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Allgemeines
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Baum ab - auch in Kastel

Baumpflegarbeiten und dringende Baumfällungen
Im Nerotal wird in den nächsten Tagen eine bereits abgestorbene Eibe entfernt. Auch ein so genannter Korkbaum hat im Frühjahr nicht mehr ausgetrieben und muss gerodet werden. Für den Herbst werden Nachpflanzungen an gleicher Stelle vorbereitet.

Auf den Rheinwiesen eine Robinie fast abgestorben. Der Baum ist am Stammfuß stark eingefault und ist nicht mehr standsicher. Er muss ebenso wie Am Fort Bieler ein Baum mit abgestorbener Krone und am Paulus Platz ein Schnurbaum mit starken Einfaulungen am Stammfuß kurzfristig entfernt werden.

Auch auf dem Neroberg sind Fallungen aus Sicherheitsgründen notwendig: Dort ist eine alte Eiche abgestorben. Sie war bereits seit Jahren stark geschwächt und wurde deshalb mehrfach zurück geschnitten, um sie so lange wie möglich zu erhalten. Der Baumtorso soll in einem Stück entfernt und an dem angrenzenden Waldrand abgelegt werden. Hier wird er dann als Nahrungsgrundlage für Kleinstlebewesen und Insekten dienen. Zum Erhalt des Baumbestandes auf dem Neroberg wird für den Herbst die Nachpflanzung einer Eiche vorbereitet.

Im Schelmengraben sind bei den aktuellen Baumkontrollen mehrere Robinien aufgefallen, die kurzfristig gefällt werden müssen. Die Wurzeln sind von Pilzen befallen. Ebenso müssen an einer Pappel, um Gefahren abzuwenden, Äste zurück geschnitten werden. Die Baumarbeiten sind mit dem Umweltamt abgestimmt.
 
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Pilze in den eigenen vier Wänden ? – es muss nicht immer Schimmel sein

Untermieter der besonderen Art: Gelber Faltenschirmling

Wer kennt ihn nicht, den leicht muffigen, feuchten, pilzartigen Geruch in alten Gewölbekellern oder den intensiven Geruch in feuchten, herbstlichen Wäldern, wenn die ersten Pilze ihren Hut aus dem Waldboden empor strecken.

Doch welche Ursache könnte es haben, wenn es in der eigenen Wohnung oder dem Haus plötzlich nach Pilzen riecht? Zunächst einmal sei gesagt, dass nicht sofort Anlass zur Panik besteht, denn es handelt sich nicht zwangsläufig um schädlichen Wohnungsschimmel. Dieser entsteht, wenn Feuchtigkeit nicht optimal transportiert wird und sich im Gemäuer festsetzen kann. Der typische Anblick zeigt dann schwarze, punktuelle bis flächige Flecken an der Wand. Der Wohnungs- bzw. Gebäudeschimmel ist in jedem Fall gesundheitsschädlich und ihm sollte sowohl vorgebeugt als auch entgegen gewirkt werden.

Riecht es hingegen eher frisch nach Waldpilzen, dann könnte es sich um einen hübschen gelben Untermieter handeln, der sich in Topfpflanzen oder Terrarien wohl fühlt: der Gelbe Faltenschirmling (Leucocoprinus birnbaumii).

Oft wird der leuchtend gelbe Pilz mit seinem schuppenbesetzten Schirm, der in die Verwandtschaft Champion-Pilze gehört, einfach entfernt. Dabei ist er ungefährlich, solange man ihn nicht verspeist. Ob er stark giftig ist, ist allerdings noch unbekannt.

Genauso unerforscht ist der Anspruch an seinen Lebensraum und die Art und Weise, wie er sich auf die Bewohner der Terrarien oder die Blumen auswirkt, mit denen er sich das Heim teilt. Eben weil der Gelbe Faltenschirmling so zügig und rigoros entfernt wird, gibt es sehr widersprüchliche Informationen, ob er den Pflanzen und Tieren schadet oder friedlich und in Einklang mit ihnen lebt.

