Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

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Der Kommentar
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Kostheimer Wochenmarkt weiß was Konsumenten lieben

Kommentar von Herbert Fostel

Seit Donnerstag, den 25. April 2013 zum Frühlingserwachen präsentiert die Wiesbadener Marketing GmbH einen Wochenmarkt vom Feinsten mit „einem Korb voll Greenes“ am Kostheimer Bürgerhaus.

- Jeweils donnerstags von 11 bis 16 Uhr -.

Die fachkundigen Marktbeschicker bieten u. a. frische Produkte aus der Region an. Herzhafte Wurstspezialitäten, frisches Obst, Gemüse, Fisch, Geflügel, dazu leckeren Honig direkt vom Imker, gehören zu den verlockenden Angeboten des neuen Kostheimer Wochenmarktes.

An den Verkaufsständen zählen auch schmackhafte Suppen, Brühen, vielfältige Bioartikel sowie französische Kräuterspezialitäten zu den top Angeboten. Für Gaumenfreunde fehlen auch Oliven, Nudelspezialitäten sowie Käse- und Molkereiprodukte nicht.

Im Mittelpunkt steht die Königin der Gemüse – „der appetitliche Spargel! – „Wonnemonat Mai – im Zeichen des Spargels, wenn der weiße Flieder wieder blüht…“ lässt grüßen!
Die zahlreiche interessierte Kundenschar ist begeistert von dieser Bereicherung des Wiesbadener Wochenmarktes in der hiesigen Region.

Diese Anerkennung der Konsumenten aus AKK ist die Bestätigung für die wirkungsvollen Initiativen, lobt der Wiesbadener Wirtschaftsdezernent Detlef Bendel.

 
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Es hat nicht sollen sein...!

Kommentar von Herbert Fostel

Nach 25 Jahren ist das „Kasteler Rasselfest“, in den letzten Jahren nur noch als Mini-Rasselfest – mit stattlicher Präsenz von gewerblichen Schaustellern ausgewiesen - offiziell abgesetzt worden.

Im „Arbeitskreis Rasselfest“ waren zuständig, die Kasteler Freiwillige Feuerwehr, TSG Kastel 46 – die im vergangenen Jahr bei Rasselfest nicht mehr vertreten war -, Gustavsburger Freizeitsportgemeinschaft Hansa und mehrere Gastwirte aus Kastel.

Eine Vielzahl von zwingenden Gründen, darunter vor allem der Faktor Finanzen, war Ursache und Folge, sich vom traditionellen Rasselfest-Termin Juni 2013 zu verabschieden. Mit Wehmut wird an die Epoche erinnert, die mit viel Herzblut und Engagement von den hiesigen Vereinen im Verbund mit dem Kasteler Gewerbeverein, „Kasseler Wirten“ mit solidarischer imposanter Besucher-Unterstützung in Alt-Kastel getragen wurde.

Das „Kasseler Rasselfest“ gehörte bei wachsendem Besucherzuspruch zum geselligen Leben und Bekenntnis zur hiesigen Region. Die Zeit blieb aber auch beim Rasselfest nicht stehen. Anderes markantes Freizeitverhalten, Event-Übersättigungen, ehrenamtliche notwendige Helfer, die immer rarer werden bei den Vereinen, die florierende Geschäftswelt in der historischen „Rue“ hinterließ bedenkliche Absatzspuren.

Wo sind die einstigen „Kasseler Wirte-Persönlichkeiten“ in den Straßen mit ihren gemütlichen Kneipen geblieben? Sponsorenunterstützung – Mangelware – mit der Erkenntnis: „Ohne Moos – is nix los…“
Der Kasteler Gewerbeverein zog schon nach fehlendem Zuspruch, im Vergleich zu früheren erfolgreichen Rasselfesten die Reißleine mit seinem konsequenten Rückzug.

Die attraktiven Sommerfeste in Folge rechts und links des Rheins haben den Rang abgelaufen um die Gunst der anspruchsvollen Besucher. Das Kasseler Rasselfest ist mit Verlaub, als Schnee von gestern zu apostrophieren.

Ortsvorsteherin Christa Gabriel (SPD) ist nach wie vor Befürworterin des Kasteler Rasselfestes. Die Realitäten für eine erneute Rasselfest-Auferstehung mit viel Kasseler Herzschlag ist bei allem Zweckoptimismus nur ein Hauch von Wunschdenken.

