Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

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Der Kommentar
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Wahlrecht - Wahlpflicht - Wahlverweigerung

Ein Kommentar von Manfred Simon

Immer wenn Wahlen vorüber sind, mache ich mir meine Gedanken über die Demokratie. Sie ist die freiheitlichste Regierungsform, am ineffektivsten und wir haben keine bessere... Das Wahlrecht als eines der wichtigsten Grundrechte wird nicht (richtig) wahrgenommen.

Denn 'richtig" kann es nicht sein, wenn nur ein Drittel der Wahlberechtigten zur Urne geht. Zwar haben wir auch eine 'Wahlpflicht' aber diese wird nicht wirklich durchgesetzt, denn es wäre keine Demokratie mehr, wenn man die Bürger 'zwangsweise' zur Wahlurne schleppen würde.

Fragt sich nun, warum weshalb und wieso der Bürger zu Hause bleibt und sein Wahlrecht nicht ausüben will. Desinteresse, Faulheit, Gleichgültigkeit usw. mögen da eine Rolle spielen. Der Hauptgrund ist, jedenfalls nach meinen Erfahrungen, die sogenannte 'Wahlverdrossenheit' man könnte auch 'Bürgerverdrossenheit' oder 'Politikverdrossenheit' sagen.

In vielen persönlichen Gesprächen der letzten Jahre bekomme ich immer das gleiche zu hören: Ich gehe nicht wählen, weil ...die da Oben ja sowieso machen was SIE wollen... ist dabei die am meisten verwendete Formulierung. Gefolgt von  Verbalinjurien, die nicht druckreif sind...

Haben sich die Politiker wirklich schon so weit vom Volk entfernt, daß nur noch ein Drittel bereit sind die Demokratie wenigstens durch Ausübung des Wahlrechts zu unterstützen? Wenn das so wäre, hätten unsere Politiker wohl ziemlich versagt...

Machen wir mal folgende Rechnung: Ein Kandidat erhält bei einer Wahl 50% der abgegebenen Stimmen. Ein tolles Ergebnis, denkt derjenige, der sich nicht weiter informiert. Ein anderer, der nachrechnet, sagt sicherlich, das ist aber nicht gerade viel, nur 17% der Wahlberechtigten hat ihn gewählt...

Es sitzt also ein Kandidat auf dem 'Thron' der nur 17% der wahlberechtigten Bürger hinter sich hat! Ist das Demokratie? - Ja, das ist Demokratie! Sie ist schwierig und oft nur schwer zu vertehen...

Sie sagen das ist Theorie, das gibt´s doch garnicht? Doch, das gibt´s, glauben Sie mir!


 
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Reminiszenzen zum Zeitgeschehen

(Kommentar von Herbert Fostel)

Die Grippewelle grassiert heftig und macht viele Menschen schachmatt. Von der Influenza ist auch AKK stark betroffen. Wohl dem Bürger, wo der „Virenkelch“ vorbeigegangen ist.

Der Start zum „Marathon-Wahlkampf 2013“ der Parteien in unserem Land mit der Wiesbadener OB-Wahl geht in die Verlängerung durch eine erforderliche Stichwahl, die am 10 März vorgenommen wird.

Der amtierende Wiesbadener OB Dr. Helmut Müller (CDU) und der OB-Kandidat Sven Gerich (SPD) stellen sich zum entscheidend richtungsweisenden Votum der Bürger. – eine starke Wahlbeteiligung sollte das Gebot der Stunde sein!

Nach der vierfarbbunten Jahreszeit hat sich „Väterchen Frost“ noch lange nicht verabschiedet. für zaghafte Vorfreude auf Ostern sorgen bereits Supermärkte und Einzelhandel mit einer Vielzahl von Nascherei-Angeboten vom Osterhasen bis zur stattlichen Pralinenauswahl mit lockendem österlichem Dekor.

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Umweltzone Ausnahmegenehmigung...

(Kommentar von Manfred Simon)

Als ich um 8:00 Uhr in die Redaktion kam und die Post kontrollierte, fiel mir sofort ein Pressebericht auf:

Überschrift: Umweltzone - Ausnahmegenehmigungen für Sportvereine

Darin ist zu lesen, daß sich der Wiesbadener OB darüber freut , daß es in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Umweltministerium zu einer Ausnahmegenehmigung gekommen ist, die es Sportvereinen erlaubt, auch ohne das "grüne Ding" fahren zu dürfen. (Originaltext in "Politik" nachzulesen) Das Verfahren sei einfach, so der OB weiter...

