Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

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Der Kommentar
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Demokratie geht anders...

Ein Kommentar von Manfred Simon

Dieser Tage hatte ich mich mit einer Einladung zu einer Pressekonferenz zu befassen, zu der die Presse zwar eingeladen wurde, zu der sie aber nicht zugelassen war. (HIER)

Wenn Sie das nicht verstehen, ich verstand es auch nicht! Was war passiert?

Ein MdB aus Berlin, Wahlkreis Wiesbaden, und ein Parteikollege aus Wiesbaden (MdStR), hatten sich bemüßigt gefühlt die Situation der in Wiesbaden untergebrachten Flüchtlinge persönlich in Augenschein zu nehmen.

Und da ja demnächst Wahlen anstehen, ist es verständlich, daß man dazu auch die Presse einlud. Soweit sogut...

Nun hieß es allerdings in der Presseeinladung, daß zum Schutz der Flüchtlinge keine Presse auf dem Gelände erlaubt sei.

Dies hatten jedoch nicht die beiden Herrschaften so verfügt, sondern sie handelten auf Bitte des Hessischen Innenministeriums.

Die Formulierung daß keine Presse auf dem Gelände erlaubt sei, läßt jedoch eher auf eine Anweisung als auf eine Bitte schließen...

Was also, so frage ich mich, macht die Presseleute für die Flüchtlinge so gefährlich, daß man sie nicht mit an den Ort des Geschehens nimmt, sondern später draußen auf der Straße abspeist?

Ist das, so frage ich mich weiter, noch Pressefreiheit oder schon ein Angriff auf eben diese? Ich meine "Demokratie" und "Pressefreiheit" gehen anders - ganz anders!

...oder habe ich da wieder mal was völlig falsch verstanden...?

 
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...einfach nur noch peinlich!


Ein Kommentar von Manfred Simon

Als die Pressemeldung hier einging, daß am Mittwoch 2. Sept. 15 die "neue" Lesselallee feierlich eingeweiht werden soll, war klar, daß dies für die Akteure keine einfache Nummer werden würde.

Und dann war der Termin da und mußte auch durchgezogen werden.

Man erlebte einen Dezernenten, der zugeben mußte, daß dies für ihn das anstrengendste politische Projekt in seiner Amtszeit gewesen sei.

Und man denkt dabei daran, daß die größten Leiden meist die sind, welche man sich selbst antut, Mitleid kommt da kaum auf...

Letztendlich bat er noch darum, die Allee zu akzeptieren, sie so zu nehmen, wie sie ist und die Bäume gut zu behandeln, die Flatterulmen könnten ja nichts dafür, daß die Kastanienbäume hatten weichen müssen...

Und wenn dann der OB noch hinzufügt, wenn den Bäumen Wasser fehle, sollen die Bürger bei der Stadt anrufen oder selbst einen Eimer voll Wasser auf die Maaraue bringen, damit die Bäume gut gediehen, dann ist das alles nur noch peinlich...

 
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...das mußte ja mal kommen...

Kommentar von Manfred Simon

Ich sage es gleich vorweg, die neue Rechtschrebung wird von mir nicht gemocht, und auch nicht verwendet. Wer diese Zeitung ließt, weiß das! Nach meiner völlig unmaßgeblichen Meinung ist diese "Reform", von Ausnahmen abgesehen, ein ziemlicher Murks. (Mit dieser Meinung befinde ich mich da übrigens in allerbester Gesellschaft, wie man vielerorts nachlesen kann...)

Sie fragen sich sicher, warum ich gerade jetzt, nach etwa 15 Jahren nach der Reform, davon anfange. Weil gerade jetzt der Fall eingetreten ist, daß eine Texteinsenderin verlangte, wir sollen ihre Texte in der neuen Regelung (wie eingereicht) veröffentlichen. Dies wurde im Impressum in unserem Sinne geregelt...

