Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

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Wildgänsefamilie in Not

Zu einem aufsehend erregenden Einsatz der besonderen Art kam es am Samstagnachmittag in der Mainzer Altstadt. Dort hatte eine Gänsefamilie wohl einen Familienausflug in die Mainzer Innenstadt geplant.

Gemeinsam mit ihren Jungtieren war das Nilganspärchen im Bereich Römerwall in den Verkehr geraten. Über mehrere Notrufteilnehmer wurde der Feuerwehrleitstelle eine Gänsefamilie auf der Straße gemeldet, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich führte.

Die Feuerwehr Mainz welche zur Tierhilfe alarmiert wurde traf vor Ort eine zerstreute Gänsefamilie im Kreuzungsbereich an. Die noch flugunfähigen Junggänse hatten wohl noch so ihre Probleme mit der Verkehrserziehung der Elterntiere. Durch die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges der Feuerwehr konnten die Sprösslinge eingefangen werden.

Die Verhaftung der Elterntiere gestaltete sich dagegen eher schwierig. Auch die Polizei, welche zwischenzeitlich den Verkehr regeln mußte, um eine Gefährdung der Einsatzkräfte und der jungen Wildgänse auszuschließen konnten bei der Festnahme nicht behilflich sein.

Nach mehreren Versuchen wurden die Fangversuche abgebrochen und der Plan die Jungtiere gemeinsam mit den Elterntieren an den Rhein zu fahren aufgegeben. Um eine Familienzusammenführung allerdings nicht gänzlich zu untersagen wurden die kleinen Racker dann in einer Parkfläche des angrenzenden Volksparkes von der Feuerwehr freigelassen.

Glücklicherweise hatten die Eltern ihre kleinen stets im Blick, sodaß diese kurze Zeit nach dem freilassen der Gänsekinder, diese wieder in Empfang nehmen konnten.

Durch die Feuerwehr wurde den Wildgänsen eine mündliche Verwarnung ausgesprochen mit der bitte sich zukünftig vom Straßenverkehr fernzuhalten. Nachdem sich die Gänsefamilie von ihren Rettern verabschiedet hatte, watschelten sie gemeinsam in Richtung Wiese davon. Zu hoffen bleibt, daß die nächste Verkehrserziehung der Gänse außerhalb des Innenstadtbereiches stattfindet.  

(Sebastian Schmitt)

 
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Grillplätze bleiben geschloßen

Die akute Waldbrandgefahr besteht durch die anhaltende Trockenheit nach wie vor. Es sind bedauerlicherweise auch in den nächsten Tagen keine nennenswerten Niederschläge zu erwarten.

Viele Menschen sind in diesen Tagen im Wald unterwegs. Umso wichtiger ist es, daß sich alle an das ganzjährige Rauchverbot halten.

Durch achtlos weggeworfene Zigarettenstummel können, wie bereits in Nordrhein-Westfalen geschehen, schnell gefährliche Waldbrände ausgelöst werden. Darüber hinaus sind auch offene Feuer jeglicher Art im Wald untersagt; zudem bleiben die Grillplätze weiterhin gesperrt.

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FDP kultiviert Zynismus

„Hände weg von Os/Ka“ zum Bekenntnis der FDP zur Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Kasteler Ostfeld

„Wie unverfroren muß man sein,“ so Gottfried Schmidt, Sprecher der Initiative Hände weg von Os/Ka, „um ein Projekt, in dem ein höchst relevantes und aktives Kaltluftentstehungsgebiet und über 90 ha wertvollen Ackerlands unter Bebauung und Beton verschwinden sollen, als ‚Vorbild für Klimaanpassung und Energieeffizienz‘ zu postulieren?!“

Die FDP hat sich jetzt öffentlich und unmißverständlich für die „Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme“ (SEM) Ostfeld ausgesprochen. Und das nach „kritischer Diskussion“ in der Partei, heißt es.

„Die letzten Äußerungen und Aktivitäten der FDP zum Ostfeld“, so Schmidt weiter, „klangen eher nach ritterlicher Unterstützung der privaten Grundstückseigentümer, um deren Enteignung zu verhindern und reelle Preise für die Grundstücke zu erzielen.

Diese Haltung scheint sich in Luft aufgelöst zu haben. Es gibt einen zehnseitigen Schriftsatz eines Münchner Anwalts, der die Grundstückseigentümer im Ostfeld vertritt.

Darin stellt dieser dezidiert die Rechtsunwirksamkeit der geplanten Satzung dar. Unseres Wissens hat die Stadt in Person/Funktion des Oberbürgermeisters hierauf noch nicht einmal mit einer Eingangsbestätigung reagiert.“ Woher jetzt also dieser plötzliche beachtliche Schwenk der FDP?

Kann es damit zusammenhängen, daß der Wahlkampf heraufzieht? Sich ausgerechnet auf Roland Stöcklin, den Geschäftsführer der SEG, als Kronzeugen zu berufen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Von wegen, es „seien noch nicht alle Kritikpunkte ausgeräumt“. Es ist noch nicht ein einziger Kritikpunkt ausgeräumt: Klima, Verkehr, Artenschutz, Bodenverlust, Wasser, Airbase Erbenheim etc.!

