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Alleen werden erneuert

„Die Baumalleen in Wiesbaden sind an vielen Stellen in die Jahre gekommen“, erklärt Birgit Zeimetz, die für das Grünflächenamt zuständige Dezernentin. Als aktuelles Beispiel führt sie die Friedrich-Ebert-Allee an: Die Platanen stammen zum Teil noch aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Der Altbaumbestand besitzt, bedingt durch alte Schnittmaßnahmen, einen ungünstigen Kronenaufbau. Viele Faulstellen sind an den Bäumen zu erkennen und beeinträchtigen die Standsicherheit der Bäume. Hinzu kommt, dass die Platanen in den 70er Jahren unter dem aus den Leitungen austretenden Erdgas gelitten haben, das den Bodensauerstoff verdrängt.

Dem Ortsbeirat Mitte wurde bereits im November 2009 in einer öffentlichen Sitzung der schlechte Zustand der Allee erläutert. Die an die Präsentation anknüpfende Diskussion mit dem Ortsbeirat mündete seinerzeit in einer parteiübergreifenden Zustimmung zur Erneuerung der Bäume in der Friedrich-Ebert-Allee. „Im Herbst dieses Jahres beginnen wir mit der Erneuerung von zehn Platanen. Um die Alleenerneuerung nachhaltig zu betreiben benötigt das Grünflächenamt zusätzliche Mittel. Baumpflege ist eine langfristige, generationenübergreifende Aufgabe, die auch Veränderung bedeutet. So wurden zum Beispiel bereits Mitte der 70er Jahre die Biebricher Allee und die Adolfsallee umgebaut. Anfang 2006 wurden am Bowling Green die Platanendoppelreihen neu gepflanzt; heute stehen dort zwei stattliche Alleen“, so Zeimetz.

Die Leiterin des Grünflächenamtes, Margit See, weist darauf hin, dass der Baumbestand in Wiesbaden nach den vorliegenden Zahlen in den letzten 35 Jahren um etwa 30 Prozent zugenommen hat: „Gab es im Jahr 1970 noch 11.000 Straßenbäume, so sind es heute über 16.000“. Vor dem Hintergrund der Zunahme des Baumbestandes in diesem Zeitraum und einem vorhandenen Altbaumbestand, der zum Teil noch aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg stammt, ergebe sich die Notwendigkeit, Teilstücke überalterter und kranker Alleen mit jungen, vitalen Bäumen zu ersetzen. Es sind vor allem Bäume der vier Hauptbaumarten Linde, Platane, Ahorn und Robinie betroffen. Diese machen 75 Prozent des Wiesbadener Baumbestandes aus.

„Bäume haben naturgemäß eine beschränkte Lebenszeit, die durch die innerstädtischen Bedingungen noch verkürzt wird. Der schlechte Zustand der Straßenbäume begründet sich in den ungünstigen und beengten Standortverhältnissen im Straßenbereich. Die Rahmenbedingungen innerstädtischer Baumstandorte weichen weit von den natürlichen Standorten der verwendeten Baumarten ab. Die Bäume stehen in kleinen Baumscheiben oder unzureichenden Streifen am Gehwegsrand. Die Bäume werden in den Innenstädten, im Gegensatz zu ihren natürlichen Standorten, mit Bodenversiegelungen und Bodenverdichtungen, verursacht durch Bauarbeiten und parkende Autos, konfrontiert“, erläutert die Amtsleiterin. Die natürlichen Bodenprofile seien im Straßenstandraum nicht mehr vorhanden. Die Bäume kämpften permanent mit Wasser- und Nährstoffmangel, Schadgasen, Streusalzeintrag und mechanischen Verletzungen im Wurzelbereich durch Bauarbeiten aller Art.

„In den letzten Jahren sind neue tierische Schädlinge und Pilzkrankheiten durch den Klimawandel dazugekommen, die den Bäumen zusätzlich zu schaffen machen. Dazu zählen die Kastanienminiermotte, der Eichenprozessionsspinner und die Massaria-Krankheit bei Platanen“, so Margit See, die ankündigt, dass das Grünflächenamt bis Ende dieses Jahres alle relevanten Alleebaumbestände klassifizieren wird, um die Dringlichkeit der Erneuerung beurteilen zu können.

Darauf aufbauend wird ein Alleen-Programm für die nächsten 20 Jahre entwickelt. „Die intensive Aufklärung der Wiesbadener Bevölkerung über die geplanten Maßnahmen ist für das Grünflächenamt selbstverständlich – gerade weil die Alleen für Wiesbaden prägender Bestandteil des Stadtbildes sind“, betont Dezernentin Zeimetz abschließend.

