Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

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Der Kommentar
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Toleranz und Höflichkeit...

Ein Kommentar von Manfred Simon

Ich sitze im Büro und arbeite meine Post durch. Unter den Vereinsmeldungen, Feuerwehrmeldungen, Presssemeldungen der Verwaltungen usw. finde ich auch eine Mitteilung über eine Hochzeit in Wiesbaden, bei der eine ganze Straße blockiert wurde und der Wiesbadener, der sich darüber beschwerte bedroht wurde.

Daß die Mitglieder der Hochzeitsgesellschaft Migrationshintgergrund haben, ist nur am Rande von Interesse.

Da erinnere ich mich, daß vor einigen Monaten in der Straße ganz in meiner Nähe sich eine Trauergemeinde zusammengefunden hatte um in einem Wohnhaus, in dem sich eine Moschee befinden soll, das Trauerritual abzuhalten.

Ob es Zufall war oder vorher bekannt gewesen sein muß, daß sich so viele Trauergäste zusammenfinden würden, daß weder die Parkplätze noch der Platz des Geschehens ausreichen würde, ist nicht bekannt, jedenfalls war völlig unangemeldet die Straße plötzlich von Menschen blockiert und "dicht" wie man so sagt.

Der gesamte Autoverkehr kam zum Erliegen und die PKWs und LKWs mußten sich "Umleitungen" suchen, um ans Ziel gelangen zu können.

Am Montag kurz vor 18.00 Uhr in der Mainzerstraße an Kastel: Ein PKW-Fahrer hält mitten in der engen Straße an, schaltet seine Warnblinkanlage ein, verläßt das Auto und begibt sich in die Bank. Daß der Fahrer seinem Aussehen nach einen Migrationshintergrund haben dürfte, sei nur am Rande erwähnt.

Es bildete sich ein Stau und ein Hupkonzert begann, das erst endete, als der Mann endlich wieder aus der Bank hervorkam und seinen Wagen weiterbewegte.

Mir würde es nicht mal im Traum einfallen, mir soetwas herauszunehmen, eine gewisse Gruppe von Mitbürgern denkt da wohl anders...

Es gibt im Zusammenleben sicherlich Situationen, in denen gegenseitige Rücksichtnahme, Hilfe, Verständnis und Toleranz nötig sind, es gibt aber auch Fälle von Unverschämtheit, Arroganz und Frechheit, die nicht geduldet werden können.

Und wenn sich letzteres eine kleinere Bürgergruppe (egal mit welchem Hintergrund oder Ethnie) gegenüber einer größeren Bürgergruppe (ohne diese Privilegien) solches herausnimmt, wird es Zeit einmal darüber nachzudenken, was hier in diesem Lande alles schief läuft...

...das muß man einmal sagen dürfen...!

 
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Brexit? - Brexit!


Ein Kommentar von

Manfred Simon

Soll ein kleines "Lokal-Blatt" zu einem solchen Ereignis wie dem Brexit überhaupt etwas sagen? Ich meine: JA! Denn was in "Europa" passiert davon sind auch wir hier betroffen und zwar täglich und in allen Dingen.

Wir leben längst nach der EU, die meisten unserer Gesetze werden in Brüssel gemacht (und dann woanders auch wieder gebrochen...) und selbst solche 'Wichtitgkeiten' wie die Form der Bananen und die Größe der Gurken werden dort bestimmt. (Um nur den größten Unsinn mal anzusprechen)

Auf den täglichen Unsinn über die EU in den Medien, der dort täglich über uns ausgegossen wird um uns für dumm verkaufen zu können, möchte ich hier garnicht erst eingehen. Daß sich so Viele tatsächlich für dumm verkaufen laßen macht mich nachdenklich...

Die Entscheidung der Briten (ob 'falsch' oder 'richtig') dürfte uns kleine Steuerzahler noch viel Geld kosten, denn wir müssen nun (mit)-bezahlen, was die Briten bisher beisteuerten...

