Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

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Der Kommentar
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Esel streck dich... in Wiesbaden

Ein Kommentar von Manfred Simon

Diejenigen, die es nicht betrifft, brauchen hier nicht weiterzulesen, ansonsten, nur damit hinterher keiner sagen kann er hättte es nicht gewußt:

Die Stadt Wiesbaden führt ab 01. Januar 2016 die sogenannte "Zweitwohnungssteuer" ein und die Hundesteuer wird (so ziemlich) verdoppelt!

Das spült dem Kämmerer 1.400.000,-- Euro in die Kasse. "Ist das denn nichts Marie, ist das denn garnichts?" haben wir damals in solchen Fällen immer gesagt...

...und welche Überraschungen kommen da noch auf den Bürger zu, später, nach den nächsten Wahlen vielleicht, oder doch schon früher...? Gewerbesteuer? Grundsteuer? Gequasselt wurde ja schon davon...

Hundesteuer
Zweitwohnungssteuer

 
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Zum Gedenken an die "Lesselallee"...

Wir trauern um unsere geliebte Lesselallee, welche vor einem Jahr am 04. November 2014 um 5:00 Uhr hingerichtet wurde.

Sie starb, weil uneinsichtige Menschen in Verwaltung und Politik es so wollten, um ihre Macht und Kompetenz zu zeigen und zu demonstrieren, obwohl es dann doch eher Inkompetenz war...

Sie starb gegen den Willen der Bevölkerung und auch gegen jede Vernunft. Wir wollen uns an diesem Tage daran erinnern, daß der Volkeswille nur ein wertloses Schlagwort ist, welches von Manchen oft gebraucht und genauso oft mißbraucht wird.

...und traue Keinem...

Liebe Kastanienallee, auch wenn sich heute Flatterulmen auf Deinem Grund und Boden gen Himmel recken, wir werden Dich nie vergessen und immer daran denken, daß Du in unseren Herzen weiter grünst und blühst, jedes Jahr aufs Neue...

 
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Die Demokratie ist die schlechteste Regierungsform...

...aber leider haben wir keine bessere!

Ein Kommentar von Manfred Simon

In einem Teil der Presse wurde berichtet, daß sich der RLP-Städtetag, der Städte und Gemeindebund sowie der Landkreistag in einem gemeinsamen Brief gegen eine Initiative des Landes RLP wenden, die mehr Bürgerbeteiligung vorsieht. (Gibt´s übrigens auch anderswo...)

Man befürchtet wohl, daß eine "Neinsage-Kultur" entstehen könnte, die den Machern das Leben schwer macht, weil alles zunächst mal blockiert werden könnte, und das paßt den "Machern" wohl nicht in den Kram, weil kostet Zeit und Energie...

Dazu ist zu bemerken: Es ist durchaus verständlich, daß diejenigen Leute, die "an den Schalthebeln der Macht" sitzen, nicht möchten, daß der Bürger gegen ihre "ach so tollen Ideen" eine Opposition bildet, menschlich verständlich, aber undemokratisch.

Genauso undemokratisch ist es aber auch eine Bürgeropposition zu installieren, die nur auf "ärgern" und "blockieren" aus ist und dabei sachlich nichts wirklich wichtiges zu bieten hat!

Das ist aber leider nicht zu vermeiden, denn wir haben ja (und das ist gut so) eine Meinungsvielfalt und keinen Meinungs-Einheitsbrei.

Es wird also immer wieder Leute geben, die mit den grandiosen Ideen der "Macher" nicht so ganz einverstanden sind und, zumindest meinen, daß sie es besser machen können...

Nun ist es für eine Demokratie natürlich ganz mies, wenn man seine "grandiosen" Ideen die man als Politiker hat dadurch schützen will, daß man es dem Büger schwer/unmöglich macht, was dagegen zu sagen. (Bürgerbegehren bspw.)