Es bleibt die Erinnerung an unvergessene, herrliche Rasselfest-Tage in der historischen „Rue“ mit viel fröhlichen und interessierten „Kasseler Bürgern“.

Dazu die Verse der Gebrüder Grimm: „Alles, es war einmal…!“
 
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Wunder gibt es immer wieder

Kommentar von Herbert Fostel

Die Sängerin Katja Ebstein konnte dies mit viel Euphorie jubilieren. Unvergessen 1954 wurde unsere National-Mannschaft durch ein 3 : 2 gegen den haushohen Finalfavoriten Ungarn nach einem 0 : 2 Rückstand Fußball-Weltmeister- die Geburtsstunde der legendären „Helden von Bern“.

2013 in nur 69 Sekunden schrieb der BVB Dortmund für den Einzug ins Halbfinale der Champions League eine weitere Geschichte des Fußballs. 3 : 2 gegen Malaga in der Nachspielzeit. Der BVB drehte das Spiel noch sensationell zu seinen Gunsten.

Unfassbar, Dramatik pur, mit außerirdischen Glücksmomenten ist dieses BVB-Inferno seit 3 : 2 in Bern einzustufen. BVB-Cheftrainer Jürgen Klopp brachte es in seinem emotionellen Statement auf den neuralgischen Punkt: „Die größten Spiele in der Geschichte des Fußballs sind nicht deshalb in Erinnerung geblieben, weil sie so fantastisch waren, und der eine Gegner total unterlegen war, sondern weil es ganz eng war und am Ende noch eine Wende kann, die man nicht mehr für möglich gehalten hätte“.

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...der Witz des Tages

Ein Kommentar von Manfred Simon
Manchmal findet man etwas wonach man garnicht sucht und manchmal sucht man etwas und findet etwas ganz anderes.

Mir ging es heute so, ich suchte nach etwas garnicht so lustigem und fand einen Witz, wo ich ihn garnicht vermutet hätte.

In einem Teil der Presse fand ich nämlich Beiträge zum Thema "Geldwäsche" dem gerade sehr aktuellen Thema im Zusammenhang mit einer Festplatte... (Sie wissen was ich meine)

Daß man auf diversesten völlig undurchsichtigen "Schleichwegen" Geld transferiert und der Weg des Schwarzgeldes rund um den Erdball und von Scheinfirma zu Stiftung usw. kaum zu verfolgen ist, kann man da lesen.

Ich dachte an die gute alte Zeit, in der man Bargeld in Koffern über Grenzen schaffte und dahin verschob, wo man es haben wollte. Da dies vom sogenannten "Normalbürger" mangels Masse nicht praktiziert werden konnte, blieb es "reichen Profis" und Gangstern vorbehalten, was der Sache irgendwie einen exotisch-spannenden Touch gab.

Die Filme, in denen ich solch verwerfliches Treiben gesehen habe sind Legion und einige sind sogar recht spannend. Nun läuft das alles "Bargeldlos" über elektronische Kanäle und die Filme darüber haben sicherlich einen wesentlich niedrigeren Grad an "Spannung".

Doch halt, ich lese gerade ganz aktuell, daß das "Bare" keinesfalls ausgedient hat. In England z.B. sollen sich 90% der Fünfhundert Euro Scheine in krimineller Hand befinden... 

Wer sich in Spanien ein Haus mit "schwarzem" Geld kauft, tut dies nach wie vor mit baren Scheinen, bevorzugt mit Fünfhundert Euro Scheinen...

Jeder 3. Fünfhundert Euro Schein soll angeblich "schwarz" gebunkert werden, im Kopfkissen oder unter dem Bett und so...

Nun ist das keine Kaffeesatzleserei aus der Erkenntnis diverser Stammtischrunden, nein das sind wie man lesen kann, seriöse Erkenntnisse von renommierten Persönlichkeiten wie z.B. dem Steuerzahlerpräsidenten oder dem Chef von "Transparency International" oder von Wirtschaftsexperten oder einer EZB-Studie...

Nun haben wir diesen "dreckigen" Fünfhunderter endlich als den "Übeltäter" erkannt und da war die "Lösung" der "Experten" auch bald gefunden. Es ist eine glasklare und absolut wirkungsvolle Methode: Der Fünfhundert Euro Schein wird einfach abgeschafft! Also, so einfach ist das!

Ich indes meine daß dies der neueste "Witz des Tages" ist und glaube eher daran, daß die Schwarzgeldkoffer danach lediglich etwas größer werden, es gibt ja noch Zweihunderter, Hunderter...

