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Feuerwehr und Katastrophenschutz im Einsatz beim Weltkriegsbombenfund
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Feuerwehr und Katastrophenschutz im Einsatz beim Weltkriegsbombenfund

E ms wurde auf einer Baustelle in der Bernhard-May-Straße in Biebrich eine 125 kg schwere Weltkriegsbombe gefunden. Einheiten von Feuerwehr und Katastrophenschutz kamen bei der Evakuierung und Betreuung der betroffenen Personen zum Einsatz.

Kurze Zeit nach dem Fund der Weltkriegsbombe wurde durch die Stadtpolizei in den Räumlichkeiten der Feuerwehr ein Führungsstab einberufen. Dieser wurde in Teamwork durch die Mitarbeiter der Stadtpolizei und der Feuerwehr besetzt. Unterstützt wurden die Stabsfunktionen durch zahlreiche Fachberater unter anderem der Landespolizei, Bundespolizei, Verkehrspolizei, der Verkehrs- und Versorgungsbetriebe.

Nachdem der Evakuierungsbereich durch den Kampfmittelräumdienst festgelegt worden war, konnte die eigentliche Arbeit beginnen: Im Umkreis von 750 m mußten mehr als 2.800 Bewohner und die Firma Henkel informiert und evakuiert werden.

Hierzu wurde am Gymnasium Mosbacher Berg eine Betreuungsstelle für Betroffene und Einsatzkräfte eingerichtet. Betrieben wurde diese gemeinsam durch die Katastrophenschutzeinheiten vom Deutschen Roten Kreuz, dem Arbeiter Samariter Bund, und der Johanniter Unfallhilfe. Straßen mußten gesperrt und der Bahn- und Busverkehr unterbrochen werden.

20 nicht gehfähige Personen wurden durch die Transportkomponenten der Katastrophenschutzeinheiten aus ihren Wohnungen in die Not-Unterkunft verbracht. Koordiniert wurde dies durch eine Technische Einsatzleitung vor Ort. Der hierzu eingesetzte Einsatzleitwagen 2 war am Festplatz Gibber Kerb aufgebaut worden.

Die Führungskräfte der Berufsfeuerwehr wurden dabei von der Einheit „Information- und Kommunikation“ der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden unterstützt. Die Verpflegung im Führungsstab wurde durch die „Logistik-Gruppe“ sichergestellt.

Insgesamt waren ca. 220 Einsatzkräfte an der Evakuierung beteiligt.

 
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