Der weitaus bessere Weg wäre, dem Bürger besser zu erklären, warum es so oder so besser ist und man sollte ihn überzeugen und zum Umdenken bewegen, nicht ihm etwas "überstülpen" was er so nicht will. (Wieso denke ich gerade jetzt an die Lesselallee?)

Leider ist dies von der kleinen Gemeinde bis zur großen Politik in Berlin aber gängige Praxis, sonst sähe es in unserem Land nämlich ganz anders aus, wobei ich mir hier keine Bewertung, ob besser oder schlechter, anmaßen möchte...

Die politischen/verwaltungstechnischen Entscheidungsträger wähnen sich jedenfalls immer im Recht, (das ist nicht juristisch gemeint) und nehmen sich (leider) nicht die Zeit, dies dem Bürger auch verständlich zu erklären, dazu haben sie wohl keine Zeit...

...die Folge sind dann Bürgerbegehren/Bürgerinitiativen u.v.m. gegen die man sich dann nur dadurch schützen zu können glaubt, daß man die Hürden recht hoch hält, die diese Bürger überklettern müssen...

Also nach meiner Meinung geht Demokratie völlig anders, oder habe ich auch das wieder mal völlig falsch verstanden...?

Übrigens: Die Überschrift zu diesem Kommentar ist nicht von mir, sie stammt von einem Politiker, den ich einmal in den 60ern zufällig in Bonn anläßlich eines Abendessens traf, und derselbe Politiker war es, der mir am gleichen Abend auf die provokante Bemerkung "Politiker sind fast alle Lügner, die versprechen vor der Wahl fast alles und halten nach der Wahl garnichts" spontan antwortete: "Sie haben Recht, nur wenn die das nicht so täten, könnten die ihren Job nicht machen...!" Noch Fragen???

 
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Doppelstadt MZ/WI nur eine Vision?

Ein Kommentar von Manfred Simon

Ich bin dafür bekannt, daß ich immer dafür eingetreten bin, AKK wieder von Wiesbaden zu lösen und nach Mainz zurückzugeben, wo sie (immer noch!) hingehören.

Ich habe aber auch keinen Zweifel daran gelassen, daß ich das wohl nicht mehr erleben werde, weil die Politik es ums verr..... nicht will, weshalb auch immer.

Einen Lichtblick sah ich immer erst zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz einmal zusammengelegt würden und MZ und WI auch... (Eine Vision! Nur eine Vision?)

Auch Andere hatten Visionen und ließen ihrer Phantasie freien Lauf, die sich (angeblich) nicht an der Realisierbarkeit orientierten, wie man HIER lesen kann.

In einem Gestaltungswettbewerb, den man veranstaltete, wurde alles auf den Kopf gestellt!

Zunächst in einem, meiner Meinung nach sehr gelungenen Plakat, dann aber auch in der Denkweise - was wäre wenn?

Und da nach meiner Lebenserfahrung nie etwas ohne Grund geschieht, verbirgt sich dabei durchaus eine gewisse Realitätsbezogenheit...

Das erkennt man z.B. auch HIER in diesem Pressebericht, wo man sieht, daß die Zusammenarbeit beider Städte durchaus keine Vision (mehr) ist... und hoppla, da kommt nochwas das passt... (HIER)

Mal ´ne ehrliche Frage an die alten AKKler: Wär´s so schlimm, wenn es so käme? Was würde sich denn ändern? Die Politik wohl kaum, die ist überall gleich, egal wer "dran" ist.

...und die beiden OBs sind doch jetzt schon ein Herz und eine Seele... Bleibt nur die Frage, wie nennen wir uns denn dann? Einfach ein Doppelname, wie heutzutage ja üblich "Mainz-Wiesbaden" (Wiesbaden-Mainz würde ich ablehnen...!) oder eine Abkürzung "WIMAI" oder "MAIWI" - Naja, egal, auch wenn´s einigen nicht gefallen wird, früher oder später kommt´s so - Wetten daß?...