Die bösen Buben sind bestimmt kreativ genug eine Lösung zu finden und wenn dann alle Scheine abgeschafft sind, haben wir ja noch unser "Hartgeld" Zweier, Einer und noch kleine, bis das ganze Bargeld abgeschafft ist, dann müssen die Brüder ja auf "Bergeldlos" umstellen und dann kriegen wir sie!

Wie, sie meinen das läuft doch schon so, wie uns die Festplatte bewiesen hat? Stimmt, aber das haben die "Experten" wohl noch nicht bemerkt...

Übrigens: Wenn wir die jährlich im Straßenverkehr umkommenden Menschen retten möchten, das ist ganz einfach: Autos und Motorräder abschaffen!

Jedenfalls ist keine Lösung so grotesk, als daß sie nicht von diversen "Experten" vorgeschlagen werden könnte...

 
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Was is´n da los am Ennoch?

Ein Kommentar von Manfred Simon

Schon vor Monaten traf ich eine Bekannte, von der ich weiß, daß sie das "Herz am rechten Fleck hat" und redet, wie ihr "Der Schnabel gewachsen" ist.

"Ei e Sauerei is dess, daß mer jetzt om Ennoch, wo die Kasseler immer hie gonge sind, wenn se om Rhoi soi wollde. nix mehr esse und dringe derfe un midm hihogge haberts aach!"

Sie schimpfte richtig drauf los und kam in Rage: "...un alles, weil so en Gastronom soi Geschefte mache will. die Leid sinn jo egaal! Dodriwwer sollde se mol schreiwe in Ihrer Zeidung!"

Jetzt war ich es also, der Schuld war an dem vermeindlichen Mißstand, weil ich bis dato nichts darüber geschrieben hatte. Mit dem Vorwurf kann ich leben, wollte mich aber doch mal informieren. Zugegeben, ich habe es total verschwitzt...

Erst heute, als eine Pressemeldung der Ortsbeirats-Opposition auf meinen Schreibtisch flatterte, erinnerte ich mich an die deutlichen Worte meiner Bekannten...

Ja, was wird denn nun "gemauschelt" mit dem Ennoch? Ich lese, das Areal ist im Besitz der Stadt Mainz und an die GHK vermietet und diese hat es an einen Gastronomen weitervermietet. Das wirft Fragen auf, die ich hier nicht zerpflücken will, der geneigte Leser möge diesen Oppositionsbeitrag lesen um die Hintergründe zu erkennen...

Was mir dabei auffällt ist die "umgepolte" politische Lage. Parteien, die eigentlich im Ruf stehen die Bürgerrechte durchsetzen zu wollen stehen eher auf der Seite eines Unternehmers, andere Parteien, denen man gerade dies eher nachsagen würde, stehen plötzlich auf der anderen Seite...

Habe ich da was nicht mitbekommen? Aber wir leben ja ohnehin in einer völlig verdrehten Zeit, wer schaut schon noch richtig durch? Eines habe ich aber kapiert, die beiden Gruppen "kloppen" sich recht deftig und die Streitkultur macht ja die Demokratie aus, es ist also alles durchaus in Ordnung, wenn auch andersrum...

Ich denke, wenn man die Sache juristisch betrachtet, so birgt sie genügend Stoff um Anwälte monatelang wenn nicht länger, zu beschäftigen. Was nützt es dem Bürger und was will dieser?

Wenn man Sitzgelegenheiten mit Lehne und Rückenlehne abbaut um sie durch solche ohne diese nützlichen Hilfsmittel zu ersetzen, also "bequemes" durch "unbequemes" ersetzt, dann kommt der Bürger sicherlich leicht auf die Idee, daß aus einem "Service" eher eine "Vergraulung" werden könnte, beabsichtigt oder nicht...

Und wenn man dauerhaft einen Container aufstellt, der dem Bürger einen freien Blick auf seine geliebte Vaterstadt Mainz zumindest teilweise versperrt, also das geht ja schon garnicht!

Liebe Parteien aller Coleur, macht was, tut was, streitet Euch, aber vor allem: Stellt den Bürger zufrieden, denn die nächsten Wahlen kommen bestimmt...

 
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Sportliche Aktivitäten mit Krebs


Kommentar von Herbert Fostel

Ein vorbildlich gemeinsames Projekt, das richtungsweisend für die Zukunft wird, ist sportliche Aktivitäten bei Krebs zu fokussieren.

