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Der Kommentar
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Die Demokratie ist die schlechteste Regierungsform...

...aber leider haben wir keine bessere!

Ein Kommentar von Manfred Simon

In einem Teil der Presse wurde berichtet, daß sich der RLP-Städtetag, der Städte und Gemeindebund sowie der Landkreistag in einem gemeinsamen Brief gegen eine Initiative des Landes RLP wenden, die mehr Bürgerbeteiligung vorsieht. (Gibt´s übrigens auch anderswo...)

Man befürchtet wohl, daß eine "Neinsage-Kultur" entstehen könnte, die den Machern das Leben schwer macht, weil alles zunächst mal blockiert werden könnte, und das paßt den "Machern" wohl nicht in den Kram, weil kostet Zeit und Energie...

Dazu ist zu bemerken: Es ist durchaus verständlich, daß diejenigen Leute, die "an den Schalthebeln der Macht" sitzen, nicht möchten, daß der Bürger gegen ihre "ach so tollen Ideen" eine Opposition bildet, menschlich verständlich, aber undemokratisch.

Genauso undemokratisch ist es aber auch eine Bürgeropposition zu installieren, die nur auf "ärgern" und "blockieren" aus ist und dabei sachlich nichts wirklich wichtiges zu bieten hat!

Das ist aber leider nicht zu vermeiden, denn wir haben ja (und das ist gut so) eine Meinungsvielfalt und keinen Meinungs-Einheitsbrei.

Es wird also immer wieder Leute geben, die mit den grandiosen Ideen der "Macher" nicht so ganz einverstanden sind und, zumindest meinen, daß sie es besser machen können...

Nun ist es für eine Demokratie natürlich ganz mies, wenn man seine "grandiosen" Ideen die man als Politiker hat dadurch schützen will, daß man es dem Büger schwer/unmöglich macht, was dagegen zu sagen. (Bürgerbegehren bspw.)

Der weitaus bessere Weg wäre, dem Bürger besser zu erklären, warum es so oder so besser ist und man sollte ihn überzeugen und zum Umdenken bewegen, nicht ihm etwas "überstülpen" was er so nicht will. (Wieso denke ich gerade jetzt an die Lesselallee?)

Leider ist dies von der kleinen Gemeinde bis zur großen Politik in Berlin aber gängige Praxis, sonst sähe es in unserem Land nämlich ganz anders aus, wobei ich mir hier keine Bewertung, ob besser oder schlechter, anmaßen möchte...

Die politischen/verwaltungstechnischen Entscheidungsträger wähnen sich jedenfalls immer im Recht, (das ist nicht juristisch gemeint) und nehmen sich (leider) nicht die Zeit, dies dem Bürger auch verständlich zu erklären, dazu haben sie wohl keine Zeit...

...die Folge sind dann Bürgerbegehren/Bürgerinitiativen u.v.m. gegen die man sich dann nur dadurch schützen zu können glaubt, daß man die Hürden recht hoch hält, die diese Bürger überklettern müssen...

Also nach meiner Meinung geht Demokratie völlig anders, oder habe ich auch das wieder mal völlig falsch verstanden...?

Übrigens: Die Überschrift zu diesem Kommentar ist nicht von mir, sie stammt von einem Politiker, den ich einmal in den 60ern zufällig in Bonn anläßlich eines Abendessens traf, und derselbe Politiker war es, der mir am gleichen Abend auf die provokante Bemerkung "Politiker sind fast alle Lügner, die versprechen vor der Wahl fast alles und halten nach der Wahl garnichts" spontan antwortete: "Sie haben Recht, nur wenn die das nicht so täten, könnten die ihren Job nicht machen...!" Noch Fragen???

 
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Doppelstadt MZ/WI nur eine Vision?

Ein Kommentar von Manfred Simon

Ich bin dafür bekannt, daß ich immer dafür eingetreten bin, AKK wieder von Wiesbaden zu lösen und nach Mainz zurückzugeben, wo sie (immer noch!) hingehören.