Die neuen Regelungen sind oftmals so irre, daß man bei manchen Texten glaubt, man ließt eine Satire, obwohl es keine ist...

Für mich ist die "alte" Regelung eine sehr gut verständliche und präzise Möglichkeit sich anderen gegenüber schriftlich verständlich zu machen, was ich der "neuen" Regelung teilweise abspreche, und ich sehe keinen (vernünftigen) Grund plötzlich anders zu schreiben, als ich es vor fast 70 Jahren gelernt habe.

Schließlich bin ich die ganze Zeit über gut damit gefahren und über den neuen "Mist" kann ich manchmal wirklich nur amüsiert lachen, meine Lehrer hätten mir auf die Finger geklopft, wenn ich den Quatsch verzapft hätte, den man uns heute als "das bessere Deutsch" verkaufen will.

Für mich ist es ein Unterschied ob ich "zusammengefahren" oder "zusammen gefahren" bin...

Für mich ist der ganz Unsinn wohl nur deshalb verzapft worden weil offenbar heute kaum noch jemand in der Lage ist dies intellektuell zu verarbeiten, auch hier passt man sich wieder mal dem untersten Level an, anstatt diesen anzuheben... (Wie übrigens EU-weit auf fast allen Gebieten praktiziert)

...und weil man meint, alles dem Computer anpassen zu müssen, das kommt auch noch hinzu.

In der AKK-Zeitung gab´s wegen dieses Themas keine Diskussionen, denn glücklicherweise sind der Herausgeber, der Chefredakteur und der verantwortliche Redakteur eine Person, es herrscht also Personalunion.

Das ist auch gut so, denn in der Redaktion soll Einigkeit bestehen. Es gilt deshalb: Die AKK-Zeitung verwendet die alte Rechtschreibung und scheut sich nicht auch mal die neue Regelung zu verwenden, wenn es denn zufällig und ausnahmsweise einmal Sinn macht...

Und merken Sie was? Da gibt´s auch noch eine dritte Möglichkeit, nämlich meine eigene Rechtschreibung, die ich immer dann anwende, wenn ich nicht genau weiß wie´s geschrieben wird, das nenne ich dann "Druckfehler"!

Also: Alles nicht so ernst nehmen, es gibt wichtigeres auf dieser Welt und wenn Sie einen meiner "Drfucjfehler" finden, behalten sie ihn, ich brauch den sowieso nicht mehr...

 
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Das kommt davon...

Ein Kommentar von Manfred Simon

...das kommt davon, wenn die, die den Karren ziehen (in unserem Falle zwei) woanders hin wollen als die, die draufsitzen, und dann noch nichtmal in die gleiche Richtung...

...oder anders gesagt, man kann nicht zwei verschiedene Sachen unter einen Hut bringen...!

Da hilft es auch nichts, wenn man eben mal eine Bürgerversammlung einberuft, so einfach ist das Dilemma nicht zu lösen. Der Volkeswille ist nun mal different und in Sachen Bürgerhaus sind nun mal zwei "Völker" betroffen...

Wie soll man also vorgehen, wenn  man den Ochsen vor dem Karren beibringen will, in welche Richtung sie laufen sollen, aber nur nicht in die, in welche sie selber wollen...? (Auch wenn der eine evtl. mitlaufen würde, der andere aber nicht dorthin will)

Eine Möglichkeit ist es, den Ochsen gut zuzureden. Das wurde in der Bürgerversammlung versucht und endete (natürlich) damit, daß außer viel Gequatsche nichts dabei rauskam.

Die Kasteler hielten sich vornehm zurück, da die Lösung mit dem neuen Bürgerhaus an der Kostheimer Landstraße aus ihrer Sicht ganz gut ist und man damit zurechtkäme...

Die Kostheimer haben eine ganz andere (wie ich meine verständliche) Sicht auf die Dinge und da ist das Sand im Getriebe für die Wagenlenker auch schon massenweise vorhanden.

