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Der Kommentar
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Alles es war einmal… - Kastel ohne Rasselfest

Ein Kommentar von Herbert Fostel

Das Schausteller-Spektakel hat keinen Bezug mehr zum Rasselfest! Das unvergessene Bürgerfest von damals gehört zur wehmütiger Kasteler Nostalgie.

Einst wurden mit immenser Besucherresonanz durch die hiesigen Vereine, Wirte und Gewerbeverein das „Kasteler Rasselfest“ mit viel Gaudi und Volksfeststimmung honoriert.

In den Gründungsjahren des „Rasselfestes“ zählten zunächst nicht die Schausteller! Diese wurden als „Zubrot“ ab 1990, zur 2000 Jahr-Feier, von den Organisatoren „mit ins Boot genommen“.

Aus vielen Gründen gibt es bekanntlich kein „Rasselfest“ mehr, mit seinem unverwechselbaren Flair. Auch jegliche „Nachfolge-Versuche“ waren zum Scheitern verurteilt.

Die Schausteller behielten sich jedoch weiterhin vor, jährlich, auf dem Paulusplatz, ihre „Kirmes- Attraktionen“ anzubieten. Auf ihren Plakaten steht immer noch der Hinweis „Kasteler Rasselfest“. Diese Ankündigung findet in der Öffentlichkeit viel Unverständnis.

Auch die Zeiten der „Kasteler Kerb“ auf dem Ludwigsplatz mit Schiffschaukel und Karussell, sowie am Kasteler Rheinufer und in der Reduit, fanden zu Kerbezeiten, auch im überfüllten Festzelt, der traditionelle Frühschoppen der Kasteler Jocus-Garde statt.

„Alles es war einmal…!“

 
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Keine KiTa-Gebühren-Erstattung in Wiesbaden

Ein Kommentar von Manfred Simon

Wenn man, wie ich, Pressemeldungen von zwei verschiedenen Verwaltungen erhält, die von einem Wasser getrennt sind und in verschiedenen Bundesländern liegen, kommt es vor, daß ich mich manchmal wundern muß...

Dies ist so ein Fall: Während in Mainz die Stadtspitze des KiTa-Streikes wegen den Eltern die Gebühren erstattet (lesen Sie HIER), sieht man sich dazu in Wiesbaden aus unverständlichen Gründen, wie ich meine, nicht dazu in der Lage...

Ich meine, wenn keine Leistung erbracht wird, kann dafür auch kein Geld gefordert werden. Mir ist auch nicht bekannt, daß dies, so es eine Firma oder eine Privatperson versuchen würde, "durchgehen" könnte, der nächstbeste Richter würde einen solchen Vertrag wohl kippen...

Aber öffentliche Verwaltungen bewegen sich ja in einem anderen juristischen Raum keinesfalls in einem "rechtsfreien" Raum, wie man denken könnte, denn gerade dort kann man sich auf "maßgeschneiderte" Paragraphen berufen, die anscheinend für jede Situation anwendbar sind.

Natürlich (fast) immer zugunsten der Verwaltung und kaum zugunsten des Bürgers, wie man aus Lebenserfahrung weiß, aber bekanntlich geht ja eher ein Kamel durch ein Nadelöhr als daß...

Da kann man als WI-Oberbürgermeister auch noch so viele Stadtteilbesuche machen und Bürgergespräche führen, solche Entscheidungen gegen den Bürger riechen einfach nicht gut...

...und schon wieder ist ein kleiner Beitrag zum Thema "Wählerverdrossenheit" erbracht! Und wenn ich die Pressemeldungen lese, wundere ich mich, für was so mancher Zehntausender ganz en passant über´s Jahr ausgegeben wird...

(Hinweis: UFW-Beitrag zu diesem Thema HIER)

 
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Das waren noch Kasteler Zeiten

Ein Kommentar im Rückblick von Herbert Fostel

Die „Kasseler Kerb“ auf dem alten Kerbeplatz mit Reitschule und Schiffschaukel gehört zu den wehmütigen Erinnerungen.

