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Stammtisch „Kasteler Geschichtcher“

Einer Initialzündung der kulturbewußten „Kasteler“ Klaus Lehne und Gerd Kleinmann ist es zu verdanken, daß mit Zeitzeugen aus der Nachkriegszeit zu einer informativen “Stammtisch-Runde“ über die wechselvolle Ortsgeschichte viel Wissenswertes mit Dokumenten belegt wird.

Dazu gehörten auch „Kindheitserlebniße“, die mit Wehmut und zum Schmunzeln, von den Teilnehmern am 3. Juli vorgetragen wurden.

Das Geschichtsdatum im 2. Weltkrieg ist der 8.September 1944 für Kastel. An diesem Tag erfolgte der schwerste Fliegerangriff durch die amerikanische Luftflotte. Eine Sturzflut aus Phosphor und Feuer ging auf den Stadtkern von Kastel  nieder, die das Herz der Gemeinde in 34 Minuten zerstörte.

Hierzu wurde durch einen Zeitzeugen berichtet, daß durch den Alarm, Richard (damals 6 Jahre alt), und seine Mutter mit ihm den Luftschutzkeller in ihrer Wohnung in der Mainzer Straße aufsuchte. Viele Mütter mit ihren Kindern waren bereits in dem Schutzraum.

Als die Bomben einschlugen, war ein Grollen zu hören und die Wände zitterten. Aus unerklärlichen Gründen nahm Richards Mutter ihren Sohn an die Hand und verließ mit diesem fluchtartig den Schutzraum im Keller. Die Flucht über die brennende Zehnthofstraße und den bereits brennenden Asphalt führte sie zum Rheinufer.

Dort warteten sie auf das Ende des Bombenangriffs. Am nächsten Tag erfuhren sie, daß alle die im Keller verblieben sind, den Erstickungstod fanden. Der brennende Asphalt der Zehnthofstraße hat den Sauerstoff aus den Kellern gezogen, was den sicheren Tod für alle im Keller bedeutete.

Im ausgebombten Kastel wohnten noch 2.500 Menschen und Tausende von Ausgebombten wollen wieder zurück. 1946 Kastel, die Bevölkerung ist auf 4.000 Personen gestiegen.

Die „Brotkarten“ müßen statt für vier, nunmehr für sechs Wochen ausreichen, so berichtete die 90-jährige Ilse Knoll, was sie auch mit einer Original-Brotkarte aus dieser Zeit belegte.

Die kurz anhaltenden, oder langsam fahrenden Güterzüge waren für die frierende Bevölkerung geradezu eine Herausforderung, sich ein paar Kohlen oder Briketts zu beschaffen, um so den einen oder anderen Tag eine warme Stube zu haben.

Dies traf auch für Kartoffeln und Zuckerrüben zu, die aus den Güterwagen geplündert wurden. Der Hunger zwang dazu!

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Rundfunkbeitrag für Zweitwohnungen verfaßungswidrig!

Erfolg für den Bund der Steuerzahler vor dem Bundesverfaßungsgericht

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) begrüßt die Entscheidung des Bundesverfaßungsgerichts, den Rundfunkbeitrag für Zweitwohnungen für verfaßungswidrig zu erklären.

Der Verband war schon als Sachverständiger am Karlsruher Verfahren aktiv beteiligt und hatte in seiner Stellungnahme die Doppelbelastung für Zweitwohnungsbesitzer kritisiert.

Wir haben vor Gericht betont, daß der Rundfunkbeitrag einer Flatrate für ARD, ZDF und das DeutschlandRadio gleichkommt. Deshalb ist der Rundfunkbeitrag für Zweitwohnungen nicht zu rechtfertigen, erläutert BdSt.

Denn Besitzern einer Zweitwohnung entstehen keine zusätzlichen Vorteile sowie keine zusätzlichen Rechte, Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu nutzen, die einen Zweitwohnungsbeitrag rechtfertigen.

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Präventionstipps: kühler Kopf trotz Hitzewelle

Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel - damit Ihr auch bei heißen Temperaturen einen kühlen Kopf bewahrt, haben wir für Euch Präventionstipps für die heißen Tage zusammengestellt:

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Besoffener greift Retter an und verletzt ihn schwer

Im Laufe des Sonntagmorgens (15.07.18) fällt ein Mainzer (70) als hilflose Person auf dem Rebblütenfest Laubenheim, Oppenheimer-Straße, auf und wird in Folge eines Sturzes auf der Straße durch Rettungskräfte in die Universitätsmedizin Mainz verbracht. Dort werden seine Verletzungen medizinisch versorgt.

Scheinbar auf direktem Weg sucht der besoffene 70-jährige das Rebblütenfest erneut auf und kann dort in erheblich alkoholisiertem Zustand durch die gleiche Rettungswagenbesatzung der Malteser angetroffen werden.

Da der 70-jährige weitere neue blutige Verletzungen im Bereich des Gesichts und des Ohres aufweist, wird er gegen 04.11 Uhr angesprochen und die Rettungssanitäter wollen ihm medizinische Versorgung zukommen laßen.

Der Volksmund sagt, daß sich jede gute Tat rächt, das war hier Tatsache geworden: Im Laufe dieser rettungsdienstlichen Behandlung schlägt der Kerl als Dank plötzlich auf einen Rettungssanitäter (23) ein und verletzt diesen im Bereich des Kehlkopfes.

Mit Hilfe der hinzugezogenen Polizei kann der besoffene Schläger unter erheblicher Gegenwehr schließlich in das Katholische Klinikum Mainz gebracht werden.

Dort kann bei ihm eine Fraktur im Gesichtsbereich festgestellt werden, die er sich offensichtlich durch einen zweiten Sturz zugezogen hat.

Im Katholische Klinikum Mainz zeigte sich der 70-jährige dann - nachdem der Bruch festgestellt wurde - kooperativ und ließ sich stationär aufnehmen.

Der verletzte 23-jährige Rettungssanitäter mußte ebenfalls stationär mit einer Kehlkopfprellung aufgenommen und medizinisch versorgt werden... (Foto: Symbolfoto)

 
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Veranstaltung des AfD-Ortsverbandes Gonsenheim mit Gegendemo

Gonsenheim, Weserhalle, Am Samstagabend ab 18.00 Uhr fand in der Sporthalle "Weserhalle" eine Veranstaltung des AfD-Ortsverbandes Gonsenheim statt.

Es war eine Gegenversammlung in diesem Bereich angemeldet. Die AfD-Veranstaltung sowie die Gegendemonstration verliefen absolut störungsfrei.

Die AfD-Veranstaltung wurde gegen 20.00 Uhr beendet, zur Gegendemonstration waren maximal 15 Teilnehmern in der Spitze erschienen, sie endete bereits gegen 18.15 Uhr.

Es kam zu keinerlei besonderen Vorkommnissen oder Verkehrsbeeinträchtigungen...

 


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