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Allgemeines
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Hilfe für Betroffene von häuslicher Gewalt

Die Konfrontation mit den verschiedensten Formen von Gewalt gehört zur Lebensrealität vieler Frauen und Mädchen. Körperliche und seelische Gewalt findet überwiegend im häuslichen Bereich statt und gehört für viele Opfer zum Alltag. Studien zufolge ist jede vierte Frau von Gewalt betroffen. Jede gesellschaftliche Schicht ist betroffen, und häusliche Gewalt kommt in unterschiedlichen ethnischen Zugehörigkeiten vor. Ein besonderes Risiko besteht bei Frauen, die sich von ihrem Partner trennen.

Häusliche Gewalt. Das sind Schläge, Tritte, Bedrohungen und Demütigungen, in den meisten Fällen von Männern begangen. 1091 Fälle häuslicher Gewalt wurden im vergangenen Jahr bei der Polizei in Wiesbaden angezeigt. Im Vergleich dazu waren es 2006 noch 500. Dies zeigt, dass ein deutlicher Handlungsbedarf besteht, um Betroffenen so schnell wie möglich zu helfen. Aus Scham oder der Hoffnung, es würde sich etwas ändern, nutzen viele Frauen das bestehende Wiesbadener Beratungsangebot nicht. Um sie besser zu erreichen, hat der Wiesbadener Arbeitskreis „Prävention, Schutz und Hilfe bei Häuslicher Gewalt“ in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Hessen eine Interventionsstelle für Betroffene von Häuslicher Gewalt eingerichtet. Sie befindet sich direkt im Polizeipräsidium.

Betroffene Frauen erhalten direkt bei einem Polizeieinsatz die Möglichkeit, sich an eine Mitarbeiterin der Interventionsstelle zu wenden, indem sie ein Formular unterschreiben. Die Beraterinnen nehmen dann schnellstmöglich telefonisch Kontakt mit ihnen auf, um Vertrauen aufzubauen und einen Termin zu vereinbaren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, direkt im Anschluss an eine polizeiliche Vernehmung beraten zu werden.

Viermal in der Woche stehen hier je zwei Stunden lang Beraterinnen zur Verfügung. Sie besprechen mit den Betroffenen die ersten Schritte, individuelle Schutzmöglichkeiten sowie notwendige Unterstützung und vermitteln gegebenenfalls an Fachberatungsstellen. Auch Informationsmaterialien und mehrsprachige Broschüren sind dort erhältlich. Die Zahlen zeigen, dass die Interventionsstelle eine notwendige Ergänzung des Beratungsnetzwerks ist: Bisher haben sich schon 33 Frauen mit einem ersten telefonischen Kontakt einverstanden erklärt, 44 Beratungsgespräche wurden bereits durchgeführt. Wer geschlagen oder gedemütigt wird, kann sich rund um die Uhr an die Beratungsstelle der Arbeiterwohlfahrt unter der Nummer 0611 5990339 wenden und im akuten Fall natürlich an die Polizei unter 110.

Die Interventionsstelle ist ein Projekt des Diakonischen Werkes, der Arbeiterwohlfahrt und der Vereine „Frauen helfen Frauen“ sowie „Opfer und Zeugenhilfe“ mit der Polizei und dem Referat der Kommunalen Frauenbeauftragten. Finanziert wird es über Landesmittel.

 
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„Birnenschmaus“ auf dem Wiesbadener Wochenmarkt

Birnen haben jetzt Saison und spielen beim nächsten Marktfrühstück auf dem Wiesbadener Wochenmarkt am Samstag, 17. September, die Hauptrolle.

Passend zum Thema gibt es an Masellis vegetarischem Imbissstand neben dem üblichen Angebot Birnenschorle sowie Bagels mit Birnen, Walnuss-Honig-Pesto und Rucola. Bei Wissmann wird Bergkäse sowie Camembert angeboten, für Frühstücksgenießer hat Princess Revolution die Wiesbadener Frühstücksmarmelade zum Sonderpreis im Gepäck und bei Wolf-Schäfer sind an diesem Tag Birnen im Angebot. Die Wiesbadener Winzer werden bei diesem Marktfrühstück vom Weingut Berg aus Frauenstein vertreten. Hier wird neben den Weinen auch Federweißer ausgeschenkt. Für die passende musikalische Begleitung sorgt die Wiesbadener Band „Straighten Up“. Ungewöhnliche Klangfarben von Mundharmonika, Kazzoo, Nasentrompete und Scatgesang geben den Liedern aus Swing, Blues, Soul und Pop einen besonderen Charme.

 
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Kinder- und Familienfest zum Weltkindertag

Am Sonntag, 18. September, ist der Wiesbadener Schloßplatz von 13 bis 18 Uhr in Kinderhand, denn dann wird das Kinder- und Familienfest zum Weltkindertag unter dem Motto „Kinder haben was zu sagen“ gefeiert. Das Fest wird auch in diesem Jahr vom Amt für Soziale Arbeit in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund e. V. veranstaltet.