Wieder so eine Meldung, über die ich lachen möchte! Daß nun auch die Sportvereine eine Ausnahmegenehmigung bekommen können, nachdem dies bisher für viele andere sowieso schon aus den diversesten Gründen möglich war, freut mich, ich freue mich darüber, daß man offenbar den absoluten Unsinn des "grünen Papperls" wohl doch erkannt hat...

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Amöneburger Märchen wurde wahr – Stifter Dr. Klaus Dyckerhoff macht‘s möglich

Kommentar von Herbert Fostel

Das 700.000 Euro-Projekt für Spielbetrieb, Vereine und Bürger soll bis Anfang 2014 fertig sein. Beim ersten Spatenstich am Sportcampus, vergangenen Mittwoch in Amöneburg konnte OB Dr. Helmut Müller einen historischen, schönen Tag in seiner anspruchsvollen Rede mit Stolz vermerken.

Die Einweihung soll am Sportcampus auf dem heutigen Abenteuerspielplatz 2014 vorgenommen werden. Der OB betonte u. a., ohne das Engagement von Familie und Werk Dyckerhoff wäre es der Stadt nie gelungen, eine solide finanzielle Basis zu schaffen.
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Aschermittwoch läutet Wahlkampf ein

Kommentar von Herbert Fostel

Das bedeutsame Wahljahr 2013 beginnt mit der Wiesbadener OB-Wahl auch in AKK.

Die Parteien buhlen für ihre Kandidaten. Mit verbalen Attacken und Lobpreisungen werden die Wahlkämpfe der Parteien mit ihren Spitzenkandidaten gezündet. Der begehrenswerte Ansprechpartner ist der Bürger mit seiner Entscheidung am Wahltag.

Der „politische Aschermittwoch“, der von den Parteien verlängert wurde, fand seinen Wiederhall in Kostheim und Kastel. Das Heringsessen der CDU fand mit dem OB Dr. Helmut Müller am vergangenen „Ascherdonnerstag“ im Ferrutiushaus in Kostheim statt. Das Kateressen der SPD mit OB-Kandidat Sven Gerich wurde am folgenden „Ascherfreitag“ im Kasteler Bürgerhaus vorgenommen.

Der Appell der Parteien war unisono: „Zum demokratischen Ritual zählt auch die Bürgerpflicht, am Wahltag sein Votum abzugeben!“

Die noch zögernden Bürger, die aus welchen Gründen auch immer in Betracht ziehen, nicht zur Wahl zu schreiten, sollte ein Vierzeiler erinnern, den der deutsche Dichter August Bürger 1786 geschrieben hat: „Wenn dich die Lästerzunge sticht, so lass dir dies zum Troste sagen: Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen!“

 
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...völlig durchgeknallt?

Ein Kommentar von Manfred Simon

In einem Teil der Presse konnte man lesen, daß der FDP-Fraktionschef Wolfgang Greilich im Hessischen Landtag vor dem Hintergrund des Länderfinanzausgleichs, so es deswegen nicht zu einer Einigung käme, vorschlug, Rheinland-Pfalz solle sich Hessen anschließen.

Daraufhin konterte die RLP-SPD durch ihren Landesvorsitzenden empört, Roger Lewentz schimpfte über Greilich: "Er ist offensichtlich völlig durchgeknallt"!

Greilich hingegen meint, man könne dabei auch gleich das Saarland einbeziehen, dieses Bundesland sei ohnehin eine nur historisch erklärbare Störung im Föderalen Gleichgewicht...

Ich als Bürger frage mich: Warum denn gleich so empört? Die Zeit die Bundesländer zusammenzulegen und deren Zahl drastisch zu verringern ist ohnhin längst gekommen, denn die jetzigen Gegebenheiten erfordern diese Vielzahl von Bundes-Ländern nicht mehr, die uns nach dem Krieg sowieso "eher aufgezwungen" wurden...