Da werden die Wagenlenker sauer und sagen zu den Ochsen, wenn ihr nicht beide dahin wollt, wo ich hin will, bleiben wir eben eifach stehen!

Das bedeutet, die bestehenden Bürgerhäuser müssen saniert werden und das "Drumherum" (Räume für Vereine und Büchereien usw.) blieben an Ort und Stelle bestehen.

Für die Kasteler keine so gute Lösung, da hiergegen die fehlenden Parkplätze und die Lärmbelästigung stehen, obwohl man auch dort das "Drumherum" am alten Standort belassen möchte.

Das wollen die Wagenlenker aus Wiesbaden  jedoch nicht so akzeptieren, die wollen ein Bürgerhaus für beide "Völker". Also könnte man ja ein neues Bürgerhaus für beide an einem neuen Standort errichten, das "Drumherum" aber am jeweils alten Standort belassen...

Ohh, von wegen "Otto mit der Pelzkappe" meinen da die Wagenlenker! Die Vertreter der beiden Völker wollen es jeweils ihrem Volk so recht wie möglich machen und mahnen Zeit an und konkrete Fakten, denn das sei ja alles viel zu kompliziert...

Wie immer also, man will mehr und länger quatschen können, auch auf die Gefahr, daß (wieder mal) alles nur zerredet wird und am Ende der faulste von allen Kompromissen angenommen wird, aber so läuft Demokratie nun einmal ab...

Pläne für den Bau eines Wohnhauses am alten Standort kommen am Horizont hoch und man meint, daß dies doch nur eine Verschiebung von der rechten in die linke Tasche sei, was der Hauptlenker aber als "Quatsch" bezeichnet und damit zeigt, daß er in Sachen "Streitkultur" wohl noch Nachholbedarf hat.

...und außerdem meinte der OB die Freifläche sei keine Freifläche, sondern eine unangenehme Abstellfläche für Autos, was ich aber nicht so ganz verstanden habe, Flächen kann man begrünen, mit Autos zustellen oder Häuser draufbauen...

Daß ein gemeinsames Bürgerhaus dem Vereinsleben schaden könnte, glaube ich weniger, in der Kasteler Reduit gibt´s ja auch Vereine aus Kostheim...

Ein gemeinsames Bürgerhaus; Also: "die Kostemer wolle´s nit" kann man wohl sagen... Im Sinne der Wiesbadener Wagenlenker war die Bürgerversammlung auch nicht, was uns zeigt: Es bleibt schwierig!

So sind alle betroffen und alle Fragen bleiben offen und ganz zum Schluß wird es ja sowieso gemacht, wie die Wiesbadener es wollen! Wäre doch gelacht, wetten daß?

 
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Rhein-Main-Stadt - Was ist das?

...um es gleich vorwegzunehmen, das gibt´s garnicht, es ist ein Traumprodukt! Darauf gekommen bin ich, als ich die alten Ergebnisse der sogenannten Bürgerbefragung zum Thema "AKK zurück zu Mainz" (Ich meine diese Bürgerveräppelung damals 1986 vom Ex... ? wie hieß der doch noch? Ex..., Ex..., achja, Exner!) nocheinmal durchstöberte.

(Die AKK-Zeitung brachte später einmal einen Kommnetar von Herbert Fostel zu diesem Thema...)

Da war nämlich auch die Möglichkeit einer eigenen Stadt/Gemeinde(n) als Möglichkeit aufgenommen worden. Naja, immerhin waren rund 6% der Meinung, daß dies der bessere Weg sei...

Doch zurück zur Kernfrage: Quo vadis rechtsrheinische Mainzer Gemeinden: Man hört manchmal die Meinung, daß alles was die Wiesbadener nicht wollen nach AKK "abgeschoben " wird.