Die Schirmherrschaft hat „ZDF logo!“-Moderatorin Anja Roth übernommen. Um 15 Uhr wird Sozialdezernent Axel Imholz gemeinsam mit Roth die Besucherinnen und Besucher begrüßen.

Im vergangenen Jahr haben rund 3.000 Kinder und ihre Familien an dem vielfältigen Programm teilgenommen, sich über die Rechte der Kinder aufklären lassen oder sich bei Wiesbadener Institutionen über Angebote für Kinder und Familien in Wiesbaden informiert. Diesmal wird es neben Aktions- und Informationsständen zum Thema Kinderrechte auch wieder ein von Kindern gestaltetes Bühnenprogramm geben. Es treten unter anderem das Jugendblasorchester der Wiesbadener Kunst- und Musikschule, die Ballettschule Kristine Paulsen und die Musiktheaterschule Papageno auf. Unter anderem werden auch das Spielmobil Rolli, eine Hüpfburg, Kinderschminken, Himmelsleitern für Kinderrechte, ein Vorlesezelt und vielfältige Kreativangebote angeboten.

Alle Wiesbadener Kinder sind zudem aufgerufen, ein Bild (DIN A3) zum Motto „Kinder haben was zu sagen“ zu malen. Dieses können sie beim Weltkindertagsfest am Stand des Kinderschutzbundes abgeben. Die schönsten Bilder des Malwettbewerbs werden am Freitag, 30. September, in der Kinder-Kunst-Galerie ausgestellt. Außerdem gibt es Karten für die Kinder-Kultur-Tage und das Puppenspiel Festival zu gewinnen.

Die Programmangebote sind für Besucherinnen und Besucher kostenlos. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0611 31-3015 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 
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Eröffnung des Teeniebauwagens Bierstadt

Das Amt für Soziale Arbeit lädt zur „Eröffnungsveranstaltung des Teeniebauwagens“ am Dienstag, 20. September, 16.30 Uhr, auf dem Silcherplatz, Ecke Silcherstraße und Poststraße, ein. Der neue Sozialdezernent Axel Imholz wird den Bauwagen gemeinsam mit Kindern, die den Bauwagen mitgestaltet haben, eröffnen.

Dank finanzieller Unterstützung des Ortsbeirates Wiesbaden-Bierstadt konnte im Mai ein neuer Bauwagen angeschafft werden. Das Amt für Soziale Arbeit bietet dort jeden Dienstag und Donnerstag von 15.30 bis 17.30 Uhr einen offenen Teenietreff für Kinder ab der vierten Klasse oder zehn Jahren an. Diverse Spiel- und Sportangebote stehen zur Verfügung, und eine Betreuerin sowie ein Betreuer entwickeln gemeinsam mit den Kindern das Programm.

Nähere Informationen gibt es beim Amt für Soziale Arbeit, Mobile Jugendarbeit in den östlichen Vororten Wiesbadens, Schultheißstraße 21, unter Telefon 0611 2047749.

 
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„Gestalte Deine Zukunft“ – wie Jugendliche ihren Traumberuf finden

Jobnavi, ein Projekt der Beschäftigungsförderung im Amt für Wirtschaft und Liegenschaften, lässt erneut neun Auszubildende unter dem Motto „Gestalte Deine Zukunft“ online über ihre Ausbildungsberufe berichten. Von der Altenpflege bis zum Weinküfer reichen die Ausbildungsberufe, die in der zweiten Auflage der Aktion „Gestalte Deine Zukunft“ vorgestellt werden. Die individuellen Berichte der Auszubildenden sowie weitere Informationen zu den Ausbildungsberufen gibt es online unter www.wiesbaden.de/jobnavi.

Darin werden beispielsweise die folgenden Fragen beantwortet: Wie kommt ein Jugendlicher auf den zu ihm passenden Beruf? Wie entdeckt er auch eher unbekannte Berufe? Was beeindruckt ihn besonders? „Die persönlichen Erfahrungen und Eindrücke der Auszubildenden bieten anderen jungen Menschen, die in ihrer Berufswahl noch unentschlossen sind, eine gute Möglichkeit, Berufe kennenzulernen. Sie sind authentisch und beschreiben auch eher unbekannte Berufe, die in der Wirtschaft gefragt sind“, erläutert Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel. „Wichtig ist uns auch, dass diese Ausbildungsberufe in Wiesbaden zu finden sind und nach erfolgreichem Abschluss eine gute Chance auf eine Beschäftigung hier in Wiesbaden besteht.“

Neu vorgestellt werden diesmal unter www.wiesbaden.de/jobnavi. die Ausbildungsberufe Altenpfleger/in, Anlagenmechaniker/in, Baustoffprüfer/in, Bürokaufmann/-frau, Fachmann/-frau für Systemgastronomie, Kauffmann/-frau für Bürokommunikation, Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen, Metallbauer/in und Weinküfer/in.

