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Sonnenmarkt auf dem Gutenbergplatz

Lokale-Agenda21-Tag mit Sonnenmarkt

Am Samstag, 20. August 2011, präsentieren sich auf dem Gutenbergplatz von 11.00 bis 16.00 Uhr zahlreiche Anbieter aus Mainz und Umgebung rund um die Themen "Solarenergie" und "nachhaltige Lebensstile". Neben Energieberatungen, Informationen über Holzpellets, Energieeinsparung und Elektro-Mobilität, gibt es Photovoltaikanlagen, Solarspielzeug, Solarthermische Anlagen, Schichtenspeicher und vieles mehr zu sehen.

Für Kinder gibt es ein Klangmemory, Kinderschminken, eine Blumentopfmalaktion, Ponyreiten und viele Spiele und Aktionen. Da es auch um das Thema ‚Gesunde Ernährung’ geht, ist für gesundes Essen und Trinken gesorgt. Für Unterhaltung sorgen vor dem Staatstheater verschiedene Schüler und Jugendgruppen, die ihr musikalisches Können präsentieren. So ist das Peter-Cornelius-Konservatorium mit KONZ-Pauken und Trompeten dabei, die Waldorffschule Mainz, der Junge Kammerchor Mainz mit Liedern durch die Jahrhunderte, die musikalischen Schülerinnen und Schüler der Feldbergschule und SoliSola mit afrikanischen Rhythmen zum Zuhören, Tanzen und Träumen. Und zur Freude der Kinder ist der Clown Fräulein Kasimir auch dabei!

Rund um Energieberatung, Energieeinsparung und Energieeffizienz geht es an den Ständen der Rheinland-Pfälzischen Energieagentur mit dem InfoMobil „Unser Ener“, der Stadtwerke Mainz AG, der Entega Vertrieb GmbH GmbH, des Umweltamts der Stadt Mainz, dem Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz, den Energiesparern e.V., der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und der Handwerkskammer Rheinhessen. Wer sich konkret etwas anschauen möchte, ist bei Firmen wie Bauer Solartechnik, der Firma Spielmann, der GEDEA Ingelheim, Ökologische Bausysteme Daniel aus Langenlonsheim oder dem Solarzentrum Mittelhessen bestens aufgehoben.

Außerdem präsentieren sich die Gruppen und Institutionen, die in Mainz und Umgebung nachhaltig aktiv sind. Umwelt- und Klimaschutz, soziales Engagement, Aktionen rund um das Thema Kinderrechte, gesunde Ernährung, Öko und fair, Auto-Teilen, naturnahe Gartengestaltung, ökologische Landwirtschaft, Recyclingpapier, gemeinschaftliches Wohnen, Körperfettmessungen, Kirche und Umweltschutz, das sind nur einige Beispiele für ein attraktives und informatives Programm an den vielen Ständen.

(Zur Bildvergrößerung klicken Sie bitte auf die Fotos)

 
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Alles klar mit der Verdauung?

Die Reihe „Verständliche Medizin – Gesundheitsthema des Monats“ widmet sich im August dem Thema „Alles klar mit Verdauung?“ Die Veranstaltung des Gesundheitsamtes und des Praxisverbundes Wiesbaden beginnt am Mittwoch, 17. August, um 17.30 Uhr im Stadtverordnetensitzungssaal des Rathauses Wiesbaden.

„Verdauung ist für viele ein Thema, über das man nicht spricht, und dennoch sind viele Menschen von Verdauungsproblemen betroffen“, erklärt Gesundheitsdezernentin Rose-Lore Scholz. „Ob Sodbrennen, Völlegefühl, Magengeschwüre, Reizdarm oder Durchfall - nahezu jeder war schon einmal davon betroffen, manche Menschen leiden ein Leben lang unter Beschwerden der Verdauungsorgane. Sie sind einer der häufigsten Gründe für einen Arztbesuch.“ Bis zu 20 Prozent aller Deutschen sind nach Schätzungen von Experten von einem Reizdarm-Syndrom betroffen. Die Zahl an Menschen mit gelegentlichen oder chronischen Verdauungsproblemen ist noch weit größer. Blähungen, Völlegefühl, Verstopfung und Durchfall hat beinahe jeder Mann und jede Frau in Deutschland mehr oder weniger häufig. Viele leiden an Sodbrennen oder säurebedingten Magenbeschwerden und fast jeder Zehnte ist mehrmals pro Woche oder täglich von Sodbrennen betroffen. Viele der Verdauungsbeschwerden sind nicht nur lästig, sie schränken auch die Lebensqualität spürbar ein.

