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Allgemeines
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Verleihung des Mainzer Pfennigs der Landeshauptstadt Mainz

Monika Zindorf gründete im Jahre 1986 Territorio - Verein für gemeindenahe psychosoziale Versorgung e. V. Sie setzt sich nicht nur für die Rechte von psychisch kranken Menschen und deren Angehörigen mit enormen Engagement ein, sondern auch in zahlreichen anderen regionalen sowie überregionalen Verbände und Organisationen. 

In Würdigung ihrer herausragenden Verdienste um das soziale Leben in der Landeshauptstadt Mainz wird Monika Zindorf am Freitag, 26. August 2011, 15.00 Uhr, im Valencia-Zimmer des Mainzer Rathauses (Jockel-Fuchs-Platz 1) mit dem Mainzer Pfennig ausgezeichnet.

Der Mainzer Pfennig, ein so genannter denarius, wurde zur Zeit Karls des Großen in Mainz geprägt. Er zählt zu den wenigen noch erhaltenen Münzen dieser Epoche und erinnert an ein glanzvolles Kapitel der langen und bedeutenden Geschichte unserer Stadt. Eine Replik dieser Münze in Silber gehört zu den höchsten Auszeichnungen, die die Landeshauptstadt Mainz für Verdienste auf sozialem Gebiet zu vergeben hat.
 
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Kaffeeprobiertag und Häppchen aus Vollwertkost

Lokale AGENDA 21 Mainz: Kaffeeprobiertag und Häppchen aus Vollwertkost

Die aktuelle Ausstellung ‚Tue heute was für morgen’ im UmweltInformationsZentrum (Dominikanerstraße 2) dokumentiert das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Mainzer Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Arbeitsgruppen der Lokalen Agenda Mainz  21. Begleitend zur Ausstellung veranstalten die Agenda-Gruppen „action 365“ und „AK Gesundheit und Ernährung“ am Mittwoch, 24. August, 2011, ab 14.00 Uhr, einen Kaffeeprobiertag mit Vollwertleckereien.

Aromatischer, pestizid- und herbizidfreier Hochlandkaffee aus den Anden Guatemalas: Der indigena-Kaffee ist erstklassig. Das bestätigen auch Kenner. Aber der Kaffee ist nicht nur ein Genuss, er bildet auch die Lebensgrundlage für viele Menschen in Mittelamerika. Dieser Kaffee, der von einem Dachverband von mehr als 140 Dorfgenossenschaften der indianischen Kaffee-Kleinbauern im Hochland von Guatemala hergestellt wird, wird dank einer 35-jährigen Partnerschaft zwischen dem Dachverband und der „action 365” fair gehandelt.

Dazu gibt es kleine Köstlichkeiten des Arbeitskreises „Gesundheit und Ernährung“. Der Arbeitskreis wird von Mitgliedern des Gesundheitsforums Mainz-Wiesbaden geführt. Die 14 ärztlich geprüften Gesundheitsberater informieren über Ursachen der ernährungsbedingten Krankheiten und über vitalstoffreiche Vollwertkost. In Koch- und Backkursen wird vermittelt, wie wichtig Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, ungesättigte Fettsäuren, Aroma- und Faserstoffe für den Stoffwechsel sind.

Die Ausstellung „Lokala AGENDA 21 – Mainzer Bürger sind aktiv“ ist bis Mittwoch, 31. August 2011, zu den üblichen Öffnungszeiten im UmweltInformationsZentrum zu sehen.


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Waldwanderung rund um den Rabengrund

Zum „Internationalen Jahr der Wälder“ setzt das Stadtforstamt seine Veranstaltungsreihe „Ich glaub´, ich steh´ im Wald“ mit einer Waldwanderung rund um das Nerotal und den Rabengrund am Samstag, 20. August, 15 Uhr, Talstation Nerobergbahn, Endhaltestelle der ESWE-Bus-Linie 1, fort. Dabei gibt es nicht nur Interessantes über den Stadtwald zu erfahren, sondern auch spannende Geschichten über die Historie gerade dieses Waldteils - ehemals Teil einer ausgedehnten Parkwaldung, geschaffen zur Erholung der Kurgäste - im Dambachtal. Begleitend hierzu erfahren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen, welche Funktion der Naturpark im Wald wahrnimmt und wie er die Arbeit im Stadtwald unterstützt. Georg Heimen-Geerlings, Revierförster im Bereich Dambachtal, Thorsten Reiss, Mattiaca e.V. und Andreas Wennemann, Geschäftsführer des Naturparks Rhein-Taunus begleiten die Waldwanderung. Interessierte sind herzlich eingeladen.
 