Einige der Auszubildenden haben bereits in der Schule ihre Stärken entdeckt und konnten diese mit ihren Vorlieben kombinieren. So zum Beispiel Julia Bauer. Sie hat ihre Ausbildung zur Bürokauffrau aufgrund ihrer Freude an Buchführung und ihres Interesses für Autos begonnen. Andere haben ihren Traumberuf erst im zweiten Anlauf gefunden, wie beispielsweise Nicky Bamberg, der auf den Beruf des Baustoffprüfers umgeschwenkt ist. „Mit Mut und dem nötigen Willen kann jeder etwas erreichen und hat auch die Möglichkeit, eine bereits getroffene Berufswahl im zweiten Anlauf zu ändern“, sagt er.

In ihren Betrieben fühlen sich die Auszubildenden gut aufgehoben, vor allem die Freude an den vielseitigen und abwechslungsreichen Tätigkeiten wird sehr häufig betont.  „Ich werde nicht alleine gelassen mit meinen Fragen. Es ist immer jemand da, der mir weiterhilft“, so René Macke, der Anlagenmechaniker bei ESWE lernt.

Auch ein Praktikum ist ein Weg in neue Berufsfelder. Alexander Motschalin lernt Fachmann für Systemgastronomie und hat durch ein Praktikum den Beruf und seinen Ausbildungsbetrieb „Tasty’s“ kennengelernt. Auch Irmtraud Jung hat während eines Praktikums bei Caritas ihre Liebe zum Beruf der Altenpflegerin entdeckt. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass eine Ausbildung auch später noch, beispielsweise nach einer längeren Familienpause, in einen nachgefragten Beruf führen kann.

Das Büro des „Jobnavi“ befindet sich in der Neugasse 15 bis 19 (Rathauspassage) und ist montags bis donnerstags von 14 bis 17 Uhr sowie freitags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Die Mitarbeiter sind telefonisch unter der Nummer 0611 315730 zu erreichen.

 
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Gesundheitsforum zu Vorsorgeuntersuchungen und Impfschutz

Am Mittwoch, 14. September, findet von 17.30 bis 19.30 Uhr das Gesundheitsforum im Rathaus Wiesbaden, Schloßplatz 6, statt. Die Reihe „Verständliche Medizin – Gesundheitsthema des Monats“ beschäftigt sich unter dem Titel „Auf der sicheren Seite“ mit den Themen Vorsorgeuntersuchungen und Impfschutz.

„Die Medizin bietet Fortschritte und Erkenntnisse, besonders in den Bereichen Vorsorge und Früherkennung“, erklärt Gesundheitsdezernent Arno Goßmann. „Bei früher Diagnose sind die Chancen auf Therapieerfolg größer, als wenn Krankheiten erst spät festgestellt werden.“ Dennoch sind im Jahr 2010 nur 59 Prozent der Frauen und 26 Prozent der Männer zur Krebsfrüherkennung gegangen. „Es ist mehr als leichtfertig, solche Möglichkeiten nicht zu nutzen“, sagt Goßmann, „Vorsorgeuntersuchungen können zwar Krankheiten nicht verhindern, aber sie bieten doch die große Chance, der Krankheit schnell und effektiv mit der richtigen Therapie zu begegnen und sie im besten Fall zu heilen.“

Beim Gesundheitsforum werden Dr. Nataly Nizam und Dr. Klaus Doubek über „Frauen und ihre Vorsorge – einmal im Jahr ist (k)ein Luxus“ sowie über die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) sprechen, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Dr. Karl-Heinz von Kellenbach wird über „Prostatakrebs-Früherkennung – Chance für Fokaltherapie und Organerhalt“ aufklären und Dr. Holger Meireis, Leiter des Gesundheitsamtes, den „Impfschutz für Erwachsene“ in den Mittelpunkt stellen.

„Impfungen sind aktive Gesundheitsvorsorge für alle, denn sie schützen vor schweren Erkrankungen. Krankheiten wie Pocken, Kinderlähmung oder Diphtherie haben dank Impfung heute ihren Schrecken verloren. Aber vielleicht ist das unser Problem“, warnt Dr. Meireis. „Vielen Menschen sind die Risiken von Infektionskrankheiten nicht mehr bewusst, deshalb verzichten sie auf einen vernünftigen Schutz.“ So würden sie nicht nur ihr eigenes Risiko erhöhen, sondern auch das ihrer Mitbürger, denn nur wenn die Bevölkerung möglichst vollständig geimpft sei, könne eine Krankheit weitgehend ausgerottet werden.

„Gesundheit beginnt nicht erst bei der Generation ‚50 Plus’, und das Thema betrifft Männer wie Frauen gleichermaßen“, so der Gesundheitsdezernent. „Wir möchten mit diesem Gesundheitsforum wieder einen Schritt mehr in die Richtung ‚weg vom Heilen, hin zum Vorbeugen’ gehen und alle Bürgerinnen und Bürger auffordern: Machen Sie mit – informieren Sie sich, sorgen Sie vor!“

Das Gesundheitsforum ist eine Veranstaltung des Gesundheitsamtes und des Praxisverbundes Wiesbaden. Die „Frauenselbsthilfe nach Krebs“, die „Psychosoziale Krebsberatungsstelle Wiesbaden“ und „Pro Familia“ werden sich mit Informationsangeboten am Rahmenprogramm beteiligen.

 


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