Eine Länderzusammenlegung ist der Blick in die Zukunft und das Festhalten am jetzigen Status ist Rückschritt, das muß man einmal ganz deutlich sagen dürfen, ohne beschimpft zu werden!

Die Länder verschlingen ohnehin zuviel Steurgelder, die wir nicht haben und behindern sich oft mehr als sie sich gegenseitig nutzen! Außerdem würde dadurch auch die "alte" AKK-Frage nocheinmal "neu" gestellt werden.

Was hat das denn jetzt mit AKK zu tun werden Sie fragen, eine ganze Menge, nämlich:

Wo keine Ländergrenze die Menschen trennt, könnten die AKK-ler wieder zurück in die Stadt, der sie sich ohnehin zugehörig fühlen, na wär das nix? Und da setze ich gleich noch einen drauf: Wenn sich Mainz und Wiesbaden vereinen, kann´s ja bleiben wie es ist...!

Wenn Sie mich fragen, für mich kommt das eines Tages sowieso - Es dauert noch, aber es wird kommen...

Dies scheinen die "Stadtoberen" sowieso irgendwie schon zu ahnen, denn klare Worte zu AKK sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt eher selten. Ich meine "Sonntagsreden" hört mann immer, nur eine ganz klare Aussage, so oder so ist nicht zu bekommen.

Ich bin der Meinung, daß sich der jetzige Status nicht mehr ändern wird und fragte (Im April 2012) den neuen Mainzer OB in einem Schreiben: (Unter Anderem)

"Wäre es nicht besser zuzugeben, daß es nun mal so ist und bleiben wird und damit basta, als den hiesigen Bürgern immer wieder Dinge zu erzählen, die sie zwar gerne hören aber die ohnehin nicht mehr kommen werden...

Falls MZ nach wie vor eine realistische politische Möglichkeit zur 'Rückkehr' sieht, wie schaut diese aus und was ganz konkret wird der neue OB 'auf Sichtweite' tun um dieses Problem zu lösen?"

Ich erhielt eine Antwort, die sehr viel sagt, nämlich GARKEINE! ...und das wiederum sagt ja nun ALLES! (Aber vielleicht hatte der Mainzer OB nur viel zu tun und keine Zeit zu antworten...)

Zu diesem Thema erhielten wir eine Pressemeldung der "Freien Wähler Hessen", die wir hier im Auszsug wiedergeben:

Greilich bewirbt sich für Mainzer Fassenacht – FDP mit Aufmerksamkeitssyndrom?

(woe/cb) – ...Auf der Suche nach einer geeigneten Schnapsidee musste er (FDP-Greilich) nicht lange suchen. “Hessen möge Rheinland-Pfalz und das Saarland annektieren“ (Hat er wirklich "annektieren" gesagt, ich las von "anschließen"...) lautete sein Vorschlag. Die Aufmerksamkeit der Presse war Greilich gewiss.

“Herr Greilich scheint wohl das Parlament mit der Bütt zu verwechseln um sich für „Mainz bleibt Mainz“ zu bewerben. Dabei sollte er wissen, dass Wiesbadener in der benachbarten Landeshauptstadt schon wirklich gute Vorträge bieten müssen um dort beim Publikum auch anzukommen. Dieser inhaltsleere Vorschlag wird es jedoch maximal bis zum Stammtischgelächter bringen“, kommentiert Walter Öhlenschläger, seines Zeichens Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER; die Aussagen des FDP-Landtagsabgeordneten.

Scheinbar sei der FDP derzeit jedes Mittel recht um Aufmerksamkeit zu erzielen. --- Dazu passen dann auch die sinnfreien Ausführungen von Greilich, die die FREIEN WÄHLER längst in der Rubrik “Blödsinn“ abgelegt haben.

Ich meine: Egal unter welcher Rubrik die "Freien Wähler" die Greilich-Äußerungen abgelegt haben und wenn diese bei manchen Leuten auch als "Fastnachts-Gag" empfunden werden, auf Dauer wird sich keine politische Partei dem Thema "Länderzusammenlegung" entziehen können, egal ob es bei Greilich nun ein "Gag" war oder ernst gemeint, das Thema steht auf der Agenda, früher oder später...

 
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Der TON macht die Musik...