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Delkenheimer Kiesgrube wird "Großbiotop"

Stadt Wiesbaden erwirbt große Kiesgrube an der Elisabethenstraße in  Delkenheim

Die Diskussion um die Zukunft der Kiesgrube in Delkenheim hat viele Menschen in Delkenheim und den östlichen Vororten in den letzten Jahrzehnten bewegt. Jetzt, nach mehr als 20 Jahren, wurde sie von der Stadt Wiesbaden gekauft und das Umweltamt kann das knapp 20 Hektar große Gebiet ‚naturgerecht’ entwickeln. „Magistrat und das Amt für Wirtschaft und Liegenschaften haben das Geld aus dem Liegenschaftsfond bereit gestellt, um das Kiesgrubengelände zu erwerben, das sich im laufe der Zeit die Natur wieder zurückerobert hat. Sie soll in den nächsten zehn Jahren Schritt für Schritt zu einem großen Lebensraum von vielen spezialisierten Tier- und Pflanzenarten entwickelt werden“, erläutert Liegenschaftsdezernent Detlev Bendel anlässlich einer Besichtigungstour für Journalisten. Finanziert wird der Ankauf und die Renaturierung aus der so genannten Ausgleichsabgabe, die von Bauherren erhoben wird, wenn Eingriffe in die Natur vorgenommen werden. „Jeder Abschnitt des Gebietes, der renaturiert wird, soll einzelnen Bauvorhaben als Ausgleichsflächen zugeordnet und dadurch refinanziert werden. Innerhalb von zehn Jahren soll der Kaufpreis von rund 1,6 Millionen Euro auf diese Weise wieder dem Liegenschaftsfond zugeführt werden“, so Bendel.

„Bis 2006 wurde auf dem Gelände Kies abgebaut und ein Rekultivierungsplan nach dem Bergbaurecht abgeschlossen. Die seitdem brachliegenden Flächen und die in den
90 er Jahren angepflanzten Bäume haben sich mittlerweile zu einem fast geschlossen Gehölzgürtel um die knapp sechs Hektar große Wasserfläche entwickelt. Entenvögel wie beispielsweise die Löffelente, Krickente, Haubentaucher, Zwergtaucher sowie Graureiher sind derzeit regelmäßige Besucher der Kiesgrube. Auch Eisvögel und Teichrohrsänger haben hier eine Heimat gefunden. Deren Lebensraum wird in Zukunft durch eine gezielte Landschaftspflegemaßnahmen erhalten“, berichtet Umweltdezernent Arno Goßmann.

Die ökologische Nutzung als „Ausgleichsfläche“ bedeutet, das eine Reihe typischer Lebensräume und Biotope für viele spezialisierte Arten neu geschaffen werden können: Kleine Laichgewässer für Kröten, Frösche und Libellen; Rastplätze für Regenpfeifer; Schilf- und Röhricht-Brutplätze; Steilwände für Uferschwalben oder Kies- und Sandbänke für Flussuferläufer. Abgestorbene Bäume, Abraumhalden, dichte Feldgehölze und offene Flächen geben Flussregenpfeifer, Brachpieper, Heidelerche, Teichrohrsänger Kiebitz, Weißstorch, Graureiher und Entenvögel attraktive Lebensräume. Auch Wechselkröte, Kreuzkröte, Knoblauchkröte, Gelbbauchunke, Geburtshelferkröte, Grasfrosch, Teichmolch, Kammmolch, Fadenmolch, vielen Libellen, Schmetterlinge, Heuschrecken, Laufkäfer, Bienen-, Wespen- und Hummelarten finden hier die von ihnen benötigen Bedingungen.

Nachdem das Gebiet nun im Besitz der Stadt ist, wird zunächst eine Bestandsaufnahme durchgeführt und dafür ein Entwicklungskonzept entwickelt. „Gleich von Anfang an werden ortsansässige fachkundige Bürger, ein Vogelschützer, ein Bienenzüchter, ein Fischer und der Jagdpächter bei der Entwicklung und der Betreuung des Gebietes miteinbezogen. Das Kiesgrubengelände wird nicht öffentlich zugänglich sein, um Störungen für die Tiere zu vermeiden. Geplant ist aber, dass das Umweltamt Wiesbaden ein Konzept zu Führungen – beispielsweise auch für Schulklassen erarbeitet. Auch sollen attraktive Aussichtsplätze in das Kiesgrubengelände geschaffen werden“, berichtet der Umweltdezernent.

