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Betrug mittels Gewinnversprechen

Gonsenheim, 24.04.17

Unter der Telefonnummer 0301741852 rief ein Unbekannter vergangenen Samstag, 22.04.2017, 12:00 Uhr, in Mainz an.

Er teilte einem Mann (79) mit, daß dieser 50.000 Euro gewonnen habe. Zur Abwickelung der Geldübergabe müße der Mann Gebühren im Vorfeld entrichten.

Wahrscheinlich hat die Aussicht auf diese Summe den Ausschlag gegeben, daß der Senior jede Vorsicht und jedes Mißtrauen verlor, schließlich hat er dort ja nie gespielt...

Er wurde veranlasst sogenannte Steam Codes, Gutscheine für Spiele aus dem Internet, zu kaufen. Der Gonsenheimer  kaufte daraufhin für einen dreistelligen Betrag die benannten Codes an einer Tankstelle.

In einem weiteren Telefonat am Montag nannte er den Gaunern die Codes. Ihm wurde im Gegenzug ein Code für die Öffnung des mittels Geldtransports zu versendenden versprochenen Gewinns genannt.

Als eine erneute Gebührenforderung an den Senior erging, wurde dieser endlich mißtrauisch und verständigte am Montag, 24.04.2017, 11:00 Uhr, die Polizei...

Wir meinen: Das Geld ist futsch - Treten Sie niemals in Vorkasse, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren und geben Sie niemals persönliche Informationen weiter (wie Telefonnummern, Adressen, Kontodaten oder ähnliches), ...und wenn Sie nicht gespielt haben, können Sie auch nicht gewinnen, klar?!

 
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Achtung neue Betrugsmasche: Briefe vom BKA (Bundeskriminalamt) sind Fälschungen!

Anfang April erhielten Bürger, vornehmlich Senioren, gefälschte Schreiben des Bundeskriminalamtes (BKA) per Post zugestellt.

Diese Schreiben wurden hundertfach verschickt. Die Schreiben mit Datum 31.03.2017 und Poststempel 05.04.2017 sind  nachweislich Fälschungen und keine amtliche Post des BKA oder der Polizei.

In den Schreiben wird auf angebliche Ermittlungen gegen kriminelle Banden hingewiesen, welche Wohnungseinbrüche begehen.

Die Täter warnen die angeschriebenen Bürger davor, daß sie möglicherweise Opfer einer Straftat werden könnten. Sie werden in anonymen Schreiben aufgefordert, eine Telefonnummer mit Vorwahl Wiesbaden anzurufen.

Tatsächlich meldet sich unter dieser Rufnummer niemand. Kurze Zeit später erfolgt allerdings ein Rückruf. Dieser Anrufer gibt sich als Polizeibeamter des Bundeskriminalamtes aus und versucht die Bürger über ihre finanziellen Verhältnisse auszufragen.

Gleichzeitig raten die Betrüger dem Opfer, Geld und Wertsachen in Sicherheit zu bringen. Ein BKA-Beamter würde vorbeikommen und zur Vermögenssicherung Geld und Wertsachen abzuholen und sobald die Gefahr vorbei sei diese wieder zurückzubringen. 

Zugleich verpflichten die Täter die angeschriebenen bzw. angerufenen Bürger zur Verschwiegenheit um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Sie dürften keinesfalls mit anderen Personen über diesen Kontakt mit dem BKA oder der Polizei sprechen.

Die Betrüger gehen sehr geschickt vor. Sie wirken glaubhaft, sind sprachgewandt und vertrauenserweckend. Es handelt sich allerdings um die Vorbereitung eines Betruges, um an Geld und/oder Wertsachen der betroffenen Bürger zu gelangen.

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Minderwertige Lederjacken aus dem Kofferraum verkauft

Wiesbaden, Emser Straße, 10.04.2017, 11:00 Uhr

(Rd) Ein Anwohner bekam in der Emser Str. aus einem schwarzen Fiat Panda heraus Lederjacken angeboten. Dabei verschenkte der redegewandte Verkäufer zunächst zwei Jacken und wollte lediglich die dritte bezahlt bekommen.

Letztlich zahlte der überrumpelte Käufer 300,- EUR für die Jacken. Es handelt sich dabei um sehr minderwertige Ware. Die Polizei rät daher sich nicht auf Geschäfte auf der Straße einzulassen.

 
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Achtung! - Gauner am Telefon!

Es häufen sich derzeit Fälle von betrügerischen Telefonanrufen im Namen der Polizei und mit den Rufnummern der Polizei. Die Betrüger täuschen vor, daß sie Polizeibeamte einer örtlichen Polizeidienststelle, Kriminalbeamte oder auch einer Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei seien.