Wem nutzt eigentlich das Projekt Ostfeld? Dem Vernehmen nach soll Herr Stöcklin familiär bestens in der Immobilienbranche vernetzt sein. Wer außer der Immobilienbranche zöge Nutzen aus dem Projekt? Und zwar rein materieller Art! Die AKK-Bürger werden hoffentlich diesen Flötenspielern nicht hinterherlaufen.

In Zeiten des Klimawandels brauchen wir ohne Verzug jedes unversiegelte Fleckchen Ackerland, jeden Tropfen Wasser und eine vernünftige Stadtentwicklung. Auf der grünen Wiese darf nicht mehr gebaut werden. Bezahlbares Wohnen entsteht dort ohnehin nicht – zumindest nicht für diejenigen, die normal verdienen!

29. Mai 2020, Dr. Gottfried Schmidt für die Aktionsgemeinschaft „Hände weg von Os/Ka“

 
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Brennender Abfall wird zur Feuerwehr gebracht

Wiesbaden, Kurt-Schumacher-Ring 16, 28.05.2020, 13:30 Uhr

Üblicherweise wird die Feuerwehr zum Brand gerufen, diesmal war es anders: Das Feuer kam zur Feuerwehr! Das Staunen war groß, als gegen 13.30 Uhr ein rauchendes Abfallsammelfahrzeug auf dem Vorplatz der Feuerwache 1 zum Stehen kam und seinen brennenden Müll abladen wollte.

Um eine Gefährdung der Anwohner und des Straßenverkehrs auszuschließen wurde beschloßen, den brennenden Müll erst auf der Deponie abzuladen und abzulöschen. Unter Begleitschutz eines Tanklöschfahrzeuges und der Polizei wurde das leicht qualmende Müllfahrzeug nach Amöneburg geleitet.

Dort wurde in einer separaten, außenliegenden Müllbox das Frachtgut abgekippt. Aufgrund der Frischluftzufuhr entwickelte sich der glimmende Papiermüll innerhalb von Sekunden zu einem ausdehnten Brand mit bis zu 7 m hohen Flammen. Durch die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges wurden umgehend Löschmaßnahmen eingeleitet und weitere Kräfte nachalarmiert.

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Vollsperrung der Rheingaustraße unter der Schiersteiner Brücke

Zum Rückbau des Traggerüstes an der Überführung und der Entwässerungsmontage an der Rheinbrücke Schierstein im Bereich der Rheingaustraße wird eine Vollsperrung am Samstag, 6. Juni, von etwa 22 Uhr bis Montag, 8. Juni, 5 Uhr, erforderlich.

Fußgänger- und zu Rad fahrende können aufgrund von der möglichen Gefahr von herabfallenden Teilen, nicht zugelassen werden.

Es wird eine entsprechende Umleitung während der Sperrung über das Gewerbegebiet Rheinhüttenstraße, Carl-Bosch-Straße, Friedrich-Bergius-Straße zur Äppelallee eingerichtet.

 
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FDP: Neues Baugebiet Kasteler Ostfeld

Die Wiesbadener FDP gibt grünes Licht für städtebauliche Entwicklungsmaßnahme

In einer digitalen Videokonferenz haben sich die Mitglieder der Rathausfraktion und des Kreisverbandes der Freien Demokraten über die Fragestellung, ob Wiesbaden einen neuen Stadtteil braucht und zur geplanten Bebauung des Ostfeldes diskutiert. Im Anschluß war man einstimmig für die geplante „städtebauliche Entwicklungsmaßnahme“ und werde diese auch weiter befürworten.

Der Kreis- und Fraktionsvorsitzende erklärt hierzu: „Ich freue mich, daß wir nach einer langen und kritischen Diskussion gemeinsam zum Schluß gekommen sind, daß die Vorteile einer Ostfeldbebauung überwiegen.

Daher werden wir der Satzung über die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme in der Stadtverordnetenversammlung zustimmen. Wiesbaden braucht dringend zusätzliche Flächen, um Wohnraum für Familien, Wachstums- und Gewerbeflächen für Unternehmen sowie den Neubau des BKA umsetzen zu können.

Der beste - vielleicht sogar der einzige Weg hierfür - ist die Nutzung des vorhandenen Ostfeldes.“

Wir meinen: ...wenn das mal kein Rohrkrepierer für die FDP bei den kommenden Wahlen in AKK wird...
und: Wenn Wiesbaden zusätzliche Flächen braucht, warum dann ausgerechnet im Kasteler Ostfeld...???

 
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Willkommen in der DDR

Hmm, wo kommt ´n das jetzt her? - Falsche Taste gedrückt? - Eigentlich nicht... - Naja, mach´n wir mal weiter...

 


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Diese Frage stellt sich

Ein Jäger zum anderen: "Ich habe gestern 10 Gänse geschoßen."
Fragt der Andere: "Wilde?"
"Nein, wild war nur der Bauer, dem sie gehörten."

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