Die Entwicklung der Kiesgrube Delkenheim in ein vielgestaltiges ‚Großbiotop’ ist ein Beitrag Wiesbadens für die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft und auch ein weiterer Baustein zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland.

 
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„Gläserne Wegweiser“: Noch 537 Kilometer bis Paris

„Gläserne Wegweiser“ signalisieren: Noch 537 Kilometer bis Paris

SCHOTT AG wertet südliches Stadtentree am „Pariser Tor“ mit Hinweisschildern auf / Nachts beleuchtet

Exakt 537 Kilometer sind es von Mainz bis nach Paris - darauf verweist ab heute ein gläserner Wegweiser, der am „Pariser Tor“ in Mainz eingeweiht wurde. Das Pendant zeigt in Richtung Mainz. Die Glaselemente wurden von der SCHOTT AG konzipiert, hergestellt und der Stadt Mainz gespendet. Die Kilometerangabe bezieht sich auf die Entfernung zwischen dem Mainzer Markt und dem „Place de la Concorde“.

„Deutsche und Franzosen verbindet eine lange Geschichte, die nicht allzeit von tiefster Zuneigung geprägt war, aber seit vielen Jahrzehnten durch eine gewachsene Freundschaft besticht und auf bürgerschaftlicher Ebene mit vielen bundesweiten Städte- und Schulpartnerschaften in enge Bahnen gegossen wurde. Die Mainzer Historie im Speziellen weist in Verbindung mit Napoleon ein ,weitreichendes französisches Kapitel’ auf, dessen sprachliche Hinterlassenschaften noch heute unseren Wortschatz bereichen. Das französische ,Savoir vivre’ findet sich auch heute an vielen Stellen in Mainz“, blickte Oberbürgermeister Jens Beutel in lang vergangene Zeiten zurück.

Die von der SCHOTT AG zur Verfügung gestellten „gläsernen Wegweiser“, die auch des Nachts beleuchtet sein werden, schmücken künftig das von Harald Pompl geschaffene Kunstwerk „Pariser Tor“. Der Verweis auf die französische Metropole - „einen Ort manch romantischen Sehnens mit Louvre, Eiffelturm, Champs Elyssees oder dem Montmartre in 537 Kilometern Entfernung“, so Beutel - passe trefflich zur weltoffenen Stadt Mainz.

OB Jens Beutel dankte der SCHOTT AG für ihr vorbildliches Wirken im kommunalen Geschehen seit Jahrzehnten: „SCHOTT engagiert sich in hohem Maße, sei es im Bereich des Denkmalschutzes, bei  Benefizveranstaltungen oder auch im Sportbereich zugunsten der Stadt Mainz. Das Unternehmen steht für außerordentliches  Engagement, welche das Gemeinwesen stärkt und stützt. Das ist nicht alltäglich und dafür danken wir ausdrücklich.“

 
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100 Jahre Luftfahrtverein Mainz

100 Jahre Luftfahrtverein Mainz - Tag der offenen Tür am 20./21. August 2011

Seit 1911 sind Mainzer Flieger im Luftfahrtverein organisiert. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums findet am Samstag, 20. August 2011 und Sonntag, 21. August 2011, jeweils ab 12.30 Uhr der Tag der offenen Tür auf dem Flugplatz Mainz-Finthen (am Layenhof) statt.  Ebenfalls an diesem Wochenende nimmt der Luftfahrtverein Mainz sein neues Flugplatzgebäude mit Turm in Betrieb.

Auf dem Programm stehen an beiden Tagen spannende Flugvorführungen von Piloten des Luftfahrtvereins Mainz sowie die Präsentation des Vereinsflugbetriebs mit Segelflugzeugen, Ultraleichtflugzeugen und Motorflugzeugen.

Eintritt und Parken ist kostenfrei. Weitere Informationen unter : http://www.lfv-mainz.com/verein/flugplatzfest.htmlhttp://www.lfv-mainz.com/verein/flugplatzfest.html
 


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