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Falscher Mitarbeiter des Ordnungsamtes macht Narrenzelt dicht

Mainz-Altstadt, Fastnachtsfreitag, 22:20 Uhr

Am Fastnachtsfreitag gegen 22:20 Uhr gibt sich eine männliche Person in zivil gegenüber dem Sicherheitsdienst vor dem Narrenzelt als Mitarbeiter der Stadt Mainz zu erkennen, indem er einen Dienstausweis vorzeigt, auf dem "Ordnungsamt" steht.

Der Person wird der Einlaß gewährt. Kurze Zeit später wird die Musik im Zelt ausgeschaltet. Der Veranstalter erscheint beim Sicherheitsdienst und gibt an, daß ein Mitarbeiter des Ordnungsamts angeordnet hätte, daß die Musik ausgeschaltet wird und das Zelt bis spätestens 23:30 Uhr zu räumen ist.

Der Aufforderung ist man seitens des Veranstalters nachgekommen. Später stellt sich heraus, daß es sich um keinen Mitarbeiter des Ordnungsamtes handelte...

 

 
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Erneut betrügerischer Anrufversuch von angeblichem Microsoft Mitarbeiter

Mainz, 23.02.2017, 14:20 Uhr

Die Geschädigte erhält einen Anruf eines angeblichen Microsoft-Mitarbeiters. Dieser weist daraufhin, daß ein Hackerangriff auf ihren Computer stattgefunden hat und daraufhin die Microsoft-Lizenzen erloschen seien.

Diese würden nun illegal genutzt. Daraufhin wird die Geschädigte an einen weiteren Mitarbeiter weitergeleitet. Dieser angebliche Techniker verschafft sich einen Fernzugriff und nimmt einige Befehle vor.

Sie wird auch dazu überredet, sich in ihrem Online-Banking anzumelden. Als sie aufgefordert wird, 100 Euro in iTunes Gutscheinen zu zahlen wird sie mißtrauisch, beendet das Gespräch und läßt ihr Bankkonto sperren. Ihren Rechner wird sie neu aufbauen müssen...

 
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Betrüger erfolgreich mit Geldversprechung

Mainz,

Ein Mann (51) erhielt eine Email aus Ghana, (!) in der ihm versprochen wurde, daß er nach Zahlung von einem Prozent Steuern eine Summe von 2,75 Millionen US-Dollar bekäme.

Der Mann verhandelt noch über die Steuersumme und überwies schließlich 850 Euro zuzüglich Versandgebühr per MoneyMaxx nach Ghana.

Dann kamen ihm doch Bedenken, daß er Betrügern ins Netz gegangen sein könnte, erkundigte sich über die sogenannte Nigeria-Connection und erstattete am 22.02.2017, 08:30 Uhr, Anzeige.

Wir meinen: Ja, wenn die Gier nicht wäre...

 
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Betrüger verspricht Computer von Viren zu befreien

Finthen, 21.02.2017, 15:00 Uhr,

Ein Mann (76) aus Finthen erhielt die Nachricht auf seinem Laptop, daß dieses mit Viren verseucht sei. In der Meldung war eine Telefonnummer hinterlegt.

Er rief die Nummer an und man teilte ihm mit, daß der Computer gegen Zahlung von 249 Euro per Fernzugriff mit einem Antivirenprogramm versehen und somit wieder funktionstüchtig werde.

Damit erklärte sich der Senior einverstanden und teilte seine Bankverbindung mit. Am Folgetag ging er zur Bank, um nachzuforschen, ob bereits Geld abgebucht wurde, was noch nicht der fall war.

Inzwischen waren ihm Bedenken gekommen und er ging zur Polizei und meldete den Sachverhalt.

 
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"Handwerker" mit "arabischem" Aussehen erbeutet mit Komplizen mehrere Zehntausend Euro.

Wiesbaden, 22.02.2017

Trickbetrüger gelangten in die Wohnung eines Wiesbadeners (90+) und entwendeten durch die geschickte Ablenkung des Opfers mehrere Zehntausend Euro Bargeld und Bankunterlagen.

Ein Täter gab sich an der Wohnungstür des Ehepaares als Mitarbeiter der Wohnungsbaugesellschaft aus und ging mit beiden Senioren in das Badezimmer.

Hier wurde dann in bekannter Manier unter einem Vorwand der Wasserhahn geöffnet und durch eine geschickte Gesprächsführung die Geschädigten im Bad abgelenkt.

Zeitgleich betrat ein zweiter Täter unbemerkt die Wohnung und entwendete das in einem Schreibtisch gelagerte Stehlgut.

Der erste Täter sei circa 30 Jahre alt, 1,70 - 1,75 Meter groß, schlank und von einem "arabischen" Aussehen. Er habe ein Schildmütze, Jeans und einen dunklen Kapuzenpulli getragen.

Die Person habe hochdeutsch gesprochen. Von dem Kompagnon ist nur bekannt, daß dieser ebenfalls hochdeutsch gesprochen habe. Gesehen wurde dieser Täter nicht.

 
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Achtung, neue Betrugsmasche - Vermeiden Sie das Wort "Ja" am Telefon

Mainz, 21.02.2017, 09:00 Uhr

Eine Frau (38) wurde während einer Zugfahrt angerufen. Sie meldete sich mit ihrem Vor- und Zunamen. Ob sie dabei "Ja" gesagt hat, wußte sie bei der Anzeigenerstattung nicht mehr.

Danach riß die Verbindung wegen einer Tunnelfahrt ab. Kurze Zeit später meldete sich der Anrufer erneut und beleidigte die Frau direkt mit den Worten "Warum hast du Schlampe aufgelegt?"

Hierauf beendete die Mainzerin direkt das Gespräch und sperrte in ihrem Smart-Phone die Anrufnummer. Kurze Zeit später fand sie auf ihrer Mailbox eine Mitteilung:

Aufgrund ihrer telefonischen Zustimmung würde man ihr die Teilnehmerunterlagen zusenden und ab sofort für 12 Monate 89,90 Euro von ihrem Konto abbuchen. Woher der unbekannte Täter ihre Anschrift kennt und wie oder ob er ihre Kontodaten hat, ist ihr schleierhaft.

Vor der Masche wird bereits gewarnt! Der betrügerische Anrufer will auf jeden Fall ein "Ja" hören, stellt dazu einfache Fragen, die man automatisch mit "Ja" beantwortet. Dann wird das aufgezeichnete Telefonat so zurechtgeschnitten, daß es nach einer Vertragszustimmung klingt!

Achtung: Sollten Sie einen solchen Vertrag zugesendet bekommen, erstatten Sie Anzeige und wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale, die weiß, welche rechtlichen Schritte notwendig sind.

 


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