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Delkenheimer Kiesgrube wird "Großbiotop"

Stadt Wiesbaden erwirbt große Kiesgrube an der Elisabethenstraße in  Delkenheim

Die Diskussion um die Zukunft der Kiesgrube in Delkenheim hat viele Menschen in Delkenheim und den östlichen Vororten in den letzten Jahrzehnten bewegt. Jetzt, nach mehr als 20 Jahren, wurde sie von der Stadt Wiesbaden gekauft und das Umweltamt kann das knapp 20 Hektar große Gebiet ‚naturgerecht’ entwickeln. „Magistrat und das Amt für Wirtschaft und Liegenschaften haben das Geld aus dem Liegenschaftsfond bereit gestellt, um das Kiesgrubengelände zu erwerben, das sich im laufe der Zeit die Natur wieder zurückerobert hat. Sie soll in den nächsten zehn Jahren Schritt für Schritt zu einem großen Lebensraum von vielen spezialisierten Tier- und Pflanzenarten entwickelt werden“, erläutert Liegenschaftsdezernent Detlev Bendel anlässlich einer Besichtigungstour für Journalisten. Finanziert wird der Ankauf und die Renaturierung aus der so genannten Ausgleichsabgabe, die von Bauherren erhoben wird, wenn Eingriffe in die Natur vorgenommen werden. „Jeder Abschnitt des Gebietes, der renaturiert wird, soll einzelnen Bauvorhaben als Ausgleichsflächen zugeordnet und dadurch refinanziert werden. Innerhalb von zehn Jahren soll der Kaufpreis von rund 1,6 Millionen Euro auf diese Weise wieder dem Liegenschaftsfond zugeführt werden“, so Bendel.

„Bis 2006 wurde auf dem Gelände Kies abgebaut und ein Rekultivierungsplan nach dem Bergbaurecht abgeschlossen. Die seitdem brachliegenden Flächen und die in den
90 er Jahren angepflanzten Bäume haben sich mittlerweile zu einem fast geschlossen Gehölzgürtel um die knapp sechs Hektar große Wasserfläche entwickelt. Entenvögel wie beispielsweise die Löffelente, Krickente, Haubentaucher, Zwergtaucher sowie Graureiher sind derzeit regelmäßige Besucher der Kiesgrube. Auch Eisvögel und Teichrohrsänger haben hier eine Heimat gefunden. Deren Lebensraum wird in Zukunft durch eine gezielte Landschaftspflegemaßnahmen erhalten“, berichtet Umweltdezernent Arno Goßmann.

Die ökologische Nutzung als „Ausgleichsfläche“ bedeutet, das eine Reihe typischer Lebensräume und Biotope für viele spezialisierte Arten neu geschaffen werden können: Kleine Laichgewässer für Kröten, Frösche und Libellen; Rastplätze für Regenpfeifer; Schilf- und Röhricht-Brutplätze; Steilwände für Uferschwalben oder Kies- und Sandbänke für Flussuferläufer. Abgestorbene Bäume, Abraumhalden, dichte Feldgehölze und offene Flächen geben Flussregenpfeifer, Brachpieper, Heidelerche, Teichrohrsänger Kiebitz, Weißstorch, Graureiher und Entenvögel attraktive Lebensräume. Auch Wechselkröte, Kreuzkröte, Knoblauchkröte, Gelbbauchunke, Geburtshelferkröte, Grasfrosch, Teichmolch, Kammmolch, Fadenmolch, vielen Libellen, Schmetterlinge, Heuschrecken, Laufkäfer, Bienen-, Wespen- und Hummelarten finden hier die von ihnen benötigen Bedingungen.

Nachdem das Gebiet nun im Besitz der Stadt ist, wird zunächst eine Bestandsaufnahme durchgeführt und dafür ein Entwicklungskonzept entwickelt. „Gleich von Anfang an werden ortsansässige fachkundige Bürger, ein Vogelschützer, ein Bienenzüchter, ein Fischer und der Jagdpächter bei der Entwicklung und der Betreuung des Gebietes miteinbezogen. Das Kiesgrubengelände wird nicht öffentlich zugänglich sein, um Störungen für die Tiere zu vermeiden. Geplant ist aber, dass das Umweltamt Wiesbaden ein Konzept zu Führungen – beispielsweise auch für Schulklassen erarbeitet. Auch sollen attraktive Aussichtsplätze in das Kiesgrubengelände geschaffen werden“, berichtet der Umweltdezernent.

Die Entwicklung der Kiesgrube Delkenheim in ein vielgestaltiges ‚Großbiotop’ ist ein Beitrag Wiesbadens für die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft und auch ein weiterer Baustein zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland.

 
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„Gläserne Wegweiser“: Noch 537 Kilometer bis Paris

„Gläserne Wegweiser“ signalisieren: Noch 537 Kilometer bis Paris

SCHOTT AG wertet südliches Stadtentree am „Pariser Tor“ mit Hinweisschildern auf / Nachts beleuchtet

Exakt 537 Kilometer sind es von Mainz bis nach Paris - darauf verweist ab heute ein gläserner Wegweiser, der am „Pariser Tor“ in Mainz eingeweiht wurde. Das Pendant zeigt in Richtung Mainz. Die Glaselemente wurden von der SCHOTT AG konzipiert, hergestellt und der Stadt Mainz gespendet. Die Kilometerangabe bezieht sich auf die Entfernung zwischen dem Mainzer Markt und dem „Place de la Concorde“.

