" gelegenen Kinderspielplatz wurden ein 43-Jähriger und dessen Bruder angetroffen. Nach kurzer Befragung gab der 43-jährige Wiesbadener an, mehrmals mit einer Schreckschusswaffe in die Luft geschossen zu haben. Sein Bruder bestätigte die gemachten Angaben. Beide Männer waren nicht unerheblich alkoholisiert, eine Berechtigung zum Führen der vorgezeigten Waffe lag ebenfalls nicht vor. Die Waffe wurde sichergestellt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

 
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