Auch der traditionelle Frühschoppen im Festzelt der Kasteler Jocus-Garde gehörte auch an den Kerbe-Tagen, in den 50er Jahren, zum gesellschaftlichen Ereignis.

Epochen der Flößer-Dynastie und Küferzunft gehören der Vergangenheit an. Ein Jahrhundert Ereignis war  der zugefrorene Rhein in den Wintermonaten 1929/30.

Hunderte von Menschen wanderten von beiden Ufern kommend über den Rhein. Zu der Vielzahl der Lokalitäten im Herzen von Kastel zählten die Weinwirtschaft Peter Kigigmann, Ecke Mainzer/Zehnthofstarsse. Dort kostete der „Halwe“ 1936 noch 27 Pfennige!

Gasthaus „Zum Löwen“ Ecke Mainzer/Rathausstrasse, gehörte zu den beliebten 14 Gaststätten im Jahre 1937. Spezialität war der „Handkäas mit Musik“. Die „"Schokoladenseite“ Kastels war die Hotelfront der ehemaligen Eisenbahnstrasse, gegenüber dem Bahnhof, vor der Zerstörung im September 1944.

Die sechs „Brünnscher“ in Kastel gehörten einst zum Straßenbild, wie die Fahnenstangen über den Toreinfahrten. Das „Kasseler Wäsch-Brickelsche“, einst zwischen Enoch und Straßenbrücke am Kasteler Rheinufer stationiert, war die begehrte „Wasch-Anstalt“, bevor die „Neuzeit“ mit der Waschmaschine begann.

„Wertschaft-Fassenacht“ mit den vorgetragenen „Moritaten“ durch die legendären Josef „Schnackel“ Grebner. „Lisbeth“ Kaiser geb. Pilgenröther mit den „Großmütter“ die als Schnorrer in den überfüllten Kasteler Gasthöfen viel „närrische Turbulenzen“ auslösten.

Unvergessen die Rekrutenvereidigung, einst der närrische Pulsschlag von Kastel, das Prozedere fand Ecke Zehnthofstrasse/Schützenhofstrasse statt.

In der Rathenaustrasse im Hauptquartier von „Schambes“ Wagner fanden ebenfalls große Rekrutenvereidigungen statt. Zu den närrischen „Kasteler Lichtgestalten“ zählte auch die Kasteler Jocus-Garde von 1889.

Im Zeitraffer, ist es Chronistenpflicht, die Gründung des Atlanta-Club 1948, dem späteren Karneval-Club Kastel (KCK) darzustellen.

Der unvergessene Gründer, Motor und „Seele des Clubs“, Rolf Braun der, für den kometenhaften Aufstieg mit seinen verschworenen Mitstreitern maßgebliche Impulse ausströmte.

Rolf Braun mit seinen Markenzeichen Botschafter des Frohsinns konnte auch Bundesweit bei den TV-Sitzungen brillieren. Sein Motto hat bis zu heutigen erfolgreichen KCK-Zeiten bestand:“ Immer bereit- Freude zu spenden“.

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Rotstift auf die Wiesbadener Sportförderung?

Sportkreistag will für den Erhalt des Status quo kämpfen

Ein Kommentar von Herbert Fostel

Beim Sportkreistag wurde die Wiesbadener Sportförderung ausdrücklich gelobt. Es wäre aber auch zu befürchten, argumentierte Vorsitzender Klaus Meyer, daß „Schuldenbremse und Rettungsschirm“ nachhaltige Spuren hinterlassen könnten.

Ein unantastbares Privileg gebe es nicht, solange der Sport nicht anerkannte „Pflichtaufgabe für Land und Kommune“ sei.

Dies wird sich vorerst auch nicht ändern, obwohl der Sport in Hessen immerhin Verfassungsrang besitzt. Vor allem im Fokus steht u.a. der „Sportstätten-Null-Tarif“ der aus dem Leistungskatalog von Städten und Kreisen gestrichen wird.

Dies würde für viele betroffenen Wiesbadener Amateur-Vereine mit ihren ehrenamtlichen Mitstreitern existenzielle Probleme auslösen.