Hoffentlich wird es keine "schmutzige Scheidung" bei der wir den Briten jede Menge Geld und Vergünstigungen der EU auch in Zukunft noch hinterherwerfen, eine solche Entscheidung muß mit allen Konsequenzen getroffen werden... für beide Teile!

Ob der Briten-Austritt aus der EU nun richtig oder falsch war, ich möchte dies jetzt garnicht kommentieren, das kann jeder sehen wir er will, auf jeden Fall ist es für die 'Alles besser wisser' in Brüssel eine Chance!

Die Chance diesen "Nasenstüber" zum Anlaß zu nehmen sich so zu verhalten, daß weitere "Out-Kandidaten" nicht ebenfalls auf diese Idee kommen, jetzt Lehren aus dem Brexit ziehen, sich neu zu definieren und zu reformieren, um das schon lange verloren gegangene Vertrauen der Bürger und Steuerzahler wieder zurückzugewinnen.

Wetten ob das gelingt oder nicht, möchte ich keine abschließen, meine Hoffnung auf die 1. Möglichkeit ist jedoch gering...

(Foto: mit Genehmigung von Pixabay)

 
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...es gibt Sachen, die versteh´ ich nicht!


Ein Kommentar von Manfred Simon


Es kommt durchaus vor, daß ich in  der Redaktion sitze und auch mal eine andere Zeitung lese, kann ja nichts schaden...

Da lese ich manchmal Sachen, die versteh ich nicht, zum Beispiel:

Der Innenminister will für mehr Schutz von Wohnungen und Häusern sorgen. 'Bravo' denke ich, endlich! Diese "Wachpolizisten" sollen 3-4 Monate ausgebildet werden und erhalten Schießtraining und Unterricht in Rechtskunde.

Sie sollen Objekte schützen, wie z.B. Synagogen, Botschaften und Flüchtlingsheime...

Dann lese ich an anderer Stelle in einem Kommentar weiter, daß diese 'Truppe' das Sicherheitsgefühl des Bürgers stärken und Einbrecher abschrecken soll. (Nur dadurch daß es sie gibt?) Hä?

Ich wohne in einer ganz normalen Wohnung, nicht in einer Synagoge, nicht in einer Botschaft und schon garnicht im Flüchtlingsheim! Wo soll ich da das 'Sicherheitsgefühl' hernehmen??? (Ich glaub´ wir sollen wieder mal ver.rscht werden...)

Dann was ganz anderes: Statistik! Ich lese, daß man 1.200 Türken befragte, von denen 40% in Deutschland geboren sind und  28% einen Deutschen Paß haben. 57% finden, daß die Regeln des Islam wichtiger sind als die Gesetze hierzulande. 20% meinen, daß der Islam notfalls "mit Gewalt" verteidigt werden müsse. 54% fühlen sich hier als 'Bürger 2. Klasse' und 25% fühlen sich diskriminiert... 

(Ich hab´dann nicht mehr weitergelesen...)

 
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Bitte keinen Nachfolge-Fall "Lesselallee"

Ein Kommentar von Manfred Simon

Es ist noch keine 600 Tage her, als die "Lessel-Allee" platt gemacht wurde und da ist man schon wieder im Begriff, sozusage in Folge, den nächsten gravierenden Fehler zu machen. Es gibt wohl Leute, die lernen niemals dazu...

Die im Bürgersprachgebrauch "Chinesische Mauer" auf der Maaraue soll (was anderes fällt den Verantwortlichen wohl nicht ein) nun nach der "Lessel-Allee" ebenfalls fallen, pikanterweise um für die gefällte "Lessel-Allee" einen Ausgleich zu schaffen... (Was immer damit auch gemeint sein mag, ich hörte da was von einem "Punktesystem...?)

