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Polizeiberiicht vom 20.07.2017

Betrügerischer Anrufe

Wiesbaden, Mittwoch, 19.07.2017 - (fs) Im Stadtgebiet von Wiesbaden kam es gestern zu Anrufen durch Betrüger welche hohe Geldsummen versprechen, sofern man vorher einen Geldbetrag auf deren Konto einzahlt. Glücklicherweise erkannten alle Geschädigten die Masche der unbekannten Täter und gingen nicht darauf ein. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche und gibt folgende Hinweise, um nicht Opfer eines Trickbetrügers zu werden: Wenn Sie ein solches Telefonat erhalten, prüfen Sie bitte, ob Sie wirklich mit dem angeblichen Anrufer sprechen. Rufen Sie Ihren Verwandten, Angehörigen oder Bekannten selbst unter den sonst üblichen Telefonnummern zurück. Geben Sie fremden Personen niemals Bargeld. Sprechen Sie mit einer Ihnen vertrauten Person oder dem Kundenberater Ihres Geldinstitutes über den Vorfall. Informieren Sie sofort die Polizei über den Notruf 110, wenn Sie den Verdacht haben, dass etwas nicht stimmen könnte. Als Angehörige von älteren Menschen bitten wir Sie, Ihre Angehörigen über diese Betrugsform zu informieren und darüber zu sprechen. Bitte beherzigen Sie diese Ratschläge. Wir wollen Sie schützen und Ihnen nicht sagen müssen, dass Sie Opfer eines Trickbetrügers wurden und sich die Ermittlungen in diesen Fällen als äußerst schwierig darstellen. Gerne können Sie weitere Informationen durch unsere polizeiliche Beratungsstelle, Telefon 0611 / 345 - 1616, oder unter www.polizei-beratung.de erfahren.

 
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Mindestens 10 Betrugsversuche in MZ durch falsche Polizeibeamte

Mainz, Gestern, 18.07.2017, zwischen 13:30 Uhr und 20:00 Uhr, kam es zu mindestens zehn Anrufen bei Seniorinnen und Senioren - hauptsächlich im Ortsbereich Bretzenheim und in der Oberstadt.

Unbekannte Betrüger gaben sich als Polizeibeamte aus und hatten per Internettelefonie die Rufnummer der Polizeiinspektion Mainz 2 (06131 65 4210) als ihre Telefonnummer eingespeist und damit ihre eigene Telefonnummer verschleiert (ID Spoofing).

Die falschen Polizeibeamten fragten unter dem Vorwand, mehrere Einbrecher mit Notizen über Mainzer Bewohner gefasst zu haben, nach der Urlaubsplanung, dem Familienstand und den Finanzverhältnissen. Dann forderten sie die Seniorinnen und Senioren dazu auf, Bargeld und andere Wertgegenstände bereitzulegen oder von der Bank abzuholen.

Die Beamten würden die Wertsachen dann holen und sicher aufbewahren. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den angerufenen Nummern um frei zugängliche Nummern aus dem Telefonbuch. Die Angerufenen waren zwischen 63 und 96 Jahre alt - und bemerkten glücklicherweise den Betrugsversuch.

Vermutlich sind sie nur die Spitze des Eisberges. Die Kripo-Ermittler sind dann natürlich vor Ort gefahren, um von den angerufenen Senioren Hinweise auf die Täter zu bekommen und Ermittlungen einzuleiten.

Alle Ermittler hatten ihren Namen und ihren Einsatzort bei der Notrufzentrale hinterlegt, sodass sich die verunsicherten Bürger über Notruf über die Richtigkeit der Maßnahme erkundigen konnten. Wichtig ist aber zu wissen:

Die Polizei fragt nie nach Vermögen oder Schmuck oder den Verstecken und würde niemals Geld für andere Leute abholen und aufbewahren. Also sobald jemand nach Geld fragt - Vorsicht!!! Immer über Notruf 110 den Sachverhalt melden.

 
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Polizeibericht vom 18.07.2017

Vorsicht vor falschen Gewinnversprechungen - Seniorin war wachsam

Mainz, Innenstadt, 15.07.2017 und 17.07.2017 - Eine 77-jährige Mainzerin erhielt mehrere Anrufe von einem Mann, der ihr mitteilte, dass sie 39.500 Euro gewonnen hätte. Für die Zustellung des Gewinns solle eine Sicherheitsfirma beauftragt werden. Ein Notar werde ebenfalls bei der Übergabe anwesend sein, wenn die Seniorin das Geld bekomme. Der Notar solle mit 900 Euro separat bezahlt werden. In einem weiteren Anruf wurde ihr mitgeteilt, dass der Notar im Voraus mit Guthabenkarten bezahlt werden müsse. Eine Überweisung wäre laut Täter nicht möglich. Hierauf ließ sich die Seniorin nicht ein. Sie durchschaute den Betrugsversuch und meldete ihn der Polizei.

