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Polizeibericht vom 23.05.2017

Angebliche Vollstreckungsbehörde rief an

Mainz, Montag, 22.05.2017, 10:00 Uhr bis 10:45 Uhr - Ein 56-jähriger Mainzer meldete der Kriminalpolizei, dass er einen Anruf von der Telefonnummer 040 3317747 auf seinem Festnetz erhalten habe. Eine Frau habe sich als Mitarbeiter der Vollstreckungsbehörde Stuttgart ausgegeben und mitgeteilt, dass ein Mahnbescheid gegen den Angerufenen vorliege. Er wurde angewiesen gewisse Tasten auf dem Telefon zu drücken. Daraufhin schaltete sich eine Automatenstimme auf, welche die Überweisung der Mahnsumme forderte. Der 56-Jährige erkannte den Fake und beendete das Gespräch. Ebenso erging es einer 81-jährigen Frau aus Mainz. Sie schilderte den Ablauf des Anrufs in gleicher Weise. Auch die Seniorin erkannte den gefakten Anruf und trennte die Verbindung. In beiden Fällen ist kein Schaden entstanden.

Falscher Staatsanwalt ruft an

Wiesbaden, 23.05.2017 - (He) Im Verlauf des heutigen Tages kam es in Wiesbaden zu mehreren Anrufen "falscher Staatsanwälte". Diese forderten Geld von den Angerufenen. Hintergrund sei ein angeblich laufendes Verfahren gegen die ausgesuchten Opfer. Betroffene meldeten sich daraufhin im Justizzentrum in der Mainzer Straße und fragten nach dem angeblichen Staatsanwalt. So wurden die Betrugsversuche bekannt. Staatsanwaltschaft und Polizei weisen ausdrücklich darauf hin, dass solche Anrufe niemals von offiziellen Behörden erfolgen. Staatsanwälte oder Polizei fordern kein Geld am Telefon! Beenden Sie solche Gespräche sofort und informieren sie unter Notruf 110 die Polizei.

 
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Polizeibericht vom 19.05.2017

Falsche Polizistin erkannt

Hechtsheim, Donnerstag, 18.05.2017, 15:30 Uhr - Eine 80-jährige Frau aus Hechtsheim erhielt am Donnerstag einen Anruf mit verdächtigem Gesprächsinhalt. Eine Frau, welche sich als Anna Müller von der Polizei vorstellte, "informierte" die Seniorin über festgenommen Einbrecher. Diese hätten ein Notizbuch mit Daten der Seniorin und dem Zusatz "hat Geld" mitgeführt. Nun wollte die falsche Polizistin (im akzentfreien Deutsch) wissen, ob die Angerufene über Geld, Sparbücher und ähnliches verfügt. Die Mainzerin erkannte die Betrugsmasche und entgegnete, dass die richtige Polizei so nicht vorgehen würde. Die Polizei tätigt solche Anrufe nicht! Lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln! Es handelt sich um einen Fall von Betrug im Namen der Polizei.

Falscher Fünfziger

Mainz, Dienstag, 16.05.2017, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr Die Polizei wurde am Dienstag über einen vermutlich falschen Fünfzigeuroschein informiert. Dieser war im Bezahlvorgang eines Lebensmittelladens im Drechslerweg aufgefallen. Ein Mann, welcher den Schein einsetzte, wurde bis zum Eintreffen der Kriminalpolizei festgehalten. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme vor Ort können die Beamten anhand der Videoaufzeichnungen nachvollziehen, dass der 22-Jährige bereits am Vormittag Waren in der Filiale gekauft hatte. Bei der Durchsuchung seines Fahrzeuges konnten die zwei weitere 50 Euro Falsifikate sowie Betäubungsmittel aufgefunden werden. Im Rahmen weiterer Ermittlungen, konnten dem Beschuldigten noch zwei weitere Taten zugeordnet werden, bei welchen er Falsifikate einsetzte. Zeitgleich fiel bei Kassensturz eines Lebensmittelladens im Kaiser-Wilhelm-Ring ebenfalls ein falscher 50 Euro-Schein auf. Auf einer Videoaufzeichnung konnte der Zahlvorgang eines Mannes am Vormittag gesichtet werden. Die Ermittlungen dauern an.