„Deutsche und Franzosen verbindet eine lange Geschichte, die nicht allzeit von tiefster Zuneigung geprägt war, aber seit vielen Jahrzehnten durch eine gewachsene Freundschaft besticht und auf bürgerschaftlicher Ebene mit vielen bundesweiten Städte- und Schulpartnerschaften in enge Bahnen gegossen wurde. Die Mainzer Historie im Speziellen weist in Verbindung mit Napoleon ein ,weitreichendes französisches Kapitel’ auf, dessen sprachliche Hinterlassenschaften noch heute unseren Wortschatz bereichen. Das französische ,Savoir vivre’ findet sich auch heute an vielen Stellen in Mainz“, blickte Oberbürgermeister Jens Beutel in lang vergangene Zeiten zurück.

Die von der SCHOTT AG zur Verfügung gestellten „gläsernen Wegweiser“, die auch des Nachts beleuchtet sein werden, schmücken künftig das von Harald Pompl geschaffene Kunstwerk „Pariser Tor“. Der Verweis auf die französische Metropole - „einen Ort manch romantischen Sehnens mit Louvre, Eiffelturm, Champs Elyssees oder dem Montmartre in 537 Kilometern Entfernung“, so Beutel - passe trefflich zur weltoffenen Stadt Mainz.

OB Jens Beutel dankte der SCHOTT AG für ihr vorbildliches Wirken im kommunalen Geschehen seit Jahrzehnten: „SCHOTT engagiert sich in hohem Maße, sei es im Bereich des Denkmalschutzes, bei  Benefizveranstaltungen oder auch im Sportbereich zugunsten der Stadt Mainz. Das Unternehmen steht für außerordentliches  Engagement, welche das Gemeinwesen stärkt und stützt. Das ist nicht alltäglich und dafür danken wir ausdrücklich.“

 
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100 Jahre Luftfahrtverein Mainz

100 Jahre Luftfahrtverein Mainz - Tag der offenen Tür am 20./21. August 2011

Seit 1911 sind Mainzer Flieger im Luftfahrtverein organisiert. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums findet am Samstag, 20. August 2011 und Sonntag, 21. August 2011, jeweils ab 12.30 Uhr der Tag der offenen Tür auf dem Flugplatz Mainz-Finthen (am Layenhof) statt.  Ebenfalls an diesem Wochenende nimmt der Luftfahrtverein Mainz sein neues Flugplatzgebäude mit Turm in Betrieb.

Auf dem Programm stehen an beiden Tagen spannende Flugvorführungen von Piloten des Luftfahrtvereins Mainz sowie die Präsentation des Vereinsflugbetriebs mit Segelflugzeugen, Ultraleichtflugzeugen und Motorflugzeugen.

Eintritt und Parken ist kostenfrei. Weitere Informationen unter : http://www.lfv-mainz.com/verein/flugplatzfest.htmlhttp://www.lfv-mainz.com/verein/flugplatzfest.html
 
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„Literaturförderpreis der Stadt Mainz“

„Literaturförderpreis der Stadt Mainz“ ist ausgeschrieben: Autorinnen und Autoren können sich bis zum 7. September 2011 bewerben

Die Landeshauptstadt Mainz schreibt erneut den mit 2.600 Euro dotierten Forderpreis für junge Autorinnen und Autoren aus. Bis zum 7.September 2011 können sich Schriftsteller/innen, die nicht älter als 34 Jahre sind und einen deutlichen Lebensbezug zu Mainz aufweisen, für den Preis bewerben. Die einzureichenden Arbeiten sind weder an eine literarische Gattung noch an ein spezielles Thema gebunden. Die Texte sollten einen Umfang von insgesamt zehn Normseiten nicht überschreiten. Mehrfacheinsendungen werden nicht berücksichtigt.

Um die Anonymität zu wahren, müssen die Texte in dreifacher Ausfertigung und mit einem Kennwort versehen eingereicht werden. Die Auflösung des Kennworts ist in einem gesonderten Umschlag beizufügen (auf einem Zettel mit Name, Anschrift, E-Mail, Kurzbiografie, Geburtsdatum, der Darstellung des Mainz-Bezugs der Autorin/des Autors sowie den ersten drei Worten des Manuskripts).

Die Beiträge bitte einsenden an das
LiteraturBüro Mainz,Herrn Dietmar Gaumann, Neutorstraße 1, 55116 Mainz

Alle Infos zur Ausschreibung des Förderpreises auch unter www.literaturbuero-rlp.dewww.literaturbuero-rlp.de.

 
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Aktueller Büchertisch: Wein

Im September wird in der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz (Rheinallee 3 B) die Ausstellung „Buch trifft Wein. Das Weinland Rheinhessen“ eröffnet. Zur Einstimmung – und zur bereits begonnenen Weinlese – präsentiert die Bibliothek daher vom Montag, 22. August bis zum 17. September 2011 einen Aktuellen Büchertisch mit ausleihbarer Literatur rund um das Thema Wein.
 
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Kita Gonsbachterrassen feiert Einjähriges mit Sommerfest

Vor einem Jahr wurde die Städtische Kindertagesstätte ‚Kita Gonsbachterrassen’ bezogen werden. Erbaut wurde sie mit Unterstützung der Stadtwerke Mainz AG und des Familienministeriums Rheinland-Pfalz. Im Rahmen eines Sommerfests feiert die Kita nun am Freitag, 19. August 2011, um 15.00 Uhr ihr Einjähriges.
 


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