Wenn dies stimmt, erinnere ich mich an Äußerungen meines Vaters, (echter Meenzer Bub) der zu diesem Thema zu berichten wußte, daß auch die Stadt Mainz sich damals gerne von ungeliebten "Tatsachen" verschonte, indem man sie nach rechts des Rheins "verschob". (Gemeckert wird immer!)

Egal, sei´s drum, das ist nun wirklich Schnee von Vorvorgestern! Ich erwähne es auch nur um aufzuzeigen, daß es einem "uff de onner Seit" nicht ganz automatisch besser ginge als wie jetzt... (Gemeckert wird immer!)

Fest steht für mich, ich bin Meenzer aach wenn ich in Kassel wohne du...! Ich glaube aber nicht, daß es mir politisch auf der anderen Seite besser gefallen würde, ich denke eher, daß des egal is. (Gemeckert wird immer!)

Und ob die Mainzer uns wirklich wiederhaben wollen? Wesentliches wurde auf der linken Rheinseite dazu bisher nicht unternommen, wenn man von schönen "pflichtgemäßen Sonntagsreden" in regelmäßigen Abständen einmal absehen will...

Als am 08.09.2014 der 70. Jährung des Bombardements auf Kastel gedacht wurde "glänzte" die Stadt Mainz durch Abwesenheit, man hatte vergessen den Kranz rüberzuschicken... Eine Tatsache, die mir damals ein Kommmentar wert war...

Eine Bitte der AKK-Zeitung an den damals frisch gewählten neuen OB von Mainz um eine konkrete Stellungnahme, was Mainz denn wohl konkret zur Rückgliederung von  AKK in seiner Amtszeit tun werde, wußte dieser nichtmal eine noch so nichtssagende Antwort, die Anfrage blieb (bis heute) unbeantwortet...

Also wird man mal fantasieren dürfen: Die ehemaligen Mainzer Vororte "uff de anner Seit" Amöneburg (2.000 Ew.) - Kastel (12.000 Ew.) - Kostheim (14.000 Ew.) - Ginsheim (8.500 Ew.) - Gustavsburg (7.500 Ew.) - Bischofsheim (12.000 Ew.) ergeben zusammen rund 56.000 Einwohner.

Wirtschaft, Gewerbe, Industrie in diesen Gemeinden sind bestimmt nicht zu verachten, mir käme schun gonz gut zurecht...! Man könnte sich durchaus sehen lassen, andere stehen schlechter da und mir wär´n Herr im eischene Haus...!

Rhein-Main-Stadt - Die Metropole an Rhein und Main -Ein Zusammenschluß ehemaliger rechtsrheinicher Mainzer Vororte- Politisch sicherlich nicht im Bereich des Möglichen, aber bestimmt nicht die schlechteste Lösung! (Gemeckert wird immer!)

(Manfred Simon)

 
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...das muß man doch mal sagen dürfen

Ein Kommentar von Manfred Simon

Auf die Frage eines Journalisten an die Ehefrau anläßlich der „Gnadenhochzeit“ (65 Jahre Ehe) sagte die Frau: „Männer und Fraue basse nit zusomme“ -  Der Mann meinte: „Mir sinn nur 65 Johr zusomme geblibbe weil ich immer gemacht hab was moi Fraa will…“

Ein Kasteler Bürger nach der Lektüre des Artikels über die Erbenheimer Warte: „Fer jeden Scheißdreck is Geld doo, nur nit fer was rischdisches“

Wenn Sie mich nun fragen, was das eine mit dem anderen zu tun hat, antworte ich Ihnen: „Nix!“ Aber während ich die Ehezitate nicht kommentiere, sie sprechen ja auch für sich selbst, fällt mir zu dem anderen Zitat des Kastelers schon was ein, nämlich:  

Daß die Erbenheimer Warte für uns eine geschichtliche Bedeutung hat ist wohl klar. Wer´s nicht so genau weiß kann seine fehlende Geschichtskenntnis in „Wikipedia“ auffrischen.