 

 
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Katzenjammer

Ein Kommentar von Manfred Simon

Heute, da ich diesen Beitrag schreibe, ist Samstag, der 03. Oktober 2015, der Tag der Deutschen Einheit...

Hunderttausende von  sogenannten Flüchtlingen überschwemmen Deutschland (auch MZ + WI) und werden hier "willkommen" geheißen. Sporthallen u.A. werden bereitwilligst zu "Asylantenheimen für kurze Zeit" umfunktioniert. Die Sportvereine zeigen sich solidarisch... Kritik wird niedergemacht, wie dieser Beitrag beweist.

Willkommenskultur, nennen die Politiker dies. Die Städte werden überschwemmt und, u.A. die Bürgermeister und OBs gefallen sich "gehorsamst" als Wohltäter an der Hilfefront.

Dabei weiß jeder denkende Bürger, daß dies auf Dauer nicht gutgehen kann und hat insgeheim zumindest ein "flauesGefühl" in der Magengegend. Schon weit über 35.000 Bürger schrieben alleine ans Kanzleramt und übten Kritik an dieser Politik...

Daß wir in Deutschland die meisten Flüchtlinge aufnehmen, (Andere garkeine) ist für Andere Grund genug hinter vorgehaltener Hand über uns zu lachen. Unterdessen wird der Bürger "dummgerechnet" ! Im "Verhältnis zur Bevölkerungszahl" nähmen andere ja mehr auf heißt es dort z.B.

Und dann das "Totschlageargument" wir müßten so handeln, wegen unserer "Vergangenheit"! Sorry, aber ich kann diese Phrasen langsam nicht mehr hören...

Von den Milliardenbeträgen an Steuergeldern die im Laufe der Jahre ständig neu ausgegeben werden (müssen) will ich hier garnicht erst reden, die "Hilfe" darf "uns" ja nicht zu teuer sein, angesichts unserer "geschichtlichen Vergangenheit" und im Namen der Menschlichkeit...

Die Presse und das Fernsehen hierzulande hatte kaum ein anderes Thema auf den Titelseiten und zur Primetime und erklärten uns Bürgern wie groß die Not der "Hilfesuchenden" und wie gut "wir" doch seien, daß wir das alles (mit)machen würden.

Mancher Pressebeitrag und manche Sendung war da schon ziemlich peinlich, nicht für den Leser/Zuschauer sondern, wie ich meine, für den "Macher"...

Und schon in wenigen Tagen wendete sich dann das Blatt und man konnte/mußte von der häßlichen Fratze lesen, die uns diese verfehlte Politik bescherte.

Schlägereien in den Unterküften (die uns natürlich auch promt mit der "Enge" und der unterschiedlichen Herkunft der Flüchtlinge erkärt werden) sind plötzlich Thema und werden nicht mehr pauschal "verharmnlost". Natürlich sind nicht die Asylanten schuld daran, sondern wir, weil wir die so unterbringen...

Und dann wird einer gutmeinenden Politikerin auch noch der Handschlag verweigert, nur weil sie eine Frau ist und ein Wohnungssuchender weigert sich mit einer Maklerin einen Vertrag zu schließen, auch nur weil die eine Frau ist...!

Spätestens jetzt wird auch über diese Auswüchse stellenweise mal (kurz und verhalten) berichtet und (natürlich) die entsprechenden Beschwichtigungen mit einfließen lassen, statt einmal klar auszusprechen, mit welch einer Klientel wir es hier zu tun haben, die wir uns da "ins Haus" geholt haben und immer noch holen.

Dabei sind die o.g. Schlägereien noch die hamlosesten Vorkommnisse in den Unterkünften. Diese lieben "Hilfesuchenden" kommen aus einer "Kultur" welche Frauen durchaus als minderwertig einstuft und da wundert es einem schon (fast) nicht mehr, wenn man lesen muß, daß Frauen und sogar Kinder (HIER bei uns) mißbraucht werden und andere noch Glück haben, wenn sie "nur" angepißt werden, sogar wenn sie schlafen...