Professor Dr. Richard Raedsch wird am kommenden Mittwoch über „Schluss mit Reflux, Sodbrennen und Magenübersäuerung“ sprechen. Dr. Daniel Werk erläutert „Durchfallerkrankungen: Verdauung im Turbotempo“ und Dr. Klaus Tischbirek widmet sich dem Thema „Der Reizdarm hat viele Gesichter: Symptome, Ursachen und Behandlung“. Das Gesundheitsforum wird von Professor Dr. Franz-Josef Prott moderiert. Vor der Veranstaltung werden die Morbus Crohn / Colitis Ulcerosa Selbsthilfegruppe Wiesbaden und die Deutsche Ilco, Selbsthilfe für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs vielfältige Informationen für die Bevölkerung anbieten.

„Eine gesunde Verdauung ist ein wichtiger Faktor für Vitalität und Wohlbefinden“, betont die Gesundheitsdezernentin. „Doch die meisten Menschen machen sich erst dann Gedanken um die Verdauung, wenn diese Probleme macht. Wir möchten mit unserer Veranstaltung Hemmschwellen abbauen, verständliche Informationen bereitstellen und den Menschen Mut machen, einen Arzt aufzusuchen, um eine einwandfreie Diagnose sowie die richtige Behandlung zu erhalten.“
 
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Brennpunkt Mainzer City

Brennpunkt Mainzer City – Langzeitstudie zur Entwicklung der Innenstadt:

Wie beurteilen die Einzelhändler den geplanten Bau eines Einkaufszentrums in der Ludwigsstraße? Angesichts der aktuellen, zunehmend emotional geführten Diskussion um die Errichtung eines Einkaufszentrum in der Ludwigsstraße sind verlässliche Informationen über die Struktur und Entwicklung des Einzelhandels in der Mainzer Innenstadt eine wichtige Voraussetzung, um die Argumente Für und Wider ein solches Großprojekt sachlich beurteilen zu können. Im Rahmen der „Stadt der Wissenschaft“ führte deshalb das Geographische Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtentwicklung im Juni umfangreiche Untersuchungen durch.

Unter der Leitung von Univ.-Prof.  Günter Meyer befragten Geographiestudierende rund 300 Einzelhändler und mehr als 2000 Innenstadtbesucher. Ebenso viele Passanten wurden auch in der Wiesbadener City interviewt, um die Besonderheiten der benachbarten Landeshauptstädte aufzeigen zu können, die beide versuchen, möglichst viele Einzelhandelskunden aus dem überlappenden Einzugsbereich für Einkäufe in der jeweiligen City zu gewinnen. Ergänzend zu den Befragungen wurden auch Passantenzählungen in beiden Stadtzentren durchgeführt, um die Verteilung der Fußgängerströme zu erfassen. Dies ist deshalb wichtig, weil die Höhe der Passantenfrequenz in den Geschäftsstraßen sich nicht nur auf den Umsatz der dortigen Läden auswirkt, sondern weil sie sich auch je nach Lage im Stadtzentrum verändert, wenn ein neues Einkaufszentrum errichtet wird.

Die Zählungen und Befragungen fanden erstmals 2003 statt und werden seither in zweijährigem Abstand durchgeführt, sodass jetzt mit den Resultaten von fünf Untersuchungen die Entwicklung der letzten sieben Jahre dokumentiert werden kann. Die Ergebnisse der jüngsten Studie werden in einer Artikelserie in den nächsten Wochen veröffentlicht.

Foto: Günter Meyer

 
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Landesregierung steht an der Seite von Mainz

Umweltdezernentin Eder: „Froh, dass Landesregierung in Ablehnung der Südumfliegung an unserer Seite steht“

„Es droht lauter zu werden am Himmel  über Rheinhessen und Mainz. Damit scheint nun leider einzutreten, was die Stadt Mainz und viele Mitstreiter in der „Zukunftsinitiative Rhein-Main“ (ZRM) zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger seit der ZRM-Gründung im Jahr 2000 zu verhindern suchte“, kommentiert die für Fluglärm zuständige Umweltdezernentin Katrin Eder die Entscheidung des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung, die sogenannte „Südumfliegung“ für den Frankfurter Flughafen zu genehmigen.