Seit 2006 kann man sich offenbar nicht einigen, wie das marode, historische Bauwerk gerettet werden kann. Im Jahre 2011 wird endlich ein Professor informiert, die Stadt Mainz als Eigentümer wird um Hilfe gebeten und ein Gutachter kommt. Sensoren werden angebracht.

Mainz wird tätig, läßt auch begutachten, 2012 ist endlich das Gutachten da. Ämter, Fachleute und die Oberbürgermeister treffen sich mehrmals.

Ergebnis gleich Null, ein Heimatverein setzt ein Zeichen und will das Gerüst bezahlten. Mittlerweile ist es 2013 und man trifft sich nochmal. (Warum eigentlich, weiß jemand immer noch nicht was los ist???)   

So wird´s dann endlich 2014 und das Gerüst wird schon mal gestellt. Nun kann man endlich den maroden Putz in die Hand nehmen …und natürlich begutachten! In einem Zeitraum von  5 Monaten prüft ein Institut und erstellt gleich weitere Gutachten.

Die Fachleute schlagen die Hände über dem Kopf zusammen: Es ist ja alles noch viel schlimmer! Und wenn was „noch schlimmer“ als angenommen kommt, wird´s auch viel teurer, so locker 3 bis 5 Mal teurer wird die Chose schon werden, mutmaßt man…

Der Heimatverein verzichtet nun sogar auf weitere Führungen im alten Gemäuer, viel zu gefährlich!

Mittlerweile schreiben wir September 2014 und machen… na was? Na klar noch ´n weiteres Gutachten, was denn sonst! Und dann: Alle, die dazu was zu sagen haben treffen sich nochmal, Ingenieure, Statiker, Bautechniker, Denkmalpfleger, Vertreter der Städte MZ und WI, Ortsvorsteherin und natürlich der Heimatverein…

Was kam dabei raus? Na klar, erstmal Kostenvoranschläge erstellen und damit das Schlimme nicht noch schlimmer wird, so beschließt man, wird dem Bauwerk ein Mützchen übergezogen, daß es im Winter nicht zu kalt wird für die maroden Steine…

Einig war man sich auch über die Tatsache, daß nun wirklich schnellster Handlungsbedarf besteht und deshalb wurde der Heimatverein gebeten, mal nachzusehen, ob noch alte Pläne oder Berichte vorliegen, die man dann bitte der Denkmalbehörde zur Verfügung stellen kann…

„Geht´s noch?“  möchte man fragen und würde gerne lachen, wenn´s eine erfundene Geschichte wäre, doch leider ist es eine Tatsache.  Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis die ganze Geschichte zusammenkracht, und das meine ich im doppelten Wortsinn, denn:

Wer seine Geschichte nicht erhält und pflegt, der geht unter, denn er gibt sich selbst auf, sagt man. Ich hoffe doch nicht, daß die Kasteler sich aufgeben wollen sondern den zuständigen Verantwortlichen nun endlich „Druck“ machen sich zu bewegen, auch wenn´s schwer fällt! (Überall ist Stadtmuseum!)

In einem Film hieß es mal sinngemäß: Es muß schon viel passieren, bis bei einer Behörde mal was passiert! Doch halt: Es gibt Ausnahmen! Manche Behörde arbeitet auch mal schnell, besonders dann wenn es darum geht mal eben an die 100 Kastanien umzulegen…

(Ich weiß, das hat damit nichts zu tun und ist ein anderer Stadtteil, aber es paßt so schön…)

Im Ernst: So ein steingewordenes Kulturgut der Geschichte, wie es die Erbenheimer Warte nun mal ist, gehört uns allen und muß von allen für alle erhalten werden, basta!

So will ich diesen Kommentar mit noch einem Zitat abschließen, einem von mir selbst: „Quasselt nit, macht was!“ und zwar sofort, nochmal basta!

 
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Bürgerbeteiligung oder Bürgerveräppelung?

