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Früher war halt alles annerster (I.)

Kastel kann auf eine besondere wechselvolle Geschichte zurückblicken. An seinem Beispiel zeigt sich, daß Flüße und Ströme mehr ein verbindendes als ein trennendes Element sind.

So war „Castellum“ in der Römerzeit ein Brückenkopf, ein Vorposten für Mainz. Castellum Civitas stellte eine Verbindung zu den Siedlungen auf dem rechten Rheinufer her, so auch zu den von den Römern schon sehr früh genutzten Heilquellen im heutigen Wiesbaden.

Kastel ist die einzige Gemeinde in Hessen, die ihren Gründungsnamen im Grunde behalten hat. Das Leben am Rhein hat die Bewohner von Kastel geprägt, denn Siedlungen an den großen Strömen wurden von neuen Entwicklungen im guten wie im schlechten oft zuerst erfaßt.

So gesehen war der Rhein nie ein trennendes Wesen zu Mainz, sondern immer wieder ein Anlaß zum Brückenbau in des Wortes bester Bedeutung.

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Anwohnerparken in Kastel - Die Zweite

Die an dieser Stelle wiedergegebenen Beiträge erscheinen ausschließlich unter Verantwortung des Einsenders und müßen sich nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion decken.

Liebe Pro-Anwohnerparkenunterstützer, werte Sparkassen-Lobbyisten,

wie im Bericht vom 09.07.2018 angekündigt, folgt hier der versprochene zweite Teil des Schriftwechsels:

(…) 04.07.2018 (…)         
Parksituation Frankfurter Straße (Zitat:)

Sehr geehrte Frau (…), ich nehme Bezug auf Ihre E-Mails an Frau (…) vom 03.07.2018:

Auch wenn ich Ihren Unmut über die Parkplatzsituation im Kasteler Ortskern verstehen kann, so läßt sich zur Zeit kein Anwohnerparken einführen.

Der Ortsbeirat Kastel hat in langen Diskussionsstunden in vielen Ortsbeiratssitzungen und auf einer Bürgerversammlung immer wieder auf die mögliche Einführung einer Anwohnerparkzone im Kasteler Ortskern hingewiesen. In der Presse war dies auch oft Thema. Es haben sich überwiegend Gegner des Anwohnerparkens zu Wort gemeldet. Die Resonanz auf das Thema war mehr als dürftig. Der Ortsbeirat hat deshalb mehrheitlich die Einführung abgelehnt.

Im letzten Jahr war dann ein Flugblatt im Umlauf mit dem Ziel Unterschriften FÜR ein Anwohnerparken zu sammeln und den Ortsbeirat zu bitten, das Thema wieder aufzunehmen. Dem Orstbeirat wurde das Sammelergebnis bis heute nicht vorgelegt oder mitgeteilt. Dies nur zum momentanen Stand der Dinge, ich bedauere Ihnen kein anderes Ergebnis mitteilen zu können.

Zu Ihrer ersten Mail vom 21.04.2018 kann ich Ihnen noch mitteilen, daß es zwar unstrittig ist, daß die Innenausstattungsfirma ihre Fahrzeuge legal in der Frankfurter Straße parkt. Dennoch habe ich bereits Anfang Mai 2018 den Firmeninhaber angeschrieben und ihn gebeten guten Willen zu zeigen, indem seine Mitarbeiter vermeiden, durch Anhänger oder gar quergestellte Motorräder Parkplätze freizuhalten.

Mit freundlichen Grüßen, Christa Gabriel, Ortsvorsteherin (Zitatende)

Von: (…) Datum: 6. Juli 2018 um 15:02 An: "Ortsverwaltung MZ-Kastel" Betreff: zHd: Christa Gabriel (Zitat)
 
Guten Tag Frau Gabriel,  ich danke Ihnen für Ihr Schreiben vom 04.07.2018!
 
Ich werde das ganze jetzt aufgeben, mit diesem E-Mail Geschreibe! Ich werde Ihnen im Laufe der Zeit die Sammelergebnisse überreichen. Dann werde ich mich in Ruhe um eine neue Wohnung bzw um einen neuen Wohnort bemühen!
 
Unter anderem werde ich Ihnen hiermit mitteilen, daß ich der Stadt Wiesbaden, sollte ich irgendwann einen Strafzettel erhalten, keinen Cent überweisen werde!

Danke für die Mühe! Vielleicht wäre es im Vorteil, falls irgendwann in den kommenden Monaten eine solche Bürgerversammlung stattfinden sollte, die Bürger auch irgendwie zu Informieren! Weil wie schon gesagt, ich unterhalte mich täglich mit Nachbarn, gerade gestern auch wieder, die mir auch mitteilten, daß sie von der damaligen Bürgerversammlung nichts mitbekommen haben. Ist ja dann klar, daß die Beteiligung so gering war!
 
