Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Allgemeines
E-Mail PDF

Karlheinz Böhm dankt für Städtewette

In einem persönlichen Schreiben hat der Initiator der Aktion „Menschen für Menschen“ Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller für die Teilnahme Wiesbadens an der „Städtewette“ gedankt. Mit Unterstützung vieler Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreicher Firmen und Unternehmen hat die hessische Landeshauptstadt mehr als 114.000 Euro gesammelt und damit Schulprojekte in Äthiopien unterstützt. Böhm hatte mit den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern von 24 deutschen Städten darum gewettet, dass sie es schaffen, im Zeitraum von 2. Mai bis 9. Juni mindestens jeden dritten Bürger zu einer Spende von einem Euro für den Schulbau in Äthiopien zu bewegen. Wiesbaden hat seine Wette gewonnen. Um ihre "Wettschulden" zu begleichen, wird die Ehefrau von Karlheinz Böhm, Almaz Böhm, mit dem Welttheaterprojekt (Theater Salomon/Langenfeld) nach Wiesbaden kommen.

Das Ehepaar Böhm schreibt: „Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Ihrer Stadt haben Sie im Rahmen der Städtewette unglaubliche 114.213 Euro gespendet. Für Ihren Einsatz und die großartige Unterstützung mochten wir Ihnen unseren herzlichen Dank sagen. Durch Ihre Hilfe kann die Bekera Higher Primary School gebaut werden. 800 Kinder haben dadurch Zugang zu Wissen und einen Ausweg aus der Armut.

In äthiopischen Dörfern, wo es keine Zeitungen, kein Internet und kein Fernsehen gibt, ist die Schule die erste und vielfach einzige Quelle des Wissens. Neu gesammelte Kenntnisse beispielsweise über Ernährung, Hygiene und Gesundheit können das ganze Familienleben verändern. Häufig können die Kinder mit den erworbenen Fähigkeiten ihre Eltern unterstützen, die nie die Möglichkeit hatten, eine Schule zu besuchen.

Heute durften wir die Dimdim Higher Primary (zentraläthiopisches Hochland) einweihen. Die ausgelassene Freude der Menschen aus der gesamten Region über die neue Schule ist unbeschreiblich. Wir wurden von Hunderten Menschen mit Gesang und Tanz begrüßt, und vor allem die Kinder brachten uns unendliche Dankbarkeit entgegen. Diesen Dank mochten wir an Sie und die Bürgerinnen und Bürger Ihrer Stadt weitergeben.“

Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller: „Ich gebe den Dank gerne weiter und danke allen Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern, die das möglich gemacht haben.“
 
E-Mail PDF

Solarthermie lohnt sich

Steigende Preise für Erdgas und Erdöl lassen viele Hausbesitzer und Mieter über Alternativen zu den konventionellen Heizsystemen nachdenken. Der städtische Umweltladen greift dies auf und informiert vom 1. bis 31. August zum Heizen mit Solarenergie. Grundlagen dazu vermittelt die Ausstellung „Wärme von der Sonne – Solarthermische Anlagen“, die am 1. August um 12 Uhr vom Umweltdezernenten Arno Goßmann im Umweltladen eröffnet wird. Exponate, Poster und Broschüren zeigen die Einsatzmöglichkeiten der Sonnenkollektoren, die notwendigen Investitionen, die aktuell nutzbaren Fördermittel und den Beitrag zum Klimaschutz, den eine Solaranlage leisten kann.

Im Vortrag „Heizen mit der Kraft der Sonne“ stellt Energieberater Jürgen Sabeder von der Klimaschutz-Agentur Wiesbaden die Schritte zur eigenen solarthermischen Anlage vor. Der kostenlose Vortrag findet am Donnerstag, 11. August, im Umweltladen statt und beginnt um 18 Uhr.

Für vertiefende Einzelberatungen steht der Energieberater am 11. und 18. August bereit. Anmeldungen für dieses kostenlose Angebot sind im Umweltladen persönlich oder telefonisch unter 0611 313600 möglich. Der Umweltladen ist montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Ab dem 8. August montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr.

