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Allgemeines
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Partnerschaftsweinstand auf der Weinwoche: Tunbridge Wells

Der beliebte Partnerschaftsweinstand der Landeshauptstadt Wiesbaden wird in diesem Jahr von der englischen Partnerstadt Tunbrigde Wells betrieben. Im Jahr 2005 wurden erstmals englische Weine während der Weinwoche ausgeschenkt - ein voller Erfolg für die Weinstandbetreiber.

Das Weingut „Sedlescombe Organic Vineyard“ wird englische Weine aus biologischem Anbau anbieten. Das älteste biologische Weingut auf der Insel ist im Dorf Sedlescombe an der englischen Südküste beheimatet. Besitzerin des Weingutes ist Irma Cook, die aus Karlsruhe stammt. Gemeinsam mit ihrem Mann Roy leitet sie seit 1984 den Betrieb. Auf 7,5 Hektar hügeligem Gelände mit sandigen Lehmböden werden hauptsächlich deutsche Rebsorten wie Rivaner, Bacchus, Müller-Thurgau und Regent angebaut. Während der Weinwoche werden frische, fruchtige Weißweine, ein Rosé, der sich hervorragend für laue Sommerabende eignet, und ein im Barrique gereifter Rotwein angeboten. Abgerundet wird das Sortiment von zwei Sekten mit traditioneller Flaschengärung.

Zur Eröffnung der Weinwoche 2011 werden auch die amtierende Bürgermeisterin Elizabeth Thomas mit Begleitung sowie 21 Vertreterinnen und Vertreter des englischen Partnerschaftsvereins, darunter der Vorsitzende Professor Michael Holman mit seiner Gattin Dr. Dorothea Holman, anreisen. Am Vorabend trifft die Delegation mit Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller, Vertretern des Wiesbadener Partnerschaftsverein und den Weinstandbetreibern zusammen.

Die offizielle Städtepartnerschaft zwischen der Landeshauptstadt Wiesbaden und Tunbridge Wells besteht seit dem seit April 1989. Bereits im Jahr 1970 wurde eine Freundschaftserklärung abgeben. In beiden Städten gibt es Partnerschaftsvereine, die vielfältige Kontakte mit unterschiedlichsten Aktivitäten pflegen. So waren an Fastnacht 2010 beispielsweise 45 Mitglieder einer Band der englischen Seekadetten beim Fastnachtsumzug in Wiesbaden unterwegs.

 
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Schulstart mit Brotdose – und der Abfall macht Pause

Pause für den Abfall: Brotdosen für alle Mainzer Erstklässler / 14. Brotdosenaktion des Entsorgungsbetriebes der Stadt Mainz und der Brezelbäckerei Ditsch 

Die Brotdose der Stadt Mainz gehört längst zum ersten Schultag genauso dazu wie die Schultüte: Seit 1998 verteilt der Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz zur Einschulung an jeden Mainzer Erstklässler eine Brotdose, zusammen mit einer frischen Ditsch-Brezel. Das Ziel der Aktion: bereits Schulkindern zu zeigen, wie sich Verpackungsmüll für das Frühstücksbrot vermeiden lässt. In diesem Jahr jährt sich die Verteilung zum 14. Mal.

 
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Gründe für und gegen Fleischkonsum

Arbeitskreis Gesundheit und Ernährung der Lokalen AGENDA 21 Mainz informiert Referat und Kostproben 

„Seit den Fleischskandalen der jüngsten Vergangenheit nimmt der Vegetarismus immer mehr zu“, so der Arbeitskreis Gesundheit und Ernährung der Lokalen AGENDA 21 Mainz. Welche Beweggründe dahinter stecken – ethische oder gesundheitliche - darüber informiert der Arbeitskreis im Rahmen eines Vortrags mit Silke Schlütter gen.Neuhaus (!), Gesundheitsberaterin GGB, am Dienstag, 2. August 2011, um 19.00 Uhr im Rathaus Mainz (Jockel-Fuchs-Platz 1). Umweltdezernentin Katrin Eder begrüßt die Arbeitskreis-Mitglieder und die ZuhörerInnen zu dieser Veranstaltung.