Ich habe aber auch keinen Zweifel daran gelassen, daß ich das wohl nicht mehr erleben werde, weil die Politik es ums verr..... nicht will, weshalb auch immer.

Einen Lichtblick sah ich immer erst zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz einmal zusammengelegt würden und MZ und WI auch... (Eine Vision! Nur eine Vision?)

Auch Andere hatten Visionen und ließen ihrer Phantasie freien Lauf, die sich (angeblich) nicht an der Realisierbarkeit orientierten, wie man HIER lesen kann.

In einem Gestaltungswettbewerb, den man veranstaltete, wurde alles auf den Kopf gestellt!

Zunächst in einem, meiner Meinung nach sehr gelungenen Plakat, dann aber auch in der Denkweise - was wäre wenn?

Und da nach meiner Lebenserfahrung nie etwas ohne Grund geschieht, verbirgt sich dabei durchaus eine gewisse Realitätsbezogenheit...

Das erkennt man z.B. auch HIER in diesem Pressebericht, wo man sieht, daß die Zusammenarbeit beider Städte durchaus keine Vision (mehr) ist... und hoppla, da kommt nochwas das passt... (HIER)

Mal ´ne ehrliche Frage an die alten AKKler: Wär´s so schlimm, wenn es so käme? Was würde sich denn ändern? Die Politik wohl kaum, die ist überall gleich, egal wer "dran" ist.

...und die beiden OBs sind doch jetzt schon ein Herz und eine Seele... Bleibt nur die Frage, wie nennen wir uns denn dann? Einfach ein Doppelname, wie heutzutage ja üblich "Mainz-Wiesbaden" (Wiesbaden-Mainz würde ich ablehnen...!) oder eine Abkürzung "WIMAI" oder "MAIWI" - Naja, egal, auch wenn´s einigen nicht gefallen wird, früher oder später kommt´s so - Wetten daß?...

 

 
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Katzenjammer

Ein Kommentar von Manfred Simon

Heute, da ich diesen Beitrag schreibe, ist Samstag, der 03. Oktober 2015, der Tag der Deutschen Einheit...

Hunderttausende von  sogenannten Flüchtlingen überschwemmen Deutschland (auch MZ + WI) und werden hier "willkommen" geheißen. Sporthallen u.A. werden bereitwilligst zu "Asylantenheimen für kurze Zeit" umfunktioniert. Die Sportvereine zeigen sich solidarisch... Kritik wird niedergemacht, wie dieser Beitrag beweist.

Willkommenskultur, nennen die Politiker dies. Die Städte werden überschwemmt und, u.A. die Bürgermeister und OBs gefallen sich "gehorsamst" als Wohltäter an der Hilfefront.

Dabei weiß jeder denkende Bürger, daß dies auf Dauer nicht gutgehen kann und hat insgeheim zumindest ein "flauesGefühl" in der Magengegend. Schon weit über 35.000 Bürger schrieben alleine ans Kanzleramt und übten Kritik an dieser Politik...

Daß wir in Deutschland die meisten Flüchtlinge aufnehmen, (Andere garkeine) ist für Andere Grund genug hinter vorgehaltener Hand über uns zu lachen. Unterdessen wird der Bürger "dummgerechnet" ! Im "Verhältnis zur Bevölkerungszahl" nähmen andere ja mehr auf heißt es dort z.B.

Und dann das "Totschlageargument" wir müßten so handeln, wegen unserer "Vergangenheit"! Sorry, aber ich kann diese Phrasen langsam nicht mehr hören...

Von den Milliardenbeträgen an Steuergeldern die im Laufe der Jahre ständig neu ausgegeben werden (müssen) will ich hier garnicht erst reden, die "Hilfe" darf "uns" ja nicht zu teuer sein, angesichts unserer "geschichtlichen Vergangenheit" und im Namen der Menschlichkeit...

Die Presse und das Fernsehen hierzulande hatte kaum ein anderes Thema auf den Titelseiten und zur Primetime und erklärten uns Bürgern wie groß die Not der "Hilfesuchenden" und wie gut "wir" doch seien, daß wir das alles (mit)machen würden.