Das „Kraftwerk“ Sonne liefert kostenlos und zuverlässig umweltfreundliche Energie. Energie, die preiswertes Heizen und Erwärmen von Wasser möglich macht und dabei keine klimaschädlichen Gase produziert. Im sonnenverwöhnten Wiesbaden kann ein Flachkollektor von sechs Quadratmetern Fläche rund 60 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs eines Einfamilienhauses decken.

Etwa 1,5 Millionen solarthermische Anlagen mit rund 10 Millionen Quadratmeter Kollektorfläche werden in Deutschland gezählt. Sie verringerten den Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid im vergangenen Jahr um eine Million Tonnen.

Die Ausstellung im Umweltladen ist Teil einer Wanderausstellung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie.
 
E-Mail PDF

Vortrag - Erdwärme nutzen in Wiesbaden!

Am Donnerstag, 28. Juli, um 18 Uhr findet im städtischen Umweltladen, Luisenstraße 19, der Vortrag „Erdwärmenutzung in Wiesbaden“ statt. Monika Koslowski und Klaus Lamprecht vom städtischen Umweltamt sowie Energieberater Jürgen Sabeder von der Klimaschutzagentur Wiesbaden e.V. erläutern technische und rechtliche Voraussetzungen für die Nutzung der Erdwärme. Sie gehen dabei auf die geologischen Besonderheiten Wiesbadens ein und zeigen auf, wie sich Wärmepumpen optimal zur Wärmegewinnung einsetzen lassen. Der Eintritt ist frei.

Die oberflächennahe Geothermie nutzt die Energie, die in Bodenschichten bis 400 Metern gespeichert ist. Die Temperatur steigt mit zunehmender Tiefe an, durchschnittlich alle 100 Meter um drei Grad Celsius. Mit Hilfe von Wärmepumpen, Erdwärmesonden oder Erdwärmekollektoren wird die Wärme dem Boden entzogen und zum Beheizen oder Kühlen von Gebäuden genutzt. Durch die Nutzung von Erdwärme verringern sich die Energiekosten und der Kohlendioxidausstoß gegenüber konventionellen Heizungssystemen.

Mit dem Vortrag endet die aktuelle Ausstellung „Geothermische Anlangen – Heizen mit Erdwärme“. Der Umweltladen, Luisenstraße 19, ist montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet,
 
E-Mail PDF

...so schnell ist die AKK-Zeitung (In eigener Sache)

Die AKK-Zeitung brachte den Bericht von wiesbaden112 über einen Unfall mit einem Baugerüst durch ein Auto incl. Video am Montag um 14:29 Uhr. (Feuerwehreinsätze)
Die Zeitung mit den großen Lettern brachte erst in der Mittwoch-Ausgabe etwas darüber.

Also nicht vergessen: Die AKK-Zeitung liest man täglich!

 
E-Mail PDF

Expedition im Steinbruch Weisenau

„Expedition Steinbruch – Tiere und Pflanzen im renaturierten Steinbruch Weisenau“

Seit Anfang Juni können sich Familien, Erwachsene und Kinder mit Wissenschaftlern im Rahmen „Mainz – Stadt der Wissenschaft 2011“ auf unterschiedliche Forschungsexpeditionen begeben. Am Freitag, 22. Juli, von 09.00 bis 12.00 Uhr, lädt Dr. Michael Rademacher von der HeidelbergCement AG Interessierte ein, zusammen mit ihm den ehemaligen Steinbruch Weisenau zu entdecken. Treffpunkt ist der Parkplatz am Haupteingang des ehemaligen Zementwerkes (Wormser Straße 190). Die Teilnahme ist kostenfrei.

