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Doch wieder eine Citybahn? Ernsthaft?!
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Doch wieder eine Citybahn? Ernsthaft?!

Das wird eine Geisterbahn

Roland Stöcklin, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG), wurde unlängst in der Presse zitiert, daß es in Wiesbaden wieder eine Straßenbahn geben werde.

Der Kontext? Die Anbindung des Wohngebiets am Ostfeld. Überrascht zeigt sich die Aktionsgemeinschaft „Hände weg von Os/Ka“, ist doch die „Citybahn“ im November 2020 mehrheitlich von den Wiesbadenern abgelehnt worden.

Das ist aber nur eine der Merkwürdigkeiten die an die Oberfläche tritt. „Seit wann verkünden Geschäftsführer der SEG, wie sich der Wiesbadener Nahverkehr entwickelt? Gibt es in Wiesbaden einen Staat im Staate? Gilt in der Landeshauptstadt nicht mehr das Primat der Politik?“ 
 
Außer Acht laßen Stöcklin und die anderen Ostfeld-Verantwortlichen, daß das Ostfeld von drei Schnellstraßen umschloßen ist. Um nicht zu sagen umzingelt. Das ist die A66 nach Frankfurt, die bald auch noch 8-spurig ausgebaut werden soll, sowie A671 und B455.

Wie gut kann eine Straßenbahn am Ostfeld sein, daß sie mit dem Auto konkurrieren kann? Am 19. August 2022 fand eine Exkursion zum Ostfeld in Kastel statt - im Rahmen des „Großen Frankfurter Bogens“.Warum der Bezug zu Frankfurt? Weil Wiesbaden bzw. das Ostfeld „gut“ an den Frankfurter Hauptbahnhof angebunden sei. Das heißt, erreichbar in einer halben Stunde mit dem Zug.

Aber stimmt das? Wird es vom Ostfeld eines Tages eine gute ÖPNV-Verbindung nach Frankfurt geben? Im Sinn des „Großen Frankfurter Bogens“?

(Philipp Pfefferkorn, Sprecher der Aktionsgemeinschaft)

 
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