Mancher Pressebeitrag und manche Sendung war da schon ziemlich peinlich, nicht für den Leser/Zuschauer sondern, wie ich meine, für den "Macher"...

Und schon in wenigen Tagen wendete sich dann das Blatt und man konnte/mußte von der häßlichen Fratze lesen, die uns diese verfehlte Politik bescherte.

Schlägereien in den Unterküften (die uns natürlich auch promt mit der "Enge" und der unterschiedlichen Herkunft der Flüchtlinge erkärt werden) sind plötzlich Thema und werden nicht mehr pauschal "verharmnlost". Natürlich sind nicht die Asylanten schuld daran, sondern wir, weil wir die so unterbringen...

Und dann wird einer gutmeinenden Politikerin auch noch der Handschlag verweigert, nur weil sie eine Frau ist und ein Wohnungssuchender weigert sich mit einer Maklerin einen Vertrag zu schließen, auch nur weil die eine Frau ist...!

Spätestens jetzt wird auch über diese Auswüchse stellenweise mal (kurz und verhalten) berichtet und (natürlich) die entsprechenden Beschwichtigungen mit einfließen lassen, statt einmal klar auszusprechen, mit welch einer Klientel wir es hier zu tun haben, die wir uns da "ins Haus" geholt haben und immer noch holen.

Dabei sind die o.g. Schlägereien noch die hamlosesten Vorkommnisse in den Unterkünften. Diese lieben "Hilfesuchenden" kommen aus einer "Kultur" welche Frauen durchaus als minderwertig einstuft und da wundert es einem schon (fast) nicht mehr, wenn man lesen muß, daß Frauen und sogar Kinder (HIER bei uns) mißbraucht werden und andere noch Glück haben, wenn sie "nur" angepißt werden, sogar wenn sie schlafen...

...und das alles in einem Staat, der sich als "freiheitlich rechtsstaatlich" empfindet! Ich sage "Danke für solche 'Gäste' !"

Menschen, die wirklich in ihrer Heimat vom Tode bedroht sind und verfolgt werden, so wie es in unserem Grundgesetz steht, sollen und müssen hier bei uns eine sichere Zuflucht finden können, auch so wie es in unserem Grundgesetz steht.

Andere, die unsere Gesetze und unsere Kultur mißachten und meinen, diese mit Füßen treten zu dürfen, sollten bitteschön dorthin zurückgehen, wo sie hergekommen sind, oder, was das bessere wäre, garnicht erst hierherkommen...

Wir sind dafür da, die Religionen, "Sitten" und "Gebräuche" Anderer zu respektieren, wir sind aber nicht dafür da, diese zu finanzieren und (gegen unsere Gesetze und gegen unsere Kultur) zu dulden, jedenfalls nicht HIER und nicht HEUTE. Das muß man einmal sagen dürfen...

 
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Demokratie geht anders...

Ein Kommentar von Manfred Simon

Dieser Tage hatte ich mich mit einer Einladung zu einer Pressekonferenz zu befassen, zu der die Presse zwar eingeladen wurde, zu der sie aber nicht zugelassen war. (HIER)

Wenn Sie das nicht verstehen, ich verstand es auch nicht! Was war passiert?

Ein MdB aus Berlin, Wahlkreis Wiesbaden, und ein Parteikollege aus Wiesbaden (MdStR), hatten sich bemüßigt gefühlt die Situation der in Wiesbaden untergebrachten Flüchtlinge persönlich in Augenschein zu nehmen.

Und da ja demnächst Wahlen anstehen, ist es verständlich, daß man dazu auch die Presse einlud. Soweit sogut...

Nun hieß es allerdings in der Presseeinladung, daß zum Schutz der Flüchtlinge keine Presse auf dem Gelände erlaubt sei.

Dies hatten jedoch nicht die beiden Herrschaften so verfügt, sondern sie handelten auf Bitte des Hessischen Innenministeriums.

Die Formulierung daß keine Presse auf dem Gelände erlaubt sei, läßt jedoch eher auf eine Anweisung als auf eine Bitte schließen...