Ein Kommentar von Manfred Simon

Es ist nicht die erste Pressemeldung, die ich über das Thema "Bürgerbeteiligung" aus dem WI-Rathaus erhalte, und wahrscheinlich auch nicht die Letzte. (Nachzulesen HIER)

Es war ja auch fällig, denn dieses Schlagwort ist ja auch woanders die neueste Sau, die durch die Dörfer getrieben wird, warum sollte da WI nicht mitmachen...

Einerseits sucht man gerade erst nach Möglichkeiten, wie das überhaupt ablaufen soll und beauftragt sogar ein (teures?) Unternehmen damit, Lösungen zu suchen und zu finden, andererseits behauptet man, Bürgerbeteiligung hätte eine lange Traditiomn in WI und sei auch -in einigen Fällen- schon erfolgreich praktiziert worden.

Ich erinnere mich an den kürzlichen "Fall" Lesselallee. Wenn ich mir ansehe, wie das abgelaufen ist, fühle ich mich als Bürger nicht beteiligt, sondern eher als hätte man mir "in die Fresse gehauen" wenn sie mir diese Formulierung gestatten...

Es ist wohl verständlich, wenn ich von dem ganzen Geschwafel kein Wort glaube und es lediglich für Augenwischerei und Bürgerverdummung halte.

Im Vorgang "Lesselallee" wurden tausende von Unterschriften einfach ignoriert und (jedenfalls war das mein Eindruck)  als "gekläffe des Pöbels" abgetan... "Bürgerbeteiligung" sieht für mich anders (ganz anders!) aus...

Auf der Maaraue sah ich lediglich Arroganz, Besserwisserei, Überheblichkeit und Polizeipräsenz. Wenn "Bürgerbeteiligung" so aussieht, dann verzichte ich gerne darauf, veräppeln kann ich mich auch selbst!

Wenn es jedoch mit der "Bürgerbeteiligung" wirklich ernst gemeint ist, wird der OB noch einige Einzelgespräche mit (s)einem Dezernenten führen müssen...

Jedenfalls ist man im WI-Rathaus überzeugt, die Aktion brächte für den Bürger mehr Transparenz, mehr Information, mehr Mitwirkung, mehr Akzeptanz von Vorhaben und für WI mehr Qualität, was auch immer damit gemeint ist...

Meiner Meinung nach läuft es meistens (das kann man in anderen Städten schon sehen) darauf hinaus, daß man "den Bürger" mit an einen Tisch nimmt, seine Meinung sagen läßt und diese dann meist untergebuttert wird.

Hauptsache man hat den neuen "Trend" mitgemacht und zeigt sich Bürgernah, was bleibt ist eine eher peinliche Nummer, nicht weniger, aber auch nicht mehr...

Bitte strafen Sie mich und meine Meinung Lügen, zeigen Sie mir daß ich Unrecht habe!

 
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Politik nach Gutsherrenart...

Ein Kommentar von Manfred Simon

Jetzt weiß ich auch warum ich immer das Gefühl hatte, zum Politiker nicht zu taugen.

Ich hätte nie die Arroganz besessen, gegen die Mehrheit des Bürgerwillens zu handeln. Andere haben diese „Hemmungen“ offenbar nicht, OK, die sind ja auch Politiker geworden...

Da ist mir die Rolle des „Kommentators“ doch wesentlich lieber.

Sie haben´s also tatsächlich getan! Im Morgengrauen des 04.11.14 heulten ab 5:00 Uhr auf der Maaraue die Kettensägen und machten die Kastanienallee (Lesselallee) platt.

Mit kompletter polizeilicher Absperrung der ganzen "Insel" bei Nacht und Nebel - Wie groß muß eigentlich das schlechte Gewissen der Verantwortlichen sein?

„Das war kein Heldenstück…!“ heißt es im „Wallenstein „. Das Kettensägemassaker auf der Maaraue war auch keins! Eher schon der unbegreifliche Akt von Selbstherrlichkeit und Arroganz einer Behörde und derer, die ihr bevorstehen.