...und das alles in einem Staat, der sich als "freiheitlich rechtsstaatlich" empfindet! Ich sage "Danke für solche 'Gäste' !"

Menschen, die wirklich in ihrer Heimat vom Tode bedroht sind und verfolgt werden, so wie es in unserem Grundgesetz steht, sollen und müssen hier bei uns eine sichere Zuflucht finden können, auch so wie es in unserem Grundgesetz steht.

Andere, die unsere Gesetze und unsere Kultur mißachten und meinen, diese mit Füßen treten zu dürfen, sollten bitteschön dorthin zurückgehen, wo sie hergekommen sind, oder, was das bessere wäre, garnicht erst hierherkommen...

Wir sind dafür da, die Religionen, "Sitten" und "Gebräuche" Anderer zu respektieren, wir sind aber nicht dafür da, diese zu finanzieren und (gegen unsere Gesetze und gegen unsere Kultur) zu dulden, jedenfalls nicht HIER und nicht HEUTE. Das muß man einmal sagen dürfen...

 
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Demokratie geht anders...

Ein Kommentar von Manfred Simon

Dieser Tage hatte ich mich mit einer Einladung zu einer Pressekonferenz zu befassen, zu der die Presse zwar eingeladen wurde, zu der sie aber nicht zugelassen war. (HIER)

Wenn Sie das nicht verstehen, ich verstand es auch nicht! Was war passiert?

Ein MdB aus Berlin, Wahlkreis Wiesbaden, und ein Parteikollege aus Wiesbaden (MdStR), hatten sich bemüßigt gefühlt die Situation der in Wiesbaden untergebrachten Flüchtlinge persönlich in Augenschein zu nehmen.

Und da ja demnächst Wahlen anstehen, ist es verständlich, daß man dazu auch die Presse einlud. Soweit sogut...

Nun hieß es allerdings in der Presseeinladung, daß zum Schutz der Flüchtlinge keine Presse auf dem Gelände erlaubt sei.

Dies hatten jedoch nicht die beiden Herrschaften so verfügt, sondern sie handelten auf Bitte des Hessischen Innenministeriums.

Die Formulierung daß keine Presse auf dem Gelände erlaubt sei, läßt jedoch eher auf eine Anweisung als auf eine Bitte schließen...

Was also, so frage ich mich, macht die Presseleute für die Flüchtlinge so gefährlich, daß man sie nicht mit an den Ort des Geschehens nimmt, sondern später draußen auf der Straße abspeist?

Ist das, so frage ich mich weiter, noch Pressefreiheit oder schon ein Angriff auf eben diese? Ich meine "Demokratie" und "Pressefreiheit" gehen anders - ganz anders!

...oder habe ich da wieder mal was völlig falsch verstanden...?

 
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...einfach nur noch peinlich!


Ein Kommentar von Manfred Simon

Als die Pressemeldung hier einging, daß am Mittwoch 2. Sept. 15 die "neue" Lesselallee feierlich eingeweiht werden soll, war klar, daß dies für die Akteure keine einfache Nummer werden würde.

Und dann war der Termin da und mußte auch durchgezogen werden.

Man erlebte einen Dezernenten, der zugeben mußte, daß dies für ihn das anstrengendste politische Projekt in seiner Amtszeit gewesen sei.

Und man denkt dabei daran, daß die größten Leiden meist die sind, welche man sich selbst antut, Mitleid kommt da kaum auf...

Letztendlich bat er noch darum, die Allee zu akzeptieren, sie so zu nehmen, wie sie ist und die Bäume gut zu behandeln, die Flatterulmen könnten ja nichts dafür, daß die Kastanienbäume hatten weichen müssen...