Konkret heißt dies, dass ab dem 1. November 2011 mit Inbetriebnahme der neuen Nordwestlandebahn  rund 120 Flugzeuge am Tag bei ihren Starts nach Süden schwenken, südlich von Trebur den Rhein queren und teils über reinhessisches Terrain gen Westen, teils über das Mainzer Stadtgebiet gen Norden auf ihren Kurs einschwenken werden. Diese Route wurde von der Deutschen Flugsicherung (DFS) „aus Sicherheitsgründen“ als zwingend notwendig erachtet, um bei etwaigen Durchstart-Manövern auf den reuen Landebahn mögliche Kurskonflikte mit   startenden Fliegern auf den Parallelbahnen auszuschließen.

„Diese Beschlusslage ist für ganz Rheinhessen bitter genug. Wir sind aber froh, dass die Landesregierung solidarisch an unserer Seite steht, da sie den Klageweg beschreiten will, was wir sehr begrüßen“, so Eder. „Es muss jedoch die Frage erlaubt sein, wie es eigentlich sein kann, dass zwei singuläre Behörden eine solche Entscheidung im Alleingang treffen können, die sich in eklatanter Weise negativ auf den Lebensalltag von Hunderttausenden von Menschen auswirken, ohne dass die betroffenen Kommunen auch nur ansatzweise in solche Entscheidungen eingebunden werden. Ein solcher Entscheidungsprozess ist mehr als kritikwürdig und gehört vom Kopf wieder auf die Füße gestellt! Der Schutz der Gesundheit muss in der Prioritätensetzung klar höher angesiedelt sein, als die Gewinnerzielungsabsichten eines Flughafenbetreibers“, kritisiert Eder deutlich.

Der Fluglärm werde mit den steigenden Flugbewegungen bis in das Jahr 2020 um mindestes 50 Prozent auf 750.000 An- und Abflüge wachsen - von derzeit rund 500.000. Die Stadt Mainz kämpft bereits seit dem Jahre 1999 als Gründungsmitglied der ZRM gegen den Ausbau des Flughafens und für ein striktes Nachtflugverbot.

Eder: „Die gute Nachricht ist: Die Stadt Mainz wird sich weiterhin massiv  gegen den Ausbau und dessen Folgen engagieren und weiß dabei nun auch das Land an seiner Seite. Die schlechte Nachricht allerdings lautet: Die Startbahn ist in Asphalt gegossen und geht am 31.10. in Betrieb. Sie wird der ganzen Region nochmals deutlich mehr Lärm bescheren. Nahezu alle Anrainerkommunen gehören zu den Verlieren. Der einzige Gewinner ist die Fraport - sie tätigt massive Gewinne, die Beeinträchtigungen gehen zu Lasten der Region. Jeder Gartenbesitzer muss beim Rasenmähen mehr Rücksicht auf die umliegenden Nachbarn nehmen, als die Fraport im Flugbetrieb.“

 
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Mainz: Panzer auf der großen Bleiche ?

Eigener Bericht

Es kommt schon mal vor, daß man als Redakteur auch in den Nachtstunden ran muß. So ging es auch mir in der vergangenen Woche. Ich brütete über einem technischen Problem und obwohl ich Türen und Fenster geschlossen hatte wurde ich gestört durch unterschwelliges Bumm Bum Bum, das in der Luft lag. Ich hatte gesehen, daß meine Nachbarn im Garten Zelte aufgebaut hatten und dachte, die würden jetzt noch mit Popmusik feiern.

Ich arbeitete etwas angesäuert weiter, da mich dieses ständige Bum Bum Bum nicht zu einem vernünftigen Gedanken kommen ließ. Als ich nach längerer Zeit doch noch fertig geworden war, ging ich nach nebenan zu meinen Nachbarn um dort wenigstens noch einen Schluck abzubekommen, wenn ich schon deren Krach erdulden mußte. Aber weit gefehlt, die hatten schon längst dicht gemacht, nur dieses Bum Bum Bum war immer noch zu hören, jetzt, da ich im Freien stand noch viel lauter...