Da die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt ist, wird um Anmeldung unter Tel. 06131/805-201 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Betreff: Exkursion Steinbruch) gebeten. Immer wichtig im Steinbruch: feste Schuhe, Sonnenschutz und viel Wasser zum trinken! Der Steinbruch bietet große Rückzugsgebiete für die Natur und ist gleichzeitig auf ausgebauten Wanderwegen gut zu erreichen. Hier gibt es Tier- und Pflanzenarten, die man in der Stadt Mainz oder in der näheren Umgebung nur selten beobachten kann. Die Expedition in den Steinbruch bietet einen Einblick in das Ökosystem Steinbruch. Kinder, Jugendliche und Eltern lernen unter Anleitung von Experten viele Tiere und Pflanzen kennen und erfahren so manche Geheimnisse des alten Tagebaus.

Mitmachen ist gefragt, denn viele Arten lassen sich am besten durch genaues Beobachten und eigene Bestimmungsübungen entdecken. Wer kann bringt also Fernglas, Lupe und Bestimmungsbücher (Pflanzen, Tiere) mit. In limitierter Zahl werden die Utensilien leihweise auch zur Verfügung gestellt.

 
E-Mail PDF

Liebestoller Rehbock auf der Fahrbahn? - Langsam fahren!

Ein wichtiger Beitrag des Deutschen Jagdschutzverbandes zur Verkehrssicherheit und Wildpflege auf Deutschen Straßen:

Paarungszeit beim Rehwild: Zahl der Wildunfälle steigt

Genau genommen sind Rehe auch nur Menschen. Steht die Sommersonne hoch, beginnt auch das Rehwild zu schwitzen. Praktisch kann es das zwar nicht – das Reh besitzt keine der dazu notwendigen Drüsen – doch hält dies das Tier nicht davon ab, in einen temperamentvollen Liebesrausch zu verfallen. Hat dann der Bock „seine“ Ricke erst einmal im Visier, fahren die Hormone Achterbahn – und die Autos nach wie vor auf den Straßen. Mag der Rehbock auch rot sehen, das Signallicht einer Ampel interessiert ihn schlichtweg nicht.

Die Paarungszeit, die bei anhaltendem heißen Wetter beginnt, bedeutet Gefahr für die Autofahrer, warnt der Deutsche Jagdschutzverband (DJV). Denn ist der Rehbock auf Brautschau, treibt er seine Verehrte auch tagsüber oft kilometerweit durch Wald, Flur und über Straßen. Eine schweißtreibende Angelegenheit zwar, doch lassen ihn die vom Menschen geschaffenen Verkehrsregeln kalt – die Unfallgefahr steigt. Die aktuelle Wildunfall-Statistik des DJV weist für das vergangene Jahr bundesweit 214.483 Unfälle mit Rehwild aus. Das sind zirka acht Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten der unfreiwilligen Kollisionen ereigneten sich der Statistik zufolge in Bayern (44.262), Niedersachsen (29.201) und Baden-Württemberg (24.470). Trauriger Rekordhalter ist prozentual gesehen Nordrhein-Westfalen: Dort lässt jedes dritte Reh aus der Jagdstatistik (32 Prozent) sein Leben auf der Straße. Zwar ereignen sich die wenigsten Wildunfälle naturgemäß in den Stadtstaaten Bremen, Berlin und Hamburg. Doch trafen in der Hansestadt im vergangenen Jahr immerhin noch 373 Tiere auf ein Fahrzeug statt auf den paarungswilligen Partner. Der DJV schätzt die Dunkelziffer als hoch ein.

Ihren Höhepunkt erreicht die Paarungszeit der Rehe im Juli und August. Der DJV rät daher ab jetzt und in den kommenden Wochen auch tagsüber mit verstärktem Wildwechsel zu rechnen. Zudem appelliert der Verband an das Verantwortungsbewusstsein der Autofahrer insbesondere auf Landstraßen entlang der Wald-Feld-Grenzen, mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren.
Der Liebe wegen – zum Rehwild.
 


Seite 700 von 702
Regionale Werbung
Banner