Was also, so frage ich mich, macht die Presseleute für die Flüchtlinge so gefährlich, daß man sie nicht mit an den Ort des Geschehens nimmt, sondern später draußen auf der Straße abspeist?

Ist das, so frage ich mich weiter, noch Pressefreiheit oder schon ein Angriff auf eben diese? Ich meine "Demokratie" und "Pressefreiheit" gehen anders - ganz anders!

...oder habe ich da wieder mal was völlig falsch verstanden...?

 
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...einfach nur noch peinlich!


Ein Kommentar von Manfred Simon

Als die Pressemeldung hier einging, daß am Mittwoch 2. Sept. 15 die "neue" Lesselallee feierlich eingeweiht werden soll, war klar, daß dies für die Akteure keine einfache Nummer werden würde.

Und dann war der Termin da und mußte auch durchgezogen werden.

Man erlebte einen Dezernenten, der zugeben mußte, daß dies für ihn das anstrengendste politische Projekt in seiner Amtszeit gewesen sei.

Und man denkt dabei daran, daß die größten Leiden meist die sind, welche man sich selbst antut, Mitleid kommt da kaum auf...

Letztendlich bat er noch darum, die Allee zu akzeptieren, sie so zu nehmen, wie sie ist und die Bäume gut zu behandeln, die Flatterulmen könnten ja nichts dafür, daß die Kastanienbäume hatten weichen müssen...

Und wenn dann der OB noch hinzufügt, wenn den Bäumen Wasser fehle, sollen die Bürger bei der Stadt anrufen oder selbst einen Eimer voll Wasser auf die Maaraue bringen, damit die Bäume gut gediehen, dann ist das alles nur noch peinlich...

 
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Rettung für „Erbenheimer Warte“ ?


Kommentar von Herbert Fostel

„Blech-Haube macht’s möglich“ - Aufatmen bei der engagierten Gesellschaft für Heimatgeschichte Kastel (GHK) und den Bürgern in der Region, über einen möglichen „Lösungsvorschlag“ vom Landesamt für Denkmalpflege.

Das sanierungsbedürftigte Wahrzeichen aus dem Mittelalter könnte erhalten bleiben. Ein Ende der unendlichen „Leidensgeschichte“, für den 1497 gegen die Raubritter erbauten Wartturm, könnte man mit einer „Blech-Hauben-Verkleidung“ beenden.

Eine komplette aufwendige Restaurierung des maroden Bauwerks wäre wegen Risiko, und immensen Kosten, schwierig zu stemmen. Die vorgesehene Lösung für die „Erbenheimer Warte“ ist das „Maß aller Dinge…“.

Die Eigentümerin, die Stadt Mainz, will über das neue Konzept im September entscheiden. Heimatforscher Klaus Lehne bringt es auf den Punkt: „Wichtig ist, daß die Bausubstanz aus der Entstehungszeit erhalten bleibt.“

Die historische „Erbenheimer Warte“ ist Kulturgut und Zeuge der wechselvollen Kasteler Geschichte. Deshalb Rettung, statt Ruinen-Zerfall, lautet das Gebot der  Stunde!

 
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...das mußte ja mal kommen...

Kommentar von Manfred Simon

Ich sage es gleich vorweg, die neue Rechtschrebung wird von mir nicht gemocht, und auch nicht verwendet. Wer diese Zeitung ließt, weiß das! Nach meiner völlig unmaßgeblichen Meinung ist diese "Reform", von Ausnahmen abgesehen, ein ziemlicher Murks. (Mit dieser Meinung befinde ich mich da übrigens in allerbester Gesellschaft, wie man vielerorts nachlesen kann...)

Sie fragen sich sicher, warum ich gerade jetzt, nach etwa 15 Jahren nach der Reform, davon anfange. Weil gerade jetzt der Fall eingetreten ist, daß eine Texteinsenderin verlangte, wir sollen ihre Texte in der neuen Regelung (wie eingereicht) veröffentlichen. Dies wurde im Impressum in unserem Sinne geregelt...

