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Polizeibericht vom 12.05.2017

Romanze im Internet war Betrug

Mainz, Donnerstag, 11.05.2017, 16:00 Uhr Eine 57-Jährige stand seit Januar 2017 über Facebook in Kontakt mit einem angeblichen US-Soldat, der angeblich in Syrien stationiert sei. Zwischen den beiden Chatpartnern entwickelte sich eine Beziehung. Im Verlauf derer schrieb der "Soldat", daß er verletzt worden wäre und einen dreistelligen Geldbetrag für eine Operation benötigte. Die Frau tätigte diese Überweisung via Western Union und wurde kurze Zeit später durch den Facebook-Kontakt darüber aufgeklärt, daß alles nicht echt sei.

Falscher Polizeibeamter scheitert in mind. sieben Fällen

Wiesbaden, Alwinenstraße, Naurod, Eckbornstraße, 11.05.2017, 19:00 - 20:15 Uhr -    (He) Gestern Abend versuchten Trickbetrüger in Wiesbaden mit der Masche des falschen Polizeibeamten in mehreren Fällen ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger hinters Licht zu führen. In allen bis dato bekannt gewordenen Fällen erkannten die Angerufenen den Trick und es kam zu keinerlei Schaden. Auf dem Telefondisplay der ausgesuchten Opfer erschien die Nummer 0611-110. Es sollte vorgegaukelt werden, dass die "richtige" Polizei anruft. Dies ist, wenn die Täter über das entsprechende Knowhow verfügen, mit wenig Aufwand möglich.  Darüber hinaus wurde sich mit einem Namen vorgestellt, welcher tatsächlich bei der Wiesbadener Polizei existent ist. Während der Unterredung gab man dann wieder die Geschichte zum Besten, dass man Einbrecher festgenommen und bei diesen eine Adressliste mit den Kontaktdaten des Angerufenen gefunden habe. Es könne also durchaus sein, dass weitere Straftäter in Zukunft bei den Angerufenen Einbrüche begehen wollten. So sollte der Bogen zu den Verschlussverhältnissen des Hauses und den vorhandenen Wertgegenständen in der Wohnung gespannt werden. Gestern Abend hatten die Täter kein Glück. In einem Fall verlangte der Angerufene von den vermeintlichen Kriminalbeamten am anderen Ende der Leitung, dass sie doch eine uniformierte Streife samt Streifenwagen vorbeischicken sollten. Sehr gut reagiert! Es kam natürlich kein Streifenwagen. Bleiben Sie weiter wachsam und mißtrauisch. Die echte Polizei ruft niemals mit der Nummer 110 an. Dies ist die Notrufnummer! Hier werden Notrufe entgegengenommen und nicht nach draußen telefoniert!

 
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Kaum zu glauben wie geldgeil man sein kann...

Mainzerin (67) wird Opfer von Trickbetrügern

Mainz, 03.04.2017, 10:00 Uhr, bis Mittwoch, 10.05.2017, 15:00 Uhr

Bereits am 03.04.2017 erhielt eine Mainzerin (67) einen Anruf, in dem ihr mitgeteilt wurde, daß sie bei einem Gewinnspiel 43.000 Euro gewonnen habe.

Zur Kontoaktivierung mußte sie zunächst einmal 200 Euro überweisen und anschließend wurde sie noch einmal aufgefordert, 3.100 Euro per Western Union zu überweisen.

Beiden Forderungen kam die 67-Jährige nach. Als die Mainzerin jetzt vom "Finanzamt Hamburg" telefonisch aufgefordert wurde, noch einmal 4.300 Euro Versicherungssumme oder die Steuer von 8.170 Euro zu entrichten, wurde sie leicht mißtrauisch und suchte Rat bei der Polizei.

Aber selbst den Polizeibeamten gegenüber war die 67-Jährige bei der Anzeigenaufnahme immer noch fest der Ansicht, daß kein Betrug vorliegen würde und sie im Gewinnspiel gewonnen habe.

Der aufnehmende Beamte mußte sowohl eine gehörige Portion Überzeugungskraft leisten und viel Geduld aufbringen, um die Frau von weiteren Zahlungen abzuhalten.

Wir meinen: ...da fällt uns auch nichts mehr ein...!