Die „gebeutelten Betroffenen“ haben bekanntlich keine Lobby zu Industrie, Wirtschaft und Fernsehen. Es gibt für die „Basis“ keine sprudelnde „Geldquellen“ à la FIFA.

Breitenarbeit, Integration und Talentförderung mit dem Slogan: „Jugend weg von der Straße - statt Saat der Gewalt“ wird unterstützt durch die Wiesbadener Sportförderung durch 240 Turn- und Sportvereine in der Region. Dieser Status quo sollte weiterhin fest verankert bleiben.
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Zweite Stadtbrücke - Eine „Fata Morgana“ ?

Ein Kommentar von  Herbert Fostel

Die Rheinbrücken, besonders Kastel zu Mainz sind das Bindeglied der Rechts- und Linksrheiner.

Strategie, Überlegungen und blühender Handel, prägten die gebauten Brücken in ihrer wechselvollen Geschichte.

Es gab schon eine römische Brücke, die von der 14.Legion in den Jahren 70-90 n. Chr. geschlagen wurde. Fortgesetzt wurde dies mit der Ponton-Brücke der Schönborncher Jahre, -prunkvolles Bauwerk- Einweihung „1885-1934“ Rheinbrücke wurde erweitert. „1945“ Sprengung durch die Reichswehr im dritten Reich- „1950“ Einweihung durch den Namensträger Bundespräsident Prof.-Dr. Theodor Heuss.

Das heutige gigantische Verkehrsaufkommen -auch Ursache und Folge wachsender Einwohnerzahlen– täglich „rund um die Uhr“ strapazieren PKWs und LKW’s mit ihren permanenten Erschütterungen die Fahrbahn.

Durch das aktuelle katastrophale Verkehrsszenario auf der beschädigten Schiersteiner Brücke -täglich 80.000 Verkehrsteilnehmer- wurde wieder der Ruf nach einer „zweiten Stadtbrücke“ laut.

Ein weiterer Verkehrsstillstand ist auch auf der Theodor-Heuss-Brücke, bei aller technischen Erwartungshaltung und Bausubstanz, jederzeit möglich.

Auf der Mitgliederversammlung der Kasteler SPD, wies der Parteichef AKK-Stadtrat Rainer Schuster darauf hin, daß südlich der Kaiserbrücke, auf der Radfahrer den Rhein überqueren, eine Trasse für eine Autobahnbrücke, im Wiesbadener Flächennutzungsplan schon seit Jahrzehnten, vorgesehen ist.

Deshalb wurde vorsorglich ein „Planungsmittelantrag“ für eine „zweite Stadtbrücke“ von der SPD beantragt. Die Leitlinien für den Wiesbadener Flächennutzungsplan haben eine Laufzeit bis 2030.

Das Planungsmodell lautet: „In Kastel eine Trasse für eine Zufahrt von der Biebricher Straße und einen Brückenverlauf südlich der Kaiserbrücke über die Petersaue bis zu Gemarkungsgrenze auf dem Rhein“.

Der Türöffner, für eine „zweite Stadtbrücke“ ist einvernehmlich in Korporation nur mit Mainz möglich. Dazu die spannende Erwartungshaltung: „Fata Morgana“ oder „Wunder gibt es immer wieder…“

 
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Veronika der Lenz ist da…

Kommentar von Herbert Fostel

Ein unvergessener „Gassenhauer“ setzt nach Fastnacht und Osterhasen die Zeichen auf kommende blühende Zeiten.

Da gab es doch ein „mittelalterliches Osterspektakel“ in der historischen Reduit. Gut gemeint, und es wurde von einer stattlichen Besucherzahl honoriert.

Trotz viel „Mittelalter-Flair“, ist zukünftig ein Nachholbedarf an Geschichtsbewusstsein,zu empfehlen. Ein Journalist bekam an einem „Bronze-Verkaufsstand“ eine unglaubliche Auskunft über die damalige „Schwertschmiede“.