Liebe Grüße, (…) Frankfurterstraße (…) 55252 Mainz-Kastel (Zitatende)

Zum Gesamtschriftwechsel, insbesondere dem Schreiben der derzeitigen Ortsvorsteherin, äußern wir uns gesondert. Wir freuen uns schon sehr darauf, müßen aber erst mal `n Parkplatz suchen. Und das kann dauern…

Pro-Anwohnerparken in Alt-Kastel für Kasteler von Kastelern - Stefan Kahnert und andere

 
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Stammtisch „Kasteler Geschichtcher“

Einer Initialzündung der kulturbewußten „Kasteler“ Klaus Lehne und Gerd Kleinmann ist es zu verdanken, daß mit Zeitzeugen aus der Nachkriegszeit zu einer informativen “Stammtisch-Runde“ über die wechselvolle Ortsgeschichte viel Wissenswertes mit Dokumenten belegt wird.

Dazu gehörten auch „Kindheitserlebniße“, die mit Wehmut und zum Schmunzeln, von den Teilnehmern am 3. Juli vorgetragen wurden.

Das Geschichtsdatum im 2. Weltkrieg ist der 8.September 1944 für Kastel. An diesem Tag erfolgte der schwerste Fliegerangriff durch die amerikanische Luftflotte. Eine Sturzflut aus Phosphor und Feuer ging auf den Stadtkern von Kastel  nieder, die das Herz der Gemeinde in 34 Minuten zerstörte.

Hierzu wurde durch einen Zeitzeugen berichtet, daß durch den Alarm, Richard (damals 6 Jahre alt), und seine Mutter mit ihm den Luftschutzkeller in ihrer Wohnung in der Mainzer Straße aufsuchte. Viele Mütter mit ihren Kindern waren bereits in dem Schutzraum.

Als die Bomben einschlugen, war ein Grollen zu hören und die Wände zitterten. Aus unerklärlichen Gründen nahm Richards Mutter ihren Sohn an die Hand und verließ mit diesem fluchtartig den Schutzraum im Keller. Die Flucht über die brennende Zehnthofstraße und den bereits brennenden Asphalt führte sie zum Rheinufer.

Dort warteten sie auf das Ende des Bombenangriffs. Am nächsten Tag erfuhren sie, daß alle die im Keller verblieben sind, den Erstickungstod fanden. Der brennende Asphalt der Zehnthofstraße hat den Sauerstoff aus den Kellern gezogen, was den sicheren Tod für alle im Keller bedeutete.

Im ausgebombten Kastel wohnten noch 2.500 Menschen und Tausende von Ausgebombten wollen wieder zurück. 1946 Kastel, die Bevölkerung ist auf 4.000 Personen gestiegen.

Die „Brotkarten“ müßen statt für vier, nunmehr für sechs Wochen ausreichen, so berichtete die 90-jährige Ilse Knoll, was sie auch mit einer Original-Brotkarte aus dieser Zeit belegte.

Die kurz anhaltenden, oder langsam fahrenden Güterzüge waren für die frierende Bevölkerung geradezu eine Herausforderung, sich ein paar Kohlen oder Briketts zu beschaffen, um so den einen oder anderen Tag eine warme Stube zu haben.

Dies traf auch für Kartoffeln und Zuckerrüben zu, die aus den Güterwagen geplündert wurden. Der Hunger zwang dazu!

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Rundfunkbeitrag für Zweitwohnungen verfaßungswidrig!

Erfolg für den Bund der Steuerzahler vor dem Bundesverfaßungsgericht

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) begrüßt die Entscheidung des Bundesverfaßungsgerichts, den Rundfunkbeitrag für Zweitwohnungen für verfaßungswidrig zu erklären.

Der Verband war schon als Sachverständiger am Karlsruher Verfahren aktiv beteiligt und hatte in seiner Stellungnahme die Doppelbelastung für Zweitwohnungsbesitzer kritisiert.

Wir haben vor Gericht betont, daß der Rundfunkbeitrag einer Flatrate für ARD, ZDF und das DeutschlandRadio gleichkommt. Deshalb ist der Rundfunkbeitrag für Zweitwohnungen nicht zu rechtfertigen, erläutert BdSt.

Denn Besitzern einer Zweitwohnung entstehen keine zusätzlichen Vorteile sowie keine zusätzlichen Rechte, Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu nutzen, die einen Zweitwohnungsbeitrag rechtfertigen.

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Präventionstipps: kühler Kopf trotz Hitzewelle

Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel - damit Ihr auch bei heißen Temperaturen einen kühlen Kopf bewahrt, haben wir für Euch Präventionstipps für die heißen Tage zusammengestellt:

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