 
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Polizeibericht vom 10.05.2017

Falsche Gewinnversprechen

Mainz, Dienstag, 09.05.2017, 10:30 Uhr - Eine 75-Jährige wurde am Dienstag von einem angeblichen Mitarbeiter der Rentenversicherung angerufen. Dieser teilte ihr mit, daß sie vor einiger Zeit bei einem Gewinnspiel "Win" mitgemacht haben soll.

Da sie die fälligen Raten hierfür nicht gezahlt hätte, würden jetzt regelmäßig 265 Euro ihrer Rente dafür einbehalten werden. Um das zu umgehen, müßte sie eine vierstellige Summe überweisen.

Die 75-jährige Frau fuhr daraufhin zur Bank und wollte eine Anzahlung veranlaßen. Eine Bankangestellte wurde aufgrund der angestrebten Auslandsüberweisung stutzig, erklärte der Frau, daß sie einen Betrug vermute und verständigte die Polizei.

Betrüger geben sich als angebliche Microsoft-Mitarbeiter aus,

Wiesbaden, Limburg-Weilburg, (pl) Unangekündigt klingelt das Telefon und ein angeblicher Mitarbeiter des technischen Supportcenters von Microsoft berichtet von einem angeblichen Problem mit dem Computer des Angerufenen oder einer neu benötigten Lizenz. Tatsächlich wollen die Anrufer nicht helfen, sondern an das Geld der Bürgerinnen und Bürger kommen oder sich Zugriff auf deren Rechner, speziell zum Online-Banking, verschaffen. Zusätzlich zu den Telefonanrufen nutzen die falschen Microsoft-Mitarbeiter auch sogenannte Pop-up-Fenster, welche auf dem Computerbildschirm erscheinen. Es handelt sich hierbei um eine angebliche Warnmeldung von Microsoft, die den Nutzer auffordert, telefonischen Kontakt aufzunehmen. In den vergangenen Tagen wurden eine Wiesbadenerin und ein im Kreis Limburg-Weilburg wohnender Mann telefonisch von den Betrügern kontaktiert und ließen den Zugriff auf ihren Rechner zu. Als der Mann dann bemerkte, dass die Täter auf einem seiner Online-Banking-Portale zu Gange waren, beendete er sofort alles und konnte so offensichtlich noch rechtzeitig einen finanziellen Schaden abwenden. Die Wiesbadenerin gab den Betrügern ihre Kreditkartendaten preis, so dass es nicht ausgeschlossen werden kann, dass es noch zu einem Vermögensschaden kommt. Allein in diesem Jahr wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen rund zwei Dutzend solcher Fälle gemeldet. Auch wenn einige der Angerufenen glücklicherweise nicht auf die angeblichen Microsoft-Mitarbeiter reinfielen und die Telefonate rechtzeitig beendeten, erbeuteten die Betrüger in den anderen Fällen mit dieser Masche bereits rund 18.000 Euro. Die Polizei warnt dringend davor, auf derartige Anrufe einzugehen. Kein Mitarbeiter einer seriösen Softwarefirma wird Sie unaufgefordert zu Hause anrufen und die Behebung von Problemen anbieten, die Sie vor dem Anruf noch gar nicht hatten. Lassen Sie sich von Unbekannten nicht um den Finger wickeln und gehen Sie keinesfalls auf fragliche Angebote zur Installation einer Software oder Fernwartung ein. Beenden Sie das Gespräch rechtzeitig. Geben Sie keine Kontodaten, Kreditkartendaten oder gar ein Passwort preis und überweisen Sie kein Geld.

 
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Polizeibericht vom 09.05.17

Falscher Gutachter aufgetreten

Mainz, Montag, 08.05.2017, 15:15 Uhr - Opfer eines Trickbetrugs wurde am Montagnachmittag eine 85-jährige Seniorin in der Oberstadt. Ein bisher unbekannter Täter klingelte an der Wohnungstür eines Mehrfamilienhauses in der Straße "Am Rodelberg" und gab sich als Gutachter aus. Wie der Zufall es wollte, wartete die Seniorin tatsächlich auf einen Gutachter. Daher wurde sie auch nicht misstrauisch und ließ den Unbekannten in ihre Wohnung. Die Seniorin wurde in ein Gespräch verwickelt und anschließend von dem angeblichen Gutachter zur Zahlung von Bargeld aufgefordert. Dem kam die 85-Jährige nach und übergab dem Mann einen vierstelligen Bargeldbetrag. Nachdem der Täter die Wohnung wieder verlassen hatte, kamen ihr doch Zweifel und sie informierte die Polizei. Im Rahmen der eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnte der Mann nicht mehr angetroffen werden. Es gibt nur eine vage Personenbeschreibung: männlich, 30 Jahre alt, gepflegte Erscheinung, sprach akzentfrei deutsch. Der Mann trug Jeans und Hemd.