 
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Mainzer fällt auf Betrüger rein - 40.000 Euro futsch!

Mainz, Donnerstag, 04.05.2017, 10:00 Uhr, bis Freitag, 14.07.2017, 16:50 Uhr:

Eine betrügerische Internetfirma brachte einen Mainzer (62) dazu einen fünfstelligen Betrag zu überweisen.

Ein 62-Jähriger wurde durch eine E-Mail auf eine Geldanlagemöglichkeit aufmerksam.

Auf diese überwies er in Teilbeträgen insgesamt 40.000 Euro, mit dem Versprechen, einen Börsengewinn zu erzielen. Er führte vermehrt Telefonate mit einem angeblichen Börsenmakler.

Die Telefonate waren geschickt mit Hintergrundgeräuschen einer Börsenzentale vertont. Vor wenigen Tagen sank der Kontostand  des Geschädigten plötzlich einige wenige Euro.

Der Ansprechpartner des Geschädigten führte dies auf eine falsche Anlage zurück. Er sagte zudem, dass er den Fall der Risikoabteilung übergeben würde.

Der 62-jährige Geschädigte konnte den falschen Börsenmakler daraufhin nicht mehr erreichen. Nach einer Internetrecherche bezüglich der Firma mußte der Geschädigte feststellen, daß er einer betrügerischen Firma aufgesessen war.

 
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Polizeibericht vom 06.07.2017

Falscher Spendensammler kontrolliert

Bretzenheim, Haifa-Allee, Mittwoch, 05.07.2017, 12:31 Uhr - Der Polizei wurde ein Mann auf der Haifa-Allee gemeldet, welcher auf einem Geschäftsparkplatz Spenden einsammeln wollte, jedoch unseriös erschien. Als die Polizei eintraf, sichtete sie den Mann mit einer Kladde in der Hand. Dieser warf die Kladde weg und flüchtete. Die Polizei konnte den Mann trotzdem stellen und fand etwas Bargeld (etwa 43 Euro)  in dessen Unterhose. Ein von Zeugen beschriebener Spendenzettel wurde mutmaßlich vom Täter vernichtet. Der falsche Spendensammler wurde des Platzes verwiesen...

 
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Polizeibericht vom 13.06.2017

Betrügerische Dachdecker bieten illegale Arbeiten an

Stadecken-Elsheim, Montag, 12.06.2017, 11:00 Uhr - 560 Euro verlangten reisende Betrüger für den Austausch einer Dachrinne in Stadecken-Elsheim. Aufmerksame Bürgerinnen aus Essenheim meldeten am Montagvormittag, dass aus einem Kleintransporter mit polnischem Kennzeichen heraus Dacharbeiten angeboten werden würden. Die Polizei suchte nach diesem Transporter und traf ihn in der Burggrabenstraße an. Die beiden Männer waren gerade dabei, bei einer 84-Jährigen insgesamt 560 Euro für den Austausch einer Dachrinne einzutreiben. Einige Tage zuvor hatten die beiden Männer der Frau die Reinigung ihrer Dachrinne für 10 Euro offeriert. Dabei stellten sie angebliche Schäden an dieser fest und boten den Austausch der Rinne für 40 Euro an. Dass sie nun einen dermaßen hohen Betrag verlangten, begründeten die beiden damit, dass die 40 Euro reine Materialkosten wären, also für einen Meter Dachrinne gelten. Da keine Berechtigungen zum Ausführen solcher Arbeiten vorgelegt werden konnten, wurde das Geld sichergestellt, die Personen erkennungsdienstlich behandelt und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mainz entlassen.

Betrügerische Geldwechsler

Essenheim, Montag, 12.06.2017, 12:30 Uhr - Fünfzig Euro entwendeten zwei Personen einem 79-jährigen Essenheimer, als dieser ihnen Fünf Cent-Stücke heraussuchen wollte. Zwei sehr gepflegt und gut gekleidete Männer (circa 35 und 50 Jahre alt) sprachen den Hausbesitzer vor seinem Anwesen im Weidenweg an und baten ihn darum, sein Telefon benutzen zu dürfen. Nachdem sie einen Anruf getätigt hatten, baten sie noch um zwei Fünf Cent-Münzen. Um ihm bei der Suche nach den Geldmünzen zu helfen, nahmen sie dem Essenheimer die Geldbörse ab. Als die beiden ihm diese kurz danach zurückgaben und in einem silberfarbenen Transporter wegfuhren, stellte der 79-Jährige das Fehlen eines Fünfzig Euro-Scheines fest. Ein Zusammenhang zu den betrügerischen Dachdeckern besteht nicht.

 


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