Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

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Allgemeines
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...so schnell ist die AKK-Zeitung (In eigener Sache)

Die AKK-Zeitung brachte den Bericht von wiesbaden112 über einen Unfall mit einem Baugerüst durch ein Auto incl. Video am Montag um 14:29 Uhr. (Feuerwehreinsätze)
Die Zeitung mit den großen Lettern brachte erst in der Mittwoch-Ausgabe etwas darüber.

Also nicht vergessen: Die AKK-Zeitung liest man täglich!

 
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Expedition im Steinbruch Weisenau

„Expedition Steinbruch – Tiere und Pflanzen im renaturierten Steinbruch Weisenau“

Seit Anfang Juni können sich Familien, Erwachsene und Kinder mit Wissenschaftlern im Rahmen „Mainz – Stadt der Wissenschaft 2011“ auf unterschiedliche Forschungsexpeditionen begeben. Am Freitag, 22. Juli, von 09.00 bis 12.00 Uhr, lädt Dr. Michael Rademacher von der HeidelbergCement AG Interessierte ein, zusammen mit ihm den ehemaligen Steinbruch Weisenau zu entdecken. Treffpunkt ist der Parkplatz am Haupteingang des ehemaligen Zementwerkes (Wormser Straße 190). Die Teilnahme ist kostenfrei.

Da die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt ist, wird um Anmeldung unter Tel. 06131/805-201 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Betreff: Exkursion Steinbruch) gebeten. Immer wichtig im Steinbruch: feste Schuhe, Sonnenschutz und viel Wasser zum trinken! Der Steinbruch bietet große Rückzugsgebiete für die Natur und ist gleichzeitig auf ausgebauten Wanderwegen gut zu erreichen. Hier gibt es Tier- und Pflanzenarten, die man in der Stadt Mainz oder in der näheren Umgebung nur selten beobachten kann. Die Expedition in den Steinbruch bietet einen Einblick in das Ökosystem Steinbruch. Kinder, Jugendliche und Eltern lernen unter Anleitung von Experten viele Tiere und Pflanzen kennen und erfahren so manche Geheimnisse des alten Tagebaus.

Mitmachen ist gefragt, denn viele Arten lassen sich am besten durch genaues Beobachten und eigene Bestimmungsübungen entdecken. Wer kann bringt also Fernglas, Lupe und Bestimmungsbücher (Pflanzen, Tiere) mit. In limitierter Zahl werden die Utensilien leihweise auch zur Verfügung gestellt.

 
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Liebestoller Rehbock auf der Fahrbahn? - Langsam fahren!

Ein wichtiger Beitrag des Deutschen Jagdschutzverbandes zur Verkehrssicherheit und Wildpflege auf Deutschen Straßen:

Paarungszeit beim Rehwild: Zahl der Wildunfälle steigt

Genau genommen sind Rehe auch nur Menschen. Steht die Sommersonne hoch, beginnt auch das Rehwild zu schwitzen. Praktisch kann es das zwar nicht – das Reh besitzt keine der dazu notwendigen Drüsen – doch hält dies das Tier nicht davon ab, in einen temperamentvollen Liebesrausch zu verfallen. Hat dann der Bock „seine“ Ricke erst einmal im Visier, fahren die Hormone Achterbahn – und die Autos nach wie vor auf den Straßen. Mag der Rehbock auch rot sehen, das Signallicht einer Ampel interessiert ihn schlichtweg nicht.

Die Paarungszeit, die bei anhaltendem heißen Wetter beginnt, bedeutet Gefahr für die Autofahrer, warnt der Deutsche Jagdschutzverband (DJV). Denn ist der Rehbock auf Brautschau, treibt er seine Verehrte auch tagsüber oft kilometerweit durch Wald, Flur und über Straßen. Eine schweißtreibende Angelegenheit zwar, doch lassen ihn die vom Menschen geschaffenen Verkehrsregeln kalt – die Unfallgefahr steigt. Die aktuelle Wildunfall-Statistik des DJV weist für das vergangene Jahr bundesweit 214.483 Unfälle mit Rehwild aus. Das sind zirka acht Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten der unfreiwilligen Kollisionen ereigneten sich der Statistik zufolge in Bayern (44.262), Niedersachsen (29.201) und Baden-Württemberg (24.470). Trauriger Rekordhalter ist prozentual gesehen Nordrhein-Westfalen: Dort lässt jedes dritte Reh aus der Jagdstatistik (32 Prozent) sein Leben auf der Straße. Zwar ereignen sich die wenigsten Wildunfälle naturgemäß in den Stadtstaaten Bremen, Berlin und Hamburg. Doch trafen in der Hansestadt im vergangenen Jahr immerhin noch 373 Tiere auf ein Fahrzeug statt auf den paarungswilligen Partner. Der DJV schätzt die Dunkelziffer als hoch ein.