Die neuen Regelungen sind oftmals so irre, daß man bei manchen Texten glaubt, man ließt eine Satire, obwohl es keine ist...

Für mich ist die "alte" Regelung eine sehr gut verständliche und präzise Möglichkeit sich anderen gegenüber schriftlich verständlich zu machen, was ich der "neuen" Regelung teilweise abspreche, und ich sehe keinen (vernünftigen) Grund plötzlich anders zu schreiben, als ich es vor fast 70 Jahren gelernt habe.

Schließlich bin ich die ganze Zeit über gut damit gefahren und über den neuen "Mist" kann ich manchmal wirklich nur amüsiert lachen, meine Lehrer hätten mir auf die Finger geklopft, wenn ich den Quatsch verzapft hätte, den man uns heute als "das bessere Deutsch" verkaufen will.

Für mich ist es ein Unterschied ob ich "zusammengefahren" oder "zusammen gefahren" bin...

Für mich ist der ganz Unsinn wohl nur deshalb verzapft worden weil offenbar heute kaum noch jemand in der Lage ist dies intellektuell zu verarbeiten, auch hier passt man sich wieder mal dem untersten Level an, anstatt diesen anzuheben... (Wie übrigens EU-weit auf fast allen Gebieten praktiziert)

...und weil man meint, alles dem Computer anpassen zu müssen, das kommt auch noch hinzu.

In der AKK-Zeitung gab´s wegen dieses Themas keine Diskussionen, denn glücklicherweise sind der Herausgeber, der Chefredakteur und der verantwortliche Redakteur eine Person, es herrscht also Personalunion.

Das ist auch gut so, denn in der Redaktion soll Einigkeit bestehen. Es gilt deshalb: Die AKK-Zeitung verwendet die alte Rechtschreibung und scheut sich nicht auch mal die neue Regelung zu verwenden, wenn es denn zufällig und ausnahmsweise einmal Sinn macht...

Und merken Sie was? Da gibt´s auch noch eine dritte Möglichkeit, nämlich meine eigene Rechtschreibung, die ich immer dann anwende, wenn ich nicht genau weiß wie´s geschrieben wird, das nenne ich dann "Druckfehler"!

Also: Alles nicht so ernst nehmen, es gibt wichtigeres auf dieser Welt und wenn Sie einen meiner "Drfucjfehler" finden, behalten sie ihn, ich brauch den sowieso nicht mehr...

 
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„Franz-Henz-Platz“ - Alles hat seine Zeit…

Kommentar von Herbert Fostel 
 
Am 17.Juli wurde durch die hiesigen Honoratioren, auf dem Platz am Kostheimer Weinbrunnen eine gebührende Namensgebung durchgeführt.

Der Platz trägt ab sofort den Namen „Franz-Henz-Platz“. Ein kleines Schild mit Angaben über die Vita des Sozialdemokraten soll den Namenszug ergänzen.

Beim Festakt strömte bei den Ansprachen „ein Hauch von Nostalgie“ zum Gedenken an den verdienstvollen Kostheimer Ortsvorsteher.

Diese wurden vorgetragen durch den Kostheimer Ortstvorsteher Stephan Lauer (CDU), AKK-Stadtrat Rainer Schuster (SPD) und dem Nachfolger im Amt des verstorbenen Ortsvorsteher, Klaus Lenz (SPD). Franz Henz hatte eine makellose Reputation über die Partei-Grenzen hinweg gehabt.

Viele Projekte, die in seiner Amtszeit in Kostheim gestemmt wurden, sind von ihm maßgeblich geprägt. 1997 endete sein Mandat als Vorsitzender der Stadtteil-Vertretung.

Zu damaligen Zeiten plädierte schon der „KCV-Verseschmied“ Toni Oestereich aus der Bütt für ein, „Franz-Henz-Plätzje“.

Die Parteien-Landschaft war aber dazu seinerzeit für einen „Konsens“ zu uneinig. Es hagelte sogar harsche Kritik über den „Alleingang“ des KCV-Protokoll-Chefs in der „5.Jahreszeit“.