Ein Kommentar von Manfred Simon

Es gab  Zeiten in Deutschland, es waren nicht gerade die besten, da wurde alles kurz und knapp in militärischem Ton ausgedrückt. Egal ob es in einem Brief einer Behörde war oder auf dem Kasernenhof. Diese Zeiten sind glücklicherweise längst vorbei.

Trotzdem halten sich manchmal noch kleine Reste dieser "alten" Ausdrucksweise hartnäckig im Gebrauch. Gerade eben wieder fiel mir, unangenehm, ein solcher Text auf:

In dem Pressetext heißt es:

„Tierische Faschings-Masken“ stehen am Samstag, 2. Februar, von 10 bis 12 Uhr im Tier- und Pflanzenpark Fasanerie auf dem Programm. Treffpunkt ist am Haupteingang; pro Teilnehmer sind vier Euro zu zahlen.

OK, alles klar wir haben verstanden und stehen ja auch schon stramm! Nichts geht über klare Anweisungen, aber klänge es nicht viel freundlicher  und netter, wenn man uns beispielsweise sagen würde:

"Die Teilnahme kostet pro Person vier Euro..." ?

 
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Der "digitale" Unsinn!

Kommentar von Manfred Simon

Seit es "Digital" gibt, ist das eine Art Zauberwort, dem alle, selbst "gestandene" Techniker hinterherhecheln.

Dabei ist längst nich alles gut, was sich digital nennt. Musikfreaks mit dem "optimalen" Gehör sind der digitalen CD längst davongelaufen und hören wieder analoge Schallplatten, weil es einfach ein besseres und natürlicheres "hören" ist. 

Die sowieso schon immer digital gewesene Filmprojektion (und Filmaufnahme) ist wieder "neu erfunden" worden und wird in den Kinos als das neueste und beste propagiert. Als alter Filmmann lache ich mich schlapp über soviel Quatsch!

Im digitalen TV/DVD usw. ärgere ich mich täglich über "verruckelte" eben "digitale" Bilder und man will mir einreden, daß dies was "besseres" sei!

Natürlich haben digitale Techniken ihre Vorteile und sind im richtigen Einsatz auch durchaus berechtigt, nur das "non plus ultra" sind sie nicht und man sollte dieser Technik auch nicht kritiklos hinterherlaufen.

Wie man kürzlich in einem Teil der Pressse lesen konnte, ist die Freiwillige Feuerwehr in Niedernhausen nach einem völlig danebengegangenen Test mit digitalen Handfunkgeräten nun wieder zur alten analogen Technik zurückgekehrt!

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Der KCV ein Quell der Freude

90 Jahre jung mit Helauluja

Kommentar von Herbert Fostel


Den runden neunzigsten Geburtstag eines Vereins zu feiern, ist wie im Leben eines Menschen – wohl eines der wichtigsten und schönsten Feste. Spaß an der Freud, der den KCV in den vergangenen 90 Jahren stets begleitete und ihm zu seiner jetzigen Größe verholfen hat, wird auch in seinem Goldenen Jubiläum wieder Priorität haben.

Für den engagierten KCV Präsidenten Toni Oestereich mit allen Führungskräften und verschworenen Aktiven ist es eine noble Verpflichtung, den gemeinsamen Weg kontinuierlich weiter zu gehen, zum Wohle des KCV.

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Zum guten Beschluss...

Kommentar von Herbert Fostel

Die Weihnachtszeit endet in jedem Jahr, wenn das Alte behutsam zu Ende geht. An Silvester, wenn das neue Jahr mit Feuerwerk und Sektkorken-Knallen rechts und links des Rheins freudig begrüßt wird, beginnt wieder ein weiterer Lebensabschnitt mit viel Hoffnung und Zuversicht.

Ab 1. Januar heißt es „Willkommen“ zu den traditionellen Neujahrsempfängen und den obligatorischen Ordensfesten auf Wolke 11 des Frohsinns. – „Die Narren sind los…!“ Bei ihren ersten prunkvollen Fremdensitzungen, wenn der Narrhallamarsch erklingt…Aus der hiesigen AKK-Region können zwei renommierte Karnevalvereine stolze Jubiläen feiern: Aus Kastel, der Karneval-Club Kastel mit 6 x 11 Jahren und aus Kostheim, der Kostheimer Carneval-Verein mit 90 Jahren.

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