Ihren Höhepunkt erreicht die Paarungszeit der Rehe im Juli und August. Der DJV rät daher ab jetzt und in den kommenden Wochen auch tagsüber mit verstärktem Wildwechsel zu rechnen. Zudem appelliert der Verband an das Verantwortungsbewusstsein der Autofahrer insbesondere auf Landstraßen entlang der Wald-Feld-Grenzen, mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren.
Der Liebe wegen – zum Rehwild.
 
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Neue Infomappe der Beratungsstellen für selbstständiges Leben im Alter

Ein Sturz in der Wohnung, eine plötzliche schwere Erkrankung, eine einsetzende dementielle Veränderung – es gibt viele unterschiedliche Anlässe, warum sich Menschen unerwartet mit einer neuen Lebenssituation auseinandersetzen müssen und rasche und zuverlässige Hilfe und Unterstützung benötigen. Dann stellt sich die Frage: Wo finde ich die notwendigen Hilfsdienste? Wer bezahlt die Hilfe? An wen kann ich mich wenden?

Anlaufstelle in solchen Fällen sind die acht „Beratungsstellen für selbstständiges Leben im Alter“ der Landeshauptstadt Wiesbaden. Aufgeteilt nach Regionen sind die 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ansprechpartner für Wiesbadener Bürger ab 60 Jahren und deren Angehörige. Sie beraten zu Fragen rund ums Alter und geben Unterstützung bei der Organisation einer häuslichen Versorgung, zeigen Möglichkeiten der Betreuung auf oder helfen bei der Klärung sozialhilferechtlicher Ansprüche.

Die Leistungen der Beratungsstellen für selbstständiges Leben im Alter ist für Wiesbadener Bürger kostenlos.

Aktuell haben die Beratungsstellen eine Mappe zusammengestellt, die zu vielen Themenbereichen Ratschläge und Tipps gibt sowie Ansprechpartner nennt. Themen sind beispielsweise „Hauswirtschaftsdienste“, „Essen auf Rädern“, „Hausnotruf“, „Mittagstische“, „Angebote für Menschen mit Demenz“, „Pflegedienste“, „Pflegeheime“, „Tagespflege“, „Wohnen im Alter“.

Die Infomappe gibt es in allen Beratungsstellen für selbstständiges Leben im Alter.
 
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Baum ab - auch in Kastel

Baumpflegarbeiten und dringende Baumfällungen
Im Nerotal wird in den nächsten Tagen eine bereits abgestorbene Eibe entfernt. Auch ein so genannter Korkbaum hat im Frühjahr nicht mehr ausgetrieben und muss gerodet werden. Für den Herbst werden Nachpflanzungen an gleicher Stelle vorbereitet.

Auf den Rheinwiesen eine Robinie fast abgestorben. Der Baum ist am Stammfuß stark eingefault und ist nicht mehr standsicher. Er muss ebenso wie Am Fort Bieler ein Baum mit abgestorbener Krone und am Paulus Platz ein Schnurbaum mit starken Einfaulungen am Stammfuß kurzfristig entfernt werden.

Auch auf dem Neroberg sind Fallungen aus Sicherheitsgründen notwendig: Dort ist eine alte Eiche abgestorben. Sie war bereits seit Jahren stark geschwächt und wurde deshalb mehrfach zurück geschnitten, um sie so lange wie möglich zu erhalten. Der Baumtorso soll in einem Stück entfernt und an dem angrenzenden Waldrand abgelegt werden. Hier wird er dann als Nahrungsgrundlage für Kleinstlebewesen und Insekten dienen. Zum Erhalt des Baumbestandes auf dem Neroberg wird für den Herbst die Nachpflanzung einer Eiche vorbereitet.