Wieso hat der OB eigentlich nichts getan? Konnte er nicht, wollte er nicht, war´s ihm egal?

(Dabei fällt mir ein, Kostheim gehört ja garnicht zu Wiesbaden es ist ein Mainzer Vorort und kam durch einen Handstreich der Amis nach dem 2. Weltkrieg, widerrechtlich wie ich meine, zu Wiesbaden. Doch dies nur am Rande, aber ich frage mich, ob Mainz mit der Kastanienallee genauso verfahren hätte, wohl kaum...)

Ist das was da ablief eigentlich noch Demokratie oder ist es schon Diktatur? Demokratur vielleicht? Die Politiker behaupten jedenfalls es sei "Demokratie"... (Alles klar?)

Das zuständige Dezernat der Landeshauptstadt nennt sich übrigens: "Dezernat für Ordnung, Bürgerservice und Grünflächen". Das ist vor diesem Hintergrund für mich die größte Lachnummer seit Laurel & Hardy, obwohl mir das Lachen im Halse stecken bleibt...

Die Wiesbadner, welche das Plattmachen der Allee ja konsequent "Erneuerung" nennen, legen in ihrer neuesten Pressseerklärung zu diesem Thema größten Wert auf die Feststellung, daß das Verfahren korrekt abgewickelt werde und vergißt nicht zu erwähnen, daß unter anderem auch der Kostheimer Ortsbeirat zugestimmt habe.

Als ob es darauf noch ankäme! Selbst wenn alles juristisch in Ordnung geht, ist der ganze schäbige Akt doch eine politische Katastrophe reinsten Wassers, denn noch mehr hätten sich die Verantwortlichen beim Wähler/Bürger wohl nicht blamieren und unbeliebt machen können...

Der sogenannten „Demokratie“ haben sie jedenfalls den denkbar schlechtesten Dienst erwiesen! Nicht nur die Bundespolitiker verstehen es, die Politikverdrossenheit der Bürger zu hegen, zu pflegen und ständig auszubauen, auch die kleinen Kommunalpolitiker beherrschen diese Disziplin offenbar sehr gut…

Die nächsten Wahlen kommen bestimmt! Ob´s der Bürger bis dahin vergessen hat? Die Politiker scheinen darauf zu vertrauen!

 
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Absurdistan in der EU oder was?

Ein Kommentar von Manfred Simon

Da ich kein Jurist bin, bewege ich mich mit diesem Kommentar sicherlich auf dünnem Eis, denn ich verstehe von diesem Metier nur wenig bis nichts.

Als ich nun jedoch einen Pressebeitrag der Notarkammer Koblenz auf den Tisch bekam, schwoll mir, als einem bekennenden Anti-Europäer doch wieder der Kamm.

Genau solche bürokratischen Absurditäten, wie z. B. dieses neue europäische Erbrecht sind nämlich schuld daran, daß ich die EU nicht mag. Ohne diese EU-Absurditäten könnte die EU eine wirklich "gute Sache" sein, leider -so meine ich- ist nur ein "Absurdistan" daraus geworden.

Anstatt sich um das "Große" zu bemühen, kümmern sich die EU-Bürokraten um Kleinigkeiten wie die Eier, die Tomaten, die Gurken, Bananen usw.und suchen nahezu alle Gewerbesparten -wie letztens die Schausteller- heim und machen dadurch die EU zur Lachnummer.

„Nicht alles muss auf europäischer Ebene gelöst werden. Europa muss sich auf die Bereiche konzentrieren, in denen es den größten Zusatznutzen bewirken kann. In Bereiche, in denen dies nicht möglich ist, sollte sich Europa besser nicht einmischen. Die EU sollte sich in großen Fragen stark engagieren und in kleineren Fragen zurückhalten – eine Devise, die wir in der Vergangenheit vielleicht das eine oder andere Mal vernachlässigt haben“, gab Kommissionspräsident José Manuel Barroso in einer Rede zu bedenken.