Man verwechselte „Äpfel mit Birnen“ über die Herkunft der Schwerter aus der Bronze-Zeit die, überhaupt keine Wertigkeit zu der Schwert-Herstellung im Mittelalter hatte. Die Bronzezeit war weit vor Christi Geburt.

Im Mittelalter 600 n.Chr.. wurden die Schwerter in umfangreichen Arbeiten von den Schmiedemeistern hergestellt. Diese wurden von den Rittern in ihren Schlachten getragen. Der angebotene Kaufpreis am Stand von 20-600 € ist daher absolut unrealistisch.

Ein Schwert aus dem Mittelalter würde tausende von Euro kosten. Übrigens das ausgewiesene „Mittelalter-Karussell“ gab es erst in der Renaissance. Deshalb sei den „Mittelalter-Gaudi-Organisatoren“ empfohlen, bei zukünftigen Veranstaltungen in der Reduit die beheimatete GHK, sich über geschichtliche Abläufe fachkundig beraten zu lassen. Dies ist man auch den zahlreichen jungen Besuchern für ihr Geschichtsbewusstsein schuldig.

In der aktiven Vereinswelt wird wieder tüchtig in die Hände gespuckt. Die kulturtreibenden Gesangs-Musikvereine bereiten sich mit intensiven Proben auf kommende Veranstaltungen vor.

Dazu zählen auch die Historiker der Gesellschaft für Heimatgeschichte Kastel und Kostheimer Heimatverein für mannigfaltige Aktivitäten.

VdK Amöneburg-Kastel und VdK Kostheim organisieren wieder Ausflugsfahrten und Unterhaltungsveranstaltungen. Für gesellige Zusammenkünfte sorgen wieder für ihre Mitglieder der AWO und SPD in Kastel.

Die Fastnachtskorporationen sind nicht im Winterschlaf. Intensive Planungen für die „Kurz-Kampagne 2016“ laufen auf Hochtouren“!

In den Sportvereinen wird geturnt, gerudert sowie um Tore und Punkte mit viel Elan und Hurra gespielt. Das Kinder- Spiel und Sportfest (KISS) findet zum neunten Mal am 13.September beim Ausrichter SV Amöneburg statt.

Mit Verlaub, dann kommt ja wieder die Weihnachtszeit… mit viel „Oh du fröhliche…“

Damit wollen wir es vorerst belassen, und genießen in vollen Zügen auch die kommende Urlaubszeit.

 
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Es ist vollbracht

Ein Kommentar von Herbert Fostel

Consummatum est. – „Es ist vollbracht!“ ( Johannes,19,30) Nachhaltig und mittelfristig ist der demokratische Konsens für einen Bürgerhaus-Neubau, statt Sanierungen, durch die Ortsbeiräte in Kostheim und Kastel mit Mandats-Mehrheiten getroffen worden sind.

OB Sven Gerich wird wie angekündigt, den vorgeschriebenen „Umlauf-Prozess“- auf allen Ebenen in Bewegung setzen.

Jetzt können die Wiesbadener Macher „tüchtig in die Hände spucken!“ Das Zeitfenster für die Fertigstellung bürgt für eine hochqualifizierte und akribisch geplante Bauweise.

Mit allem neuzeitlichen Komfort auf dem prädestinierten Todte-Areal. Schon vor Jahren, bei einem Weinfest, gab es visionäre Denkanstöße für ein gemeinsames Bürgerhaus-Projekt durch den AKK-Stadtrat Rainer Schuster (SPD) und Komunalpolitiker Gerd-Josef Weckbacher (FWG). Das Sprichwort: “Der Prophet gilt nichts in seinem Vaterland“, wurde aktuell und punktuell widerlegt.

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Mehrheit im Kostheimer Ortsbeirat votiert für Fortschritt

Ein Kommentar von Herbert Fostel

Am Mittwoch 18.März stimmten die Kostheimer Mandatsträger der SPD und FWG -geschlossen- mit ihrer Mehrheit von 9 der 15 Mandaten im Ortsbeirat für ein neues gemeinsames Bürgerhaus auf dem Todte-Areal.