Der Vortrag „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft? Ohne Fleisch gesund und glücklich“ geht auch der Frage nach, ob Menschen, die sich fleischlos ernähren, an Mangelkrankheiten leiden oder aufgrund rein vegetarischer Ernährung krank werden (können). Nach dem Vortrag werden vegetarische Kostproben gereicht.

 
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Coface-Arena - Alle müssen lernen - Mehr Ordner eingeteilt

Coface-Arena -– Ordner kontrollieren Einfahrten ins Bewohnerpark-Gebiet und die W.Quetsch-Straße in Bretzenheim
Verkehrskonzept wird Zug um Zug nachjustiert / innerstädtische Ausschilderung zum P+ R Messe wird verstärkt / mehr Ordner auf dem Uni-Campus zur Verteilung der Parknachfrage

„Die wichtigste und sofort sichtbare Veränderung wird sein, dass an den Zufahrten ins Bewohnerparkgebiet Bretzenheim sowie an der Wilhelm-Quetsch-Straße Baken aufgestellt werden, an denen Ordner die ins Gebiet einfahrenden Fahrzeuge kontrollieren werden“, kündigt Verkehrsdezernentin Katrin Eder mit Blick auf das bevorstehende Uefa Europa League Spiel FSV Mainz 05 gegen Gaz Metan Medias (Rumänien) am kommenden Donnerstag in der Coface-Arena an: „Wir wollen die BewohnerInnen rund ums Stadion insbesondere vor Belastungen wie wildem Parken besser schützen. Der FSV Mainz 05 ist dankenswerterweise bereit, weitere  Ordner zu stellen. Mit dieser Hilfe wollen wir  das unkontrollierte Einfahren ins Bewohnergebiet unterbinden.“

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz verstärkt zudem, ebenfalls mit Hilfe von FSV Mainz 05, mit insgesamt 15-20 Ordnern (bisher 8) ab 17.00 Uhr an den Einfahrten auf den Campus und an den Zufahrten zu den Parkplätzen die Steuerung des Parkplatzverkehrs auf ihrem Gelände.
Um den PKW-Verkehr noch präziser zu lenken, wird weiterhin die innerstädtische Beschilderung zum P + R Messegelände entlang der Koblenzer Straße, insbesondere an Knotenpunkten, noch verstärkt. Hiermit will man insbesondere den Verkehrsfluss weg vom Parkplatz auf dem Unigelände steuern, wenn dieser belegt ist.

Darüber hinaus stellt FSV Mainz05 weitere Ordner bzw. Stadionguides mit Megaphon zur Verfügung, die etwa drei Stunden vor dem Spiel beginnen, die Stadionbesucher/Innen auf dem Campus zur Behelfsbrücke an der Koblenzer Straße zu leiten. Dies soll die Koblenzer Straße und die Zufahrt zum Campus über den Ackermannweg entlasten. In diesem Zusammenhang verweist Verkehrsdezernentin Katrin Eder nochmals auf die neue Zufahrt zum Campus von der Saarstraße aus. Diese wird bisher noch zu wenig genutzt. Auch hier wird an der Beschilderung nachgebessert.

„Das sind bereits mehrere kurzfristig veränderbare Stellschrauben, von denen wir uns eine bessere Verkehrslenkung und dementsprechend eine Entlastung des Verkehrs und der angrenzenden Wohngebiete erwarten. Wir gehen aber auch davon aus, dass das Uefa Europa League-Spiel am Donnerstag nicht mit den Anforderungen des LIGA Total! Cups konkurrieren kann, etwa was die Zahl der von auswärts anreisenden Gästefans angeht“, so die Dezernentin.