Sportkreis Hochtaunus, die Hochtaunus-Kliniken und das Sportmedizinische Institut der Johann Wolfgang von Goethe-Universität Frankfurt sind dazu die Initiatoren.

Lizensierte Übungsleiter, die über eine Zusatz-Ausbildung für Onkologie verfügen, werden die Trainingseinheiten leiten. Publiziert wurde hinzu ein informativer Wegweiser für Gesundheit und Bewegung vom Sportkreis.

Das Sportmedizinische Institut der Johann Wolfgang von Goethe-Universität Frankfurt hat seit 2006 bisher mehr als 400 Krebs-Patienten sportmedizinisch untersucht. Eine große Herausforderung für das gemeinsame Projekt sind die Fakten über 470.000 onkologische Neuerkrankungen jährlich in Deutschland.

Finanzielle Unterstützung erfährt das Projekt durch die Stiftung „Leben mit Krebs“, die im Jahr 2005 in Wiesbaden gegründet wurde. Interessenten können sich beim Sportkreis Hochtaunus anmelden. Telefon: 06171-923215 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Leiter Professor Dr. Dr. Winfried Banzer resümiert: „Unsere Studien haben gezeigt, dass angepasste körperliche Aktivität und Bewegung in allen Phasen der Erkrankung sehr sinnvoll ist!“

Dieses sportmedizinisch orientierte Angebot ist prädestiniert für die Kategorie: „Wunder gibt es nicht – es sei denn, man schafft sie selbst!“

 
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Tanzverbot an Karfreitag kippen?

(Kommentar von Manfred Simon)

Ich habe diesen Kommentar bewußt erst nach Karfreitag geschrieben. Bei meinen Recherchen über dieses Thema habe ich im Internet viel darüber lesen können. Auch die großen Zeitungen nehmen sich diesem Thema an und fragen: Ist das Tanzverbot an Karfreitag noch zeitgemäß?

Vom Gesetzgeber her heißt es (je nach Bundesland verschieden) grundsätzlich "Füße stillhalten"!

Aber was soll ein Gesetz, welches überholt und von der Geschichte überrollt erscheint noch für einen Sinn machen, wenn der Bürger keinen Sinn darin erblickt?

Die Länder handhaben die Durchsetzung angeblich ja auch recht verschieden, in Berlin soll es recht "liberal" gehandhabt werden, da soll es Tanzveranstaltungen gegeben haben. Im Süden wird es angeblich recht "streng" durchgesetzt.

Und dabei soll, man beachte, im Süden der Widerstand gegen das Tanzverbot am stärksten sein. Eigentlich ganz klar, denn je stärker der Druck, je stärker der Gegendruck!

Dabei geht es ja auch nicht immer "nur" ums Tanzen, wie ich einer Pressemitteilung der Stadt Mainz entnehme, sind auch Sportveranstaltungen nicht erlaubt. (Landesfeiertagsgesetz RLP)

Der Gesetzgeber greift hier also ganz massiv in das Leben seiner Bürger ein und das sollte er nur tun, wenn ein wirklich wichtiger Grund vorliegt. Im Fall "Karfreitag" ist dies nach meiner Meinung nicht der Fall, denn:

Wenn man der Statistik glauben kann. dann sind nur noch 40% der Bürger bereit, sich zum christlichen Glauben zu bekennen. 60% also werden "zwangsweise" von einem Gesetz betroffen, das etwas vorschreibt, womit sie garnichts zu tun haben...

Dazu muß man auch noch bedenken, daß von den "Gläubigen Christen" ja keiner gezwungen wird zu Tanzen oder Sport zu treiben, andererseits eine Mehrheit aber dazu gezwungen wird nach dem Willen der Minderheit zu leben. Also "demokratisch" geht, glaube ich, doch irgendwie anders...

Wir haben hierzulande die Religionsfreiheit und das ist gut so, aber das schließt, so glaube ich, auch die Freiheit der anderen ein, die nicht nach der jeweiligen Fason anderer leben möchte.

Kirche und Staat sind zwei verschiedene Dinge und gehören keinesfalls in einen Topf. Die Mitglieder eines jeden Vereins können nach eigenen Regeln leben und handeln, andere zu zwingen ebenso zu leben ist ausgeschlossen und der Staat muß neutral bleiben...