Sollte der dekorative Pilz so gar nicht ins korrekte Bild des penibel gepflegten Terrariums oder Blumentopfes passen, oder sollte die Sorge um die Tiere überwiegen, dann hilft es nur, das gesamte Erdreich auszutauschen. Einfaches entfernen alleine wird ihn nicht auf Dauer fern halten, denn das Pilzmycel befindet sich im Boden. Wenn die richtigen Bedingungen herrschen, eine hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit, bilden sich immer neue gelbe Schönheiten.

Faszinierend ist vor allem der Zeitpunkt, wenn sich der Hut der drei bis sechs Zentimeter großen Pilze, der bis dahin keulenartig bis eiförmig gestaltet war, schirmförmig öffnet. Der Blick wird so auf die Lamellen und den kleinen Ring um den Stiel freigegeben. Ob einzeln stehend, oder in kleinen Gruppen oder sogar in Form eines kleines Hexenrings – eigentlich spricht nichts dagegen, diesen dekorativen Untermieter unserer Blumentöpfe wachsen zu lassen und sich an seiner intensiven, leuchtenden Farbe zu erfreuen.

Um mehr über die Lebensgewohnheiten des Gelben Faltenschirmlings erfahren zu können, bittet das Naturhistorische Museum Mainz um Mitteilung über das Auftreten des Pilzes. Informationen, am besten mit Foto können direkt an Frau Dr. Lavinia Schardt ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), wissenschaftliche Volontärin am Naturhistorischen Museum Mainz gesandt werden.

 

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Nagelsäule ist restauriert

Nach den mehrjährigen, aufwändigen Restaurierungsarbeiten ist die Mainzer Nagelsäule auf dem Liebfrauenplatz fertig gestellt und umfassend konserviert.

Eine vom Bau- und Denkmaldezernat beauftragte Untersuchung hatte vor Jahren ergeben, dass die Nagelsäule vor dem Ostchor des Mainzer Doms - nach einer Standzeit von rund 90 Jahren - massive Schäden im Fußbereich aufwies. Aus Sicherheitsgründen musste sie im Frühjahr 2006 demontiert werden. Dank zahlreicher Spenden konnte ein Kolloquium zur Konservierung und Wiederaufstellung des einmaligen Denkmals durchgeführt und die Sanierung durch den Restaurator Michael Recker begonnen werden.

Das Nagelsäulen-Ensemble - die zentrale Holzsäule, eine Dreiergruppe aus kleineren Steinsäulen mit allegorischen Figuren und einem dreiteiligen Schutzgitter - wurde von der Mainzer Bevölkerung im Weltkriegsjahr 1916 aus Spendenmitteln als Mahnmal gegen den Krieg errichtet, um zugleich Spenden zur Linderung der Kriegsnot zu sammeln. Während der Einweihung durfte jeder Spender einen Nagel in die sieben Meter hohe Säule schlagen. Das Geld floss in die Kinderkriegsfürsorge und in den nationalen Frauendienst.

 
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Fluglärmmessungen lassen aufhorchen

Umweldezernentin erfreut über Engagement des Landes: „Messdaten sprechen Bände“

Fluglärm-Messstation Weisenau: Mittelwerte und Einzelschall-Ereignisse bereits heute weit über Maximalwerten der Mediation

 Die für die Fluglärmthematik zuständige Umweltdezernentin Katrin Eder zeigt sich hocherfreut über die Maßnahmen, welche die frisch formierte Landesregierung in der Frage der Fluglärmproblematik  ergreifen will. Es sei unlängst bereits eine kalibrierte Fluglärm-Messstation in Mainz-Weisenau geschaffen worden, eine weitere werde in Nackenheim folgen, um verlässliche Daten zu aktuellen Belastungen der Bürgerinnen und Bürger in Mainz und Rheinhessen zweifelsfrei zu erheben. Daraus, so Eder, ließen sich  auch weitreichende Aufschlüsse darüber gewinnen, in welch eklatantem Maße die Lärmbelastung nach der Inbetriebnahme der neuen Landebahn Nordwest im späten Jahr 2011 noch ansteigen werde.