Mit verbalem Populismus wurde von einigen Ortsbeiratsmitgliedern zum Teil „grenzwertig“ argumentiert. Bei der Bürgerbefragung plädierte u.a. ein Vereinsvertreter für den derzeitigen „Status Quo“.

„Die Akkustik sei nicht so schlimm im alten Bürgerhaus, dies wird auch durch die verpflichteten Künstler bei der Veranstaltung bestätigt.“ Im Gegensatz dazu war ein Presse-Interview vom Präsidenten des Kostheimer Carneval-Vereins, Toni Oestereich, der auf diese Mängel schonungslos hinwies.

Als größter Saalveranstalter in der AKK- Fastnacht, müssen die kulturellen Brauchtumspfleger, 1000€ pro Veranstaltung für einen Techniker bezahlen.

Sachlich und prägnant formulierten die Kommunalpolitiker der SPD und FWG ihre Befürwortung für einen zeitgemäßen Neubau des Bürgerhauses, statt aufwendige und kostenträchtige Sanierungsabläufe durchzuführen.

Zu ihrem Statement gehörte auch ihr volles Verständnis für die Vereine, für ihre emotionale Bindung an den alten Standort. Man kann sich aber zukunftsorientierte Möglichkeiten, nicht verschließen.

Und deshalb ist ihre Zustimmung für die Empfehlung lobenswert. Am kommenden Dienstag ist die „Empfehlungsabstimmung“ im Kasteler Ortsbeirat nur noch eine formale Pflichtkür der Parteien.

Passend dazu: “Wo’s not tut Fährmann, läßt sich alles wagen.“ (Schiller, Wilhelm Tell).

 
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Kein Don Quichote in Kostheim...

Ein Kommentar von Herbert Fostel

Prodomo für gemeinsamen Bürgerhaus-Neubau - WI-OB Auslöser für Sternstunde in Kastel-Kostheim

Statt wie der traurige Ritter „Don Quichote gegen Windmühlen zu kämpfen“ – (aus der Weltliteratur)- haben sich die Kostheimer SPD und FWG realistische Ziele ins Visier genommen.

Mit ihrer Mehrheit von 9 von 15 Mandaten im Ortsbeirat, wollen diese für ein neues gemeinsames Bürgerhaus auf dem „Todte-Territorium“ votieren.

Weitere nachhaltige Akzente dazu setzte OB Sven Gerich für den Fortbestand der Stadtteil-Bibliotheken in Kastel und Kostheim. Ebenso sollten in der Kostheimer Ortsmitte für den „Seniorentreff“ und weitere „Kommunikationsmöglichkeiten“ in die Neubauten integriert werden.

Lt. OB Sven Gerich, gehört hierzu ein „Versammlungsraum mit Café“ im Erdgeschoss zum Planungskonzept. Aus Kastel gibt es bereits eine solidarische Zustimmung für ein neues Bürgerhaus bei den Vereinen und den politischen Parteien im Ortsbeirat.

Kasteler Vereinsringvorsitzender Josef Kübler ist stets ein fortschrittlicher Sympathisant für das künftige gemeinsame Bürgerhaus-Projekt. Dies bezeichnet auch der Kasteler CDU-Repräsentant Ralf Allmansdörfer als „historische Chance“.

Der „Sturm im Wasserglas“, ausgelöst durch einige kompromisslose Kostheimer Bedenkensträger, konnte kein „Stillstand-Desaster“ bewirken. Das Bekenntnis zur Innovation, auch im Hinblick für kommende Generationen, wird von den zeitgemäßen Befürwortern verantwortungsvoll eingeläutet.

Das moderne gemeinsame Bürgerhaus am neuen Standort soll in ca. 6 Jahren eingeweiht werden. Kompliment auch an die besonnenen Kostheimer Kommunalpolitiker Walter Losem (SPD) und Gerd-Josef Weckbacher (FWG)

Dazu ein Zitat von George Bernhardt Shaw: „Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, daß man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht.“

 
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Das kommt davon...

Ein Kommentar von Manfred Simon

...das kommt davon, wenn die, die den Karren ziehen (in unserem Falle zwei) woanders hin wollen als die, die draufsitzen, und dann noch nichtmal in die gleiche Richtung...