Und wenn dann der OB noch hinzufügt, wenn den Bäumen Wasser fehle, sollen die Bürger bei der Stadt anrufen oder selbst einen Eimer voll Wasser auf die Maaraue bringen, damit die Bäume gut gediehen, dann ist das alles nur noch peinlich...

 
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...das mußte ja mal kommen...

Kommentar von Manfred Simon

Ich sage es gleich vorweg, die neue Rechtschrebung wird von mir nicht gemocht, und auch nicht verwendet. Wer diese Zeitung ließt, weiß das! Nach meiner völlig unmaßgeblichen Meinung ist diese "Reform", von Ausnahmen abgesehen, ein ziemlicher Murks. (Mit dieser Meinung befinde ich mich da übrigens in allerbester Gesellschaft, wie man vielerorts nachlesen kann...)

Sie fragen sich sicher, warum ich gerade jetzt, nach etwa 15 Jahren nach der Reform, davon anfange. Weil gerade jetzt der Fall eingetreten ist, daß eine Texteinsenderin verlangte, wir sollen ihre Texte in der neuen Regelung (wie eingereicht) veröffentlichen. Dies wurde im Impressum in unserem Sinne geregelt...

Die neuen Regelungen sind oftmals so irre, daß man bei manchen Texten glaubt, man ließt eine Satire, obwohl es keine ist...

Für mich ist die "alte" Regelung eine sehr gut verständliche und präzise Möglichkeit sich anderen gegenüber schriftlich verständlich zu machen, was ich der "neuen" Regelung teilweise abspreche, und ich sehe keinen (vernünftigen) Grund plötzlich anders zu schreiben, als ich es vor fast 70 Jahren gelernt habe.

Schließlich bin ich die ganze Zeit über gut damit gefahren und über den neuen "Mist" kann ich manchmal wirklich nur amüsiert lachen, meine Lehrer hätten mir auf die Finger geklopft, wenn ich den Quatsch verzapft hätte, den man uns heute als "das bessere Deutsch" verkaufen will.

Für mich ist es ein Unterschied ob ich "zusammengefahren" oder "zusammen gefahren" bin...

Für mich ist der ganz Unsinn wohl nur deshalb verzapft worden weil offenbar heute kaum noch jemand in der Lage ist dies intellektuell zu verarbeiten, auch hier passt man sich wieder mal dem untersten Level an, anstatt diesen anzuheben... (Wie übrigens EU-weit auf fast allen Gebieten praktiziert)

...und weil man meint, alles dem Computer anpassen zu müssen, das kommt auch noch hinzu.

In der AKK-Zeitung gab´s wegen dieses Themas keine Diskussionen, denn glücklicherweise sind der Herausgeber, der Chefredakteur und der verantwortliche Redakteur eine Person, es herrscht also Personalunion.

Das ist auch gut so, denn in der Redaktion soll Einigkeit bestehen. Es gilt deshalb: Die AKK-Zeitung verwendet die alte Rechtschreibung und scheut sich nicht auch mal die neue Regelung zu verwenden, wenn es denn zufällig und ausnahmsweise einmal Sinn macht...

Und merken Sie was? Da gibt´s auch noch eine dritte Möglichkeit, nämlich meine eigene Rechtschreibung, die ich immer dann anwende, wenn ich nicht genau weiß wie´s geschrieben wird, das nenne ich dann "Druckfehler"!

Also: Alles nicht so ernst nehmen, es gibt wichtigeres auf dieser Welt und wenn Sie einen meiner "Drfucjfehler" finden, behalten sie ihn, ich brauch den sowieso nicht mehr...

 
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Das kommt davon...

Ein Kommentar von Manfred Simon

...das kommt davon, wenn die, die den Karren ziehen (in unserem Falle zwei) woanders hin wollen als die, die draufsitzen, und dann noch nichtmal in die gleiche Richtung...

...oder anders gesagt, man kann nicht zwei verschiedene Sachen unter einen Hut bringen...!