Nun ging mir ein Licht auf, das war eine Großveranstaltung in Mainz am Ende der großen Bleiche, deren Aufbau ich ja schon mit Mißfallen zur Kenntnis genommen hatte. Ich mußte nämlich einige Umwege fahren, weil die Große Bleiche in diesem Bereich ja nun gesperrt war.

Ich weiß, daß es viele Menschen gibt, die an solchen Veranstaltungen ihren Spaß haben, und den gönne ich denen auch. Ich selbst jedoch meide solche Trommelfell zerstörenden "Events" und finde sie absolut überflüssig, das muß erlaubt sein zu sagen...

Einerseits müssen ja solche "Brot und Spiele für das Volk" *- Veranstaltungen einen hohen Stellenwert bei den öffentlichen Veranstaltern haben, sonst würde man sich nicht einfach über Ruhestörungs-Verordnungen hinwegsetzen, andererseits frage ich mich ob es denn wirklich so wichtig ist, daß wegen einiger, andere zugemutet bekommen diesen Lärm-Terror ertragen zu müssen, ohne sich dagegen wehren zu können. Die direkten Anwohner müssen da sicherlich immer einiges ertragen, wenn selbst wir im "fernen" Kastel das noch mitbekommen... (Schließlich liegt da ja ein breiter Strom und eine Landesgrenze dazwischen!)

Es könnte aber auch so sein, daß man die Lautstärke deshalb so aufdrehte, daß man "drüben" auch was davon hatte, denn rechts des Rheins ist ja auch noch Mainz und die sollen ja nicht leer ausgehen, wenn schon Krach, dann für ALLE Mainzer! (Ob man das in Finthen auch noch gehört hat???)

Aber das war noch nicht alles, als ich am Tag danach am Landtag vorbei kam und mir den Rasen ansah, hätte ich weinen mögen. Die Rasenflächen zwischen dem Landtag und dem Schloß sind ja ohnehin kein "englischer" Rasen aber doch wenigstens für die Augen der Besucher und der Mainzer ein angenehmer, beruhigender Anblick. Ein englisch sprechender Tourist sprach mich an: "Was this a Tank?" (Er wollte wissen ob das ein Panzer war) Ich antwortete ihm, nein, das sei ein ganz friedliches Rockfestival gewesen, was er mit einem lauten Lachen quittierte...

Was bleibt ist das Ärgernis als solches (Für mich ist es eins!) und die Frage, wann das nun wieder in Ordnung gebracht wird, was zwangsläufig die nächste Frage provoziert, wer das wohl bezahlen muß. Hoffentlich nicht der Steuerzahler...

-Manfred J. Simon-

* Im Altertum wurden "Brot und Spiele" abgehalten um das Volk bei Laune halten.

(Zur Bildvergrößerung bitte die Fotos anklicken!)

 

 

 

 
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Schaukeln, rutschen oder Klettern?

Laubenheim: Spielplatz Alexander-Fleming-Straße wird neu ausgestattet / Beteiligung von Kinder, Jugendlichen, Eltern und Anwohnern

In Mainz ist es seit langem gute Tradition, dass bei der Planung von Spielpätzen die künftigen NutzerInnen ebenso beteiligt werden wie die AnwohnerInnen. Die ersten Partizipationen fanden zu Beginn der Spielplatz-Saison im Mai statt, so auch zum Spielplatz Alexander-Fleming-Straße in Laubenheim.

Beim ersten Partizipations-Treffen mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Anwohnern auf dem Spielplatz Alexander-Fleming-Straße in Laubenheim wurden die Bedarfe ermittelt und eine Wunschliste erstellt, die als Grundlage für die weiteren Planungen dienten. Nun findet das zweite Treffen statt: am Mittwoch, 17. August 2011, um 17.00 Uhr. Alle Kinder, Jugendlichen, Eltern und Anwohner sind wieder herzlich dazu eingeladen. Dirk Oppenberg, der zuständige Planer vom Grünamt, wird verschiedene Entwürfe vorstellen, die er aufgrund der Prioritätenliste entwickelt hat. Gemeinsam werden alle entscheiden, welche neuen Spielgeräte eingebaut werden.

 


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