„Alles hat seine Zeit…, und das ist gut so!“

 
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Alles es war einmal… - Kastel ohne Rasselfest

Ein Kommentar von Herbert Fostel

Das Schausteller-Spektakel hat keinen Bezug mehr zum Rasselfest! Das unvergessene Bürgerfest von damals gehört zur wehmütiger Kasteler Nostalgie.

Einst wurden mit immenser Besucherresonanz durch die hiesigen Vereine, Wirte und Gewerbeverein das „Kasteler Rasselfest“ mit viel Gaudi und Volksfeststimmung honoriert.

In den Gründungsjahren des „Rasselfestes“ zählten zunächst nicht die Schausteller! Diese wurden als „Zubrot“ ab 1990, zur 2000 Jahr-Feier, von den Organisatoren „mit ins Boot genommen“.

Aus vielen Gründen gibt es bekanntlich kein „Rasselfest“ mehr, mit seinem unverwechselbaren Flair. Auch jegliche „Nachfolge-Versuche“ waren zum Scheitern verurteilt.

Die Schausteller behielten sich jedoch weiterhin vor, jährlich, auf dem Paulusplatz, ihre „Kirmes- Attraktionen“ anzubieten. Auf ihren Plakaten steht immer noch der Hinweis „Kasteler Rasselfest“. Diese Ankündigung findet in der Öffentlichkeit viel Unverständnis.

Auch die Zeiten der „Kasteler Kerb“ auf dem Ludwigsplatz mit Schiffschaukel und Karussell, sowie am Kasteler Rheinufer und in der Reduit, fanden zu Kerbezeiten, auch im überfüllten Festzelt, der traditionelle Frühschoppen der Kasteler Jocus-Garde statt.

„Alles es war einmal…!“

 
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Keine KiTa-Gebühren-Erstattung in Wiesbaden

Ein Kommentar von Manfred Simon

Wenn man, wie ich, Pressemeldungen von zwei verschiedenen Verwaltungen erhält, die von einem Wasser getrennt sind und in verschiedenen Bundesländern liegen, kommt es vor, daß ich mich manchmal wundern muß...

Dies ist so ein Fall: Während in Mainz die Stadtspitze des KiTa-Streikes wegen den Eltern die Gebühren erstattet (lesen Sie HIER), sieht man sich dazu in Wiesbaden aus unverständlichen Gründen, wie ich meine, nicht dazu in der Lage...

Ich meine, wenn keine Leistung erbracht wird, kann dafür auch kein Geld gefordert werden. Mir ist auch nicht bekannt, daß dies, so es eine Firma oder eine Privatperson versuchen würde, "durchgehen" könnte, der nächstbeste Richter würde einen solchen Vertrag wohl kippen...

Aber öffentliche Verwaltungen bewegen sich ja in einem anderen juristischen Raum keinesfalls in einem "rechtsfreien" Raum, wie man denken könnte, denn gerade dort kann man sich auf "maßgeschneiderte" Paragraphen berufen, die anscheinend für jede Situation anwendbar sind.

Natürlich (fast) immer zugunsten der Verwaltung und kaum zugunsten des Bürgers, wie man aus Lebenserfahrung weiß, aber bekanntlich geht ja eher ein Kamel durch ein Nadelöhr als daß...

Da kann man als WI-Oberbürgermeister auch noch so viele Stadtteilbesuche machen und Bürgergespräche führen, solche Entscheidungen gegen den Bürger riechen einfach nicht gut...

...und schon wieder ist ein kleiner Beitrag zum Thema "Wählerverdrossenheit" erbracht! Und wenn ich die Pressemeldungen lese, wundere ich mich, für was so mancher Zehntausender ganz en passant über´s Jahr ausgegeben wird...

(Hinweis: UFW-Beitrag zu diesem Thema HIER)

 


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Der Gemüsehändler an der Ecke ist 1,83 Meter groß, hat einen Brustumfang von 98 Zentimetern und trägt Schuhgröße 44. Was wiegt er? - Er wiegt das Gemüse

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