 
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Polizeibericht vom 04.05.17

Angeblicher Staatsanwalt bietet telefonisch Deal an

Mainz, Mittwoch, 03.05.2017, 11:00 Uhr - Auf seinem Mobiltelefon erhält ein Mainzer (59) einen Anruf eines angeblichen Staatsanwaltes.

Dieser erklärt ihm, daß er bereits im Jahr 2015 einen Vertrag mit dem Gewinnspielunternehmen WIN-AG abgeschlossen hätte, aber bisher keine monatliche Zahlungen in Höhe von 69,- EUR durch ihn geleistet wurden.

Diese hätten sich mittlerweile auf 1600,- EUR summiert. Um einem Gerichtsverfahren zu entgehen, bot der angebliche Staatsanwalt eine Vergleichszahlung an.

Sollte er darauf nicht eingehen, würde die Sperrung sämtlicher Bankkonten drohen. Der Angerufene erkannte jedoch den Betrugsversuch und beendete das Gespräch.

Amazon-Account gehackt, Betrug verhindert

Mainz, Mittwoch, 03.05.2017 - Ein unbekannter Täter erlangte Zugriff auf den Amazon-Account eines Mainzer Unternehmens. Dort bestellte er, bei einem deutschen Elektronikunternehmen, einen Laptop im Wert von über 1500,- EUR. Die Bezahlung erfolgte mit hinterlegten Zahlungsinformationen der Mainzer Firma.

Jedoch änderte der Täter die Lieferadresse des Laptops auf Indonesien. Dies wiederum fiel dem deutschen Versender auf und schickte den Laptop an den Mainzer Firmensitz. Erst dadurch fiel der Betrugsversuch auf und das Mainzer Unternehmen konnte Gegenmaßnahmen, wie Sperrung der Zahlungsinformationen und Überprüfung aller Daten innerhalb des Accounts einleiten.

 
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Wieder betrügerische Anrufe - Seniorin (94) hält erfolgreich dagegen

Mainz,  27.04.2017

Am gesamten Donnerstag sind wieder Anrufe bei Mainzer Bürgern eingegangen, die eindeutig betrügerische Absichten verfolgen und in der Regel mit gefälschten Telefonnummern getätigt werden.

Die Telefonnummern werden durch die Täter künstlich generiert und suggerieren dem Angerufenen mit einer offiziellen Stelle, z.B. einer Polizeidienststelle oder einer Behörde zu sprechen.

Begrifflich wird dies als Call-ID-Spoofing bezeichnet. In einem Fall wurde ein Senior (71) vier Mal von einem falschen Microsoft Mitarbeiter angerufen, lies sich aber auf kein Gespräch ein und beendete es in jedem Fall sofort.

In einem weiteren Fall sollte ein Mann (66) nach einer Bandansage zwischen "1" und "2" auswählen und wurde nach Auswahl der "2" durch eine Frau darauf hingewiesen, daß er 5000,- EUR Mahngebühren zu zahlen hätte.

Nach dem Hinweis, daß er keine offenen Rechnungen habe, beendete die Anruferin das Gespräch. Eine Seniorin (94) erhielt einen Anruf von einem angeblichen Staatsanwalt. Dieser wollte Geld aufgrund einer durch sie geleisteten Unterschrift eintreiben und fragte nach, ob sie alleine lebe und auch alleine zur Bank ginge.

Da sich die Angerufene sicher war, niemals eine Unterschrift geleistet zu haben, beendete sie das Gespräch und verständigte ihren Stiefsohn (76). Dieser rief sofort bei der übermittelten Telefonnummer zurück, erreichte eine Mainzer Behörde stellte schnell fest, daß deren Telefonnummer mißbräuchlich benutzt wurde.

 


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