Dieser Bereich der Maaraue ist für Tiere und Pflanzen ein unverzichtbarer Lebensraum geworden, er darf nicht auch zum Spielball von Besserwissern werden!

Anderswo werden Baumaßnahmen von Autobahnen unterbrochen weil eine seltene Maus oder sowas ähnliches angeblich gesichtet wurde und hier will man zahlreichen kleinen Lebewesen den Lebensraum kaputt machen? Und warum?

Da wird schon wieder versucht, ohne den Bürger zu fragen, klammheimlich Fakten zu schaffen und man fragt sich auch diesmal: Was steckt dahinter?

Historiker datieren die Mauerreste übrigens auf die Zeit des 30-jährigen Kriegs in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, als die Schweden in der heutigen Nachbarstadt Gustavsburg eine Festung errichteten, was der Sache auch eine geschichtlich/kulturelle Bedeutung verleiht...

Dem Vernehmen nach soll sich das Umweltamt ja nun zu einem Moratorium entschlossen und alle Baumaßnahmen vorerst gestoppt haben, bis entsprechende Gutachten erstellt sind. (Es wird heutzutage ja für jeden Fliegenschiß ein Gutachten erstellt, warum also nicht dafür, damit bin ich d’accord)

Diese Sache ist auch Thema der Sitzung des Ortsbeirates Kostheim am Donnerstag 19.05.16 um 18.30 Uhr, im Sitzungssaal Ortsverwaltung Kastel/Kostheim, St. Veiter Platz 1.

(Lesen sie auch HIER den Antrag dazu)

 
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...diesen Schuh ziehen wir uns nicht an!

Ein Kommentar von Manfred Simon

Wie das immer so ist im politischen Hickhack geht´s manchmal etwas mehr oder weniger "heiß" her zwischen den politischen  "Fronten" und dann bekommt auch mal einer etwas ab, den´s eigentlich garnicht betrifft.

In diesem Fall bekam die AKK-Zeitung einige Spritzer ab in einer Pressemeldung der "Bürgerliste Wiesbaden" die wir so nicht unwidersprochen lassen möchten.

Wenn man unterstellt "die Presse" (und wir erlauben uns, uns dazuzuzählen) hätte "kritisiert und beschimpft" und "nicht veröffentlicht" so müssen wir schon klarstellen, daß dies auf uns nicht zutrifft, diesen Schuh wollen wir uns nicht anziehen lassen.

Zwar darf und soll eine freie Presse kritisieren, die eigene Meinung sagen und kann auch entscheiden, bestimmte Themen nicht zu behandeln, beschimpfen sollte sie nicht. Der Leser merkt wen bzw. was er liest und selektiert sehr genau.

Uns betreffen die Vorwürfe der BLW nicht und wir möchten uns diesen Schuh auch nicht anziehen (lassen).

Dabei wäre es ein einfaches gewesen einfach zu sagen "...ein Teil der Pressse" oder "Teile der Presse..." so hätten wir keinen Grund zu diesem Kommentar gesehen...

 
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Blaue Plakette - Eine "Schnapsidee" ?


Ein Kommentar von Manfred Simon

Als ich die Pressemeldung von der "Blauen Plakette" auf dem Schreibtisch hatte, schaute ich erstmal auf den Kalender, aber nein, der 1. April ist wirklich schon vorbei.

Was ist das schon wieder für eine "Schnapsidee" fragte ich mich selbst. Naja, die Plakette ist schließlich ja auch blau...

Die Leserreaktionen sind denn auch recht intensiv und häufig, wie auch der Leserbrief HIER zeigt.

Der Bürger versteht nicht, wieso ellenlang für für Dieselfahrzeuge, sogar mit Steuervergünstigungen, geworben wurde  und nun ist der Diesel plötzlich "Die Sau" und soll aus den Innenstädten rausbleiben.

