Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Allgemeines
E-Mail PDF

Informationstour "Biologische Vielfalt - Es geht uns alle an"

Am Samstag/Sonntag, 23./24. Juli 2011 in Mainz am Naturhistorischen Museum von 10.00 bis 17.00 Uhr / Die Ausstellung richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger - der Eintritt ist frei.

Ziel der Ausstellung ist es, ein Bewusstsein für die Zusammenhänge der biologischen Vielfalt zu schaffen und zu verdeutlichen, dass europäische Bürgerinnen und Bürger in ihrem täglichen Leben ständig Entscheidungen treffen, die direkt oder indirekt Einfluss auf Umwelt und Artenvielfalt haben. Es werden zudem Maßnahmen und Strategien der EU sowie individuelle Handlungsmöglichkeiten dargestellt.  Die Ausstellung informiert über die Ursachen und Möglichkeiten der Einflussnahme jedes Einzelnen. Ein Film veranschaulicht die Verbundenheit allen Lebens und zeigt in atemberaubenden Bildern die Vielfalt der Natur in Europa, erklärt das Thema und beschreibt Maßnahmen der Europäischen Union zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Zudem kommen Spatz, Eiche, Thunfisch, Apfel, Eichhörnchen und Frosch zu Wort.

 
E-Mail PDF

Erster Sanierungsabschnitt am Aussichtstempelchen ist abgeschlossen

Am Aussichtstempelchen auf dem Noeroberg – auch als Monopteros bekannt – hatte der Zahn der Zeit genagt.

Wasser war durch die Kuppel, der von Philipp Hoffmann 1851 im Stil der italienischen Renaissance geschaffenen Aussichtsplattform gedrungen. Dadurch wurde sowohl die Dachdeckung, als auch die darunter liegende Holzkonstruktion, schwer beschädigt. Nun ist der erste Bauabschnitt der Sanierung, deren Architektenleistungen komplett das Hochbauamt erbrachte, erfolgreich abgeschlossen.

Erst nach Abbruch der Blecheindeckung konnten das Gebälk und die Sandsteinplatten am Traufgesims ausführlich untersucht werden. Bei der Konstruktion handelt es sich um eine aus Holzbalken – so genannten Spanten - gebildete Kuppel, unter welcher ein Draht/Gips-Gewölbe angebracht ist. Dieses ist nach bisherigen Erkenntnissen nicht mehr original, sondern vermutlich bereits im vergangenen Jahrhundert ersetzt worden. Die Holzschwelle aus Eiche, auf der die Spanten aufstehen, wurde von zwei Lagen rund geschnittener Eichebohlen gebildet. Sie war so stark geschädigt, dass sie komplett ersetzt werden musste. Um weitere Schäden in Zukunft zu vermeiden, wurde vom Hochbauamt in Abstimmung mit der Denkmalpflege eine neue Konstruktion gewählt.

Neben den Holz-Reparaturen waren auch umfangreiche Restaurationsarbeiten am Sandsteingesims erforderlich: der obere Kranz wurde im Rahmen einer früheren Renovierung mit einem ungeeignetem Putz versehen. Er wurde entfernt. Ebenso musste der Anstich aus Dispersionsfarben auf den Sandsteinprofilen komplett beseitigt werden und an den Profilen waren restauratorische Ergänzungen nötig. Diese Maßnahme musste wegen des langen strengen Winters für einige Monate ruhen, ist jetzt aber fertig gestellt. Die umliegende Grünfläche wird zum Abschluss der Maßnahme gepflegt; die Bänke an dem Tempelchen sollen einen frischen Anstrich erhalten. So wird sich das beliebte Ausflugsziel auf dem Neroberg in den kommenden Wochen dem Besucher in neuer Pracht präsentieren.

In einem 2. Bauabschnitt sollen dann die Außenflächen und die Säulen untersucht, gereinigt, restauriert und beschichtet werden; ob diese Arbeiten noch in diesem Jahr begonnen werden können, steht noch nicht fest. Zuletzt wird die Kuppel im Inneren zu behandeln sein; im Zuge dieser Arbeiten sieht das Hochbauamt auch die Überarbeitung des inneren Gesimses vor.

Die Gesamtkosten werden rund 140.000 Euro betragen, wobei mehr als die Hälfte für den ersten Bauabschnitt mit dem Schwerpunkt einer Erneuerung der Dachdeckung und der Sanierung des Kuppeltragwerks benötigt wurde. Durch die witterungsbedingte Verzögerung im Bauablauf muss allerdings eine Kostensteigerung beim Kupferblech in Kauf genommen werden.

Der Aussichtstempel auf dem Neroberg, eines der Wiesbadener Wahrzeichen, wurde 1851 von Philipp Hoffmann, dem Baumeister der Griechischen Kapelle, errichtet. Dabei wurden 10 Kandelaber aus der Beleuchtung der Wilhelmasstrasse wieder verwendet und als tragende Säulen eingesetzt.

Die sechs Stufen, welche den Unterbau bildeten, sind heute unter einer Geländeaufschüttung und einem Pflasterbelag verschwunden. Es wird geprüft werden, ob sie in den kommenden Jahren wieder frei gelegt werden können. Der beeindruckende Ausblick auf die Stadt ist mittlerweile, da die Bäume stark gewachsen sind, nur noch eingeschränkt wahrnehmbar. Das auf alten Postkarten noch sichtbare Kupferdach wurde im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts durch eine Zinkblechdeckung ersetzt.