Der neueste "Gag" (über den man wohl kaum lachen kann, eher weinen müßte, obwohl es zum lachen ist) handelt vom neuen EU Erbrecht:

Wenn Sie etwas zu vererben  haben, dann genügt es nicht mehr, sich zum sterben hinzulegen, nein es ist nun von größter Wichtigkeit, wo sie das tun!

Sollten sie sich nämlich im EU Ausland, also jenseits deutscher Grenzziehung zur letzten Ruhe betten, dann kann das gravierendste Folgen für die haben, denen sie ewas hinterlassen möchten.

Ab Mitte August 2015 gilt nämlich, daß nicht Deutsches Recht angewendet wird, weil Sie ja Deutscher Staatsbürbger sind, sondern das Recht des EU-Staates, in dem sie verstorben sind...

Das trifft dann alle Personen, die dauerhaft in einem Staat leben, dessen Staatsangehörigkeit sie garnicht haben, z. B. weil sie sich als Rentner eine Sonneninsel als Lebensabend ausgesucht haben oder sich in ein ausländisches Pflegeheim begeben haben.

Die einfache Regel, nach der jeder Deutsche nach deutschem Recht, jeder Franzose nach französichem Recht usw. beerbt wird, stimmt künftig nicht mehr!!!

Statt langsam und überlegt ein gemeinsames Erbrecht für die EU zu suchen, zu finden und nach und nach einzuführen, hält man an den nationalen Regelungen fest und zwingt die EU-Bürger das Recht zu akzeptieren, das dort gilt, je nachdem auf welcher Scholle er verschied...

Rechtsanwälte und Notare freuen sich, das bringt Kunden, Beratung tut not, denn ausländische Rechtsordnungen können sich erheblich von deutschen erbrechtlichen Regelungen unterscheiden...

Lesen Sie dazu diesen Bericht...

 
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Frauen nehmen jede Hürde in AKK - Verdienste um die Gemeinschaft

Ein Kommentar von Herbert Fostel

Der Landessportbund Hessen startet zur Zeit eine nachhaltige Wettbewerbskampagne – „Wir nehmen jede Hürde“ – mehr Frauen in die Vereinsführung -.

Verbandsfunktionär Peter Dinkel stellt dazu mit Überzeugung fest: Wenn Frauen Vereine führen, dann sind diese Vereine immer äußerst gut aufgestellt: Sie werden solide geleitet, sind finanziell stabil, offen, integrativ und sozial.

Überhaupt, so Dinkel, bei den vielen Engpässen in den Vorstandsetagen der Vereine sei jede Initiative zur Gewinnung von ehrenamtlichen Personen zu unterstützen. Dagegen sind Vereine, in welchen die Entscheidungen in gemischten Teams getroffen werden, meist sehr erfolgreich. Hier gilt es, aus Politik und Wirtschaft zu lernen!

Zu Turnvater Jahns Zeiten von anno dazumal waren die Vereine eine uneinnehmbare Männerdomäne. Bei den „Grals-Hütern“ in Sport- und Fastnachtsvereinen sowie bei Stammtischrunden mit Karten- und Würfelspielen waren Frauen unerwünscht.

Die Frauenwelt stand im Abseits des damaligen gesellschaftlichen Lebens und Treibens – auch in der AKK-Region. In heutigen Zeiten der Gleichberechtigung wird mit Frauenpower und weiblichem Sachverstand auch in AKK wirkungsvoll agiert.

Die Frauen in Ehrenämtern können motivieren und bringen auch neuen Schwung ins pulsierende Vereinsgeschehen sowie in die Kommunalpolitik in AKK. Über Komponenten wie Engagement, Organisationsstrategie, Ideenreichtum ist das effektvolle Charisma dieser Idealistinnen zu definieren.

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