 
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Karlheinz Böhm dankt für Städtewette

In einem persönlichen Schreiben hat der Initiator der Aktion „Menschen für Menschen“ Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller für die Teilnahme Wiesbadens an der „Städtewette“ gedankt. Mit Unterstützung vieler Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreicher Firmen und Unternehmen hat die hessische Landeshauptstadt mehr als 114.000 Euro gesammelt und damit Schulprojekte in Äthiopien unterstützt. Böhm hatte mit den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern von 24 deutschen Städten darum gewettet, dass sie es schaffen, im Zeitraum von 2. Mai bis 9. Juni mindestens jeden dritten Bürger zu einer Spende von einem Euro für den Schulbau in Äthiopien zu bewegen. Wiesbaden hat seine Wette gewonnen. Um ihre "Wettschulden" zu begleichen, wird die Ehefrau von Karlheinz Böhm, Almaz Böhm, mit dem Welttheaterprojekt (Theater Salomon/Langenfeld) nach Wiesbaden kommen.

Das Ehepaar Böhm schreibt: „Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Ihrer Stadt haben Sie im Rahmen der Städtewette unglaubliche 114.213 Euro gespendet. Für Ihren Einsatz und die großartige Unterstützung mochten wir Ihnen unseren herzlichen Dank sagen. Durch Ihre Hilfe kann die Bekera Higher Primary School gebaut werden. 800 Kinder haben dadurch Zugang zu Wissen und einen Ausweg aus der Armut.

In äthiopischen Dörfern, wo es keine Zeitungen, kein Internet und kein Fernsehen gibt, ist die Schule die erste und vielfach einzige Quelle des Wissens. Neu gesammelte Kenntnisse beispielsweise über Ernährung, Hygiene und Gesundheit können das ganze Familienleben verändern. Häufig können die Kinder mit den erworbenen Fähigkeiten ihre Eltern unterstützen, die nie die Möglichkeit hatten, eine Schule zu besuchen.

Heute durften wir die Dimdim Higher Primary (zentraläthiopisches Hochland) einweihen. Die ausgelassene Freude der Menschen aus der gesamten Region über die neue Schule ist unbeschreiblich. Wir wurden von Hunderten Menschen mit Gesang und Tanz begrüßt, und vor allem die Kinder brachten uns unendliche Dankbarkeit entgegen. Diesen Dank mochten wir an Sie und die Bürgerinnen und Bürger Ihrer Stadt weitergeben.“

Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller: „Ich gebe den Dank gerne weiter und danke allen Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern, die das möglich gemacht haben.“
 
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Solarthermie lohnt sich

Steigende Preise für Erdgas und Erdöl lassen viele Hausbesitzer und Mieter über Alternativen zu den konventionellen Heizsystemen nachdenken. Der städtische Umweltladen greift dies auf und informiert vom 1. bis 31. August zum Heizen mit Solarenergie. Grundlagen dazu vermittelt die Ausstellung „Wärme von der Sonne – Solarthermische Anlagen“, die am 1. August um 12 Uhr vom Umweltdezernenten Arno Goßmann im Umweltladen eröffnet wird. Exponate, Poster und Broschüren zeigen die Einsatzmöglichkeiten der Sonnenkollektoren, die notwendigen Investitionen, die aktuell nutzbaren Fördermittel und den Beitrag zum Klimaschutz, den eine Solaranlage leisten kann.

Im Vortrag „Heizen mit der Kraft der Sonne“ stellt Energieberater Jürgen Sabeder von der Klimaschutz-Agentur Wiesbaden die Schritte zur eigenen solarthermischen Anlage vor. Der kostenlose Vortrag findet am Donnerstag, 11. August, im Umweltladen statt und beginnt um 18 Uhr.

Für vertiefende Einzelberatungen steht der Energieberater am 11. und 18. August bereit. Anmeldungen für dieses kostenlose Angebot sind im Umweltladen persönlich oder telefonisch unter 0611 313600 möglich. Der Umweltladen ist montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Ab dem 8. August montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr.

Das „Kraftwerk“ Sonne liefert kostenlos und zuverlässig umweltfreundliche Energie. Energie, die preiswertes Heizen und Erwärmen von Wasser möglich macht und dabei keine klimaschädlichen Gase produziert. Im sonnenverwöhnten Wiesbaden kann ein Flachkollektor von sechs Quadratmetern Fläche rund 60 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs eines Einfamilienhauses decken.