Da hilft es auch nichts, wenn man eben mal eine Bürgerversammlung einberuft, so einfach ist das Dilemma nicht zu lösen. Der Volkeswille ist nun mal different und in Sachen Bürgerhaus sind nun mal zwei "Völker" betroffen...

Wie soll man also vorgehen, wenn  man den Ochsen vor dem Karren beibringen will, in welche Richtung sie laufen sollen, aber nur nicht in die, in welche sie selber wollen...? (Auch wenn der eine evtl. mitlaufen würde, der andere aber nicht dorthin will)

Eine Möglichkeit ist es, den Ochsen gut zuzureden. Das wurde in der Bürgerversammlung versucht und endete (natürlich) damit, daß außer viel Gequatsche nichts dabei rauskam.

Die Kasteler hielten sich vornehm zurück, da die Lösung mit dem neuen Bürgerhaus an der Kostheimer Landstraße aus ihrer Sicht ganz gut ist und man damit zurechtkäme...

Die Kostheimer haben eine ganz andere (wie ich meine verständliche) Sicht auf die Dinge und da ist das Sand im Getriebe für die Wagenlenker auch schon massenweise vorhanden.

Da werden die Wagenlenker sauer und sagen zu den Ochsen, wenn ihr nicht beide dahin wollt, wo ich hin will, bleiben wir eben eifach stehen!

Das bedeutet, die bestehenden Bürgerhäuser müssen saniert werden und das "Drumherum" (Räume für Vereine und Büchereien usw.) blieben an Ort und Stelle bestehen.

Für die Kasteler keine so gute Lösung, da hiergegen die fehlenden Parkplätze und die Lärmbelästigung stehen, obwohl man auch dort das "Drumherum" am alten Standort belassen möchte.

Das wollen die Wagenlenker aus Wiesbaden  jedoch nicht so akzeptieren, die wollen ein Bürgerhaus für beide "Völker". Also könnte man ja ein neues Bürgerhaus für beide an einem neuen Standort errichten, das "Drumherum" aber am jeweils alten Standort belassen...

Ohh, von wegen "Otto mit der Pelzkappe" meinen da die Wagenlenker! Die Vertreter der beiden Völker wollen es jeweils ihrem Volk so recht wie möglich machen und mahnen Zeit an und konkrete Fakten, denn das sei ja alles viel zu kompliziert...

Wie immer also, man will mehr und länger quatschen können, auch auf die Gefahr, daß (wieder mal) alles nur zerredet wird und am Ende der faulste von allen Kompromissen angenommen wird, aber so läuft Demokratie nun einmal ab...

Pläne für den Bau eines Wohnhauses am alten Standort kommen am Horizont hoch und man meint, daß dies doch nur eine Verschiebung von der rechten in die linke Tasche sei, was der Hauptlenker aber als "Quatsch" bezeichnet und damit zeigt, daß er in Sachen "Streitkultur" wohl noch Nachholbedarf hat.

...und außerdem meinte der OB die Freifläche sei keine Freifläche, sondern eine unangenehme Abstellfläche für Autos, was ich aber nicht so ganz verstanden habe, Flächen kann man begrünen, mit Autos zustellen oder Häuser draufbauen...

Daß ein gemeinsames Bürgerhaus dem Vereinsleben schaden könnte, glaube ich weniger, in der Kasteler Reduit gibt´s ja auch Vereine aus Kostheim...

Ein gemeinsames Bürgerhaus; Also: "die Kostemer wolle´s nit" kann man wohl sagen... Im Sinne der Wiesbadener Wagenlenker war die Bürgerversammlung auch nicht, was uns zeigt: Es bleibt schwierig!

So sind alle betroffen und alle Fragen bleiben offen und ganz zum Schluß wird es ja sowieso gemacht, wie die Wiesbadener es wollen! Wäre doch gelacht, wetten daß?

 
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Rhein-Main-Stadt - Was ist das?

