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Mahnende Totengedenkfeier des Kasteler Vereinsrings
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Mahnende Totengedenkfeier des Kasteler Vereinsrings

Am Volkstrauertag fand wieder eine angemessene Totengedenkfeier der Vereine auf dem Kasteler Friedhof statt. Musikalisch ergreifend umrahmt von den Kasteler Musikanten, unter Leitung ihrer Dirigentin Sabine Wiesmann.

Flankierend zeigten ihre Präsenz, die Freiwillige Feuerwehr Kastel, Deutsches Rotes Kreuz – Ortsgruppe, VdK Kastel-Amöneburg, sowie den Fahnenabordnungen der Kasteler Vereine.

Zu den anwesenden Kasteler Bürgern zählte auch AKK-Stadtrat Rainer Schuster, Ortsvorsteher Hartmut Bohrer und die Leiterin der Ortsverwaltung Kastel/Kostheim Frau Göckler.

Eine mahnende Gedenkrede hielt der Vereinsring-Vorsitzende Josef Kübler. „Am Volkstrauertag wird den Opfern der Kriege mit all seinen leidvollen Auswirkungen in Erinnerung gebracht. Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges gab es in 77 Jahren zu keinem Zeitpunkt Frieden auf der ganzen Welt“, stellte Kübler verbittert fest. Gewalttätige religiöse Fanatiker verursachen Auseinandersetzungen mit Tötung und Vertreibung von Volksgruppen.

Ursachen und fatale Folgen der Flüchtlingsbewegungen in Afrika und Südamerika. Dabei bereichern sich skrupellos Kriminelle als Schleuser und zwingen Frauen zur Prostitution.

Kübler erinnerte auch an die grausamen Jugoslawienkriege von 1991 bis 2001. Diese führten zur Umgestaltung auf dem Balkan mit Kriegsopfern, auch unter der Zivilbevölkerung aus ethnischen oder religiösen Gründen. „Ein Offenbarungseid leistete dabei die UNO bei der Verhinderung dieser Massaker“, kritisierte der Vereinsring-Vorsitzende.

Der schlimme Ukraine-Krieg, verursacht von Diktator Putin wirkt sich nun auch auf die Abhängigkeit von Energielieferungen aus Russland auf alle europäischen Staaten aus, die durch hohe Preise und fehlender Energie die Bevölkerung auf die Straße treibt.

„Die existenzbedrohenden Probleme, wie hohe Preise und Inflation, sind mit auserkorenen Populisten, als Retter in Europa nicht zu lösen. Deshalb sei die Zuversicht für ein friedliches 'miteinander leben' ungebrochen“ resümierte Josef Kübler mit Nachdruck.

Im Anschluss an die Gedenkrede wurden die Kränze der Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden, des Vereinsrings Kastel und VdK Kastel-Amöneburg niedergelegt. Die Gedenkfeier beendeten die Kasteler Musikanten mit der Deutschen Nationalhymne.

(Herbert Fostel) - Bild: Karl-Heinz Kues

 
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