 
E-Mail PDF

Benefiz für Mainzer Kids - Lions Club Mainz engagiert sich

Benefiz für Mainzer Kids - Lions Club Mainz engagiert sich für Mainzer Einrichtungen, die Kinder aus sozial schwachen Familien fördern und unterstützen

Zum 4. Mal in diesem Jahr führte der Lions Club Mainz am 27. März 2011 sein Benefizkonzert „Impressionen“ durch, wieder im Foyer der Handwerkskammer Rheinhessen in der Holzhofstraße. Leider konnte das vorgesehene Programm mit Katharina Derserno (Violoncello) und Nenad Lecic (Piano) nicht vorgestellt werden, da sich die Künstlerin am Samstag vorher bei einem Unfall am Auge verletzte. Spontan erklärte sich ein Freund der Künstlerin, Alberto Carnevale-Ricci, bereit, einzuspringen. Alberto begeisterte die 160 anwesenden Gäste mit seinem Piano-Solo-Programm und erhielt „standing ovations“. Zusammen mit dem Reinerlös des Konzertes und Spenden ergab sich eine Summe von 3600,-€, die der Lions Club Mainz gestern an die Spendenempfänger übergeben hat.

Das diesjährige Ziel seines Benefizkonzertes war die Unterstützung von Einrichtungen in Mainz, die sich um die Förderung von Kindern aus sozial schwachen Familien kümmern. „In der Kindheit werden die wichtigsten Grundlagen für die Entwicklung des Menschen im späteren Leben gelegt“, stellt Dr. Norbert Wittlich, der Präsident des Lions Club Mainz, fest: „Umso wichtiger ist es, Kindern zu helfen, die von zuhause aus wenig Förderung und Unterstützung erfahren.“
Die Übergabe der Spenden mit Dr. Norbert Wittlich, Präsident des Lions Club Mainz, Roland Staller (Past Präsident) und Dr. Siegmar Buff (zukünftiger Präsident) sowie Sozialdezernent Kurt Merkator fand gestern in der Kunsthalle Mainz statt.

Jeweils 1.200 Euro gehen an
•    den Kinderschutzbund Mainz für einen Fonds, der im Kinderhaus Blauer Elefant verwaltet wird
Rainer Neubauer, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Mainz,  und Sabine Zimmermann, Leiterin Kinderhaus Blauer Elefant)
•    den Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) für die Lern-/Spielstube
Gabriele Hufen, Vorsitzende des Sozialdienstes Katholischer Frauen
•    die Kunsthalle Mainz für die Jugendkunstschule
Für die Stiftung Kunsthalle Mainz: Natalie de Ligt, Künstlerische Leitung, und Angelika Klessinger, Kunstvermittlung
 
E-Mail PDF

Renaturierung und Hochwasserschutz am Goldsteinbach

Ab Mitte Juli wird der Goldsteinbach auf der Höhe der Fischteichanlage „Stickelmühle“ verbreitert und die angrenzende Teichanlage verkleinert. Mit diesem Vorhaben wird dem Bach mehr Platz gegeben und die nicht mehr standsicheren Dämme der Teichanlage saniert. Außerdem entstehen freie Flächen, auf denen sich bei Hochwasser das Wasser ausbreiten und sammeln kann. Diese so genannten Retentionsflächen leisten einen wichtigen Beitrag für den Hochwasserschutz in Sonnenberg.

Bereits im Vorfeld waren die Bäume entfernt und das Wasser der Stickelmühlteiche abgelassen worden – natürlich erst, nachdem die Bäume artenschutzrechtlich untersucht, der Teich abgefischt und die dort vorkommenden Amphibien umgesetzt waren. Das Ablassen der Teiche übernahm der Angelsportverein 1960 Wiesbaden e.V. in enger Abstimmung mit den Naturschutz- und Wasserbehörden. Amphibienzäune stellten sicher, dass Kröten und Frösche nicht mehr in den Teich gelangen konnten. Alle Arbeiten wurden mit einer ökologischen Baubegleitung durchgeführt. Der lange Vorlauf war notwendig, damit alle Vorgaben des Arten- und Biotopschutzes umgesetzt werden konnten.

Nachdem diese vorbereitenden Maßnahmen nun erfolgreich abgeschlossen sind, beginnen im Juli die eigentlichen Renaturierungsmaßnahmen. Zunächst werden die Teiche ausgebaggert und der Teichschlamm getrocknet, um ihn abtransportieren und verwerten zu können. Anschließend erfolgen die notwendigen Erdarbeiten wie der Rückbau der bestehenden Dämme und deren Neuanlage. Im Herbst schließen sich die Begrünungsmaßnahmen an, so dass spätestens im Frühjahr 2012 die Teiche wieder gefüllt und neu mit Fischen besetzt werden können. Dann steht auch die gesamte Fläche den Erholungssuchenden wieder zur Verfügung.

Die Maßnahme kostet 240.000 Euro und wird vom Land Hessen mit 100.000 Euro gefördert.
 


Seite 689 von 689
Regionale Werbung
Banner

Diese Frage stellt sich

"Wie viel Holz brauchst du für Dein Feuer, wenn du Rauchsignale sendest?", fragt ein Indianer den anderen.
- "Das kommt darauf an, ob Ortsgespräch oder Ferngespräch?"

Banner

Neueste Nachrichten