„Wie bereits gesagt: Es war von Anfang an klar, dass mit Inbetriebnahme der Coface-Arena für alle Beteiligten ein Lernprozess einhergeht und wir immer wieder die gemachten realen Erfahrungen analysieren und auswerten müssen, um das System Zug um Zug zu optimieren und bei der Steuerung der Verkehrsflüsse nachzujustieren. Ich kann aber allen 05-Fans immer wieder nur empfehlen, das Rad oder den regionalen und lokalen öffentlichen Personennahverkehr für die An- und Abreise zu nutzen. So kommt man am einfachsten und schnellsten zur Coface-Arena.“
Detaillierte Informationen im Internet: http://www.mainz.de/coface-arenahttp://www.mainz.de/coface-arena
 
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Alleen werden erneuert

„Die Baumalleen in Wiesbaden sind an vielen Stellen in die Jahre gekommen“, erklärt Birgit Zeimetz, die für das Grünflächenamt zuständige Dezernentin. Als aktuelles Beispiel führt sie die Friedrich-Ebert-Allee an: Die Platanen stammen zum Teil noch aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Der Altbaumbestand besitzt, bedingt durch alte Schnittmaßnahmen, einen ungünstigen Kronenaufbau. Viele Faulstellen sind an den Bäumen zu erkennen und beeinträchtigen die Standsicherheit der Bäume. Hinzu kommt, dass die Platanen in den 70er Jahren unter dem aus den Leitungen austretenden Erdgas gelitten haben, das den Bodensauerstoff verdrängt.

Dem Ortsbeirat Mitte wurde bereits im November 2009 in einer öffentlichen Sitzung der schlechte Zustand der Allee erläutert. Die an die Präsentation anknüpfende Diskussion mit dem Ortsbeirat mündete seinerzeit in einer parteiübergreifenden Zustimmung zur Erneuerung der Bäume in der Friedrich-Ebert-Allee. „Im Herbst dieses Jahres beginnen wir mit der Erneuerung von zehn Platanen. Um die Alleenerneuerung nachhaltig zu betreiben benötigt das Grünflächenamt zusätzliche Mittel. Baumpflege ist eine langfristige, generationenübergreifende Aufgabe, die auch Veränderung bedeutet. So wurden zum Beispiel bereits Mitte der 70er Jahre die Biebricher Allee und die Adolfsallee umgebaut. Anfang 2006 wurden am Bowling Green die Platanendoppelreihen neu gepflanzt; heute stehen dort zwei stattliche Alleen“, so Zeimetz.

Die Leiterin des Grünflächenamtes, Margit See, weist darauf hin, dass der Baumbestand in Wiesbaden nach den vorliegenden Zahlen in den letzten 35 Jahren um etwa 30 Prozent zugenommen hat: „Gab es im Jahr 1970 noch 11.000 Straßenbäume, so sind es heute über 16.000“. Vor dem Hintergrund der Zunahme des Baumbestandes in diesem Zeitraum und einem vorhandenen Altbaumbestand, der zum Teil noch aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg stammt, ergebe sich die Notwendigkeit, Teilstücke überalterter und kranker Alleen mit jungen, vitalen Bäumen zu ersetzen. Es sind vor allem Bäume der vier Hauptbaumarten Linde, Platane, Ahorn und Robinie betroffen. Diese machen 75 Prozent des Wiesbadener Baumbestandes aus.

„Bäume haben naturgemäß eine beschränkte Lebenszeit, die durch die innerstädtischen Bedingungen noch verkürzt wird. Der schlechte Zustand der Straßenbäume begründet sich in den ungünstigen und beengten Standortverhältnissen im Straßenbereich. Die Rahmenbedingungen innerstädtischer Baumstandorte weichen weit von den natürlichen Standorten der verwendeten Baumarten ab. Die Bäume stehen in kleinen Baumscheiben oder unzureichenden Streifen am Gehwegsrand. Die Bäume werden in den Innenstädten, im Gegensatz zu ihren natürlichen Standorten, mit Bodenversiegelungen und Bodenverdichtungen, verursacht durch Bauarbeiten und parkende Autos, konfrontiert“, erläutert die Amtsleiterin. Die natürlichen Bodenprofile seien im Straßenstandraum nicht mehr vorhanden. Die Bäume kämpften permanent mit Wasser- und Nährstoffmangel, Schadgasen, Streusalzeintrag und mechanischen Verletzungen im Wurzelbereich durch Bauarbeiten aller Art.

