Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

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An die große Glocke gehängt
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Saisonende für das Freibad Kallebad

Am Sonntag, 28. August, endet die Freibadsaison im Kallebad.

Das am Rhein gelegene Freibad „Maaraue“ in Kostheim hat weiterhin montags bis freitags von 10 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 20 Uhr geöffnet.

Im Kleinfeldchen besteht ebenso die Möglichkeit, täglich von 8 bis 20 Uhr das Freibad mit Nichtschwimmerbecken, Großwasserrutsche, Liegewiese und Sportanlagen zu nutzen.

Das Opelbad bleibt ebenfalls täglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Nur von Freitag,
2. September, bis einschließlich Sonntag, 4. September, bleibt das Freibad wegen des Abschlussfestes des Architektursommers Rhein-Main geschlossen.

Mit einem rund 4.000 Quadratmeter großen Außenbereich mit Liegewiese, einem Beach-Volleyballfeld und Wasserspielplatz wartet das Hallenbad in Kostheim weiterhin auf Besucher. Geöffnet ist dort von 7 bis 21.45 Uhr, samstags und sonntags von 9 bis 17 Uhr.

Die Rettbergsauen Schierstein und Biebrich können noch im September montags bis donnerstags von 9 bis 18.45 Uhr und freitags bis sonntags von 9 bis 19.45 Uhr angesteuert werden.

Das Freizeitgelände Unter den Eichen hat im September täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen gibt es unter den Telefonnummern 0611 318078 oder 318079 sowie im Internet unter www.wiesbaden.de/baeder.de.

 
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Fahrbahndecke in der Hans-Bredow-Straße wird saniert

Ab Montag, 29. August, beginnt das Tiefbau- und Vermessungsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden mit der Sanierung der Fahrbahndecke in der Hans-Bredow-Straße. Deshalb ist zeitweise eine abschnittsweise Vollsperrung der Hans-Bredow-Straße notwendig. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Samstag, 24. September, abgeschlossen sein. Alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für eventuell auftretende Verkehrsbehinderungen gebeten.
 
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Nächster Halt: Internet!

Mediabus der Initiative Internet erfahren ist am 7. September 2011 auf dem Schlossplatz in Wiesbaden vor Ort und führt interessierte Besucherinnen und Besucher in das Internet ein.

Seit Anfang 2010 ist der „rollende Schulungsraum“ im Auftrag der Initiative Internet erfahren des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie unterwegs. Am 7. September macht der Mediabus in Wiesbaden Halt. Besucherinnen und Besucher können von 10:00 bis 18:00 Uhr im Bus begleitetet von einem Team geschulter Internet-Trainerinnen und -Trainer das Internet kennenlernen und ausprobieren.

Fehler zu machen oder persönliche Daten preiszugeben - das sind nur einige der Vorbehalte, die viele vom Surfen abhalten. Anderen fehlen schlicht konkrete Erfahrungsmöglichkeiten. Mit dem Mediabus kommt das Internet direkt zu den Menschen und ermöglicht eine begleitete Beschäftigung mit dem Medium. An zwölf Internet-Arbeitsplätzen können so erste Schritte ins Netz gewagt oder neue Anwendungen erlernt werden. Auch Sehbehinderte und Blinde sind dank einer speziellen Software nicht ausgeschlossen
 
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Verschenkmarkt

Ab sofort sind die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW) mit einem neuen Angebot online: dem Verschenkmarkt unter www.elw.de. Wer etwas loswerden möchte, was zu schade für den Müll ist, kann hier vielleicht Jemanden finden, der es noch gebrauchen kann.

Im neuen Verschenkmarkt kann jeder kostenlos und ganz einfach privat etwas verschenken, tauschen oder suchen. Gut erhaltene Möbel, funktionstüchtige Elektrogeräte und andere Dinge können hier einen neuen Besitzer finden. Je genauer die Beschreibung der Angebote ist, desto besser kann sich ein anderer ein Bild davon machen. Apropos: Natürlich kann man auch ein Foto von dem einstellen, was man verschenken möchte.

Die ELW haben sich den verantwortlichen Umgang mit Energie und Rohstoffen auf die Fahnen geschrieben. Abfallvermeidung durch eine längere Nutzung von Gebrauchsgegenständen trägt dazu bei und ist aktiver Umweltschutz. Auf der Startseite der ELW-Internetseite (www.elw.de) findet man den Button zum Verschenkmarkt.

 
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Osteuropäer im Rhein

Schwarzmundgrundeln: Osteuropäische Fische entdecken und erobern Rhein als Lebensraum

Man steht am Rhein, schaut ins Wasser und es wimmelt vielfach nur so von Fischen. Aber was ist hier los? Können diese Fische etwa nicht schwimmen oder warum rutschen sie ständig am Boden umher?