Etwa 1,5 Millionen solarthermische Anlagen mit rund 10 Millionen Quadratmeter Kollektorfläche werden in Deutschland gezählt. Sie verringerten den Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid im vergangenen Jahr um eine Million Tonnen.

Die Ausstellung im Umweltladen ist Teil einer Wanderausstellung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie.
 
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Vortrag - Erdwärme nutzen in Wiesbaden!

Am Donnerstag, 28. Juli, um 18 Uhr findet im städtischen Umweltladen, Luisenstraße 19, der Vortrag „Erdwärmenutzung in Wiesbaden“ statt. Monika Koslowski und Klaus Lamprecht vom städtischen Umweltamt sowie Energieberater Jürgen Sabeder von der Klimaschutzagentur Wiesbaden e.V. erläutern technische und rechtliche Voraussetzungen für die Nutzung der Erdwärme. Sie gehen dabei auf die geologischen Besonderheiten Wiesbadens ein und zeigen auf, wie sich Wärmepumpen optimal zur Wärmegewinnung einsetzen lassen. Der Eintritt ist frei.

Die oberflächennahe Geothermie nutzt die Energie, die in Bodenschichten bis 400 Metern gespeichert ist. Die Temperatur steigt mit zunehmender Tiefe an, durchschnittlich alle 100 Meter um drei Grad Celsius. Mit Hilfe von Wärmepumpen, Erdwärmesonden oder Erdwärmekollektoren wird die Wärme dem Boden entzogen und zum Beheizen oder Kühlen von Gebäuden genutzt. Durch die Nutzung von Erdwärme verringern sich die Energiekosten und der Kohlendioxidausstoß gegenüber konventionellen Heizungssystemen.

Mit dem Vortrag endet die aktuelle Ausstellung „Geothermische Anlangen – Heizen mit Erdwärme“. Der Umweltladen, Luisenstraße 19, ist montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet,
 
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...so schnell ist die AKK-Zeitung (In eigener Sache)

Die AKK-Zeitung brachte den Bericht von wiesbaden112 über einen Unfall mit einem Baugerüst durch ein Auto incl. Video am Montag um 14:29 Uhr. (Feuerwehreinsätze)
Die Zeitung mit den großen Lettern brachte erst in der Mittwoch-Ausgabe etwas darüber.

Also nicht vergessen: Die AKK-Zeitung liest man täglich!

 
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Expedition im Steinbruch Weisenau

„Expedition Steinbruch – Tiere und Pflanzen im renaturierten Steinbruch Weisenau“

Seit Anfang Juni können sich Familien, Erwachsene und Kinder mit Wissenschaftlern im Rahmen „Mainz – Stadt der Wissenschaft 2011“ auf unterschiedliche Forschungsexpeditionen begeben. Am Freitag, 22. Juli, von 09.00 bis 12.00 Uhr, lädt Dr. Michael Rademacher von der HeidelbergCement AG Interessierte ein, zusammen mit ihm den ehemaligen Steinbruch Weisenau zu entdecken. Treffpunkt ist der Parkplatz am Haupteingang des ehemaligen Zementwerkes (Wormser Straße 190). Die Teilnahme ist kostenfrei.

Da die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt ist, wird um Anmeldung unter Tel. 06131/805-201 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Betreff: Exkursion Steinbruch) gebeten. Immer wichtig im Steinbruch: feste Schuhe, Sonnenschutz und viel Wasser zum trinken! Der Steinbruch bietet große Rückzugsgebiete für die Natur und ist gleichzeitig auf ausgebauten Wanderwegen gut zu erreichen. Hier gibt es Tier- und Pflanzenarten, die man in der Stadt Mainz oder in der näheren Umgebung nur selten beobachten kann. Die Expedition in den Steinbruch bietet einen Einblick in das Ökosystem Steinbruch. Kinder, Jugendliche und Eltern lernen unter Anleitung von Experten viele Tiere und Pflanzen kennen und erfahren so manche Geheimnisse des alten Tagebaus.

Mitmachen ist gefragt, denn viele Arten lassen sich am besten durch genaues Beobachten und eigene Bestimmungsübungen entdecken. Wer kann bringt also Fernglas, Lupe und Bestimmungsbücher (Pflanzen, Tiere) mit. In limitierter Zahl werden die Utensilien leihweise auch zur Verfügung gestellt.

 


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