 
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Polizeibericht vom 17.05.2017

Trickbetrüger scheitert

Dotzheim, Zwinglistraße Dienstag, 16.05.2017 gg. 11.30 Uhr - (pa) Als Mitarbeiter eines Wiesbadener Versorgungsunternehmens gab sich am Dienstagmittag ein junger Mann gegenüber einer 29-jährigen Hausbewohnerin in Dotzheim aus. Unter dem Vorwand, Einblick in die Versorgungsunterlagen nehmen zu wollen,  versuchte er Zutritt zur Wohnung  zu bekommen, was ihm verwehrt wurde. Eine spätere Nachfrage der Frau beim Unternehmen selbst ergab, daß es sich bei dem Mann nicht um einen Mitarbeiter handelte.  Beschrieben werden konnte er als ca. 20 - 26 Jahre alt, ca. 185cm groß, schlank und gepflegt mit auffällig geraden, weißen Zähnen.  Er habe ein südosteuropäisches Aussehen gehabt,  akzentfrei Hochdeutsch gesprochen und Bluejeans, ein weiß-graues Longshirt sowie beige Schuhe getragen. Mitgeführt habe er eine Laptoptasche. Hinweisgeber sowie mögliche Geschädigte werden gebeten, sich bei der Ermittlungsgruppe des 3. Polizeireviers unter (0611) 345 - 2340 zu melden.

Fake-Wohnung über airbnb

Mainz, Dienstag, 16.05.2017, 15:00 Uhr - Ein junger Franzose hatte über das Internetportal airbnb, welche die Buchung und Vermietung von Unterkünften ermöglicht, eine Wohnung in der Mainzer Neustadt angemietet. Hierzu überwies er den ausgehandelten dreistelligen Betrag über seine Bank. Als er nach Mainz reiste, um die Wohnung zu übernehmen, konnte er weder den Vermieter antreffen, noch war dieser im Haus im Kaiser-Karl-Ring bekannt. Eine Nachfrage bei airbnb ergab, daß die besagte Wohnung nie dort angeboten worden sei. Beachten Sie, daß Angebote von airbnb auch über die Seite im Lastschriftverfahren gezahlten werden.

Illegale Dachdeckerarbeiten

Mainz, Dienstag, 16.05.2017, 14:00 Uhr - Ein Hausbesitzer in Mombach schließt mit einem reisenden Dachdecker einen Vertrag über Reparaturarbeiten an dem Dach seines Hauses. Die Arbeiten sollen für  eine Summe von fast 5000,- EUR ausgeführt werden. Letzte Zweifel aufgrund der hohen  Summe, veranlassen den Hausbesitzer dazu, sich eine Schätzung durch einen ortsansässigen Dachdecker einzuholen. Dieser bestätigt die Zweifel und geht von viel zu hohen Kosten für die vereinbarten, einfachen Reparaturen aus. Als der reisende Dachdecker mit zwei Mitarbeitern eintrifft, verständigt der Hausbesitzer die Polizei. Diese stellt fest, dass weder eine Reisegewerbekarte vorliegt, noch die Mitarbeiter in irgendeiner Form angemeldet sind. Diese sind darüber hinaus ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Unter Beteiligung des Hauptzollamtes und des Gewerbeaufsichtsamtes wegen arbeitsrechtlicher Vergehen und der Prüfung des Verdachtes der Schwarzarbeit, werden die Arbeiten durch die Polizei unterbunden und die Personalien aller Beteiligten festgestellt. Die Arbeiter erhalten einen Platzverweis und müssen die Örtlichkeit verlassen. Die Polizei Mainz warnt regelmäßig vor falschen, reisenden Dachdeckern, die zu überhöhten Preisen unsachgemäße Arbeiten durchführen. In der Regel fehlen dort alle rechtlichen Voraussetzungen, als auch die Sachkunde für ein ordnungsgemäßes Ergebnis.

Fake-Wohnung nicht auf Airbnb-Plattform - Betrüger nutzen gefälschte Websites

Mainz, Dienstag, 16.05.2017, 15:00 Uhr - Ein junger Franzose hatte über das Internet eine Wohnung in der Mainzer Neustadt angemietet. Dem gestalterischen Eindruck der Homepage nach, nahm der Mann an, dass es sich um ein Angebot des Internetportals Airbnb, welche die Buchung und kurzzeitige Vermietung von Privatunterkünften ermöglicht, handelte. Der Wohnungssuchende überwies einen ausgehandelten dreistelligen Betrag über seine Bank an einem Empfänger in Spanien. Als er nach Mainz reiste, um die Wohnung zu übernehmen, konnte er weder den Vermieter antreffen, noch war dieser im Haus im Kaiser-Karl-Ring bekannt. Diese Wohnung wurde jedoch nie über Airbnb angeboten. Der Betrüger versuchte mit einer gefälschten Website den Eindruck zu vermitteln, die Wohnung würde über die vertrauenswürdige Plattform Airbnb angeboten, von der bekannt ist, dass sie ein sicheres Zahlungssystem hat und Betrügereien daher so gut wie ausgeschlossen sind. Bei einer Buchung über Airbnb schützt Airbnb Gastgeber und Gäste durch die Abwicklung aller Transaktionen über seine sichere Zahlungsplattform. Gäste zahlen über Airbnb, wenn sie eine Unterkunft buchen und Gastgeber erhalten die Zahlung erst 24 Stunden nach dem Check-in. Wenn Gäste also ausschließlich über Airbnb kommunizieren und bezahlen, ist ihr Geld zu jedem Zeitpunkt geschützt.