Die Schwarzmundgrundeln, um die es hier geht, sind tatsächlich keine guten Schwimmer. Sie haben nicht einmal - im Gegensatz zu den meisten anderen Fischen - eine Schwimmblase. Ihre Brustflossen nutzen sie, um sich auf dem Untergrund abzustützen. Die Bauchflossen sind zu einer Saugscheibe umgebildet, die einen optimalen Halt auf steinigem Untergrund garantiert.

Mittlerweile gibt es insgesamt fünf unterschiedliche Arten von Grundeln im Rhein, alle stammen aus dem Gebiet des Schwarzen Meeres, die meisten von ihnen sind vermutlich über den Main-Donau-Kanal im Rhein eingewandert. Gerade bei der Schwarzmundgrundel ist der genaue Einwanderungsweg aber noch nicht abschließend geklärt. Im Jahr 2004 wurden erstmals Tiere in der deutschen Donau bei Straubing nachgewiesen, außerdem im niederländischen Rheindelta. Ob die Mainzer Tiere nun vom Süden über den Main-Donau-Kanal, oder aber rheinaufwärts von Holland aus zu uns gelangt sind, wird man wohl abschließend nicht mehr klären können.

Ein charakteristisches Merkmal, dass die Schwarzmundgrundel von den anderen Einwanderern unterscheidet, ist der schwarze Augenfleck auf der ersten Rückflosse - diesen sieht man aber meist nur bei Erregung, im Ruhezustand ist die Flosse am Rücken angelegt und der Fleck nicht zu sehen.

Seit etwa 2009 ist die Art nun auch im Raum Mainz angekommen und hat sich hier massiv vermehrt: bis zu drei Grundeln halten sich inzwischen pro Quadratmeter im Rhein auf. Bei Bestandserhebungen im Raum Köln stellten die Grundeln fast 80 Prozent aller erfassten Fische! Insbesondere in Flachwasserbereichen von Bootsrampen kann man das üppige Treiben der bis zu 25 cm langen Tiere beobachten.

Schnell und zielstrebig stürzen sie sich auf alles, was potentiell fressbar ist - deshalb sind sie bei Anglern auch nicht gerade beliebt: Das Angeln von Speisefischen wird zunehmend schwieriger, weil die Schwarzmundgrundeln - unabhängig davon ob Mais oder Fliegenmaden als Köder genutzt werden - gerne beißen, für den Verzehr aber weitgehend unbrauchbar sind. Außerdem stehen sie in dem Verdacht, sich von Fischlaich zu ernähren und damit die Bestände der einheimischen Fischarten zu reduzieren.

Wieso fühlen sich die Tiere aber bei uns so wohl? Ein Grund könnten die Massenvorkommen der ebenfalls in den Rhein eingeschleppten Körbchenmuschel sein. Mit ihren kräftigen Schlundzähnen ist die Schwarzmundgrundel wie keine andere Art in der Lage, die Tiere zu knacken und sich den Bauch vollzuschlagen. Die Fähigkeit, mehrmals im Jahr zu laichen, erklärt zudem die gigantischen Bestandszuwächse.

In einem Punkt sind die Schwarzmundgrundeln den Menschen dann aber doch sehr ähnlich - und das macht sie vielleicht auch so sympathisch. Die Männchen nehmen während der Laichzeit in der Regel eine schwarze Färbung an, locken die Weibchen durch Rufe ans Nest und bewachen den Laich. Ausnahme: Die sogenannten Kuckucks-Männchen der Schwarzmundgrundeln – sie bleiben farblich unverändert und versuchen, den Laich in fremden Nestern zu befruchten.

Um ein realistisches Verbreitungsbild der neu eingewanderten Grundel-Arten zeichnen zu können, bittet das Naturhistorische Museum insbesondere Angler um Mitteilung von Funden. Fotos können direkt an Dr. Lavinia Schardt (email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) gesandt werden. Interessierte Bürger können lebende Tiere der Schwarzmundgrundel auch in einem extra eingerichteten Aquarium im Museum beobachten.

Und zum Abschluss noch ein schwacher Trost für alle Angler: Die Populationsökologie geht davon aus, dass sich neu eingewanderte Arten nach einer ersten Phase der Massenvermehrung auf einem deutlich niedrigeren Niveau etablieren. Bleibt uns also wie so oft nur eins: Abwarten und Tee trinken.

 
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Neue Fahrbahn für die Wiesbadener Landstraße

In der Zeit von Montag, 29. August, bis Freitag, 9. September, erhält die Wiesbadener Landstraße zwischen den Eisenbahnbrücken und der Hilgerstraße eine neue Fahrbahndecke. Der Verkehr wird umgeleistet beziehungsweise durch eine Ampel geregelt. Die Bauarbeiten kosten 190.000 Euro.
 


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