In Ihrem Telefondisplay kann eine gefälschte Vorwahlnummer zusammen mit der 110 erscheinen.  Es sind jedoch keine Polizisten am Telefon, sondern Trickbetrüger.

Diese behaupten zum Beispiel am Telefon, es habe zuletzt vermehrt Einbrüche in ihrer Umgebung gegeben oder daß man bei festgenommenen Dieben einen Zettel mit der Adresse des Angerufenen gefunden habe.

Daher möge man bitte die Bargeld und Schmuckbestände überprüfen. Die Betrüger versuchen so ihre Opfer auszuspionieren, um an ihr Hab und Gut zu kommen.

Danach folgt der Tipp, den Schmuck und/oder das Bargeld von einem Kriminalbeamten abholen zu lassen. Dieser werde es an einen sicheren Ort bei der Polizei bringen und zurückbringen, sobald die Gefahr gebannt sei.

Durch diese Vorgehensweise, bei der die Opfer in Angst versetzt werden,  haben Betrüger schon hohe Summen erbeutet. Das Besondere dieser Masche ist, daß die Täter mit Hilfe von Computerprogrammen dafür sorgen, daß auf dem Telefondisplay der Angerufenen die Nummer der entsprechenden Behörde oder Dienststelle angezeigt werden. Das wirkt glaubwürdig. Dieser Trickbetrug ist auch als Call ID-Spoofing bekannt.

So schützen Sie sich vor solchen Betrügern:

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Betrügerin bricht Versuch ab - kein Schaden

Wiesbaden, 03.04.2017, 13:45 Uhr

(He) Obwohl eine Trickbetrügerin schon ein längeres Telefonat mit dem ausgesuchten Opfer geführt hatte und die Angerufene nicht direkt erkannte, daß es sich um einen Betrugsversuch handelte, kam es in einem aktuellen Fall aus Wiesbaden zu keinem Schaden.

Am Montag rief die Betrügerin bei einer Wiesbadnerin (82) an und tischte die Story der "Wohnmobilversteigerung" auf. Sie sitze gerade in einer solchen Versteigerung und könne ein super Schnäppchen machen. Leider fehlen ihr noch 10.000 Euro.

Da die Seniorin während des Telefonates glaubte eine entfernte Bekannte wiedererkannt zu haben, wurde schon recht konkret über Bargeld und vorhandenen Schmuck geredet. Zwei Telefonate wurden geführt. Ein drittes, angekündigtes kam nicht zustande.

Die Betrügerin meldete sich, aus unbekannten Gründen, nicht wieder. Einen Tag später wurde der Vorfall dann bei der Polizei angezeigt. Niemand weiß was passiert wäre, wenn sich die Täterin erneut gemeldet hätte und die Seniori tatsächlich, in dem Glauben einer Bekannten etwas Gutes zu tun, gehandelt hätte.

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Gauner im Internet - Betrugsdelikte über eBay

Mainz, 03.02.2017

Die Daten mehrerer Geschädigten aus dem Bundesgebiet wurden genutzt um den Kauf über eBay abzuwickeln.

Bereits im Januar hackte ein unbekannter Täter das eBay-Konto des geschädigten "Käufers". Über den Account wurde ein Kleidungsstück bei einer weiteren geschädigten "Verkäuferin" gekauft und die Lieferung an eine Packstation in Nürnberg vereinbart.

Die Daten eines zusätzlich geschädigten "Kontoinhabers" wurden genutzt um ein PayPal-Konto einzurichten und die Zahlung abzuwickeln. Das Konto des "Kontoinhabers" wurde mit dem Rechnungsbetrag für das Kleidungsstück belastet.

Die Lieferung erfolgte durch die geschädigte "Verkäuferin" an die Packstation. Auch die Daten des Packstation-Inhabers wurden vermutlich gehackt um die Einlagerung zu veranlassen.

Der geschädigte "Käufer" stellte im Nachgang insgesamt 25 betrügerische Kaufabwicklungen über seinen eBay-Account fest.

16.03.2017 In einem Fall wurde der eBay-Account der Geschädigten gehackt. Im Anschluß wurden das Konto durch unbekannte Dritte genutzt, um Festplatten zum Kauf anzubieten. Die E-Mails der betrogenen Kunden gehen nun bei der Frau ein.

03.03.2017 Bereits Anfang März kaufte der Geschädigte über eBay eine Armbanduhr der Marke Rolex für einen vierstelligen Betrag. Nach der Zahlung erhielt er die Uhr jedoch nicht und wurde durch den Verkäufer immer wieder vertröstet.

Zwischenzeitlich konnte der Geschädigte herausfinden, daß die von ihm gekaufte Uhr insgesamt dreimal innerhalb des Internetauktionshauses verkauft wurde. Kein Käufer erhielt die Uhr.

 


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