Der Einzelhandel wird sich freuen! -  Rettungsdienst, Feuerwehr, Taxen, alles bleibt aus der Innenstadt raus, - Es wird dann nur noch mit Pferdekutschen gefahren, willkommen im Mittelalter. - Die Bürger/Leser fühlen sich "verarscht" und sind wieder mal stocksauer auf "die da oben". Naja, wen wundert´s?

Doch dann kam ziemlich schnell für die rote Ministerin die rote Karte, sogar aus den eigenen Reihen. Der Verkehrsminister meint, die "blaue" sei unausgegoren und mobilitätsfeindlich, womit er sich noch sehr moderat ausdrückt, und weiter läßt er wissen, daß er dies nicht akzeptieren wird...

So stelle ich fest, der "Versuchsballon" ist gestartet und der Widerstand ist aus allen Ecken riesengroß - Also läßt man es (vorerst) sein bis die Zeiten dafür günstiger sind...

 
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Besonnenheit ist angesagt...

Ein Kommentar von Manfred Simon

Ein feiger Brandanschlag auf ein Haus in Bingen in welchem Asylanten leben erregte sofort die Gemüter.

Die Polizei wurde umgehend tätig und unsere Redaktion erhielt diverse Pressemeldungen von dort. Eine "SOKO" wurde eingerichtet und es wurde eifrig ermittelt. Hakenkreuze waren angebracht worden - Wann war das? 

Außer der ersten Meldung hatten wir nicht weiter berichtet, da der Vorfall nicht in unserem "Einzugsgebiet" passiert war, wir wollten erst wieder berichten, wenn genaue Ergebnisse vorliegen würden. Eine Mitteilung über eine Mahnwachenaktion war uns dann ebenfalls keine Meldung wert.

Die Stadt Bingen hatte sofort zusammen mit Kirchen, dem DGB, Stadtratsfraktionen und Vereinen zu einer "Mahnwache" gegen rechts aufgerufen, bestimmte Parteien schlossen sich an.

Und dann kam die Pressemeldung von Staatsanwaltschaft und Polizei, daß es nicht der rechte Mob gewesen ist, sondern ein syrischer Asylant aus eben diesem Haus und sogar die Hakenkreuzte hatte der selbst hingeschmiert.

Trotzdem ließ man die sogenannte "Mahnwache" stattfinden und beeilte sich gleichzeitig zu betonen, daß es eine "rechte Szene" in Bingen garnicht gibt. Warum also die Mahnwache gegen rechts, wenn´s sowas in Bingen garnicht gibt?

Die Veranstalter haben sich damit einen Bärendienst erwiesen, weil leicht der Eindruck entstehen kann, daß hier nicht objektiv gehandelt wurde, sondern voreilig und vorschnell agiert und damit wahrheitswiedrig Stimmung gemacht wurde.

Wir sind froh, daß wir mit unserer Berichterstattung so verfahren sind, daß es nicht zu voreiligen Falschmeldungen durch uns gekommen ist, weil uns dies peinlich gewesen wäre...

Ein vorsichtiger und besonnener Umgang mit Neuigkeiten ohne Schnellschüsse wäre in Bingen besser gewesen...

(...oder habe ich auch dies wieder mal völlig falsch verstanden???)

 
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Lügenpresse?

Ein Kommentar von Manfred Simon

Der Redaktör hat´s schwör, sagt man manchmal in vertrackten Situationen scherzhaft. Denn manchmal ist es nicht einfach zu erkennen, ob nun diese oder jende Version "stimmt", wenn man zwei differente Quellen vergleicht.

Dabei kann es beispielsweise vorkommen, daß alleine durch weglassen eines Wortes oder Satzes oder Teilsatzes das glatte Gegenteil entsteht, als es der Wirklichkeit entspricht.

Dann kommt es auch vor, daß die Kernaussage mal so mal so das glatte Gegenteil vermittelt...

Ein kleines völlig unwichtiges Beispiel: Die AKK-Zeitung brachte eine Meldung über den Brand in einem begehbaren Kleiderschrank in Wiesbaden. Nachzulesen HIER.