„In den letzten Jahren sind neue tierische Schädlinge und Pilzkrankheiten durch den Klimawandel dazugekommen, die den Bäumen zusätzlich zu schaffen machen. Dazu zählen die Kastanienminiermotte, der Eichenprozessionsspinner und die Massaria-Krankheit bei Platanen“, so Margit See, die ankündigt, dass das Grünflächenamt bis Ende dieses Jahres alle relevanten Alleebaumbestände klassifizieren wird, um die Dringlichkeit der Erneuerung beurteilen zu können.

Darauf aufbauend wird ein Alleen-Programm für die nächsten 20 Jahre entwickelt. „Die intensive Aufklärung der Wiesbadener Bevölkerung über die geplanten Maßnahmen ist für das Grünflächenamt selbstverständlich – gerade weil die Alleen für Wiesbaden prägender Bestandteil des Stadtbildes sind“, betont Dezernentin Zeimetz abschließend.

 
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Karlheinz Böhm dankt für Städtewette

In einem persönlichen Schreiben hat der Initiator der Aktion „Menschen für Menschen“ Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller für die Teilnahme Wiesbadens an der „Städtewette“ gedankt. Mit Unterstützung vieler Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreicher Firmen und Unternehmen hat die hessische Landeshauptstadt mehr als 114.000 Euro gesammelt und damit Schulprojekte in Äthiopien unterstützt. Böhm hatte mit den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern von 24 deutschen Städten darum gewettet, dass sie es schaffen, im Zeitraum von 2. Mai bis 9. Juni mindestens jeden dritten Bürger zu einer Spende von einem Euro für den Schulbau in Äthiopien zu bewegen. Wiesbaden hat seine Wette gewonnen. Um ihre "Wettschulden" zu begleichen, wird die Ehefrau von Karlheinz Böhm, Almaz Böhm, mit dem Welttheaterprojekt (Theater Salomon/Langenfeld) nach Wiesbaden kommen.

Das Ehepaar Böhm schreibt: „Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Ihrer Stadt haben Sie im Rahmen der Städtewette unglaubliche 114.213 Euro gespendet. Für Ihren Einsatz und die großartige Unterstützung mochten wir Ihnen unseren herzlichen Dank sagen. Durch Ihre Hilfe kann die Bekera Higher Primary School gebaut werden. 800 Kinder haben dadurch Zugang zu Wissen und einen Ausweg aus der Armut.

In äthiopischen Dörfern, wo es keine Zeitungen, kein Internet und kein Fernsehen gibt, ist die Schule die erste und vielfach einzige Quelle des Wissens. Neu gesammelte Kenntnisse beispielsweise über Ernährung, Hygiene und Gesundheit können das ganze Familienleben verändern. Häufig können die Kinder mit den erworbenen Fähigkeiten ihre Eltern unterstützen, die nie die Möglichkeit hatten, eine Schule zu besuchen.

Heute durften wir die Dimdim Higher Primary (zentraläthiopisches Hochland) einweihen. Die ausgelassene Freude der Menschen aus der gesamten Region über die neue Schule ist unbeschreiblich. Wir wurden von Hunderten Menschen mit Gesang und Tanz begrüßt, und vor allem die Kinder brachten uns unendliche Dankbarkeit entgegen. Diesen Dank mochten wir an Sie und die Bürgerinnen und Bürger Ihrer Stadt weitergeben.“

Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller: „Ich gebe den Dank gerne weiter und danke allen Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern, die das möglich gemacht haben.“
 


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