Im Schelmengraben sind bei den aktuellen Baumkontrollen mehrere Robinien aufgefallen, die kurzfristig gefällt werden müssen. Die Wurzeln sind von Pilzen befallen. Ebenso müssen an einer Pappel, um Gefahren abzuwenden, Äste zurück geschnitten werden. Die Baumarbeiten sind mit dem Umweltamt abgestimmt.
 
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Pilze in den eigenen vier Wänden ? – es muss nicht immer Schimmel sein

Untermieter der besonderen Art: Gelber Faltenschirmling

Wer kennt ihn nicht, den leicht muffigen, feuchten, pilzartigen Geruch in alten Gewölbekellern oder den intensiven Geruch in feuchten, herbstlichen Wäldern, wenn die ersten Pilze ihren Hut aus dem Waldboden empor strecken.

Doch welche Ursache könnte es haben, wenn es in der eigenen Wohnung oder dem Haus plötzlich nach Pilzen riecht? Zunächst einmal sei gesagt, dass nicht sofort Anlass zur Panik besteht, denn es handelt sich nicht zwangsläufig um schädlichen Wohnungsschimmel. Dieser entsteht, wenn Feuchtigkeit nicht optimal transportiert wird und sich im Gemäuer festsetzen kann. Der typische Anblick zeigt dann schwarze, punktuelle bis flächige Flecken an der Wand. Der Wohnungs- bzw. Gebäudeschimmel ist in jedem Fall gesundheitsschädlich und ihm sollte sowohl vorgebeugt als auch entgegen gewirkt werden.

Riecht es hingegen eher frisch nach Waldpilzen, dann könnte es sich um einen hübschen gelben Untermieter handeln, der sich in Topfpflanzen oder Terrarien wohl fühlt: der Gelbe Faltenschirmling (Leucocoprinus birnbaumii).

Oft wird der leuchtend gelbe Pilz mit seinem schuppenbesetzten Schirm, der in die Verwandtschaft Champion-Pilze gehört, einfach entfernt. Dabei ist er ungefährlich, solange man ihn nicht verspeist. Ob er stark giftig ist, ist allerdings noch unbekannt.

Genauso unerforscht ist der Anspruch an seinen Lebensraum und die Art und Weise, wie er sich auf die Bewohner der Terrarien oder die Blumen auswirkt, mit denen er sich das Heim teilt. Eben weil der Gelbe Faltenschirmling so zügig und rigoros entfernt wird, gibt es sehr widersprüchliche Informationen, ob er den Pflanzen und Tieren schadet oder friedlich und in Einklang mit ihnen lebt.

Sollte der dekorative Pilz so gar nicht ins korrekte Bild des penibel gepflegten Terrariums oder Blumentopfes passen, oder sollte die Sorge um die Tiere überwiegen, dann hilft es nur, das gesamte Erdreich auszutauschen. Einfaches entfernen alleine wird ihn nicht auf Dauer fern halten, denn das Pilzmycel befindet sich im Boden. Wenn die richtigen Bedingungen herrschen, eine hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit, bilden sich immer neue gelbe Schönheiten.

Faszinierend ist vor allem der Zeitpunkt, wenn sich der Hut der drei bis sechs Zentimeter großen Pilze, der bis dahin keulenartig bis eiförmig gestaltet war, schirmförmig öffnet. Der Blick wird so auf die Lamellen und den kleinen Ring um den Stiel freigegeben. Ob einzeln stehend, oder in kleinen Gruppen oder sogar in Form eines kleines Hexenrings – eigentlich spricht nichts dagegen, diesen dekorativen Untermieter unserer Blumentöpfe wachsen zu lassen und sich an seiner intensiven, leuchtenden Farbe zu erfreuen.

Um mehr über die Lebensgewohnheiten des Gelben Faltenschirmlings erfahren zu können, bittet das Naturhistorische Museum Mainz um Mitteilung über das Auftreten des Pilzes. Informationen, am besten mit Foto können direkt an Frau Dr. Lavinia Schardt ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), wissenschaftliche Volontärin am Naturhistorischen Museum Mainz gesandt werden.

 

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