...oder anders gesagt, man kann nicht zwei verschiedene Sachen unter einen Hut bringen...!

Da hilft es auch nichts, wenn man eben mal eine Bürgerversammlung einberuft, so einfach ist das Dilemma nicht zu lösen. Der Volkeswille ist nun mal different und in Sachen Bürgerhaus sind nun mal zwei "Völker" betroffen...

Wie soll man also vorgehen, wenn  man den Ochsen vor dem Karren beibringen will, in welche Richtung sie laufen sollen, aber nur nicht in die, in welche sie selber wollen...? (Auch wenn der eine evtl. mitlaufen würde, der andere aber nicht dorthin will)

Eine Möglichkeit ist es, den Ochsen gut zuzureden. Das wurde in der Bürgerversammlung versucht und endete (natürlich) damit, daß außer viel Gequatsche nichts dabei rauskam.

Die Kasteler hielten sich vornehm zurück, da die Lösung mit dem neuen Bürgerhaus an der Kostheimer Landstraße aus ihrer Sicht ganz gut ist und man damit zurechtkäme...

Die Kostheimer haben eine ganz andere (wie ich meine verständliche) Sicht auf die Dinge und da ist das Sand im Getriebe für die Wagenlenker auch schon massenweise vorhanden.

Da werden die Wagenlenker sauer und sagen zu den Ochsen, wenn ihr nicht beide dahin wollt, wo ich hin will, bleiben wir eben eifach stehen!

Das bedeutet, die bestehenden Bürgerhäuser müssen saniert werden und das "Drumherum" (Räume für Vereine und Büchereien usw.) blieben an Ort und Stelle bestehen.

Für die Kasteler keine so gute Lösung, da hiergegen die fehlenden Parkplätze und die Lärmbelästigung stehen, obwohl man auch dort das "Drumherum" am alten Standort belassen möchte.

Das wollen die Wagenlenker aus Wiesbaden  jedoch nicht so akzeptieren, die wollen ein Bürgerhaus für beide "Völker". Also könnte man ja ein neues Bürgerhaus für beide an einem neuen Standort errichten, das "Drumherum" aber am jeweils alten Standort belassen...

Ohh, von wegen "Otto mit der Pelzkappe" meinen da die Wagenlenker! Die Vertreter der beiden Völker wollen es jeweils ihrem Volk so recht wie möglich machen und mahnen Zeit an und konkrete Fakten, denn das sei ja alles viel zu kompliziert...

Wie immer also, man will mehr und länger quatschen können, auch auf die Gefahr, daß (wieder mal) alles nur zerredet wird und am Ende der faulste von allen Kompromissen angenommen wird, aber so läuft Demokratie nun einmal ab...

Pläne für den Bau eines Wohnhauses am alten Standort kommen am Horizont hoch und man meint, daß dies doch nur eine Verschiebung von der rechten in die linke Tasche sei, was der Hauptlenker aber als "Quatsch" bezeichnet und damit zeigt, daß er in Sachen "Streitkultur" wohl noch Nachholbedarf hat.

...und außerdem meinte der OB die Freifläche sei keine Freifläche, sondern eine unangenehme Abstellfläche für Autos, was ich aber nicht so ganz verstanden habe, Flächen kann man begrünen, mit Autos zustellen oder Häuser draufbauen...

Daß ein gemeinsames Bürgerhaus dem Vereinsleben schaden könnte, glaube ich weniger, in der Kasteler Reduit gibt´s ja auch Vereine aus Kostheim...

Ein gemeinsames Bürgerhaus; Also: "die Kostemer wolle´s nit" kann man wohl sagen... Im Sinne der Wiesbadener Wagenlenker war die Bürgerversammlung auch nicht, was uns zeigt: Es bleibt schwierig!

So sind alle betroffen und alle Fragen bleiben offen und ganz zum Schluß wird es ja sowieso gemacht, wie die Wiesbadener es wollen! Wäre doch gelacht, wetten daß?

 


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