Wie ich weiter lesen konnte, hat sich der Zentralrat der Muslime für gesetzliche muslimische Feiertage in Deutschland ausgesprochen. Wann kommen die Buddhisten, Hinduisten, Shintuisten, Heilsarmee usw. und verlangen das gleiche und wo würde dies enden?

Ich denke, das Mittelalter ist vorbei, trennen wir uns von überholten Einrichtungen und leben wir nach den heute gültigen Erkenntnissen und vor allem: Bleiben wir unabhängig und tolerant!

Ich glaube, das muß man mal sagen dürfen...

 

 
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AKK zurück nach Mainz - Der Papa wird’s schon richten

Kommentar von Herbert Fostel

Zum Gedenken an die Eingemeindung vor 100 Jahren von Kostheim nach Mainz anno 1913 fand eine Sonderausstellung am 15. März vom Kostheimer Heimatverein im St. Veit-Saal mit Ehrengästen statt. Dabei verglich der Mainzer OB Ebling – SPD – Mainz und Kostheim mit einer Patchwork-Familie.

„Das Kind lebt bei der Stiefmama. Auch wenn der Papa momentan etwas klamm ist, so bleibt er doch gemeinsam mit der Stiefmama bestrebt, dass es dem Kinde gut geht.“ Der gebürtige Wiesbadener Stadtrat Rainer Schuster – SPD – antwortete dazu artig „Danke Papa“.

Vorsitzender Holm Collofong des Heimatvereins unterstrich dies mit seinem flammenden Bekenntnis: „Wir sind und bleiben Mainzer!“ Bei diesem einträchtig „familiären“ Treffen wurden Erinnerungen geweckt zu AKK – ein ewiges Thema.

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Leise rieselt der Schnee

Kommentar von Herbert Fostel

Ja, ist denn schon Weihnachten…? Unvergessener Mega-TV-Spot vom „Kaiser“ Franz Beckenbauer. Gemeint ist das winterliche März-Klima. Eis- und Schneeregen, statt gewünschtes Frühlingserwachen.

Das vorgesehene Frühlingsfest vom Gewerbeverein, das am vergangenen Sonntag stattfinden sollte, wurde „am Tag als der Regen kam…“ abgesagt. Eine vernünftige Entscheidung vom Veranstalter!.

Als Trost und Zuversicht sei prognostiziert: Alles hat ein Ende, auch die frustrierenden Tiefs am Horizont. Die Natur wird sich auch alle Jahre wieder mit sattem Grün und blühender Pflanzenwelt als prachtvoller Augenschmaus in den kommenden Monaten mit viel Lebensfreude präsentieren.

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Im Frühling singt zum letzten Mal die Lerche

Kommentar von Herbert Fostel

Dieser Buchtitel von Johannes Mario Simmel war dem Thema gewidmet, wie die Natur von uns beispiellos missbraucht wird. Nimmt die Bedrohung der Umwelt auch apokalyptische Züge an, so muss Vernunft und Hoffnung Prioritäten setzen.

Diese Problematik wird z. Zt. überschattet durch aktuelles Zeitgeschehen. Das ersehnte Frühlingserwachen wird verzögert durch frostige Witterung in der hiesigen Region. Ach ja, da gibt es auch noch die popularisierten Baum- und Heckendrohungen.

Die viel debattierten „Rheinwiesen“ lassen mit frühem Grün grüßen. Nach der vierfarbbunten 5. Jahreszeit ist die Farbe „Rot“ Trumpf in der Gunst der Wähler bei der Wiesbadener OB-Stichwahl am vergangenen Sonntag geworden.

Der SPD-Fraktionssprecher Sven Gerich gewann die OB-Wahl gegen den amtierenden Dr. Helmut Müller der CDU. „Vox populi“ – Stimme des Volkes – hat ihr Votum dazu erteilt.

Die Große Koalition CDU und SPD bleibt weiterhin im Wiesbadener Rathaus bestehen. Für ein wechselndes Farbenspiel wird mit Volldampf für Hessen-Landtagswahl und Bundestagswahlkampf durch die Parteien geworben.

Das Couleur Schwarz-Gelb-Rot-Grün steht auf dem Prüfstand im richtungsweisenden Wahljahr. Die Parteien werden alle Register ziehen mit ihrem Charisma und Farbenpracht um die begehrte Gunst der Wähler.

Passend zu den Umweltproblemen, dass die Erde ein helles Morgen erwartet und die Zukunft kein leeres Wort bleibt, in der die Lerche wieder ihr Lied singt.

 


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