Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

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An die große Glocke gehängt
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Verschenkmarkt

Ab sofort sind die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW) mit einem neuen Angebot online: dem Verschenkmarkt unter www.elw.de. Wer etwas loswerden möchte, was zu schade für den Müll ist, kann hier vielleicht Jemanden finden, der es noch gebrauchen kann.

Im neuen Verschenkmarkt kann jeder kostenlos und ganz einfach privat etwas verschenken, tauschen oder suchen. Gut erhaltene Möbel, funktionstüchtige Elektrogeräte und andere Dinge können hier einen neuen Besitzer finden. Je genauer die Beschreibung der Angebote ist, desto besser kann sich ein anderer ein Bild davon machen. Apropos: Natürlich kann man auch ein Foto von dem einstellen, was man verschenken möchte.

Die ELW haben sich den verantwortlichen Umgang mit Energie und Rohstoffen auf die Fahnen geschrieben. Abfallvermeidung durch eine längere Nutzung von Gebrauchsgegenständen trägt dazu bei und ist aktiver Umweltschutz. Auf der Startseite der ELW-Internetseite (www.elw.de) findet man den Button zum Verschenkmarkt.

 
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Osteuropäer im Rhein

Schwarzmundgrundeln: Osteuropäische Fische entdecken und erobern Rhein als Lebensraum

Man steht am Rhein, schaut ins Wasser und es wimmelt vielfach nur so von Fischen. Aber was ist hier los? Können diese Fische etwa nicht schwimmen oder warum rutschen sie ständig am Boden umher?

Die Schwarzmundgrundeln, um die es hier geht, sind tatsächlich keine guten Schwimmer. Sie haben nicht einmal - im Gegensatz zu den meisten anderen Fischen - eine Schwimmblase. Ihre Brustflossen nutzen sie, um sich auf dem Untergrund abzustützen. Die Bauchflossen sind zu einer Saugscheibe umgebildet, die einen optimalen Halt auf steinigem Untergrund garantiert.

Mittlerweile gibt es insgesamt fünf unterschiedliche Arten von Grundeln im Rhein, alle stammen aus dem Gebiet des Schwarzen Meeres, die meisten von ihnen sind vermutlich über den Main-Donau-Kanal im Rhein eingewandert. Gerade bei der Schwarzmundgrundel ist der genaue Einwanderungsweg aber noch nicht abschließend geklärt. Im Jahr 2004 wurden erstmals Tiere in der deutschen Donau bei Straubing nachgewiesen, außerdem im niederländischen Rheindelta. Ob die Mainzer Tiere nun vom Süden über den Main-Donau-Kanal, oder aber rheinaufwärts von Holland aus zu uns gelangt sind, wird man wohl abschließend nicht mehr klären können.

Ein charakteristisches Merkmal, dass die Schwarzmundgrundel von den anderen Einwanderern unterscheidet, ist der schwarze Augenfleck auf der ersten Rückflosse - diesen sieht man aber meist nur bei Erregung, im Ruhezustand ist die Flosse am Rücken angelegt und der Fleck nicht zu sehen.

Seit etwa 2009 ist die Art nun auch im Raum Mainz angekommen und hat sich hier massiv vermehrt: bis zu drei Grundeln halten sich inzwischen pro Quadratmeter im Rhein auf. Bei Bestandserhebungen im Raum Köln stellten die Grundeln fast 80 Prozent aller erfassten Fische! Insbesondere in Flachwasserbereichen von Bootsrampen kann man das üppige Treiben der bis zu 25 cm langen Tiere beobachten.

Schnell und zielstrebig stürzen sie sich auf alles, was potentiell fressbar ist - deshalb sind sie bei Anglern auch nicht gerade beliebt: Das Angeln von Speisefischen wird zunehmend schwieriger, weil die Schwarzmundgrundeln - unabhängig davon ob Mais oder Fliegenmaden als Köder genutzt werden - gerne beißen, für den Verzehr aber weitgehend unbrauchbar sind. Außerdem stehen sie in dem Verdacht, sich von Fischlaich zu ernähren und damit die Bestände der einheimischen Fischarten zu reduzieren.

Wieso fühlen sich die Tiere aber bei uns so wohl? Ein Grund könnten die Massenvorkommen der ebenfalls in den Rhein eingeschleppten Körbchenmuschel sein. Mit ihren kräftigen Schlundzähnen ist die Schwarzmundgrundel wie keine andere Art in der Lage, die Tiere zu knacken und sich den Bauch vollzuschlagen. Die Fähigkeit, mehrmals im Jahr zu laichen, erklärt zudem die gigantischen Bestandszuwächse.

In einem Punkt sind die Schwarzmundgrundeln den Menschen dann aber doch sehr ähnlich - und das macht sie vielleicht auch so sympathisch. Die Männchen nehmen während der Laichzeit in der Regel eine schwarze Färbung an, locken die Weibchen durch Rufe ans Nest und bewachen den Laich. Ausnahme: Die sogenannten Kuckucks-Männchen der Schwarzmundgrundeln – sie bleiben farblich unverändert und versuchen, den Laich in fremden Nestern zu befruchten.

Um ein realistisches Verbreitungsbild der neu eingewanderten Grundel-Arten zeichnen zu können, bittet das Naturhistorische Museum insbesondere Angler um Mitteilung von Funden. Fotos können direkt an Dr. Lavinia Schardt (email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) gesandt werden. Interessierte Bürger können lebende Tiere der Schwarzmundgrundel auch in einem extra eingerichteten Aquarium im Museum beobachten.