„Sehr nachdenklich“ machten bereits gegenwärtig die   nachweisbaren signifikanten Überschreitungen von  Lärm-Höchstgrenzen, die bereits vor dem Ausbau Alltag seien. So konnte das Umweltministerium mit umfangreichen Datensätzen  belegen, dass in  Mainz-Weisenau in lauten Nächten schon heute Mittelwerte von 52dB erreicht werden - entgegen der klaren Empfehlung der Mediation, dass nach dem Ausbau maximal ein Mittelwert von 47 dB gültig sei dürfe.

Katrin Eder: „Die Messdaten sprechen Bände. Schon heute - wohlgemerkt vor der Inbetriebnahme der neuen Landebahn - agieren Fraport und die Airlines im tiefroten Bereich.“ Zudem seien nächtliche Einzelschallereignisse mit Maximalpegeln von 68 dB (und darüber) in über 18 Fällen nachweisbar. Auch hier liege die Mediations-Empfehlung von maximal „6 bis 8 Fällen“ massiv darunter.

Katrin Eder: „Für Anfang 2012 steht die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zu den Nachtflügen am Flughafen an. Die zwingende Notwendigkeit, dass nachts ausnahmslos keine Flüge stattfinden dürfen, wie es das VGH in Kassel anmahnte, wird durch das Wissen um die massiven Verstöße elementar untermauert. Es ist an der Zeit, bei Entscheidungen zum Fluglärm in Abwägung von wirtschaftlichen Interessen von Wirtschaftsunternehmen und den massiven Beeinträchtigungen endlich dem Lärmschutz der Bürger Vorrang einzuräumen.“

 
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Aktionstag der Schlafapnoe Selbsthilfe Mainz und Umgebung

Am 21. Juni, ausgerechnet am längsten Tag des Jahres, ist der Tag des Schlafes. Ausgerufen von Ärzten und Wissenschaftlern, ein vergessener Festtag, der zu den schönsten und wichtigsten im Kalender zählt.

Doch das Recht auf Müdigkeit wird in der Effizienzgesellschaft klein geschrieben - Wehe dem, der als Schnarcher gilt.

Unter dem Motto „Wir wollen, daß Sie gesund schlafen“ veranstaltet die Schlafapnoe Selbsthilfe Mainz und Umgebung e. V. am Samstag, dem 20. Juni 2015 in der Zeit von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr in der Abteilung Schlafen bei „Möbel Martin“ in Mainz – Hechtsheim einen Aktionstag. Hier erhalten Sie Informationen zum Thema „gesunder Schlaf“ durch unsere Experten:

10:00 – 12:00 Uhr    Dipl.-Psych. Markus B. Specht
Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie) Somnologe (DGSM)
Leitender Psychologe Interdisziplinäres Zentrum für Schlafmedizin und Heimbeatmung, Hofheim

12:00 – 14:00 Uhr    Dr. med. Uwe Semmler
Facharzt für Innere Medizin und Lungen- und Bronchialheilkunde

14:00 – 16:00 Uhr    Dr. Gertrud Bendix
die erste Zahnärztin in Rheinland-Pfalz, die von der Deutsche Gesellschaft Zahnärztliche  Schlafmedizin (DGSZ) zertifiziert wurde.

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Informationstour "Biologische Vielfalt - Es geht uns alle an"

Am Samstag/Sonntag, 23./24. Juli 2011 in Mainz am Naturhistorischen Museum von 10.00 bis 17.00 Uhr / Die Ausstellung richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger - der Eintritt ist frei.

Ziel der Ausstellung ist es, ein Bewusstsein für die Zusammenhänge der biologischen Vielfalt zu schaffen und zu verdeutlichen, dass europäische Bürgerinnen und Bürger in ihrem täglichen Leben ständig Entscheidungen treffen, die direkt oder indirekt Einfluss auf Umwelt und Artenvielfalt haben. Es werden zudem Maßnahmen und Strategien der EU sowie individuelle Handlungsmöglichkeiten dargestellt.  Die Ausstellung informiert über die Ursachen und Möglichkeiten der Einflussnahme jedes Einzelnen. Ein Film veranschaulicht die Verbundenheit allen Lebens und zeigt in atemberaubenden Bildern die Vielfalt der Natur in Europa, erklärt das Thema und beschreibt Maßnahmen der Europäischen Union zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Zudem kommen Spatz, Eiche, Thunfisch, Apfel, Eichhörnchen und Frosch zu Wort.

 


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