Darin wird berichtet, daß eine Frau (39) mit einer Kerze hantierte und ein Feuer im Schrank entstand. Das liest sich bei der AKK-Zeitung so:

...worauf die Geschädigte sich hilfesuchend an einen Nachbarn wandte. Diesem gelang es den Brand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr zu löschen...

In einer anderen, etwas größeren Zeitung lasen wir das so:

...sie alarmiert den Nachbarn, der versucht, zu löschen, - vergeblich. Feuerwehr klärt...

Daß die besagte Frau bei uns 39 in der anderen Zeitung 38 Jahre jung ist, erscheint dabei völlig unwichtig.

Unwichtig, im Sinne von bedeutungslos, sind eigentlich beide Versionen aber es zeigt, daß nicht alles was "gedruckt" wird auch stimmen muß, es kommt wohl auf die Quelle an, die benutzt wird...

Ganz klar, wir vertrauen unserer Quelle! Dem Leser aber empfehlen wir: Seien Sie und bleiben sie kritisch, denn dieses kleine Beispiel zeigt, wie leicht es ist die Leute hinter´s Licht zu führen, besonders auch bei nicht so unwichtigen Themen...

 
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Wahlausgang - Mer macht sich so sei Gedanke...


Ein Kommentar von Manfred Simon

Der erste Blick auf die Wahlergebnisse ließ deutlich erkennen der große Verlierer der Wahl ist die Demokratie.

Wenn rund 2/3 der wahlberechtigten Bürger in AKK zu Hause bleibt und sich den Urnengang spart, sagt dies nicht viel, es sagt eigentlich alles!

Der Bürger fühlt sich von den sogenannten Volksvertretern eben nicht mehr ver-treten, er fühlt sich eher ver- ...na gut, überlassen wir das den Stammtischen...

Die nächsten Verlierer sind die sogenannten etablierten Parteien, die teilweise recht herbe Klatschen erhielten, nicht zu Unrecht, wie ich meine, der Bürger fühlt sich eben nicht mehr vertreten, er fühlt sich eher, achja, das hatten wir weiter oben ja schon...

Der Wähler wollte offensichtlich die Parteien abstrafen, tat dies auch, und wählte (übrigens nicht das erste mal) andere, die sonst nur "Sonstige" genannt wurden, oder die eine oder andere "Kleine" wohl eher aus Verlegenheit als aus Überzeugung wie ich meine...

Die AfD ist ganz unbetritten der große Wahlgewinner, von Null auf 13% mit 10 Sitzen.* Darüber, wer von deren Wählern das Parteiprogramm mal durchgelesen haben, darf spekuliert werden. Die Damen und Herren, die nun für einige Jahre die 10 Sitze innehaben werden nun auch die Gelegenheit haben, zu zeigen was sie können, oder auch nicht, wir werden ja sehen.

Aus der Presse konnte ich erfahren, daß CDU-Chef Dr. Oliver Franz meinte: (Zitat) "Wir erlitten schwere Verluste, deren Grund nicht in unserer Politik liegt..." (Zitat Ende) Angesichts abgeholzter Allee, Steuererhöhungen, Straßenreinigungsgebühren usw. finde ich das schon ganz schön... arrogant ?, borniert ?, ignorant ? - Nein: selbstbewußt!

...und Selbstbewußtsein braucht man auch im politischen Geschäft, nur nutzt es nichts, wenn man dabei die Bürger nicht mit im Boot hat, sondern sie hinterherschwimmen läßt bis ihnen die Luft ausgeht...

Und wenn dann die Koalitionsverhandlungen abgeschlossen sind wird der kleine Bürger (wieder mal) erkennen können oder müssen, daß er sich letztendlich doch wieder auf´s gleiche Pferd gesetzt hat - mit gewissen Varianten...