...um es gleich vorwegzunehmen, das gibt´s garnicht, es ist ein Traumprodukt! Darauf gekommen bin ich, als ich die alten Ergebnisse der sogenannten Bürgerbefragung zum Thema "AKK zurück zu Mainz" (Ich meine diese Bürgerveräppelung damals 1986 vom Ex... ? wie hieß der doch noch? Ex..., Ex..., achja, Exner!) nocheinmal durchstöberte.

(Die AKK-Zeitung brachte später einmal einen Kommnetar von Herbert Fostel zu diesem Thema...)

Da war nämlich auch die Möglichkeit einer eigenen Stadt/Gemeinde(n) als Möglichkeit aufgenommen worden. Naja, immerhin waren rund 6% der Meinung, daß dies der bessere Weg sei...

Doch zurück zur Kernfrage: Quo vadis rechtsrheinische Mainzer Gemeinden: Man hört manchmal die Meinung, daß alles was die Wiesbadener nicht wollen nach AKK "abgeschoben " wird.

Wenn dies stimmt, erinnere ich mich an Äußerungen meines Vaters, (echter Meenzer Bub) der zu diesem Thema zu berichten wußte, daß auch die Stadt Mainz sich damals gerne von ungeliebten "Tatsachen" verschonte, indem man sie nach rechts des Rheins "verschob". (Gemeckert wird immer!)

Egal, sei´s drum, das ist nun wirklich Schnee von Vorvorgestern! Ich erwähne es auch nur um aufzuzeigen, daß es einem "uff de onner Seit" nicht ganz automatisch besser ginge als wie jetzt... (Gemeckert wird immer!)

Fest steht für mich, ich bin Meenzer aach wenn ich in Kassel wohne du...! Ich glaube aber nicht, daß es mir politisch auf der anderen Seite besser gefallen würde, ich denke eher, daß des egal is. (Gemeckert wird immer!)

Und ob die Mainzer uns wirklich wiederhaben wollen? Wesentliches wurde auf der linken Rheinseite dazu bisher nicht unternommen, wenn man von schönen "pflichtgemäßen Sonntagsreden" in regelmäßigen Abständen einmal absehen will...

Als am 08.09.2014 der 70. Jährung des Bombardements auf Kastel gedacht wurde "glänzte" die Stadt Mainz durch Abwesenheit, man hatte vergessen den Kranz rüberzuschicken... Eine Tatsache, die mir damals ein Kommmentar wert war...

Eine Bitte der AKK-Zeitung an den damals frisch gewählten neuen OB von Mainz um eine konkrete Stellungnahme, was Mainz denn wohl konkret zur Rückgliederung von  AKK in seiner Amtszeit tun werde, wußte dieser nichtmal eine noch so nichtssagende Antwort, die Anfrage blieb (bis heute) unbeantwortet...

Also wird man mal fantasieren dürfen: Die ehemaligen Mainzer Vororte "uff de anner Seit" Amöneburg (2.000 Ew.) - Kastel (12.000 Ew.) - Kostheim (14.000 Ew.) - Ginsheim (8.500 Ew.) - Gustavsburg (7.500 Ew.) - Bischofsheim (12.000 Ew.) ergeben zusammen rund 56.000 Einwohner.

Wirtschaft, Gewerbe, Industrie in diesen Gemeinden sind bestimmt nicht zu verachten, mir käme schun gonz gut zurecht...! Man könnte sich durchaus sehen lassen, andere stehen schlechter da und mir wär´n Herr im eischene Haus...!

Rhein-Main-Stadt - Die Metropole an Rhein und Main -Ein Zusammenschluß ehemaliger rechtsrheinicher Mainzer Vororte- Politisch sicherlich nicht im Bereich des Möglichen, aber bestimmt nicht die schlechteste Lösung! (Gemeckert wird immer!)

(Manfred Simon)

 


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- Im Flußbett...

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