 
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Unternehmen Opfer der Betrugsmasche "CEO-FRAUD"

Das Landeskriminalamt (LKA) warnt!

Unternehmen sind nach wie vor Opfer der Betrugsmasche "CEO-Fraud" mit seinen unterschiedlichen Facetten.

Nachdem die Täter  jegliche Art von Informationen über ein Unternehmen über Wirtschaftsberichte, Handelsregisterinformationen, Webseiten und Werbebroschüren etc. gesammelt haben, geben Sie sich in der Folge telefonisch oder per Mail etwa als Geschäftsführer (CEO) aus und veranlassen Mitarbeiter zu entsprechenden Geldtransfers.

   Zum Teil "hacken" sich Cyberkriminelle aber auch auf den E-Mail-Servern der betroffenen Unternehmen ein. Für die Täter sind insbesondere Kontaktdaten und geschäftliche Kommunikationsinhalte von Bedeutung.

Durch die Täter können so der ein- und ausgehende Mailverkehr mitgelesen und  Veränderungen an E-Mails und deren Anhängen vorgenommen werden. Insbesondere, wenn Zahlungen bevorstehen, werden die Täter aktiv.

Hierbei kommt es zu einem Austausch der Bankverbindungsdaten in den Rechnungen. Die Täter nutzen teilweise die tatsächliche E-Mail-Adresse des Unternehmens, welches die Zahlung erwartet bzw. sehr ähnlich  aussehende E-Mail-Adressen, in denen beispielsweise Buchstaben vertauscht, weggelassen oder hinzugefügt werden.

Der zahlungspflichtige Kunde wird hierdurch zu Überweisungen auf ein Konto der Täter veranlaßt. Das LKA Rheinland-Pfalz empfiehlt folgende Maßnahmen zum Schutz Ihres Unternehmens:

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Polizeibericht vom 16.05.2017

Falsche Gewinnversprechen

Mainz, Freitag, 12.05.2017, 10:00 Uhr, bis Montag, 15.05.2017, 15:15 Uhr - Ein Unbekannter teilte einem 75-Jährigen aus Mainz am Telefon mit, dass er 39.500 Euro gewonnen habe. Aufgrund Transport- und Versicherungskosten könne der Gewinn erst nach einer Zahlung eines dreistelligen Betrages durch den Mann zugeteilt werden. Der 75-Jährige wurde veranlasst sogenannte Steam-Karten zu kaufen und die Codenummern bei einem erneuten Anruf mitzuteilen. Drei Tage später erhielt der Geschädigte einen erneuten Anruf durch den Unbekannten. Ihm wurde eröffnet, dass bei der Gewinnsumme ein Zahlendreher unterlaufen sei. Es würde sich um eine Summe von 93.500 Euro handeln. Die Gebühren für die Übergabe hätten sich entsprechend erhöht. Als der Mann erneut Steam-Karten erwerben wollte, wurde er durch einen aufmerksamen Mitarbeiter eines Elektronikmarktes auf die Betrugsmasche aufmerksam gemacht.

 
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Polizeibericht vom 15.05.2017

Betrugsmasche erkannt

Mainz, Freitag, 12.05.2017, 13:50 Uhr - Eine 71-jährige Frau aus Mainz erhielt am Freitag einen Anruf mit Gewinnversprechen. Am Telefon teilte man ihr mit, dass sie 28.000 Euro gewonnen habe. Das Geld würde man ihr persönlich vorbeibringen. Der Überbringer müsste allerdings mit Gutscheinen im Wert von 1000 Euro bezahlt werden. Ferner wurde der Frau die Rückrufnummer 049416016029 mitgeteilt. Die Frau erkannt die Betrugsmasche und wendete sich an die Polizei.

Freitag, 12.05.2017, 11:30 Uhr - Ebenfalls am Freitag wurde eine Frau über Telefon über einen Gewinn in Höhe von 49.5000 Euro unterrichtet. Man sagte der 57-Jährigen zu, dass am Folgetag ein Notar und zwei Security-Mitarbeiter das Geld vorbeibringen würden. Sie selbst müsse nur 900 Euro an den Notar vorab online überweisen. Die Frau verständigte die Polizei.

 


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