*Stand 07.03.16 - 15:00 Uhr

 
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Die nächsten Wahlen kommmen bestimmt - Oder: Wie kurz ist das Wählergedächtnis?

Ein Kommentar von Manfred Simon

...wenn man etwas vergißt oder sich nicht erinnrt, kann es vorkommen, daß man gesagt bekommt man hätte "ein kurzes Gedächtnis".

In diesem Zusammenhang habe ich mich selbst einmal überprüft und versucht herauszufinden, wie kurz mein Gedächtnis denn wohl ist...

Ich bin, da ich ja täglich zig Meldungen bearbeiten muß, natürlich in Gefahr, vieles zu vergessen, nach dem Motto: gelesen - "gedruckt" - gelöscht.

Man kann einfach nicht alles über längere Zeiträume im Kopf behalten, vieles was unwichtig oder nicht so wichtig ist, wird von der Festplatte aus dem temporären Speicher gelöscht und von der Festplatte verbannt.

Also frage ich mich, was bleibt wohl für längere Zeit haften und warum? Ich testete mich selbst für einen Zeitraum von einigen Jahren und stellte fest, daß je mehr Zeit vergeht, auch mehr vergessen wird.

Was bleibt haften? Ganz gewiß die Ereignisse, die uns am meisten beschäftigt haben, man kann auch sagen geärgert haben...

Unsere Politiker wissen dies natürlich auch genau und scheinen sich darauf zu verlassen, daß der Bürger/Wähler ein kurzes Gedächtnis hat und unpopuläre politische Entscheidungen schnell vergißt, auf jeden Fall noch vor den jeweils nächsten Wahlen.

Meine Eigenprüfung ist so ausgegangen, ich habe nicht vergessen, daß

- auf der Kostheimer Maaraue eine ganze Kastanienallee niedergemacht wurde, obwohl das in meinen Augen blanker Unsinn war...

- es der Stadt Wiesbaden nicht möglich war, wegen des Kita-Streiks den ohnehin schon geplagten Eltern die Gebühren für die Streikperiode zu erlassen...

- es der Stadt Mainz (und anderen Gemeinden) sehr wohl möglich war, genau dies zu tun...

- der Stadt Wiesbaden nichts besseres eingefallen ist als die Grund- und Gewerbesteuer zu erhöhen um Haushaltslöcher zu stopfen...

- die Stadt Mainz von der "Aufsichtsbehörde" angehalten wurde die Grundsteuer zu erhöhen...

- die Kostheimer Bevölkerung empört reagierte, als irische "Landfahrer" mit Genehmigung der Stadt Wiesbaden die Maaraue besuchten. Oder "heimsuchten" ? - Naja, egal...

-  die Stadt Wiesbaden unbedingt Windräder auf den Taunuskamm stellen will und welche Partei(en) das toll finden und welche nicht...

-die Hundesteuer plötzlich um fast 100% erhöht wurde... (Auch für die alte Oma mit ihrem letzten Gefährten)

- das Hickhack um das Grunstück in der Wilhelmstgraße in WI

- Änderung der Straßenreinigungssatzung/Erhöhung der Straßenreinigungsgebühren um das dreifache

- Erhöhung der Verpflegungsgelder im Kitabereich
und da war doch noch - was war das doch gleich ? - Ah, vergessen!

Natürlich kommen da noch Ereignisse hinzu, die erst kürzlich stattfanden und die ich deshalb ohnehin noch nicht vergessen konnte.

So gehe ich nun am Sonntag in die Wahlkabine und mache meine 80 Kreuzchen und ich mache sie garantiert an der falschen Stelle, denn wenn ich möchte, daß das geschieht, was ich will, muß ich Alle wählen, aber nur partiell, denn mein Wählerwille wird nicht von einer Partei erfüllt (wenn überhaupt) sondern von jeder ein wenig... (naja, oder auch garnicht...)

 


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