Und zum Abschluss noch ein schwacher Trost für alle Angler: Die Populationsökologie geht davon aus, dass sich neu eingewanderte Arten nach einer ersten Phase der Massenvermehrung auf einem deutlich niedrigeren Niveau etablieren. Bleibt uns also wie so oft nur eins: Abwarten und Tee trinken.

 
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Neue Fahrbahn für die Wiesbadener Landstraße

In der Zeit von Montag, 29. August, bis Freitag, 9. September, erhält die Wiesbadener Landstraße zwischen den Eisenbahnbrücken und der Hilgerstraße eine neue Fahrbahndecke. Der Verkehr wird umgeleistet beziehungsweise durch eine Ampel geregelt. Die Bauarbeiten kosten 190.000 Euro.
 
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Mehrgenerationenhaus Römerquelle

Mehrgenerationenhaus Römerquelle: Termine für September 2011

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtviertels Römerquelle in Finthen sind sehr aktiv. Dies belegt der monatlich erscheinende Veranstaltungskalender des Mehrgenerationenhauses Römerquelle (Römerquellentreff). Das Programm für September 2011 liegt nun vor und kann auch von der Homepage des Römerquellentreffs heruntergeladen werden.

Internet:

http://www.roemerquellentreff.de/html/mehrgenerationenhaus.htmlhttp://www.roemerquellentreff.de/html/mehrgenerationenhaus.html

 
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Kathrin II. heißt die neue Majestät der Kostheimer Winzer

"Guter Wein steigt in das Gehirn, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von feurigen und schönen Bildern." So wie William Shakespeare ist es den Freunden und Besuchern der diesjährigen Kostheimer Weintage ergangen. Am vergangenen Freitag, war es bei herrlichem Wetter wieder so weit pünktlich um 19:00 Uhr eröffnete Weinkönigin Sonja I.  die Veranstaltung und begrüßte zusammen mit ihrer Prinzessin Kathrin, Gäste aus nah und fern.

Das Interesse der Kostheimer Bürger war groß. Der Bedeutung des Anlasses entsprechend hatte der Winzerverein Kostheim mit seinem Vorsitzenden Ernst-Peter Schilling ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm aufgeboten. Den Beginn machten am Freitag die Band Big T, mit Stimmung machender Live-Musik. Am Samstag  wurden 10 Weinmajestäten aus Kostheim, Hochheim, Wicker, Martinsthal, Erbach, Hattenheim durch Pfarrer Scholz in St. Kilian gesegnet, um sich danach gemeinsam zum Festplatz am Weinbrunnen zu begeben und auf der Ehrentribüne Platz zu nehmen.

Danach war es endlich so weit, ohne Zweifel ein Höhepunkt des Winzerfestes. Moderatorin Bärbel Frosch und Ortsvorsteher Carlo Müller schritten nun zur wichtigsten Amtshandlung der Kostheimer Weintage: Der Krönung der neuen Kostheimer Weinkönigin und ihrer neuen Prinzessin. Vor der Krönung der neuen Weinkönigin galt es noch Abschied zu nehmen von Sonja Weckbacher, der Weinkönigin 2010/2011. "Ich war wirklich mit Leib und Seele Weinbotschafterin, es war eine schöne und interessante Zeit als Weinrepräsentantin Kostheims." erinnert sich die ehemalige Hoheit. Jeder ihrer 60 Auftritte sei auf seine Weise schön gewesen. Ortsvorsteher Carlo Müller bedankte mit einem Präsent sich bei den scheidenden Weinmajestäten für die Präsentation  Kostheims und des Kostheimer Weins im vergangen Jahr.

Die 21-jährige neue Hoheit Kathrin II. musste den meisten Anwesenden nicht vorgestellt werden. Stammt die Chemie-Laborantin doch aus Kostheim. Für die Kathrin Volk ist der Traum Weinkönigin zu sein in Erfüllung gegangen. Dass sie viel unterwegs sein wird, stört die beiden neuen Weinrepräsen­tantinnen nicht im Geringsten, "schließlich wussten wir, wo­rauf wir uns einlassen", sind sich Kathrin und ihre neue Weinprinzessin Stephanie Kopietz einig.

In seiner Ansprache sagte der Wiesbadener Oberbürgermeister Helmut Müller, wie ein Cuvée aus verschiede­nen Rebsorten und Weinlagen bestehe, so mache gerade die Unterschiedlichkeit und Vielfäl­tigkeit den Reiz aller regionalen Weinfeste aus " Wein gehört zu unserer Kultur!", so brachte es der  Oberbürgermeister auf den Punkt. Im Anschluss an die Krönungszeremonie stellte sich um 19 Uhr die "Cocktails" den Kostheimer Weinfreunden vor. Ein Winzerfrühstück voller Frohsinn und Freude am Wein bot der Winzerverein am Sonntag  um 11 Uhr, anschließend den traditionellen Frühschoppen mit dem Auftritt der "Concordia" unter Leitung ihres temperamentvollen Dirigenten Ralf Worf. Am Montag endeten die überragenden Weintage mit dem Duo T & T.” die mit ihrer Live-Musik zum Mitfeiern und mitschunkeln einluden. Fazit: Die Kostheimer Weinfreunde freuen sich schon wahnsinnig auf das Weinfest 2012!

 Fotos und Bericht: Peter Diez

(Zur Bildvergrößerung klicken Sie bitte auf die Fotos)

 
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Sperrung einer Fahrspur ab dem Mombacher Kreisel

Ab sofort bis Freitag, 02. September 2011, wird eine Fahrspur in der Dahlheimer Wiese ab dem Mombacher-Kreisel in Fahrtrichtung Mombach und Budenheim bis in die Industriestraße gesperrt sein. Grund dieser Maßnahme ist die Verlegung von Stromleitungen.
 


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